Foto: BR | Edo Nissenbaum

Foto: BR | Edo Nissenbaum

„Zieht US-Botschaft nach Jerusalem um?“

Fragen und Antworten unseres neuen Live-Streams

Fast alle Fragen drehten sich beim neuen Live-Stream um Trump und dessen Rolle in Nahost. Gibt er Israels Regierung mehr Spielraum? Wer steht jetzt noch an der Seite der Palästinenser? Susanne Glass und Torsten Teichmann sind sich unsicher, ob der neue US-Präsident die Botschaft tatsächlich – wie von vielen Userinnen und Usern gefragt – von […]

Von Susanne Glass
Am 26.01.2017

Fast alle Fragen drehten sich beim neuen Live-Stream um Trump und dessen Rolle in Nahost. Gibt er Israels Regierung mehr Spielraum? Wer steht jetzt noch an der Seite der Palästinenser? Susanne Glass und Torsten Teichmann sind sich unsicher, ob der neue US-Präsident die Botschaft tatsächlich – wie von vielen Userinnen und Usern gefragt – von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen will. Das könnte zur Konfrontation mit Partnern in Europa führen. Aber noch wichtiger für Trump, er würde Verbündete in Nahost, wie Jordanien, vor den Kopf stoßen.

Hier der gesamte Stream zum Nachsehen und – hören:

YouTube-Vorschau – es werden keine Daten von YouTube geladen.

Kamera: Alex Goldgraber – Ton: Ricardo Levi – Schnitt: Edo Nissenbaum – Moderator: Susanne Drost

 

Nicht alle Fragen konnten die Korrespondenten während des 30-minütigen Live-Streams beantworten. Hier sind noch drei ausgewählte Fragen, die Susanne und Torsten nicht vergessen wollen.

Raimund Warsteiner fragt: Wer steht jetzt noch auf der Seite der Palästinenser?
Die Palästinenser haben große Sorge, dass ihr Wunsch nach einem eigenen Staat vergessen wird. Zumal alle Staaten der internationalen Gemeinschaft zunächst ihr eigenes Verhältnis zu Trump klären müssen.

Martin S. fragt: Wie steht die Zionistische Union (Opposition in Israel), wie steht Itzhak Herzog zu einer Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem?
Herzog hat gerade erst auf einer Konferenz in Tel Aviv einen Plan für eine Trennung von den Palästinensern vorgelegt. Er müsste fürchten, dass bei einer Verlegung der Botschaft, die Bereitschaft zum Gespraech auf palästinensischer Seite noch geringer ist. Er hält sich allerdings bedeckt.

Dario Wuertz fragt: Wie groß ist die Gefahr einer neuen Intifada?
Trotz aller Gegensätze halten Israel und die palästinensische Führung im Westjordanland an ihrer Sicherheitszusammenarbeit fest. Allerdings könnten radikalere Kräfte an Einfluss gewinnen, wenn sich politisch nichts am Status Quo ändert.

Google Maps-Vorschau - es werden keine Daten von Google geladen.