Foto: Esawi Frej

US-Studentin darf nicht einreisen

Seit Tagen sitzt Lara Alqasem am Tel Aviver Flughafen fest – ihr werden Boykott-Aktivitäten vorgeworfen

Das Visum und der Studienplatz an der Hebräischen Universität sind nicht genug: Die Sicherheitskräfte lassen die amerikanische Studentin Lara Alqasem die Grenze nicht passieren, weil sie einst Vorsitzende einer Organisation war, die den Boykott Israels unterstützt. Alqasem hat Berufung eingelegt. Nun soll ein Gericht entscheiden.

Von Benjamin Hammer
Am 11.10.2018

Den Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv kennt Lara Alqasem mittlerweile gut. Seit mehr als einer Woche hängt sie dort fest – obwohl sie ein gültiges Visum für die Einreise nach Israel hat. Lara Alqasem ist US-Amerikanerin mit palästinensischen Wurzeln. Sie will an der Hebräischen Universität von Jerusalem ein Studienjahr absolvieren. Aber die israelischen Behörden lassen sie nicht einreisen. Begründung: Alqasem sei eine Aktivistin der BDS-Bewegung. BDS ruft zum Boykott von Israel auf und begründet das mit der israelischen Besatzung des Westjordanlandes. Für Gilad Erdan, Minister für öffentliche Sicherheit, ist klar: BDS-Aktivisten wie Alqasem dürfen nicht nach Israel kommen.

Der Staat Israel verteidigt sich gegen zentrale Boykottaktivisten und natürlich zählt sie dazu. Sie war Vorsitzende einer radikalen antisemitischen Organisation, die auf den amerikanischen Universitätsgeländen gegen israelische Dozenten vorgeht und zum Boykott Israels aufruft. Es gibt daher keinen Grund dafür, dass sie in den Genuss der akademischen Dienste des Staates Israel kommt.

— Gilad Erdan, Minister für öffentliche Sicherheit

Dass der Minister von einer zentralen Aktivistin spricht, hat einen Grund: Laut Gesetz darf Israel nur jenen BDS-Aktivisten die Einreise verweigern, die eine zentrale Rolle innerhalb der Bewegung einnehmen. Ob das bei der 22-jährigen Studentin der Fall ist, darüber gibt es unterschiedliche Auffassungen. Alqasem war an ihrer Heimatuniversität in Florida die Vorsitzende eines Ortsvereins einer pro-palästinensischen Studentenbewegung – hat diese nach eigenen Angaben im Jahr 2017 aber wieder verlassen. Der Verein unterstützt BDS. Die israelische Regierung wirft BDS antisemitische Beweggründe vor, unter anderem, weil es BDS darum gehe, den jüdischen Charakter Israels zu schwächen. Die Studentin Alqasem geht gegen die Einreisesperre vor Gericht vor. Sie rufe nicht zu einem Boykott Israels auf – schließlich wolle sie dort studieren. Vertreter des linken politischen Spektrums in Israel solidarisieren sich nun mit der Studentin. Zum Beispiel Tamar Zandberg von der Partei Meretz.

Sie ist hierher gekommen, weil sie Interesse an Israel hat. Sie will hier zum Thema Menschenrechte studieren, sie will Israel besser kennenlernen. Ich fühle mich schlecht, dass sie Israel zu Beginn ihres Aufenthaltes nun so kennenlernt.

— Tamar Zandberg, Knesset-Abgeordnete der Partei Meretz

Der Fall von Lara Alqasem hat in Israel eine Debatte neu entfacht: Wie umgehen mit Aktivisten, die zum Boykott des Landes aufrufen? Aufgeschreckt wurde die israelische Politik durch einen Kommentar zweier jüdischer Kolumnisten der New York Times. Sie fordern, dass Israel BDS-Aktivisten ins Land lässt. Israel sei stolz darauf, eine liberale Demokratie zu sein – dann müsse es auch eine tiefe Toleranz gegenüber Meinungen zeigen, die gefährlich wirkten. Michael Oren, einst israelischer Botschafter in Washington und heute Minister in Israels Regierung, fordert, dass sich seine Kollegen den Fall der US-Studentin noch mal genauer anschauen. Er schade Israel politisch. Man müsse herausfinden, ob die Studentin BDS wirklich unterstütze. Und die US-Regierung? Die Sprecherin des Außenministeriums sagte, man schätze die Meinungsfreiheit. Am Ende sei es jedoch Israels Regierung, die entscheide, wer in das Land einreisen dürfe. Eine Entscheidung, die Lara Alqasem nicht akzeptieren will. Bis die Richter über den Einspruch der US-Studentin entschieden haben, will sie am Flughafen von Tel Aviv ausharren.

Kommentare

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16 thoughts on “Trotz Visum: US-Studentin darf nicht einreise …”

    Lotte, Samstag, 20.10.18, 12:34 Uhr

    "BDS fällt v.a. durch sehr aggressives Verhalten auf" (Ariel) Inhaltlich und konsequenterweise in ihren Aktionen: ja. Rein äußerlich u. vom primären Auftreten: nicht zwangsläufig. Der von mir bereits ...

    „BDS fällt v.a. durch sehr aggressives Verhalten auf“ (Ariel)

    Inhaltlich und konsequenterweise in ihren Aktionen: ja.
    Rein äußerlich u. vom primären Auftreten: nicht zwangsläufig.
    Der von mir bereits öfters erwähnte BDS-Aktivist ist Kursleiter in
    „Gewaltfreier Kommunikation/nach Marshall B. Rosenberg“ 🙂
    Mein persönliches Erlebnis der ganz besonderen Art.

    gunther, Sonntag, 14.10.18, 8:34 Uhr

    "Palästinenser": PLO-Führer Zuheir Mohsen erklärte in einem Interview mit der niederländischen Zeitung Trouw im März 1977: Das palästinensische Volk existiert nicht. Die Schaffung eines palästinensisc ...

    „Palästinenser“:

    PLO-Führer Zuheir Mohsen erklärte in einem Interview mit der niederländischen Zeitung Trouw im März 1977:

    Das palästinensische Volk existiert nicht. Die Schaffung eines palästinensischen Staates ist nur ein Mittel, um unseren Kampf gegen den Staat Israel für unsere arabische Einheit fortzusetzen. In Wirklichkeit gibt es heute keinen Unterschied mehr zwischen Jordaniern, Palästinensern, Syrern und Libanesen. Nur aus politischen und taktischen Gründen sprechen wir heute von der Existenz eines palästinensischen Volkes, denn die arabischen nationalen Interessen verlangen, dass wir die Existenz eines eigenen palästinensischen Volkes als Gegenpol zum Zionismus postulieren.

    gunther, Samstag, 13.10.18, 8:57 Uhr

    Zum Thema "Ignoranz": Es gibt kein palästinensisches Volk. Bis 1968 war nur von Arabern die Rede. Ein palästinensischer Volksbegriff ist eine Erfindung von Arafat, um nach dem Sechs-Tage-Krieg das Rüc ...

    Zum Thema „Ignoranz“:
    Es gibt kein palästinensisches Volk. Bis 1968 war nur von Arabern die Rede. Ein palästinensischer Volksbegriff ist eine Erfindung von Arafat, um nach dem Sechs-Tage-Krieg das Rückkehrrecht der Araber nach Israel zu untermauern.
    Doch nicht einmal die UNO-Resolution 194 von 1948 legt dieses Rückkehrrecht fest.

    Manche Besserwisser hier sollten sich erst einmal kundig machen, bevor sie Unsinn schreiben.

    Markus Hostettler, Freitag, 12.10.18, 18:53 Uhr

    Werden in dieser Sache nicht die falschen Fragen gestellt? Mich intererssiert, warum die – behauptet ehemalige – BDS-Aktivistin unbedingt in dem Land studieren, das sie aktiv als Vorsitzende ein paläs ...

    Werden in dieser Sache nicht die falschen Fragen gestellt? Mich intererssiert, warum die – behauptet ehemalige – BDS-Aktivistin unbedingt in dem Land studieren, das sie aktiv als Vorsitzende ein palästinenischen Gruppe bekämpft (hat).
    Ich habe den Eindruck, dass gerade Unterstützter der BDS-Bewegung das demokratisch-freiheitliche System Israels missbrauchen, um dem jüdischen Staat vor Ort Schaden zuzufügen. Unter diesem Gesichtspunkt tut Israel das einzig Richtige: Gesetze schaffen und diese anweden. Das funktionierende Justizsystem führt dann dazu, dass vor Gericht geklagt werden kann.

    Lotte, Freitag, 12.10.18, 10:09 Uhr

    Ich habe gestern kurz versucht mich durch Querlesen im Internet schlau zu machen. Die "Vernetzungen" von Lara Alqasem werfen in der Tat Fragen auf; auch warum sie nachfolgend ausgerechnet Menschenrech ...

    Ich habe gestern kurz versucht mich durch Querlesen im Internet schlau zu machen.
    Die „Vernetzungen“ von Lara Alqasem werfen in der Tat Fragen auf; auch warum sie nachfolgend ausgerechnet Menschenrechte an einer israelischen Universität studieren will; alles etwas widersprüchlich.
    Nachdem ich den BDS-Aktivisten und gleichzeitigen Pax-Christi-Aktivisten vor Ort (der eine andere Veranstaltung für sich benutzte/missbrauchte) erlebt habe, ist für mich diese Bewegung nicht nur historisch (Gründungsväter) und ideologisch (Inhalte), sondern auch ganz real indiskutabel (antisemitisch und antiisraelisch).
    Die Frage von Renate habe ich mir aber auch gestellt.
    Kann sie vielleicht der Autor dieses Berichts beantworten ?

    Renate, Donnerstag, 11.10.18, 22:16 Uhr

    Ich verstehe nicht warum Israel einerseits ein Visa vergibt um dann die Einreise zu verweigern. Kann mir das jemand erklären?

    Ich verstehe nicht warum Israel einerseits ein Visa vergibt um dann die Einreise zu verweigern.
    Kann mir das jemand erklären?

      ariel, Samstag, 13.10.18, 22:02 Uhr

      ist die beantwrotung dieser frage tatsaechlich so wichtig? wuerde es etwas aendern? ist es so selten, dass menschen erst am flughafen abgewiesen werden?

      ist die beantwrotung dieser frage tatsaechlich so wichtig? wuerde es etwas aendern?

      ist es so selten, dass menschen erst am flughafen abgewiesen werden?

      Renate, Montag, 15.10.18, 1:21 Uhr

      Ariel, ja mir ist die Frage schon wichtig. Man hätte doch von vornherein kein Visum erteilen müssen. Es ist doch eine Aufenthaltsgenehmigung und der/die es beantragt verlässt sich darauf und hat die L ...

      Ariel, ja mir ist die Frage schon wichtig. Man hätte doch von vornherein kein Visum erteilen müssen. Es ist doch eine Aufenthaltsgenehmigung und der/die es beantragt verlässt sich darauf und hat die Lebensplanung danach ausgerichtet, sich zusätzlich ein Flugticket gekauft, hatte Kosten usw. Warum vergibt Israel ein Visum um dann die Einreise zu verweigern. Es ist doch ein Unterschied ob ich als Tourist komme und man bei der Einreise kein Touristvisa vergibt und mich wieder zurückschickt oder ob man mir das Visum bereits gegeben hat. Die Hintergründe waren doch vorher schon bekannt.

    Knut, Donnerstag, 11.10.18, 22:01 Uhr

    Bei allen mehr als berechtigten Intentionen für eine Selbstbestimmung der Palästinenser - und zwar ohne jene max. ignoranten "Anführungszeichen" - kann ich BDS nicht gut heißen. "Kauft nicht bei Juden ...

    Bei allen mehr als berechtigten Intentionen für eine Selbstbestimmung der Palästinenser – und zwar ohne jene max. ignoranten „Anführungszeichen“ – kann ich BDS nicht gut heißen. „Kauft nicht bei Juden“ ist mit mir nicht zu machen! Auch nicht in dieser Version. Ich möchte die Protagonisten dieser Kampagne(n) nicht ein einziges Mal in die Türkei reisen u. kein einziges chinesisches Produkt kaufen sehen – von der Nutzung diverser staatlich finanzierter arabischer Fluggesellschaften aus der minimal demokratischen Golfregion einmal ganz abgesehen…
    Nochmal an dieser Stelle: Die drei „D“ des subtilen, modernen Antisemitismus definieren sich durch „Delegitimierung“, „Dämonisierung“ u. „Doppelstandards“. Dass Israel aufgrund eines u.a. bis heute ungelösten & ungerechten Versprechens der Briten an zwei Völker u. eines kompletten Versagens der aktuellen Regierung hinsichtlich eines Ausgleichs m. PA mit vergleichsweise besonderen Maßstäben gemessen wird, lässt letztlich nur einen Schluss zu…

      sonic kid, Sonntag, 21.10.18, 11:20 Uhr

      Danke für diesen Kommentar. Kürzer und klarer geht's nicht.

      Danke für diesen Kommentar.
      Kürzer und klarer geht’s nicht.

    Michael K., Donnerstag, 11.10.18, 16:39 Uhr

    Wer Apartheidpolitik betreibt, die eigene Ethnie hochhält und die andere unterdrückt und marginalisiert, der wehrt sich mit Macht gegen Kritik und wird alles versuchen, sie unglaubwürdig zu machen. Ty ...

    Wer Apartheidpolitik betreibt, die eigene Ethnie hochhält und die andere unterdrückt und marginalisiert, der wehrt sich mit Macht gegen Kritik und wird alles versuchen, sie unglaubwürdig zu machen. Typisch, wer die Vertreibung und Unterdrückung der Palästinenser kritisiert und dagegen mobilisiert, der agiert antisemitisch anti-israelisch. Man darf Besatzung also nicht kritisieren? Besatzung ist israelisches Recht? Und das seit mehr als fünf Jahrzehnten? Niemals! Und da es keine Bewegung in dieser Frage gibt und Besatzung und das Unrecht, das damit einhergeht sich als Dauerzustand eingenistet hat ist eine BDS Bewegung durchaus an ihrem Platz. Es müsste viel mehr Unterstützung in Israel bekommen. BDS richtet sich gegen Besatzung eines Landes und für die Freiheit von Menschen.

    Mit jetziger Regierungspolitik wird die amerik. Studentin mit pal. Wurzeln nicht ins Land kommen, es sei denn sie verkauft ihre Seele. Warum akzeptieren das die USA ? BDS will das Leben von Menschen verbessern.

      PeterM, Freitag, 12.10.18, 9:25 Uhr

      Michael K, in all Ihren Kommentaren findet sich der Begriff "Apartheitsstaat". Das ständige wiederholen, Israel sei ein Apartheitsstaat, macht daraus keine Wahrheit. In Israel ist es möglich und entsp ...

      Michael K, in all Ihren Kommentaren findet sich der Begriff „Apartheitsstaat“. Das ständige wiederholen, Israel sei ein Apartheitsstaat, macht daraus keine Wahrheit. In Israel ist es möglich und entspricht auch den Tatsachen, dass PL in höchsten Richterämtern und anderen Funktionen für ihr Land tätig sind. Alleine dieser Umstand führt Ihre Argumentation als ad absurdum.

      ariel, Freitag, 12.10.18, 9:28 Uhr

      das ist so was von laecherlich. BDS ist eine organisation, dessen gruender es nicht verschweigt, dass es am ende darum geht, israel zu vernichten. das kann man nicht abstreiten. das gibts auf video. D ...

      das ist so was von laecherlich.

      BDS ist eine organisation, dessen gruender es nicht verschweigt, dass es am ende darum geht, israel zu vernichten. das kann man nicht abstreiten. das gibts auf video.

      Desweiteren beschwerst du dich, dass israel kritiker nicht ins land laesst… hm… was macht bds eigentlich ausser dafuer zu sorgen, dass israelische vertretter, sein es professoren, kuenstler oder firmen von internationalen foren abgewiesen werden??? das ist fuer dich nur kritik?

      es ist laecherlich, dass eine organisation welche oeffentliches shaming gegen kuenstler betreibt, welche nach israel kommen, sich beschwert, dass ihre vertretter nicht nach israel kommen duerfen. siehst du hier tatsaechlich keinen widerspruch?

      ganz davon zu schweigen, dass bds jeglichen dialog mit israelischen studenten, politikern, wissenschaftlern usw vollstaendig ablehnt.

      insofern sind israelische soldaten und politiker nur palaestinakritiker. hast du etwas gegen legitime kritik?

      Michael K., Freitag, 12.10.18, 16:25 Uhr

      Ariel, du meinst dass Kritik gleichbedeutend ist mit der Vernichtung Israels? Wie ich BDS verstehe, macht man auf den Dauerzustand der Besatzung und Unterdrückung in Palästina aufmerksam. Du kannst do ...

      Ariel, du meinst dass Kritik gleichbedeutend ist mit der Vernichtung Israels? Wie ich BDS verstehe, macht man auf den Dauerzustand der Besatzung und Unterdrückung in Palästina aufmerksam. Du kannst doch nicht verneinen, dass das der Fall ist. Für Israel ist es kaum noch ein Thema, dass man Millionen Menschen unterdrückt und ihnen die Freiheit nimmt. Das darf niemals ein Dauerzustand sein. Menschen haben ein Recht auf Freiheit. Und da sich nichts bewegt und man wie du es ja klar zum Ausdruck bringst das als Normalität empfindet, muss man schon andere Mittel ersinnen, um ein Unrecht aus der Welt zu schaffen. Zur Normalität gehört, dass man sich den Kopf zerbricht, wie man aus der jetzigen Sackgasse herauskommt. Boykott bedeutet, zur Normalität zurückzufinden. Besatzung, willkürliche Inhaftierungen, Diskriminierung an Straßensperren, die Abriegelung Gazas von der Außenwelt, Gleichschaltung von Meinungen, permanente Enteignung, militärische Gerichtsbarkeit, das ist nicht Normalität.

      gunther, Samstag, 13.10.18, 12:24 Uhr

      Herr K., wieder einmal erzählen Sie hier Unwahrheiten. Bereits ohne Kriegshandlungen waren Hunderttausende von Arabern aus der geografischen Region Palästina vor dem drohenden Krieg geflohen. Die einz ...

      Herr K.,

      wieder einmal erzählen Sie hier Unwahrheiten.
      Bereits ohne Kriegshandlungen waren Hunderttausende von Arabern aus der geografischen Region Palästina vor dem drohenden Krieg geflohen.
      Die einzige Flüchtlingsgruppe, der weltweit ein Rückkehrrecht zugestanden wird, sind die „Palästinenser“.
      Doch dieses Rückkehrrecht wird in keiner einzigen UNO-Resulution als solches festgeschrieben.
      Im Gegenzug waren übrigens über 800.000 Juden aus muslimischen Staaten geflohen oder vertrieben worden – unter Einbehaltung ihres gesamten Besitzes.
      Ihre Kritik (?) ist äußerst durchsichtig. Sie erfüllt alle Merkmale des israelbezogenen Antisemitismus.
      Noch etwas: BDS wurde von „Palästinensern“ gegründet. Mit dem eindeutigen Ziel, Israel zu vernichten. Dass dabei Nazi-affine Parolen auftauchen, verwundert nicht. Noch heute gehört zu den meistverkauften Büchern in den muslimischen Gesellschaften Hitlers Mein Kampf. Sehr beliebt auch die Weisen von Zion.

      ariel, Samstag, 13.10.18, 21:58 Uhr

      michael, ich habe nicht geschrieben, dass kritik mit vernichtung gleichzusetzen ist. ich habe gesagt, dass bds NICHT NUR kritik aeussern. folgende sachen werden von bds gemacht: 1. boykott aufrufe sin ...

      michael, ich habe nicht geschrieben, dass kritik mit vernichtung gleichzusetzen ist. ich habe gesagt, dass bds NICHT NUR kritik aeussern.

      folgende sachen werden von bds gemacht:

      1. boykott aufrufe sind mehr als nur kritik
      2. wenn bds gruender sagen, dass vernichtung israels auch zum ziel von bds gehoert, dann ist es auch mehr als nur kritik
      3. wenn oeffentliches shaming und drouhungen gegen kuenstler und sportler getaetigt werden, dann ist es auch mehr als nur kritik
      4. wenn bds sich weigern mit israelis zu diskutieren, dann ist es auch mehr als nur kritik.
      5. wenn juedischen und israelische studenten von bds aktivisten gemobt und gebullt werden, dann ist es mehr als nur kritik.

      das alles sind voll feindselige HANDLUNGEN und nicht nur kritik. bds faellt vor allem durch sehr agressives verhalten auf.