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Wie umgehen mit Tsunamis und Anschlägen?

Bei einer Konferenz in Jerusalem werden Strategien diskutiert, um mit Gefahren in Reisegebieten fertig zu werden

Heute boomt der Tourismus in Israel. Vor einigen Jahren noch hat die Branche allerdings erlebt, welche Folgen Terrorangriffe auch für sie haben. In Jerusalem treffen sich nun Vertreter und Experten aus aller Welt, um zu lernen, wie man Touristen möglichst schnell wieder ein Gefühl von Sicherheit vermittelt.

Von Tim Assmann
Am 09.10.2018

Ilanit Melchior hat sie immer vor Augen, die härteste Zeit für den israelischen Tourismus. Damals, im Jahr 2000, als die Bomben palästinensischer Terroristen Israels Bevölkerung trafen und indirekt auch den Fremdenverkehr: „Nach der zweiten Intifada brach der Tourismus komplett ein, auf weniger als eine Million Besucher. Hotels schlossen. Auf einmal war nichts mehr da.“ Ilanit Melchior ist die städtische Tourismus-Direktorin in Jerusalem und damit eine Art Spezialistin für Krisenkommunikation. Terroranschläge sind selten geworden in Jerusalem, aber sie kommen weiter vor. Welche Auswirkungen ein Anschlag auf den Fremdenverkehr hat, hängt auch davon ab, wie schnell und wie offen wir kommunizieren, sagt Ilanit Melchior. In Jerusalem sind die Tourismusverantwortlichen dicht dran am städtischen Krisenstab.

Wir sitzen an einem runden Tisch mit dem Bürgermeister und den Sicherheitsbehörden und fragen: Welche Botschaft wollen wir senden und wer spricht mit den Medien? Die Menschen müssen sicher sein, dass sie uns vertrauen können.

— Ilanit Melchior, Tourismus-Direktorin Jerusalem

Während nach einem Anschlag in den Medien noch die Bilder von der Tat überwiegen, versuchen Ilanit Melchior und ihr Team die eigene Botschaft zu senden und damit durchzudringen zu den potentiellen Touristen, die nun vielleicht Angst haben könnten. „Nach einem Sicherheitsereignis nutzen wir sofort Social Media Kanäle. Wir schicken Kamerateams in die Altstadt und fragen deutsche Gäste auf deutsch, wie sie sich fühlen, 24 Stunden nachdem etwas passiert ist.“ Gäste aus Deutschland sind mittlerweile die größte Gruppe der Jerusalem-Besucher. Israel versucht, mit viel Werbung Reisende ins Land zu locken. Schöne Bilder sollen Sicherheitsbedenken verdrängen. Über Strategien wie diese diskutieren die Experten auf der Jerusalemer Konferenz. Welche Rolle spielen Sicherheitsrisiken wie Terror, Naturkatastrophen, Kriminalität oder Krankheiten im Tourismus?  Der Deutsche Rolf Freitag leitet ein Beratungsunternehmen für die Branche.

Neun Prozent der Touristen, die eine Auslandsreise machen, haben schwere Sicherheitsvorfälle. Entweder Krankheit, einschließlich Tod, Autounfall oder sonst etwas. Oder kriminelle Vorfälle, sie werden bestohlen und so weiter. Der Terror trifft nur 0,00001 Prozent der Weltbevölkerung. Es ist also total emotional überladen und die Realität ist ganz anders.

— Rolf Freitag, Branchenberater

Es geht im Tourismus um die gefühlte und weniger um die tatsächliche Bedrohung. Das sagt auch Dirk Glaesser. Er ist Direktor für nachhaltige Entwicklung bei der Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen. Glaesser greift zu einem Beispiel. „Die Hai-Attacken schaffen es regelmäßig in die Medien. Im letzten Jahr gab es um die hundert Haiattacken. Im Durchschnitt über die letzten zehn Jahre sind  fünf bis zehn tödlich verlaufen. Gleichzeitig haben wir ungefähr an die 100, 150 Todesfälle durch Kokosnüsse – das wird weitaus schlechter statistisch erfasst. Da sehen sie, wie wichtig objektive und subjektive Risikowahrnehmung ist.“Dirk Glaessers Botschaft: Die Kokosnuss ist gefährlicher als der Hai, aber dennoch wird wohl niemand sein Reiseziel ändern, nur weil er dort von einer Kokosnuss erschlagen werden könnte. Generell sei bei der Wahl des Urlaubsziels die Risikobereitschaft gestiegen und die Angst davor, Opfer eines Anschlags zu werden, gesunken, glaubt Tourismusexperte Rolf Freitag.

Auf jeden Fall hat sich das verändert. Sicher auch dadurch, dass der Terror bei uns in Europa angekommen ist. Ganz massiv. Damit lernen die Menschen, auch mit Terror zu leben. So wie sie gelernt haben, mit Reiserisiken bei Gesundheit oder Kriminalität zu leben. Das akzeptiert man ja. Wir sagen, das hat man eingepreist.


— Rolf Freitag, Branchenberater

Daran, dass der Tourismus vor Ort nach einem Anschlag oder einer Naturkatastrophe erst einmal einbricht, werden Strategien wie mehr Information, Transparenz und umfangreiche Werbung wohl nichts ändern können. Sie sind aber Wege, damit die Besucher schneller wiederkommen.

Kommentare

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20 thoughts on “Wie umgehen mit Tsunamis und Anschlägen?”

    Lotte, Donnerstag, 11.10.18, 10:16 Uhr

    Zu dem Anschlag an einem gemeinsamen Arbeitsplatz/Jüdische Allgemeine/11.10.2018: Sabine Brandes "Mitten ins Herz ... Nach dem Mord an zwei Israelis ist die Koexistenz im Industriepark Barkan ungewiss ...

    Zu dem Anschlag an einem gemeinsamen Arbeitsplatz/Jüdische Allgemeine/11.10.2018:
    Sabine Brandes „Mitten ins Herz … Nach dem Mord an zwei Israelis ist die Koexistenz im Industriepark Barkan ungewiss“.

    gunther, Donnerstag, 11.10.18, 9:24 Uhr

    Zur UNO-Resolution 242: Darin ist nirgendwo von arabischen oder palästinensischen Gebieten die Rede. Darin werden keine Grenzen genannt. Darin wird sehr unbestimmt der Rückzug Israels aus besetzten Ge ...

    Zur UNO-Resolution 242:
    Darin ist nirgendwo von arabischen oder palästinensischen Gebieten die Rede.
    Darin werden keine Grenzen genannt.
    Darin wird sehr unbestimmt der Rückzug Israels aus besetzten Gebieten genannt. Wohlgemerkt ohne bestimmten Artikel.
    Darin wird keine Frist gesetzt.

    Aber es heißt darin:
    Achtung und Anerkennung der Souveränität, territorialen
    Unversehrtheit und politischen Unabhängigkeit eines jeden Staates in der Region und seines Rechts, innerhalb sicherer und anerkannter Grenzen frei von Androhungen oder Akten der Gewalt in Frieden zu leben

    Wenn sich die „palästinensischen“ Organisationen, Syrien, der Iran an diese UNO-Resolution halten würden, wäre ein Weg frei für Frieden.

    gunther, Donnerstag, 11.10.18, 9:13 Uhr

    Da ja Herr K. selbst bekannt hat, die Charta der Hamas nicht zu kennen, hier noch ein Lektüretipp zum besseren Erkennen der eigenen Ideologie: Monika Schwarz-Friesel, Die Sprache der Judenfeindschaft ...

    Da ja Herr K. selbst bekannt hat, die Charta der Hamas nicht zu kennen, hier noch ein Lektüretipp zum besseren Erkennen der eigenen Ideologie:
    Monika Schwarz-Friesel, Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert.

    gunther, Mittwoch, 10.10.18, 8:12 Uhr

    Die Überschrift des Beitrages ist doch eher bizarr. Die Gleichsetzung eines Natureignisses mit Terrorismus. Terror als Naturereignis? Ohne Täter? Ohne verantwortliche Leute wie die Funktionäre der Fat ...

    Die Überschrift des Beitrages ist doch eher bizarr.
    Die Gleichsetzung eines Natureignisses mit Terrorismus.
    Terror als Naturereignis?
    Ohne Täter?
    Ohne verantwortliche Leute wie die Funktionäre der Fatah und der Hamas?
    Ohne Absicht, bewusst, möglichst Juden zu ermorden?
    Ohne den Aufruf zu Terror und Mord durch die Hamas?
    Ohne Belohnung von Mördern durch die Fatah?

    Fatah und Hamas sind ein Naturereignis.

    Michael K., Dienstag, 09.10.18, 21:55 Uhr

    Der Apartheidstaat lädt ein wie man mit Terror umgeht und den Menschen ein Gefühl von Sicherheit vermittelt. Vernünftigerweise müsste man sich fragen was den Terror motiviert. Das wissen die Veranstal ...

    Der Apartheidstaat lädt ein wie man mit Terror umgeht und den Menschen ein Gefühl von Sicherheit vermittelt. Vernünftigerweise müsste man sich fragen was den Terror motiviert. Das wissen die Veranstalter solcher Konferenzen im Grunde ausgezeichnet. Doch darauf einzugehen haben sie keinen Bock. Entspäche auch nicht einschlägiger Politik. So soll vermittelt werden wie gut Israel mit diesem Thema umgeht. Es kann ja aus eigenem Laboratorium, sprich Gaza und West Bank, von letzten Erfahrungen sprechen. Eine israelische Exportindustrie beschäftigt sich täglich damit Unterdrückung und crowd control zu üben und zu verbessern. Apartheidstaaten haben Erfahrungen, die sie gerne auch anderen Staaten und Menschen anbieten. Die dumm und naiv genug sind lassen sich sogar davon beeindrucken. Dabei sollte man solche Konferenzen meiden und darauf aufmerksam machen, dass die Vehinderung von Terror nur durch eine gerechte Friedenspolitik und ein damit einhergehendes Menschenbild zu erreichen ist.

      ariel, Mittwoch, 10.10.18, 12:09 Uhr

      und ich bin der meinung, dass die kontrolle der bevoelkerung durch die polizei in dtl. zur straftaten fuehrt. deswegen sollte man die polizei abschaffen. du hast hier gleich DREI annahmen nutzen muess ...

      und ich bin der meinung, dass die kontrolle der bevoelkerung durch die polizei in dtl. zur straftaten fuehrt. deswegen sollte man die polizei abschaffen.

      du hast hier gleich DREI annahmen nutzen muessen um deine krude these zu ueberhaupt formulieren zu koennen.

      1. die palaestinenser werden von israel unterdrueckt.
      2. unterdrueckung fuehrt unausweichlich zur terror
      3. die palaestinenser sind im recht und israel schuldet ihnen etwas

      alle drei thesen kann man leichter widerlegen und nicht beweiesen.

      es gab terror vor der sogenannten besatzung. es gab terror noch vor der staatsgruendung. es gab terror gegen juden bevor modernen zionismus.

      wer behauptet, dass der terror nur eine folge der besatzung ist, luegt mit voller absicht.

      Michael K., Mittwoch, 10.10.18, 18:33 Uhr

      ariel, Man gewöhnt sich an vieles und Gleichgültigkeit gegenüber denen die unterdrückt sind findet man überall auf der Welt. Wer auf der Seite der Unterdrücker ist, findet sich mit der Situation ab, e ...

      ariel, Man gewöhnt sich an vieles und Gleichgültigkeit gegenüber denen die unterdrückt sind findet man überall auf der Welt. Wer auf der Seite der Unterdrücker ist, findet sich mit der Situation ab, er leidet ja nicht und Zivilcourage zu zeigen, bringt nur Unanehmlichkeiten. Also ergibt man sich dem inneren Schweinehund.

      Das Gewaltmonopol liegt beim Staat. Die Polizei hat das Mandat für Sicherheit und Ordnung zu sorgen. Warum sollte das zu Terror führen? Israel hat dagegen kein Mandat ein palästinaiches Volk zu vertreiben, zu besetzen, zu entrechten. Deine Logik ist also völlig daneben.

      1. Ja, Israel unterdrückt und eine Militärdiktatur herrscht über die Palästinenser. Soldaten, Checkpoints, Mauern, israelische Militärverwaltung, tägliche Razzien, Enteignungen, fast eine Million Palästinenser waren in israelischen Gefängnissen,etc., das sind Beweise.
      2. Beispiel: Aufstand im Warschauer Getto
      3. Niemand hat das Recht Menschen zu vertreiben und ihnen die Freiheit zu nehmen.

      Michael K., Mittwoch, 10.10.18, 19:04 Uhr

      ariel, du sprichst von,"sogenannter" Besatzung und, verneinst damit, dass es die Besetzung palästinensischen Landes überhaupt gibt. Ich finde das ungeheuerlich. Du behauptest auch in einem andren Komm ...

      ariel, du sprichst von,“sogenannter“ Besatzung und, verneinst damit, dass es die Besetzung palästinensischen Landes überhaupt gibt. Ich finde das ungeheuerlich. Du behauptest auch in einem andren Kommentar, dass Gaza frei sei und man fragt sich was ist mit diesen Siedlergeistern los.

      Als Apartheidstaat schuldet man nichts. Sonst wäre man kein Apartheidstaat.Der Besatzer, der Unterdrücker, der Kolonisator macht aus Macht Recht. Moral und Ethik werden ins Seitenaus befördert. Deshalb lässt den Stärkeren das Unrecht und unterdückende Gewalt kalt. Sogar das Vermögen zu sehen und erkennen zu können ist abgestumpft, funktionsunfähig. Selbstvertsändlich hat der Besatzer, der Starke die Pflicht Recht und Frieden herzustellen. Wer vertreibt, entrechtet, unterdückt, der hat selbstverständlich eine Pflicht für Rechtstaatlichkeit und Freiheit zu sorgen.

      Ja, es gab Terror vor der Besatzung, Israelische Terrorgruppen haben Palästinenser vertrieben, ermordet., auch denUN Vermittler Bernadotte.

      ariel, Donnerstag, 11.10.18, 6:54 Uhr

      echt jetzt? du vergleichst die palaestinenser mit dem warschauer ghetto aufstand? du vergleichst die palaestinenser mit den vielen forderungen an israel, welche von allen versorgt werden und bessere l ...

      echt jetzt? du vergleichst die palaestinenser mit dem warschauer ghetto aufstand? du vergleichst die palaestinenser mit den vielen forderungen an israel, welche von allen versorgt werden und bessere lebensstandarts besitzen, als ihre arabische brueder in ihren nationalstaaten, mit den juden, welche um das reine ueberleben gekaempft haben?!

      der warschauer ghetto aufstand brach aus, da die juden sich einer aufloesung des ghetto und einer deportation in die vernichtungslager wehren wollten.

      was heutige zeit angeht. tja lieber michael, es lebt sich schwer, wenn man juden vernichten will. es waere so einfach fuer die palaestinenser einen staat zu bekommen oder gaza zu oeffnen. man will aber MEHR. man will nicht nur 100% der judea und samaria, was bereits angeboten wurde, man will ganz jerusalem, man will millionen araber in israel einstroemen zu lassen und man ist nicht bereit israel, als judenstaat zu erkennen. und dann hat man noch die frechheit zu behaupten, dass man nichts bekommt.

      Michael K., Donnerstag, 11.10.18, 11:57 Uhr

      ariel, ich wende mich gegen Besatzung und Unterdrückung. Es kann doch nicht wahr sein, dass man Millionen Menschen vertrieben hat, sie in Gettos pfercht, sie täglich kontrolliert und einer militärisch ...

      ariel, ich wende mich gegen Besatzung und Unterdrückung. Es kann doch nicht wahr sein, dass man Millionen Menschen vertrieben hat, sie in Gettos pfercht, sie täglich kontrolliert und einer militärischen Diktatur überlässt, die ihnen die Freiheit nimmt. Das müsste doch auch für dich nicht akzeptable sein.

      Ich bin daher kein Befürworter der Auslöschung des Staates Israel oder ähnlicher Greuel, die du und deinesgleichen immer wieder versuchst als Entschuldigung für eine unmenschliche Unterdrüeckung und Behandlung der Palästinenser. an den Mann zu bringen. Wenn dich dieHamas Charta interessiert, dann solltest du auch die Likud Charta lesen. Das Grundproblem ist doch dass man beim jetzigem Stand der Dinge versuchen muss darüber zu sprechen wie man miteinander leben kann. Das wird aber nicht getan. Die einheimische Bevölkerung Palästinas hat Rechte und ein grosses Mitspracherecht. Und hier hat die Besatzungsmacht eine Bringschuld. Aber das Interesse fehlt, zum Leiden aller.

      ariel, Donnerstag, 11.10.18, 21:32 Uhr

      und das alles macht israel einfach so? grundlos? davor ist nichts passiert? die juden sind wohl in einer nacht und neben aktion in israel gelandet und haben alle vertrieben und enteignet? die araber h ...

      und das alles macht israel einfach so? grundlos? davor ist nichts passiert? die juden sind wohl in einer nacht und neben aktion in israel gelandet und haben alle vertrieben und enteignet?

      die araber haben israel bedroht, terrorisiert und zu vernichten versucht. das alles ist gescheitert. die heutige generation der palaestinenser stehen vor einem scherbenhaufen, welches ihnen von ihren fuehrern und freunden geschenkt wurde.

      und jetzt kommst du, nach dem die arabisches vernichtungswille gescheitert ist und wirfst den juden vor, dass sie irgendjemanden irgendetwas schulden?

      willst du wirklich wissen und verstehen, was wir juden denken? es ist ganz einfach. jedes mal wenn wir die hand zum frieden ausgesreckt haben, wurde sie gebissen (oslo, arafat, pa), jedes mal wenn wir den palaestninensern land gegeben haben gab es krieg (oslo, gaza).

      ich bin nicht bereit, den araber freiheiten zu geben, welche mein leben und leben meiner kinder gefaehrden werden. so einfach ist es. lebe damit.

      gunther, Samstag, 13.10.18, 13:16 Uhr

      Herr K., von 1948 -1967 gab es eine jordanische Besatzung von Westjordanland und Ostjerusalem. Die Gebiete wurden annektiert. Gab es dagegen Protest? Die Gebiete, die von Israel 1967 eingenommen wurde ...

      Herr K.,

      von 1948 -1967 gab es eine jordanische Besatzung von Westjordanland und Ostjerusalem. Die Gebiete wurden annektiert.
      Gab es dagegen Protest?
      Die Gebiete, die von Israel 1967 eingenommen wurden, waren kein Gebiet eines Staates. Insofern war die Einnahme nicht illegal.
      Sie müssen sich dringend um die historischen Fakten kümmern, bevor Sie hier wieder Ihren üblichen Sermon schreiben.

    Lotte, Dienstag, 09.10.18, 12:16 Uhr

    Ein sachlich korrekt erscheinender, jedoch völlig verharmlosender Bericht. Tsunamis (Naturkatastrophen) und Terroranschläge (das vorsätzliche Verstümmeln oder Auslöschen von Menschenleben durch Mensch ...

    Ein sachlich korrekt erscheinender, jedoch völlig verharmlosender Bericht.
    Tsunamis (Naturkatastrophen) und Terroranschläge (das vorsätzliche Verstümmeln oder Auslöschen von Menschenleben durch Menschen) sind eben nicht gleich.
    „Der Terror trifft nur 0,00001% der Weltbevölkerung. Es (er?) ist also total emotional überladen …“ Wie alt ist der Interviewte sprich wieviel reale Lebensspannen überblickt er? Wo lebt er überhaupt? In Israel?

      Knut, Dienstag, 09.10.18, 21:51 Uhr

      Hallo Lotte, der Taxifahrer, der mich zu nächtlicher Stunde im Spätherbst 2008 vom Flughafen Ben Gurion in die Innenstadt von Tel Aviv gefahren hat, hatte eine Lebensspanne von sicherlich 65 Lenzen üb ...

      Hallo Lotte, der Taxifahrer, der mich zu nächtlicher Stunde im Spätherbst 2008 vom Flughafen Ben Gurion in die Innenstadt von Tel Aviv gefahren hat, hatte eine Lebensspanne von sicherlich 65 Lenzen überblickt – und er gab mir auf dem Ayalon Highway sinngemäß folgendes zu bedenken (obwohl dies nicht mein erster Besuch in Israel war): „Denke immer daran, dass Autofahren das Gefährlichste überhaupt in Israel ist, und zwar mit weitem Abstand: Selbst die offizielle Statistik geht von mehr als zehnmal so viel Toten im israel. Straßenverkehr aus wie durch alle Kriege, Konflikte und Terroranschläge im Lande zusammengenommen, und zwar seit der Unabhängigkeitserklärung! Sei also immer vorsichtig, wenn Du hier mit Deinem Mietwagen unterwegs bist! Ich weiß, wovon ich spreche: Hier ist man durchaus sportlich bis zackig unterwegs…“ Ohne die schrecklichen Folgen und insbesondere die Leiden vieler Opfer relativieren zu wollen, konnte ich ihn bis heute nicht wirklich widerlegen. Kognitive Dissonanz..

      Lotte, Mittwoch, 10.10.18, 10:40 Uhr

      Was ist kognitive Dissonanz? Wenn man in Israel weilt, mit Promillezahlen jongliert und den Terror als "emotional überladen" definiert. Allein die Terroropfer der 2. Intifada nachzulesen ... aber das ...

      Was ist kognitive Dissonanz?
      Wenn man in Israel weilt, mit Promillezahlen jongliert und den Terror als „emotional überladen“ definiert.
      Allein die Terroropfer der 2. Intifada nachzulesen … aber das wissen Sie ja selbst.

      Knut, Mittwoch, 10.10.18, 14:41 Uhr

      Hallo Lotte, ich werde an dieser Stelle ganz gewiss nicht ausführen, was "kognitive Dissonanz" ist. Das ist ein feststehender Begriff, den man in einschlägigen Online-Nachschlagewerken ganz prima rech ...

      Hallo Lotte, ich werde an dieser Stelle ganz gewiss nicht ausführen, was „kognitive Dissonanz“ ist. Das ist ein feststehender Begriff, den man in einschlägigen Online-Nachschlagewerken ganz prima recherchieren und sich erklären lassen kann – und durchaus auch sollte, wenn ich mir hier die Kommentare mal wieder so ansehe…

    ariel, Dienstag, 09.10.18, 8:32 Uhr

    wenn wir schon beim thema terror sind. wo ist die meldung ueber die ermordung von zwei israelis durch einen arabischen mitarbeiter in der gemeinsamen wirtschaftszone barkan? einer der ermordeten wurde ...

    wenn wir schon beim thema terror sind. wo ist die meldung ueber die ermordung von zwei israelis durch einen arabischen mitarbeiter in der gemeinsamen wirtschaftszone barkan? einer der ermordeten wurden die haende gebunden, bevor sie erschossen wurde.

      Knut, Dienstag, 09.10.18, 17:28 Uhr

      Sie befindet sich hier auf der Seite im Bereich der Tickermeldungen, Bereich "Älter", vom 7. Oktober 2018: "Zwei Tote bei Terroranschlag". Nicht hinter allem steckt eine "durch Einseitigkeit bestimmte ...

      Sie befindet sich hier auf der Seite im Bereich der Tickermeldungen, Bereich „Älter“, vom 7. Oktober 2018: „Zwei Tote bei Terroranschlag“. Nicht hinter allem steckt eine „durch Einseitigkeit bestimmte Verschwörung linksliberaler Medien“ – die Meldung könnte auch schlicht vom Leser selbst übersehen worden sein, Ariel…

      ariel, Dienstag, 09.10.18, 21:26 Uhr

      das habe ich tatsaechlich uebersehen. mir ging es aber darum, dass auf der ard hauptseite so ein bastiallischer mord keine meldung wert war.

      das habe ich tatsaechlich uebersehen. mir ging es aber darum, dass auf der ard hauptseite so ein bastiallischer mord keine meldung wert war.

      gunther, Mittwoch, 10.10.18, 8:03 Uhr

      Die "Tickermeldung" geht nicht auf die besonderen Umstände des Mordes ein. Der Mörder fesselte die Frau zunächst und erschoss sie dann. Der Mörder arbeitete im selben Betrieb wie die Ermordeten. Der M ...

      Die „Tickermeldung“ geht nicht auf die besonderen Umstände des Mordes ein.
      Der Mörder fesselte die Frau zunächst und erschoss sie dann.
      Der Mörder arbeitete im selben Betrieb wie die Ermordeten.
      Der Mörder hatte eine Arbeitserlaubnis und konnte deshalb ungehindert und unkontrolliert eindringen.
      In diesem Gewerbegiet arbeiten vornehmlich „Palästinenser“.
      Der Unternehmer der Firma feierte erst kürzlich mit seinen überwiegend „palistensischen“ Angestellten ein großes Betriebsfest, das er finanzierte.

      Es kommt darauf an, was nicht gemeldet wird.

      Die Verharmlosung des Terrors durch „Palästinenser“ befördert den Terrorismus.