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„Unfassbare Wunder“

Holocaust-Überlebende erzählen

Im Rahmen der „Salongespräche“ in der Bibliothek hat das Goethe-Institut in Tel Aviv das Buch „Unfassbare Wunder“ präsentiert, in dem die Israel-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung, Alexandra Föderl-Schmid, 25 Holocaust-Überlebende zu Wort kommen lässt.
Die ausgebuchte Veranstaltung ist zu einer sensiblen, beeindruckenden Zeitzeugenpräsentation geworden. Denn die Autorin hat einige der von ihr Portraitierten mitgebracht.

Von Susanne Glass
Am 13.07.2019

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Beitrag: Susanne Glass | Kamera und Schnitt: Alex Goldgraber

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5 thoughts on “„Unfassbare Wunder“”

    Lotte, Montag, 15.07.19, 13:30 Uhr

    Bzgl. Ihres Blogbeitrages. Es ist nicht nur die AFD - es ist das Schweigen der Mehrheit und der sogenannten Mitte der Gesellschaft. Es ist das Unwissen an Fakten - hier setzt die Verantwortung der Med ...

    Bzgl. Ihres Blogbeitrages.

    Es ist nicht nur die AFD – es ist das Schweigen der Mehrheit und der sogenannten Mitte der Gesellschaft.

    Es ist das Unwissen an Fakten – hier setzt die Verantwortung der Medien, v.a der Öffentlich-Rechtlichen an.

    Es ist mittlerweile wieder das Fehlen von Interesse – inzwischen wieder oft genug erlebt.

    Es ist diese Begegnung, eben auch und irgendwann vor allem Von-Herz-zu Herz –
    die für die allermeisten nicht-jüdischen Deutschen nie stattgefunden hat.
    Das daraus so oft resultierende fehlende Unverständnis und fehlende Sensibilität im konkreten Umgang mit durchaus sehr verschiedenen (wer hätte das gedacht 🙂 ) jüdischen Menschen und … ja, auch im Umgang mit Israel als jüdischen Staat oder Staat der Juden (anderes Thema): das ist für mich der springende Punkt.

    So wichtig diese Bücher sein mögen, ich befürchte, diejenigen, die sie bräuchten, werden sie nicht lesen.

      Lotte, Montag, 15.07.19, 15:13 Uhr

      Korrektur: Was für eine Freud'sche Fehlleistung war das denn? "fehlendes Verständnis" muss es natürlich heissen.

      Korrektur:
      Was für eine Freud’sche Fehlleistung war das denn?
      „fehlendes Verständnis“ muss es natürlich heissen.

    Lotte, Montag, 15.07.19, 12:32 Uhr

    Heute vor 2 Wochen besuchte ich nochmals meine an Jahren älteste Freundin, diesmal im jüdischen Pflegeheim. 1 Tag später verstarb sie. 4 Tage später wurde sie auf dem hiesigen jüdischen Friedhof beerd ...

    Heute vor 2 Wochen besuchte ich nochmals meine an Jahren älteste Freundin, diesmal im jüdischen Pflegeheim.
    1 Tag später verstarb sie.
    4 Tage später wurde sie auf dem hiesigen jüdischen Friedhof beerdigt – was nicht selbstverständlich ist, denn nach wie vor lassen sich viele deutsche Juden in Israel beerdigen, auch weil nach wie vor jüdische Gräber in D geschändet werden.
    Mit den Worten „Wie hat er/sie geheissen?“ und „Was ist aus ihm/ihr geworden?“ habe ich gelauscht, aufgenommen, den Atem angehalten … und nie vergessen.
    Vieles, was ich bzgl. jüdischen Glaubens in der Theorie und im Kopf wusste, habe ich in der Selbstverständlichkeit eines Menschen, der in der Shoah und durch die Shoah seinen Glauben nicht verloren hat und in der Praxis von ihr gelernt.
    Ich habe und konnte sie alles fragen.
    Mit der Zeit hat die Shoah unsere Beziehung nicht dominiert – aber sie war da – so wie ich mich nicht mehr bei einen ihrer „offenes-Haus-Geburtstagen“ gefragt habe, wer jetzt wie evtl. Jude ist.

    Florian, Montag, 15.07.19, 10:32 Uhr

    Wenn es um Juden geht, sind die Deutschen Meister im Gedenken. Gleichzeitig stimmt D fast allen israelfeindlichen und auch verleumderischen Resolutionen in der UNO zu. Der Antisemitismus feiert in D f ...

    Wenn es um Juden geht, sind die Deutschen Meister im Gedenken. Gleichzeitig stimmt D fast allen israelfeindlichen und auch verleumderischen Resolutionen in der UNO zu. Der Antisemitismus feiert in D fröhliche Rückkehr. Besonders beliebt bei Linken und Islamverstehern. Da werden wie im Spiegel antisemitische Stereotype aus der Schublade geholt.
    Seit über 70 Jahren wird Israel militärisch und durch Terrorismus angegriffen und bedroht. Wenn es sich dagegen wehrt, ist es Täter.
    Alltäglichkeit, Radikalisierung und Ausbreitung des Antisemitismus in D kann jeder nachverfolgen, der sich um Info bemüht und des Lesens mächtig ist.
    Die allseitige Erinnerung an den Holocaust entlastet die Deutschen und entlässt sie aus der Verantwortung für die Gegenwart.

      Lotte, Donnerstag, 18.07.19, 11:51 Uhr

      Antisemitische Stereotype sind beim Spiegel leider nicht Neues. Es sind auch sonst immer wieder die gleichen Namen ... Auch heute. "Die Bremser"/Michael Woffsohn.

      Antisemitische Stereotype sind beim Spiegel leider nicht Neues.
      Es sind auch sonst immer wieder die gleichen Namen …
      Auch heute. „Die Bremser“/Michael Woffsohn.