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Wenn Abbas vom Holocaust spricht

Bei einer Nationalratssitzung äußert sich Palästinenserpräsident Abbas antisemitisch – Israel reagiert entsetzt

Er gibt den Juden die Schuld daran, dass sie verfolgt wurden, und spricht ihnen die historische Verbindung zum heutigen Israel ab: Wenn sich Präsident Abbas an die Palästinenser wendet, wird er besonders radikal – und das nicht zum ersten Mal. Die internationale Gemeinschaft steht vor einem Dilemma.

Von Benjamin Hammer
Am 03.05.2018

Alles beginnt ganz harmlos: Bei einer Sitzung des palästinensischen Nationalrates in Ramallah spricht Machmud Abbas über den Konflikt mit den Israelis, über die Spaltung der Palästinenser. Doch dann wechselt der palästinensische Präsident das Thema. Er spricht über den Holocaust, den Mord an sechs Millionen Juden. Und sagt:

Damals hat man sich nicht wegen der Religion gegen die Juden gewandt, sondern wegen ihrer Tätigkeiten innerhalb der Gesellschaft. Zum Beispiel haben sie Geld verliehen, zu hohen Zinssätzen.

— Palästinenserpräsident Machmud Abbas
Wann immer Palästinenserpräsident Abbas sich direkt an sein Volk wendet, wird er radikal. Diesmal äußerte er sich antisemitisch. Foto: reuters

Mit dieser Äußerung bedient der palästinensische Präsident ein antisemitisches Klischee. Mehr noch: Er gibt den Juden die Schuld an ihrer Verfolgung und Ermordung. Dann spricht er den Juden ihre historische Verbindung zu jenem Land ab, das heute Israel ist.

Ich kenne die Auffassung der Juden. Sie sagen: Es war ihre Sehnsucht nach Zion, die sie in das Land zurückkehren lies. Aber diese Sache hat mit unserem Problem nichts zu tun. In Wahrheit handelt es sich um ein koloniales Projekt, mit dem Ziel, einen Fremdkörper in diese Region zu pflanzen.

— Palästinenserpräsident Machmud Abbas

In Israel herrscht Entsetzen über die Äußerungen des palästinensischen Präsidenten. Premierminister Benjamin Netanjahu schrieb auf Twitter, dass Abbas den Holocaust leugne. Er rufe die internationale Gemeinschaft auf, den schlimmen Antisemitismus von Abbas zu verurteilen. Der Sprecher des israelischen Parlamentes, Yuli Edelstein, sagte im israelischen Radio, dass Abbas nun seine wahren Gedanken offengelegt habe.

Der Antisemit hat sich zu erkennen gegeben. Mahmoud Abbas ist ein kleiner, irrelevanter Mann. Er verrät in letzter Zeit, was er wirklich über den Staat Israel und die Juden denkt. Dieser Mann unterstützt Familien von Attentätern, die uns töten, finanziell. Er wird, wenn überhaupt, in die Geschichtsbücher als Holocaustleugner, Rassist und Hetzer eingehen.

— Yuli Edelstein, Sprecher des israelischen Parlaments

Am Tag nach seiner umstrittenen Rede traf Abbas in Ramallah auf den japanischen Premierminister. Auf solchen Terminen wählt Abbas seine Worte mit viel größerer Vorsicht. Deutlich oder radikal wird Abbas, wenn er sich an die Palästinenser wendet. Im März nannte Abbas den US-Botschafter in Israel einen Hundesohn, weil dieser israelische Siedlungen im besetzten Westjordanland gutheißt. Die internationale Gemeinschaft steht vor einem Dilemma: Der offene Antisemitismus von Abbas erhöht den Druck, ihn zu verurteilen und Treffen mit ihm zu meiden. Auf der anderen Seite gibt es auf palästinensischer Seite so gut wie keine Alternativen.

Abbas erkennt Existenzrecht Israels an

Abbas gilt noch immer als vergleichsweise moderat. Er spricht sich gegen Gewalt gegen Israel aus. Kürzlich forderte er, dass Kinder bei den aktuellen Protesten an der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen auf keinen Fall an den Grenzzaun gelangen dürfen. In seiner umstrittenen Rede Anfang der Woche bekannte sich Abbas zum Existenzrecht Israels. Diese Worte gingen jedoch unter in seiner Rede, die eben auch voller Antisemitismus war. Und noch etwas anderes ist inhaltlich untergegangen: Der Kongress des palästinensischen Nationalrates. Von ihm sollte eigentlich ein Signal des Aufbruchs ausgehen.

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Kommentare

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26 thoughts on “Wenn Abbas vom Holocaust spricht”

    gunther, Donnerstag, 10.05.18, 11:46 Uhr

    Die hier vertretenen Angriffe auf Israel und die zum Mainstream mutierte Islamophilie beinhalten verschieden Aspekte. Wie Abbas es trefflich formuliert hat, waren die Juden selbst schuld am Holocaust. ...

    Die hier vertretenen Angriffe auf Israel und die zum Mainstream mutierte Islamophilie beinhalten verschieden Aspekte.
    Wie Abbas es trefflich formuliert hat, waren die Juden selbst schuld am Holocaust. Und genau das hat er nicht zurückgenommen. Er hat sich nur dafür entschuldigt, wenn er Juden beleidigt haben sollte. Dies entlastet insbesondere die Deutschen. Sie konnten nichts dafür.
    Insofern kann die Geschichte umgeschrieben werden (Höcke, Gauland).
    Es ist eine Fortsetzung der 1400 Jahre alten Judenfeindschaft im Islam.
    Es ist die Fortsetzung der Politik des Großmufti von Jerusamen in den 1930er und 1940er Jahren, als er die Zusammenarbeit mit den Nazis suchte zur Vernichtung der Juden.
    Es ist die Fortsetzung der Anstellung von ehemaligen NS-Schärgen in arabischen Staaten.
    Das sind die Tatsachen.

      martina, Donnerstag, 10.05.18, 18:03 Uhr

      und gunther nimm doch mal stellung zu meinem anderen kommentar. du findest in israel aktionen gut, die gegen die grundrechte in deutschland verstoßen. zb sippenhaft, präventivschläge usw usw

      und gunther nimm doch mal stellung zu meinem anderen kommentar.
      du findest in israel aktionen gut, die gegen die grundrechte in deutschland verstoßen. zb sippenhaft, präventivschläge usw usw

      gunther, Samstag, 12.05.18, 13:14 Uhr

      Martina, na, dann nehmen Sie ! doch einmal Stellung zu den Angeboten von Israel, die von den sog. Palästinensern immer abgelehnt wurden.

      Martina,

      na, dann nehmen Sie !
      doch einmal Stellung zu den Angeboten von Israel, die von den sog. Palästinensern immer abgelehnt wurden.

      martina, Sonntag, 13.05.18, 18:06 Uhr

      hallo gunther. soweit ich weiß, war jedes angebot so, dass das zukünftige palästina zerstückelt gewesen worden wäre. was ist das dann für ein angebot? zudem findet weiterhin chronisch eine zerstückelu ...

      hallo gunther. soweit ich weiß, war jedes angebot so, dass das zukünftige palästina zerstückelt gewesen worden wäre.
      was ist das dann für ein angebot?
      zudem findet weiterhin chronisch eine zerstückelung statt, durch die siedler politik, die sie verteidigen. die in einem besetzen gebiet stattfindet.
      was ist ein zerstückeltes land wert.
      würden sie das annehmen zerstückeltes land? mit außengrenzen die völlig unrealistisch sind, da zerstückelt.
      wie wär es, wenn sie ganz viele staaten hier nennen, die nach dem 2. weltkrieg mit nazis arbeiteten oder sie schützten? vatikan, usa, deutschland und und und. sie lassen das so wirken, wie wenn es eine arabische spzialität gewesen wäre, dabei war das fast weltweit der fall und wird immer noch gehütet. es gehört überall zu den staatsgeheimnissen.
      und ihren großmufti, der stand da mitten drin in der welt und hatte weltweit gleichgesinnte. die keine araber oder muslime waren.
      gruß

      martina, Sonntag, 13.05.18, 18:10 Uhr

      das komische dabei ist. wenn sie nicht ohne ende islamhass schüren würden, könnten wir uns konstruktiver unterhalten. was sie über antisemitismus auf der ganzen welt wissen, hut ab. aber gleichzeitig ...

      das komische dabei ist. wenn sie nicht ohne ende islamhass schüren würden, könnten wir uns konstruktiver unterhalten.
      was sie über antisemitismus auf der ganzen welt wissen, hut ab.
      aber gleichzeitig ziehen sie den islam in den dreck, wie man das mit den juden seit tausenden von jahren macht.
      das wäre sonst eine gute grundlage zwischen uns

    gunther, Donnerstag, 10.05.18, 11:18 Uhr

    Es geht nicht um eine Friedenslösung. Die Rückgabe des Sinai, der Abzug aus Gaza, die überwiegende Autonomie des Westjordanlandes haben nicht zu einer Befriedung geführt. Im Gegenteil. Es sind Stützpu ...

    Es geht nicht um eine Friedenslösung.
    Die Rückgabe des Sinai, der Abzug aus Gaza, die überwiegende Autonomie des Westjordanlandes haben nicht zu einer Befriedung geführt. Im Gegenteil. Es sind Stützpunkte für Terror.
    Die „Palästinser“ haben immer alle Angebote Israels abgelehnt. Abbas kennt den Lösungsvorschlag von Trump nicht, aber er lehnt ihn schon mal ab.
    Die „Palästinenser“ wollen keinen Frieden, sondern die Maximallösung: Zerstörung Israels und Eliminierung der Juden („treibt sie ins Meer“).
    Wenn ich das ausspreche, bin ich radikal? Seltsame Ansichten.
    Wenn ich schreibe, dass der Islam rassistische, antisemitische Inhalte hat, bin ich radikal?
    Der Antisemitismus im Islam wird gehegt und gepflegt: in den Familien, der Schule, den Moscheen, im palästinensichen Fernsehen. Mit Renten für Morde an Juden. Mit Ehrungen für Mörder, wenn sie wenigstens Juden ermordet haben.
    All dies nicht zur Kenntnis zu nehmen, zeugt von hilfloser Anbiederung.

    gunther, Donnerstag, 10.05.18, 10:37 Uhr

    Martina, es geht nicht um das Kopftuch. Es geht darum, dass in Suren des Koran aus Medina zur Tötung aller Juden aufgerufen wird. Es geht darum, dass der Iran mehrfach verkündet hat, Israel endgültig ...

    Martina,

    es geht nicht um das Kopftuch.
    Es geht darum, dass in Suren des Koran aus Medina zur Tötung aller Juden aufgerufen wird.
    Es geht darum, dass der Iran mehrfach verkündet hat, Israel endgültig zu zerstören. Spätestens 2040.
    Es geht darum, dass in den Chartas von Hamas und Hisbollah genau dies formuliert wird. Zerstörung und Tötung aller Juden.

    Es ist unangenehm, wenn man/frau die Wirklichkeit wahrnehmen muss. Sie besteht in einem unbändigen Judenhass und Antisemitismus nur allzu vieler Muslime.

    Es ist ein völliger Unsinn, wenn hier behauptet wird, die Israelis wollten die Palästinenser ausrotten („Endlösung“). Warum leben dann muslimische Araber mit vollem Staatsbürgerrecht in Israel?

    Hier wird ungemein viel Unwahres geschrieben.

      martina, Donnerstag, 10.05.18, 17:57 Uhr

      hallo gunther. es geht darum, dass du immer wieder den koran zitierst. aber niemals die bibel. ich könnte hier die ganze christenheit mit zitaten aus der bibel in den dreck ziehen, so wie du es mit mu ...

      hallo gunther. es geht darum, dass du immer wieder den koran zitierst. aber niemals die bibel. ich könnte hier die ganze christenheit mit zitaten aus der bibel in den dreck ziehen, so wie du es mit muslimen aus dem koran machst.
      zu muslimen steht nix in der bibel, weil es ihn damals einfach noch nicht gegeben hat. so einfach ist das.
      du betreibst hier hass auf muslimen auf der untersten ebene. mit zitaten aus dem koran. das ist ekelhaft und widerwärtig.
      gruß

      martina, Donnerstag, 10.05.18, 18:01 Uhr

      gunther du differenzierst in keinster weise zwischen staaten oder menschenggruppen und einzelnen muslimen weltweit. ich schreibe nichts aber auch gar nichts gegen den iranischen vernichtungswillen von ...

      gunther du differenzierst in keinster weise zwischen staaten oder menschenggruppen und einzelnen muslimen weltweit.
      ich schreibe nichts aber auch gar nichts gegen den iranischen vernichtungswillen von israel usw
      das sind zwei völlig verschiedene stiefel die du da mixt.
      gruß

    martina, Dienstag, 08.05.18, 13:03 Uhr

    hallo an alle radikalen deutschen hier. sei es pro palästinensisch oder pro israel. was mich an euch so entsetzt ist, dass ihr geltentes recht in deutschland dort für überflüssig haltet, ja sogar notw ...

    hallo an alle radikalen deutschen hier. sei es pro palästinensisch oder pro israel.
    was mich an euch so entsetzt ist, dass ihr geltentes recht in deutschland dort für überflüssig haltet, ja sogar notwendig.
    zb sippenhaft von israelis für palästinenser, oder auch selbstmordattentate der palästinenser.
    von holocaustleugnung als taktischen fehler über präventivschläge der israelis.
    all das ist zurecht in deutschland strikt verboten und wird vor gericht scharf verurteilt mit drastischen strafen bis zu gefängnis.
    in deutschland lebt ihr vom rechtsstaat mit seinen strikten gesetzen und dort wird alles legitmiert und gerechtfertigt von euch zugunsten einer „guten sache“. auf einmal ist dort von euch unser tolles rechtssystem nichts mehr wert. grundgesetze werden von euch dort über den haufen geworfen.
    ich finde das derart erschreckend von beiden seiten, das ich mir nicht ausmalen mag, was in deutschland unter extremen umständen passieren könnte mit euch als regierung.
    gruß

    gunther, Dienstag, 08.05.18, 10:00 Uhr

    Der Antisemitismus hat derzeit in Deutschland 2 Richtungen: Für die Deutschen geht es um den endgültigen Schlussstrich und die Umschreibung der Geschichte (Höcke u.a.). Da kommt es sehr gelegen, wenn ...

    Der Antisemitismus hat derzeit in Deutschland 2 Richtungen:
    Für die Deutschen geht es um den endgültigen Schlussstrich und die Umschreibung der Geschichte (Höcke u.a.). Da kommt es sehr gelegen, wenn einer wie Abbas verkündet, die Juden sind am Holocaust selbst schuld.
    Bei den Muslimen geht es darum, für das eigene Versagen einen Schuldigen zu haben. An allem sind die Juden schuld. Deshalb der fanatische Antisemitismus in Moscheen, Schulen, Familien.
    Ein Nachdenken über das eigene Verhalten fehlt völlig.
    Ein Nachdenken über das Verhalten der Araber im Nahen Osten fehlt auch vollkommen bei den gutmenschlichen Verteidigern der „Palästinenser“.
    Mit diesen Ansichten wird eine friedliche Lösungt niemals möglich sein. Sie ist auch gar nicht gewollt. Nicht umsonst lehnen die Araber alle Lösungsversuche seit nunmehr 70 Jahren ab. Es geht um die ultimative Lösung: Zerstörung Israels.

      Marco, Dienstag, 08.05.18, 11:00 Uhr

      Und den Zionisten ging und geht es um die Endlösung der Palästinenserfrage. Die Zionisten wollten nie friedlich mit den palästinensischen Nicht-Juden zusammenleben. Sie planten von Anfang an die musli ...

      Und den Zionisten ging und geht es um die Endlösung der Palästinenserfrage. Die Zionisten wollten nie friedlich mit den palästinensischen Nicht-Juden zusammenleben. Sie planten von Anfang an die muslimische Mehrheit aus Palästina zu vertreiben, um einen Judenstaat auf dem gestohlenen Landzu errichten.
      Die Araber hatten nie vor die Juden ins Meer zu treiben, aber die Zionisten planten und vertrieben die Araber in die Wüste.

      Lotte, Dienstag, 08.05.18, 12:43 Uhr

      " ENDLÖSUNG der Palästinenserfrage ... " ??? Marco, vielleicht überdenken Sie Ihre Wortwahl nochmals ? Oder lesen mal die Gründungserklärung des Staates Israel ? Oder beantworten mal die Frage, wie of ...

      “ ENDLÖSUNG der Palästinenserfrage … “ ???
      Marco, vielleicht überdenken Sie Ihre Wortwahl nochmals ?
      Oder lesen mal die Gründungserklärung des Staates Israel ?
      Oder beantworten mal die Frage, wie oft Sie schon mal in Israel direkt waren ?

    gunther, Montag, 07.05.18, 9:07 Uhr

    Herr K., Sie haben völlig Recht: Menschen werden nicht als Messerstecher geboren. Sie werden dazu gemacht von Elternhaus, Schule, Imamen, Pali-TV, Koran, kurz: der unsäglichen antisemitischen Propagan ...

    Herr K.,

    Sie haben völlig Recht: Menschen werden nicht als Messerstecher geboren.
    Sie werden dazu gemacht von Elternhaus, Schule, Imamen, Pali-TV, Koran, kurz: der unsäglichen antisemitischen Propaganda in muslimischen Herrschaftsgebieten.

    Doch Ihre Äußerungen schieben grundsätzlich Israel und den Juden die Schuld zu.
    Sie sollten sich z.B. besser informieren über den Antisemitismus im Iran, der Hamas, der Hisbollah und von Abbas.
    Doch das leugnen Sie konsequent.
    Was Sie ändern wollen, läuft auf die Zerstörung Israels hinaus. Auch eine Lösung.

      Marco, Montag, 07.05.18, 10:47 Uhr

      Wo bitte hat Abbas mit seiner Aussage den Holocuast gelugnet? Hingegen hat Gunther hier mehrfach schon die Nakba geleugnet. Die europäischen Zionisten die Massaker in palästinensichen Dörfern verübt h ...

      Wo bitte hat Abbas mit seiner Aussage den Holocuast gelugnet?
      Hingegen hat Gunther hier mehrfach schon die Nakba geleugnet. Die europäischen Zionisten die Massaker in palästinensichen Dörfern verübt haben und hunderttausende vertrieben haben blendet er aus.

      Dann noch die falsche Verwendung des Begriffs Semitismus. Juden sind nicht undbedingt Semiten. Nur arabische Juden sind Semiten, genauso wie arabische Muslime. Wer den Palästinensern das Semiten sein absspricht und, wie Gunther gegen diese Menschen hetzt und die zionistischen Verbrechen an den Palästinensern leugnet, ist der wahre Antisemit.

      Michael K., Montag, 07.05.18, 13:54 Uhr

      Gunther, es sind die Stiefel der Besatzungsmacht die durch ihre täglichn Razzien durch palästinensiche Dörfer und Flüchtlingslager Kinder und Menschen prägen. Was soll man von Menschen fordern, denen ...

      Gunther, es sind die Stiefel der Besatzungsmacht die durch ihre täglichn Razzien durch palästinensiche Dörfer und Flüchtlingslager Kinder und Menschen prägen. Was soll man von Menschen fordern, denen das Land gestohlen wurde, die vertrieben wurden, die immer noch in Unterdrückung leben? Forderungen werden von der Besatzungsmacht an die Unterdrückten gestellt. Die Besatzungsmacht hat keine Pflichten, hat das Recht zu fordern und darf mit Veracht und Arroganz darüber hinwegsehen, dass sie besetzt, Willkür und Gewalt verübt, Menschen vertreibt und entrechtet? Ein Abbas soll sich entschuldigen (was er in der Tat sollte), während der Unterdrücker keinen Moment auf den Gedanken kommt sich selbst für ein grosses Unrecht zu entschuldigen.
      Nicht länger Besatzungsmacht zu sein, nicht länger Palästinensern ihr Land zu stehlen, gleiches Recht gelten zu lassen bedroht die Existenz Israels? Sagst du, weil du meinst nur Unterdrückung sichert das Existenzrecht Israels. So tickt Apartheid!
      ,

      martina, Dienstag, 08.05.18, 12:39 Uhr

      hallo gunther. und wieder mal der koran von ihnen dann trägt zb auch ihre frau, wenn sie gläubiger christ sind, auch sicher etwas, was die haare bedeckt. so ist es nämlich im neuen testament gefordert ...

      hallo gunther. und wieder mal der koran von ihnen
      dann trägt zb auch ihre frau, wenn sie gläubiger christ sind, auch sicher etwas, was die haare bedeckt. so ist es nämlich im neuen testament gefordert. 1. kor. 11, verse 5 und 6.
      gruß

    gunther, Samstag, 05.05.18, 6:16 Uhr

    Abbas macht den Mund auf: Wenn Menschen durch meine Aussagen vor dem Palästinensischen Nationalrat beleidigt wurden, insbesondere Menschen jüdischen Glaubens, entschuldige ich mich bei ihnen Vergleich ...

    Abbas macht den Mund auf:
    Wenn Menschen durch meine Aussagen vor dem Palästinensischen Nationalrat beleidigt wurden, insbesondere Menschen jüdischen Glaubens, entschuldige ich mich bei ihnen
    Vergleichbare Verfolgungen habe es in arabischen Ländern mit jüdischer Bevölkerung nicht gegeben.

    Und da lügt Abbas schon wieder:
    Im Osmanischen Reich waren Juden für viele Jahrhunderte toleriert. Volle Anerkennung als gleichberechtigte Bürger haben Juden jedoch auch hier nie erhalten. Zeitweise fanden örtlich größere Judenpogrome statt:
    • 1354 Damaskus
    • 1354 Kairo
    • 1465 Fes
    • 1474 Jerusalem
    • 1574 Safad
    • 1656 Isfahan
    • 1697 Jemen
    • 1790 Tetuan
    • 1828 Bagdad
    • 1839 Maschhad
    • 1840 Damaskus
    • 1860 Damaskus

    Wer sich informiert, weiß mehr über arabische, muslimische Länder.

    gunther, Freitag, 04.05.18, 20:12 Uhr

    Wie immer: Abbas setzt die übelsten antisemitischen Verleumdungen in die Welt, ein paar Tage später entschuldigt er sich. Das hat Methode. Zuerst einmal offensichtliche Hetze. Dann kommt international ...

    Wie immer:
    Abbas setzt die übelsten antisemitischen Verleumdungen in die Welt, ein paar Tage später entschuldigt er sich.
    Das hat Methode. Zuerst einmal offensichtliche Hetze. Dann kommt international Widerspruch, und er zieht den Schwanz ein. Trotzdem ist er von seinem geäußerten Schwachsinn überzeugt.
    Und die Pali-Freunde klatschen Beifall für Abbas und entschuldigen jeden Antisemitismus.
    Nicht wahr, Herr K.?

    Lotte, Freitag, 04.05.18, 11:06 Uhr

    P.S. Auf dem Photo (in diesem Bericht abgeschnitten), auf der bildlich rechten Seite, war "medienwirksam" noch ein kirchlicher Würdenträger zu sehen (eine der christlich orthodoxen Kirchen): Weiss jem ...

    P.S.

    Auf dem Photo (in diesem Bericht abgeschnitten), auf der bildlich rechten Seite, war „medienwirksam“ noch ein kirchlicher Würdenträger zu sehen (eine der christlich orthodoxen Kirchen):
    Weiss jemand, wer das war/ist ?
    Eine Schande !

    Lotte, Freitag, 04.05.18, 10:44 Uhr

    Das ist eine der Säulen von Antisemitismus pur - plump, platt und sogar offen und direkt. Die Maske ist gefallen ! Mal wieder (s. seine Rede vor dem EU Parlament auf youtube). Der Mann ist von seinem ...

    Das ist eine der Säulen von Antisemitismus pur – plump, platt und sogar offen und direkt.

    Die Maske ist gefallen !

    Mal wieder (s. seine Rede vor dem EU Parlament auf youtube).
    Der Mann ist von seinem „PLO Executive Comitee“ diese Tage trotzdem wiedergewählt; nicht von den anderen politischen Gruppen; nicht von „seinem Volk“ – mangels seit Jahren ausstehender „freien“ Wahlen.
    Mit wem hätte Israel (auch im Rückblick) Frieden schliessen können ?
    Mit wem kann Israel jetzt Frieden schliessen ?
    Warum gibt es immer noch Leute, die solche Äusserungen immer noch rationalisieren und damit verharmlosen und entschuldigen (auch hier fallen Masken) ? !!!

    Es hat mich ja gewundert, dass es diese Äußerung u.a. in die „Tageschau“
    geschafft hat.
    Allerdings mit dem Zitat „soziales Benehmen der Juden“ und v.a. „Geldverleih/Verdienen am Geld“ – ohne jede Erklärung, dass es sich auch und genau dabei um ein klassisches antisemitisches Stereotyp handelt (wie viele Zuschauer haben zustimmend genickt?).

    gunther, Donnerstag, 03.05.18, 11:53 Uhr

    Es sei daran erinnert, dass Abbas im EU-Parlament davon faselte, die Juden hätten dazu aufgefordert, das Meer zu vergiften, um die Araber zu töten. Nach dieser Rede gab es stehende Ovationen. Es sei e ...

    Es sei daran erinnert, dass Abbas im EU-Parlament davon faselte, die Juden hätten dazu aufgefordert, das Meer zu vergiften, um die Araber zu töten. Nach dieser Rede gab es stehende Ovationen.
    Es sei ebenfalls daran erinnert, dass Ex-Außenminister Gabriel Abbas als seinen FREUND bezeichnete.
    Großes Entsetzen in Deutschland über Antisemitismus. Wie immer Betroffenheitslyrik. Aber finanzielle Unterstützung der Hamas und der PA, die dann Renten an Mörder oder deren Familien zahlt.
    Die Scheinheiligkeit deutscher Politiker und deutscher Medien ist entsetzlich. Das alles ist Verdummung des Publikums und der Bevölkerung.
    Der Großmufti von Jerusalem hat den engen Kontakt zu Hitler und anderen Nazis gesucht. Deutsche sind für nicht wenige Araber gut, weil sie Juden ermordeten.

    Und wieder wird die Legende aufgetischt, Abbas sei moderat.

      Michael K., Donnerstag, 03.05.18, 18:55 Uhr

      Gunther, es ist tragisch, dass Abbas sich alter antisemitischer Stereotypen bediente. Das ist nicht hilfreich für die Palästinensersache und Steilvorlage für die Antisemitenmacher. Ohne seine Worte en ...

      Gunther, es ist tragisch, dass Abbas sich alter antisemitischer Stereotypen bediente. Das ist nicht hilfreich für die Palästinensersache und Steilvorlage für die Antisemitenmacher. Ohne seine Worte entschuldigen zu wollen, ein grosser Frust muss mitgespielt haben über den Status quo der Besatzung und Unterdrückung der Palästinenser. Letzteres wird bei dir immer vergessen, aber es ist das Grundübel, das mit seiner Brutalität und Unmenschlichkeit kaum mehr als ein Achselzucken hervorruft. Man gewöht sich an Unrecht.

      Gabriel nannte Abbas einen Freund. Ja und? Du willst lieber dehumanisieren, damit du Unterdrückung, Entrechtung banalisieren kannst.

      Scheinheiligkeit deutscher Politik? Ja! Weil man dem Staat und seiner Demokratie gedenkt, dessen Rassismus aber übersieht. Man unterstüzt ein Appartheid-Regime und ignoriert das Massaker, das Gewehre gegen eine Freiheit fordernde Bevölkerung verüben.

      Hamas wird nicht unterstützt, sondern die, denen man das Brot aus den Händen nimmt.

      Michael K., Donnerstag, 03.05.18, 20:02 Uhr

      Gunther, bei der Rede Abbas im EU-Parlament 2016 behauptete er, dass Rabbiner dazu aufgefordert hätten, Brunnen der Palästinenser zu vergiften. Was ihn dazu gebracht hat, so eine Behauptung unkritisch ...

      Gunther, bei der Rede Abbas im EU-Parlament 2016 behauptete er, dass Rabbiner dazu aufgefordert hätten, Brunnen der Palästinenser zu vergiften. Was ihn dazu gebracht hat, so eine Behauptung unkritisch von sich zu geben ist schwer nachvollziehbar und höchst unklug. Er hat seine Aussage enige Tage später zurückgenommen. Vielleicht wollte er das EU-Parlament davon überzeugen, dass nicht die Palästinenser zündeln, sondern, dass Israel sich ohne Strafe oder Schaden zu erleiden, sich sehr gut mit der Taktik des Aufhetzens auskennt.

      Wenn das Parlament Beifall geklatscht hat, dann auch weil sie die die Lage kennen und das von Abbas beanspruchte natürliche Recht der Palästinenser auf Frieden und Selbstbestimmung unterstützten, wie auch den von Abbas empfohlenen Friedensplan der arabischen Staaten von 2002.

      gunther, Freitag, 04.05.18, 21:54 Uhr

      Herr K., es war "unklug" von Abbas, ein typisches antisemitisches Stereotyp zu bedienen? Wenn das nur "unklug" war, so ist das also rein strategisch. Aber der Vorwurf stimmt? Übrigens hat Abbas Rabbin ...

      Herr K.,

      es war „unklug“ von Abbas, ein typisches antisemitisches Stereotyp zu bedienen?
      Wenn das nur „unklug“ war, so ist das also rein strategisch. Aber der Vorwurf stimmt?
      Übrigens hat Abbas Rabbinern vorgeworfen, das Meer vergiften zu sollen.
      Sie sollten sich, nicht nur in diesem Fall, besser informieren. Dazu reicht die Pali-Presse nicht.
      Was ist denn hilfreich für die „Palästinenser“?
      Sich mit Fakten abzufinden?
      Die im Koran geforderte Ermordung aller Juden weiterhin zu verfolgen?
      Ihre Sicht der jüdischen Weltverschwörung ist unerträglich.
      Abbas ist tragisch? In seinen Äußerungen?
      Nein, er sagt einfach das, was er und viel zu viele Araber wirklich denken.
      Nicht umsonst gehört die arabische Übersetzung von Hitlers „Mein Kampf“ zu den Bestsellern in muslimischen Ländern.
      Noch Fragen?

    Lustig, Donnerstag, 03.05.18, 10:15 Uhr

    Komisch, ich dachte, die Öffentlich-rechtlichen achten immer auf eine korrekte Darstellung. Abbas ist kein gewählter Präsident, eigentlich ist er auf diesem Posten illegal. Nur weil *er* sich Präsiden ...

    Komisch, ich dachte, die Öffentlich-rechtlichen achten immer auf eine korrekte Darstellung. Abbas ist kein gewählter Präsident, eigentlich ist er auf diesem Posten illegal. Nur weil *er* sich Präsident nennt, heißt es noch lange nicht, dass man ihm das nachplappern muss.

    Er klammert sich an die Macht und dankt einfach nicht ab. Dann heißt es immer, so jemand wäre alternativlos. An wen erinnert mich das bloß?

    Ansonsten weiß ich nicht, warum sich alle so wundern, dass Abbas dieses Hate Speech von sich gibt. Er ist endlich ehrlich, das ist doch ein kleiner Fortschritt. Jetzt können sich die Gutmenschen (ja, dieses Wort ist sehr sinnvoll) nicht mehr rausreden….