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UN-Hilfe für die Palästinenser

Unterwegs mit OCHA

Noch im Sommer hatte Israel damit gedroht, die Siedlungen im Westjordanland zu annektieren. Nach den Friedensabkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrein sind diese Pläne offiziell „vorübergehend ausgesetzt“. De facto hat sich aber für die Palästinenser und ihre internationalen Helfer nichts verändert. Denn die israelischen Siedlungen werden immer weiter ausgebaut, der Lebensraum für die Palästinenser wird immer geringer.
OCHA (Office for the Coordination of Humanitarian Assistance) ist die humanitäre Koordinierungsorganisation der Vereinten Nationen, die auch die Unterstützung für die Palästinenser koordiniert. Größter Geber war in diesem Jahr das Auswärtige Amt in Berlin mit 12,5 Millionen Euro.
Wir haben ein OCHA-Team ins Westjordanland begleitet.

Von Susanne Glass
Am 27.11.2020

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Beitrag: Susanne Glass | Kamera: Alex Goldgraber | Ton: Muafaq Kayal | Schnitt: Ethan Spilkin

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8 thoughts on “UN-Hilfe für die Palästinenser”

    Florian, Donnerstag, 03.12.20, 5:58 Uhr

    @Lotte Natürlich haben Sie recht. WIE und WAS bedingen einander gegenseitig. Ich zweifle nicht, dass Sie Ihre Wette gewinnen.

    @Lotte
    Natürlich haben Sie recht. WIE und WAS bedingen einander gegenseitig.
    Ich zweifle nicht, dass Sie Ihre Wette gewinnen.

    Lotte, Montag, 30.11.20, 20:34 Uhr

    @ Florian Können wir uns darauf einigen, dass das WAS auch das WIE ausmacht ? Ich habe mittlerweile eine Wette laufen, bei welchen Themen, die ca. 3-8 Tage zuvor z.B. in der Jerusalem Post erscheinen, ...

    @ Florian

    Können wir uns darauf einigen, dass das WAS auch das WIE ausmacht ?

    Ich habe mittlerweile eine Wette laufen, bei welchen Themen, die ca. 3-8 Tage zuvor z.B. in der Jerusalem Post erscheinen, das ARD-Studio „zugreift“ und bei welchen nicht.
    Dass z.B. Muslime andere Muslime am Beten in der Al Aqsa Moschee hindern, weil deren Staaten, den Paradigmenwechsel weg von „Keine Anerkennung, Kein Frieden, Keine Beziehungen“ gewählt haben – abgesehen von irgendwelchen Todesdrohungen/Fatwa – kein Berichten.
    Und beim Thema „Siedlungen“ und „Siedler“: Auch voraussehbar. Ohne die durchaus verschiedenen „Siedler“ endlich mal zu differenzieren.
    Ich gewinne die Wette z.Zt. … leider.

    Florian, Montag, 30.11.20, 6:52 Uhr

    Es geht nicht nur darum, w i e aus Israel, sondern auch w a s berichtet wird. Mit Vorliebe sind es beim Studio Ereignisse, die zeigen sollen, wie Israel die Palästinenser unterdrückt. Kein Wort aber z ...

    Es geht nicht nur darum, w i e aus Israel, sondern auch w a s berichtet wird. Mit Vorliebe sind es beim Studio Ereignisse, die zeigen sollen, wie Israel die Palästinenser unterdrückt.
    Kein Wort aber z.B. darüber, dass an der Birzeit-Universität bei Ramallah Hamas-Terroristen aktiv sind, um Gelder aus der Türkei über Gaza ins Westjordanland zu transferieren für die Finanzierung von Terror. Mit dem Beitritt zu einer Studentengruppe wird gleichzeitig der Beitritt zu Hamas vollzogen. Einige Studenten gaben auch an, dass sie sich bereit erklärt hatten, Schusswaffenangriffe auf Israelis auszuführen. Entscheidend ist also auch, was n i c h t berichtet wird. Da stellt sich doch die Frage, worin das Studio seine Aufgabe sieht.

    Lotte, Sonntag, 29.11.20, 13:42 Uhr

    @Florian "Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen" oder der sekundäre Antisemitismus, früh beschrieben, ist das eine. Was mich aufregt, ist, dass mittlerweile viele gutgesinnte Deutsche ...

    @Florian

    „Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen“ oder der sekundäre Antisemitismus, früh beschrieben, ist das eine.

    Was mich aufregt, ist, dass mittlerweile viele gutgesinnte Deutsche (die anderen sind leichter zu erkennen) gar nicht (mehr) die Sensibilität besitzen, diesen zu bemerken. Wissen, Begegnung/Eigenerfahrung, Reflexion scheinen zunehmend zu fehlen.
    Dann kommt es zu Szenen wie vor kurzem im Film „Das Unwort“ (ZDF/SAT3/Mediathek) gezeigt – man lacht, aber mancher stutzt wesentlich früher, weiss, was gemeint ist.
    Was mich aufregt, ist, dass ich in den Berichten über die Beduinen mehr über die Hintergründe/Sachebene gewusst hätte, eben weil ich zu wenig weiss. Oder hier: Warum/Sachebene/Interview des Verantwortlichen 15 Jahre auf den Bescheid gewartet werden muss u. was die UN-Gelder genau damit zu tun haben. Oder: Differenzierung der verschiedenen Siedler. Oder: Nicht Israel hat endlich Frieden geschlossen, sondern einzelne arabische Staaten mit Israel.

    Florian, Sonntag, 29.11.20, 7:00 Uhr

    Im palästinensischen Kinderfernsehen wird den Kindern beigebracht, dass die Israelis/Juden arabische Kinder absichtlich ermorden. Genau so werden die Legenden des Antijudaismus aus dem Mittelalter wie ...

    Im palästinensischen Kinderfernsehen wird den Kindern beigebracht, dass die Israelis/Juden arabische Kinder absichtlich ermorden.
    Genau so werden die Legenden des Antijudaismus aus dem Mittelalter wieder aufgegriffen. Bis hin zur Brunnenvergiftung. Wie wäre es, wenn sich die UNO einmal darum kümmerte?

    In Europa ist das Coronavirus eine Erfindung der Juden. Die sog. Querdenker benutzen zunehmend antisemitische Stereotype.
    Doch in der UNO stimmt Deutschland den Verurteilungen Israels zu. Verurteilung des Unrechts in anderen Staaten? Fehlanzeige. Und deutsche Medien spielen mit, indem sie dann die Verurteilungen Israels zu Völkerrecht erklären. Wird der Iran verurteilt, wenn dort Minderjährige hingerichtet werden? Wird darüber berichtet?
    Was ein Glück, dass es Israel gibt. Das kann man verurteilen und alles andere vernachlässigen. Gutes Gewissen ist auch dabei. Oder: Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen.

    Lotte, Samstag, 28.11.20, 15:46 Uhr

    Nein, es ist nicht egal, wie aus Israel berichtet wird, damit sich jeder eine Meinung bilden möge ... ohne jemals dort gewesen zu sein. Die Ereignisse der letzten Jahre, in Deutschland, in Europa gewi ...

    Nein, es ist nicht egal, wie aus Israel berichtet wird, damit sich jeder eine Meinung bilden möge … ohne jemals dort gewesen zu sein.

    Die Ereignisse der letzten Jahre, in Deutschland, in Europa gewinnen an Dynamik und sind inzwischen nicht mehr zu übersehen.

    Friedhofschändungen und Synagogenschmierereien … gab es schon immer.
    Ein 11-jähriges Mädchen, das sich wie Anne Frank fühlt, weil die Eltern es „still und heimlich“ groß Geburtstag feiern lassen … ist neu und geschichtsvergessen.
    Eine jüngere Frau, die sich wie Sophie Scholl fühlt, weil es zum Schutz anderer Menschen Maske tragen soll … ist neu und geschichtsvergessen.
    Angriffe auf Rabbiner, wie zuletzt erneut, letzten Donnerstag in Wien und mitten am Tag, mit Messer in der Hand, Kippa vom Kopf schlagen und „Schlachtet die Juden“ … ist erschreckend wieder/neu und eindeutig.

    Es ist nicht egal, wie man über das Judentum berichtet, über Israel, den Staat der Juden, über geschichtliche Zusammenhänge.

    Lotte, Samstag, 28.11.20, 15:15 Uhr

    " Hat ISRAEL Frieden geschlossen mit einigen bisherigen arabischen Erzfeinden ". Wollen Sie das wirklich so übernehmen und stehen lassen ? Nach den Angriffskriegen auf Israel von Staatsgründung an, v. ...

    “ Hat ISRAEL Frieden geschlossen mit einigen bisherigen arabischen Erzfeinden „.

    Wollen Sie das wirklich so übernehmen und stehen lassen ?

    Nach den Angriffskriegen auf Israel von Staatsgründung an, v.a. 1948 und 1973.
    Nach der Khartum-Resolution 1967, dem dreifachen NEIN: Kein Frieden mit Israel, keine Anerkennung Israels, keine Verhandlungen mit Israel.

    Hat sich Israel jetzt endlich zum Frieden bewegt oder haben ein paar dieser arabischen Staaten (vor dem Hintergrund real existierender, wirtschaftlicher Möglichkeiten und dem Iran als gemeinsamen Feind) Möglichkeiten ergriffen, die die verschiedenen Palästinenserführungen – das eine ein islamistisches Terrorregime, das andere ein hochkorruptes, undemokratisches und an der Macht klebendes Regime verpennen oder aktiv verweigern ?

    Florian, Freitag, 27.11.20, 10:10 Uhr

    Das Land gehört den Palästinensern. Vom Jordan bis zum Meer. Nach Aussage von Abbas leben sie schließlich bereits seit über 10 000 Jahren in diesem Land.

    Das Land gehört den Palästinensern. Vom Jordan bis zum Meer. Nach Aussage von Abbas leben sie schließlich bereits seit über 10 000 Jahren in diesem Land.