Foto: BR | ARD Tel Aviv

Foto: BR | ARD Tel Aviv

Streit um die Heilige Stadt

Der Jerusalemer Tempelberg, auf arabisch Haram Al-Sharif, ist eine der heiligsten Stätten des Judentums und des Islam

US-Präsident Trumps Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels hat zu weltweiten Reaktionen und Protesten geführt. In den sozialen Netzwerken herrscht Empörung. Aber was macht Jerusalem zum sensibelsten Streitpunkt im Nahostkonflikt? Eine Zusammenfassung.

Von Studio Tel Aviv
Am 12.01.2018

Beitrag: Karolina Toren | Schnitt: Amir Tal

Kommentare

Kommentare werden vor der Freischaltung geprüft.
Mehr in den Kommentarrichtlinien

27 thoughts on “Streit um die Heilige Stadt”

    PeterM, Dienstag, 23.01.18, 11:36 Uhr

    Die Gelder werden nicht nur für die Alimentierung von Terroristen und Terror-"Infrastruktur", sondern auch in die Taschen der Funktionäre gesteckt; wie ist es anders zu erklären, dass z. B. Arafat etl ...

    Die Gelder werden nicht nur für die Alimentierung von Terroristen und Terror-„Infrastruktur“, sondern auch in die Taschen der Funktionäre gesteckt; wie ist es anders zu erklären, dass z. B. Arafat etliche Villen in Paris hatte. Die PL Bevölkerung hungert, hat keine Arbeit usw. und die Funktionäre leben in 5 Sterne Hotels in den Golfstaaten und bewegen sich mit 100.000 € Karossen.
    Nach meiner Überzeugung hat jeder, der einem PL-Staat das Wort redet, keine Ahnung von der Wirklichkeit, oder er will sie nicht haben, weil er Israel aus welchen Gründen auch immer nicht mag.

    gunther, Dienstag, 23.01.18, 6:19 Uhr

    Danke an Peter M, der das Problem auf den Punkt bringt. Weder die Vetreter der "Palästinenser" noch die arabischen Staaten wollen einen Staat "Palästina". Abbas lehnt grundsätzlich alle, ja alle, Mögl ...

    Danke an Peter M, der das Problem auf den Punkt bringt.
    Weder die Vetreter der „Palästinenser“ noch die arabischen Staaten wollen einen Staat „Palästina“.
    Abbas lehnt grundsätzlich alle, ja alle, Möglichkeiten einer Entwicklung ab.
    Ganz zu schweigen von Hamas und Hisbollah. Deren einziges Ziel und der Inhalt ihres Tuns ist die Zerstörung Israels.
    Mit der Verweigerung von Konfliktlösungen erreichen die „Unterdrückten“ den Geldfluss aus der EU. Darauf sind sie angewisen, da sie selbst unfähig oder unwillens sind, eine funktionierende staatliche Struktur zu schaffen. Die Millionen Hilfsgelder werden privat abgezweigt, in die Rente von Mördern gesteckt oder zum Bau von Terrortunneln verwendet.
    UNO und UNRWA spielen dabei eine besonders perfide Rolle.
    Völlig absurd, wenn Abbas gestern von der EU die Anerkennung eines Staates „Palästina“ fordert. Es gibt und gab diesen Staat nicht.
    Darum geht es auch nicht. Es allein um die Vernichtung Israels.

    PeterM, Mittwoch, 17.01.18, 9:52 Uhr

    Finde es sehr bemerkenswert, dass E. Olmert den PL seinerzeit einen Staat in den Grenzen von 1967 angeboten hat und die PL darauf nicht reagiert haben. Kann es sein, dass die PL Führer keine eigenen S ...

    Finde es sehr bemerkenswert, dass E. Olmert den PL seinerzeit einen Staat in den Grenzen von 1967 angeboten hat und die PL darauf nicht reagiert haben. Kann es sein, dass die PL Führer keine eigenen Staat wollen, da es dann vorbei mit den korrupten Strukturen ist. Aktuell ist ja Israel für alles verantwortlich; wenn es einen eigenen Staat gibt, wird es schwieriger die überbordende Korruption zu verschleiern.

    Insofern hat sich das ewige Gejammere von dem unterdrückten Volk erledigt. Es geht den PL unter Israelischer Verwaltung besser, als es ihnen unter einem eigenen Staat jemals gehen wird

    Knut, Dienstag, 16.01.18, 15:36 Uhr

    @ ariel Brauchen die Palästinenser folglich einen Erziehungsberechtigten namens Israel, der ihnen den Weg zum richtigen Leben weist? Mit umzäuntem Erziehungslager samt Stacheldraht, Mauern und Checkpo ...

    @ ariel Brauchen die Palästinenser folglich einen Erziehungsberechtigten namens Israel, der ihnen den Weg zum richtigen Leben weist? Mit umzäuntem Erziehungslager samt Stacheldraht, Mauern und Checkpoints? Mit einer Staatsbürgerschaft zweiter Klasse für die „Drinnen“- Araber (arabische Israelis), keinerlei Staatsbürgerschaft für die „Halbdraußen“-Araber (in den besetzten Gebieten) und überhaupt keiner Perspektive für die „Draußen“-Araber (vertriebene Palästinenser in den Nachbarstaaten)? Bitte auch mal unter demographischen Aspekten nach vorne denken: 7 Mio. Juden und inzwischen über 7 Mio. Palästinenser leben in jenem Gebiet zwischen Mittelmeer und Jordan, auf das Israel unter zunehmendem Ignorieren aller „Grünen Linien“ Anspruch erhebt. Was gedenken Bibi & Co. mit den Menschen, die seit vielen Generationen dort (und nur dort!) leben, zu tun? „Araber raus“? Ein Apartheidsstaat bis die „Umerziehung“ erfolgreich und nachhaltig umgesetzt wurde? Man darf sehr auf Antworten gespannt sein!

      ariel, Mittwoch, 17.01.18, 13:37 Uhr

      erstens sind heute ein paar 10 tausend araber geblieben, die damals geflohen sind. es gibt kein gesetz der nur in irgendeiner weise israel verpflichten koennte die gesammten nachkommen der damals gefl ...

      erstens sind heute ein paar 10 tausend araber geblieben, die damals geflohen sind. es gibt kein gesetz der nur in irgendeiner weise israel verpflichten koennte die gesammten nachkommen der damals geflohenen aufzunehmen. by the way, jordanien (auch libanon wenn ich mich nicht taeusche) hat in den 50er jahren allen fluechtlingen die volle staatsbuergerschaft gegeben. diese wurde spaeter auf wunsch arafts anuliert um so die fluechtling zu motivieren gegen israel zu kaempfen. krasse sache, welche noch mal unterstreicht, wie kuennstlich dieses fluechtlingsproblem erschaffen und am leben gehalten wird.

      ich habe keine loesung. keiner hat eine. aber eine besatzung an sich ist nicht illegal und wird durch das voelkerrecht geregelt (genau so wie die kriegsfuehrung an sich). dem besatzer ist verboten seine eigene gesetze auf die besetzte gebiete auszudehnen. das voelkerrecht VERLANGT eine militaerverwaltung. soweit handelt israel nicht ungesetzlich.

    gunther, Dienstag, 16.01.18, 10:01 Uhr

    Es geht doch nicht um Jerusalem. Taucht im Koran eh nicht auf. Wurde erst nach der gewaltsamen Eroberung zum islamischen Heiligtum erklärt. Es geht um die Zersörung Israels. Das ist alles. Nachzulesen ...

    Es geht doch nicht um Jerusalem. Taucht im Koran eh nicht auf. Wurde erst nach der gewaltsamen Eroberung zum islamischen Heiligtum erklärt.

    Es geht um die Zersörung Israels. Das ist alles.
    Nachzulesen bei Hamas, Hisbollah, Iran, Türkei …

      Lustig, Dienstag, 16.01.18, 18:37 Uhr

      Ich finde es "bemerkenswert", dass die Moslems im Zusammenhang mit der von ihnen gewollten Zerstörung Israels immer sagen, "wenn Gott will" bzw. "wenn Allah will". Sie haben immer noch nicht begriffen ...

      Ich finde es „bemerkenswert“, dass die Moslems im Zusammenhang mit der von ihnen gewollten Zerstörung Israels immer sagen, „wenn Gott will“ bzw. „wenn Allah will“. Sie haben immer noch nicht begriffen, dass Gott NICHT WILL!!!!!!! Und ihr Allah kann sowieso nichts dagegen ausrichten.

    Lotte, Montag, 15.01.18, 12:37 Uhr

    @Ariel ? ? ? Ich weiss es nicht. Ich bin kein Jurist.

    @Ariel
    ? ? ?
    Ich weiss es nicht.
    Ich bin kein Jurist.

      Patrice, Montag, 15.01.18, 23:35 Uhr

      Hier werden zwei Sachen unrichtig vermengt: Ein Staat kann demokratisch sein und ohne Verfassung auskommen - ein Staat kann über eine Verfassung verfügen aber dennoch undemokratisch sein. UK hat nach ...

      Hier werden zwei Sachen unrichtig vermengt: Ein Staat kann demokratisch sein und ohne Verfassung auskommen – ein Staat kann über eine Verfassung verfügen aber dennoch undemokratisch sein.

      UK hat nach deutschem Verständnis ebenfalls keine Verfassung (d.h. keine kodifizierte Verfassung) und dennoch wird niemand daran (ernsthaft) zweifeln, dass UK eine (funktionierende) Demokratie ist.

      Das Rechtssystem des Staates Israel ist sehr stark vom britischen Recht geprägt, weswegen von einer Kodifizierung verfassungsrechtlicher Prinzipien und Bestimmungen bislang nicht Gebrauch gemacht wurde. Das kann sich ändern, muss sich aber nicht. Eine Einführung einer Verfassung würde sowohl in UK als auch Israel keinen Einfluss auf die Qualität der Demokratie haben, sondern – allenfalls – die Rechtsstaatlichkeit in einem politikwissenschaftlichen insignifkanten und jurisitisch signifikanten Maß stärken.

      Demokratien sind daher im Ergbenis pluralistisch organisiert.

      ariel, Dienstag, 16.01.18, 11:24 Uhr

      du hast die verfassungsfrage ins spiel gebracht.

      du hast die verfassungsfrage ins spiel gebracht.

      Lotte, Dienstag, 16.01.18, 18:13 Uhr

      @patrice, @ariel Hmm, Hmm, ... werde darüber nachdenken, dranbleiben (wenn's dran ist) . Danke für's Antworten :-)

      @patrice, @ariel

      Hmm, Hmm, … werde darüber nachdenken, dranbleiben (wenn’s dran ist) . Danke für’s Antworten 🙂

    Lotte, Sonntag, 14.01.18, 14:00 Uhr

    @ Ariel Vielleicht hast Du's, überlesen? Israel hat die Demokratie als Staatsform gewählt, eine Demokratie die funktionniert und lebt. Aber bis heute, meines Wissens, keine Verfassung: Warum eigentlic ...

    @ Ariel
    Vielleicht hast Du’s, überlesen?
    Israel hat die Demokratie als Staatsform gewählt, eine Demokratie die funktionniert und lebt.
    Aber bis heute, meines Wissens, keine Verfassung: Warum eigentlich ?
    Oder wäre dieser Schritt, gerade jetzt, mal an der Zeit ?

      ariel, Sonntag, 14.01.18, 14:42 Uhr

      lass mich jetzt lehrer spielen. was bedeutet es, dass israel keine verfassung hat? gibt es in israel gesetze, welche die verfassung ersetzen oder de facto verfassungsgesetze sind? was waere anders, we ...

      lass mich jetzt lehrer spielen. was bedeutet es, dass israel keine verfassung hat? gibt es in israel gesetze, welche die verfassung ersetzen oder de facto verfassungsgesetze sind? was waere anders, wenn israel eine verfassung einfuehren wuerde?

    Lotte, Sonntag, 14.01.18, 13:54 Uhr

    Wieso sollte eine geteilte Stadt überhaupt die Lösung, noch dazu auf Dauer, sein ?

    Wieso sollte eine geteilte Stadt überhaupt die Lösung, noch dazu auf Dauer, sein ?

    Lotte, Sonntag, 14.01.18, 13:51 Uhr

    UN-Teilungsplan für brit. Mandatsgebiet (29.11.1947) - umzusetzen bis spätestens 1.8.1948: 1) Beendigung des brit. Mandats ("Kolonialismus") 2) Eigener Staat für die Juden, Eigener Staat für die Arabe ...

    UN-Teilungsplan für brit. Mandatsgebiet (29.11.1947) – umzusetzen bis spätestens 1.8.1948:
    1) Beendigung des brit. Mandats („Kolonialismus“)
    2) Eigener Staat für die Juden, Eigener Staat für die Araber
    3) Wirtschaftsunion beider neuen Staaten
    4) Demokratie als Verfassungsform beider neuen Staaten
    5) Jerusalem als „Corpus separatum“ unter internat. Kontrolle/ UN-Verwaltung

    Klingt „supermodern“ oder ?

    Der weitere Verlauf ist bekannt!
    S..u.a. Simon Sebag Montefiore“Jerusalem“, S. 672 ff; empfehlenswertes Buch auch bzgl. des hier im Blog rez. Streites „wer war zuerst wie in welcher Bedeutung in Jerusalem vor Ort?“.

    Mit Blick auf die „grüne Linie“ im Beitrag, auf die Geschichte jordanischer Besatzung, Geschichte überhaupt oder z.B. beim Blick vor Ort vom „Tower of David“/direkt neben Jaffator:
    Wer kann das wollen? Die gesamte Altstadt unter der Vereinnahmung bisher-völlig-nicht-demokratischer oder auf Minderheitenschutz achtender/sich verpflichtender Regime.

    Lustig, Sonntag, 14.01.18, 11:01 Uhr

    Erdogan hatte in diesem Zusammenhang auch etwas Lustiges beizusteuern. Im türkischen TV sagte er: „Wir können Medina nicht beschützen, wenn Jerusalem geht. Wir können Mekka nicht beschützen, wenn Medi ...

    Erdogan hatte in diesem Zusammenhang auch etwas Lustiges beizusteuern. Im türkischen TV sagte er:

    „Wir können Medina nicht beschützen, wenn Jerusalem geht. Wir können Mekka nicht beschützen, wenn Medina geht. Wenn wir Mekka verlieren, verlieren wir die Kaaba“

    Was ist das für eine Argumentation? Kann es sein, dass Medina, Mekka und dieser schwarze Kasten den Juden so egal sind, wie der Schnee von gestern?

    Ich denke, es ist etwas anderes: Erdogan sieht, dass Israel nicht zu besiegen ist und hat vor Neid einen dicken Hals. Er sieht Gottes Segen über Israel. Warum zittern die Moslems, wenn ein Jude es wagt, auf dem Tempelberg zu beten??????

      Lustig, Sonntag, 14.01.18, 11:12 Uhr

      Geht Erdogan davon aus, dass Israel Saudi Arabien angreifen und auch besiegen würde? D.h. er hat Angst!!!!

      Geht Erdogan davon aus, dass Israel Saudi Arabien angreifen und auch besiegen würde? D.h. er hat Angst!!!!

    Axel Stolpe, Samstag, 13.01.18, 21:55 Uhr

    Die Probleme werden künstlich durch die Medien aufgebauscht. Netanjahu sagte, er wolle den Status nicht verändern. Doch Israel ist eine lebendige Demokratie und so gibt es auch Kräfte die anders Denke ...

    Die Probleme werden künstlich durch die Medien aufgebauscht. Netanjahu sagte, er wolle den Status nicht verändern. Doch Israel ist eine lebendige Demokratie und so gibt es auch Kräfte die anders Denken. Das kennt man in Deutschland nicht. Obwohl auch eine Demokratie, sollen alle in Gleichschritt denken. Meines wissens beträgt die Anzahl der Muslime 40 Prozent. Weil die sich aber weigern mitzuarbeiten, geht vieles an ihnen vorbei. Man könnte ganze muslimische Stadtviertel abreißen, weil die Häuser ohne Baugenehmigung erbaut wurden. Doch eins können sie gut, Jammern.

    ariel, Freitag, 12.01.18, 11:13 Uhr

    wo steht es, dass jerusalem drittheiligste stadt fuer islam ist?

    wo steht es, dass jerusalem drittheiligste stadt fuer islam ist?

      Michael.K., Freitag, 12.01.18, 22:59 Uhr

      Ariel, es ist doch egal wo es steht, dass Jerusalem drittheiligste Stadt des Islams ist. Habe ich auch hundertmal gelesen. Mekka, Medina, Jerusalem............. Es geht letzten Endes um Menschen. Um d ...

      Ariel, es ist doch egal wo es steht, dass Jerusalem drittheiligste Stadt des Islams ist. Habe ich auch hundertmal gelesen. Mekka, Medina, Jerusalem………….

      Es geht letzten Endes um Menschen. Um die Menschen, die auf einem Flecken Erde leben, immer gelebt haben und weiterhin dort leben wollen, aber vielleicht nicht dürfen oder von anderen verdrängt werden, weil andere meinen plötzlich mehr Recht zu haben, den Platz der vorherigen Einwohner einzunehmen.

      Im Grunde ist es wie im Kindergarten. Die einen gegen die anderen. Nur so! Von Menschenrechten, Anstand, Frieden, Werten wie man miteinader umgeht keine Ahnung, kein Interesse. Obwohl hier bekennende Religion brauchbare Rahmenbedingungen vorschreibt, Aber Fehlanzeige!

      Das nordöstliche Shoufat Flüchtlingslager soll z.B. jetzt aus Jerusalem herausaddiert werden, damit man die Mehrheitsverhältnisse Juden-Araber erträglich finden kann. Wen interesiert schon das Elend eines Flüchtlingsdorfes, die hundsmiserablen Verhältnisse ?

      ariel, Samstag, 13.01.18, 20:26 Uhr

      ich habe eine ganz einfache frage gestellt.... und du faengst wieder mit deiner mantra an. die araber welche in judea und samaria unter israelischer verwaltung leben, geniessen die besten lebensbeding ...

      ich habe eine ganz einfache frage gestellt…. und du faengst wieder mit deiner mantra an.

      die araber welche in judea und samaria unter israelischer verwaltung leben, geniessen die besten lebensbedingung weit und breit. es gibt mehr als genug wasser und essen. es gibt stromm. es gibt richtige haeusser. es gibt schulen und unis. es gibt sehr gute medizinische versorgung. sie leben laenger als ihre bruerder in umliegenden laendern. sie haben kein krieg, von dem sie fluechten muessen.

      sie gelten nicht mal als staatenlos, da sie mehrheit in jordanien darstellen.

      und dir geht es nur um das ende der scheinbesatzung. fuer dich waere es besser, dass sie schlechtere schulen, schlechtere medizinische versorgung, schlechteres essen, schlechtere strassen haetten, kuerzer leben und in einem dauerkrieg zwischen revalisierenden gruppen leben wuerden.

      du willst die fette grosse helle ueberschrift „staat palaestina“, was kleingedruckt in dem text drunter steht ist dir egal.

      Michael.K., Sonntag, 14.01.18, 22:14 Uhr

      Ariel, hier schreiben Einige von Demokratie und gleichzeitig schämt man sich nicht brutale und unterdrückende Besatzung eines Apartheidstaates als Scheinbesatzung zu beschreiben. Und du sprichst genau ...

      Ariel, hier schreiben Einige von Demokratie und gleichzeitig schämt man sich nicht brutale und unterdrückende Besatzung eines Apartheidstaates als Scheinbesatzung zu beschreiben. Und du sprichst genau das aus, was eine verlogene israelische Führung meint, wenn sie von Frieden spricht und doch permanente Unterdrückung meint. Darüber haben sich schon Israel’s Gründungsväter den Kopf zerbrochen, was man mit den Palästinensern letzten Endes anfangen soll. Was bleibt ist, dass man sich selbst und andere belügt und nicht müde wird mit der Denke eines Herrenvolkes gleichgültig und herablassend über die Menschen zu richten, über die man Kontrolle ausübt. Welch grossartige Demokratie ist das, die es zulässt Menschen ihre Freiheit zu verwehren und alle Aspekte ihres Lebens rationieren zu wollen. Menschen warten auf mehr als Worte der Veracht und Gleichgültigkeit. Kolonialismus ist bestimmt nicht gottgewollt. Haben wir alles schon gehabt, aber der Geist ist wahrlich schwach.

      ariel, Montag, 15.01.18, 11:48 Uhr

      michael, sag mir doch was die "freiheit" und "unabhaengigkeit" nutzen, wenn die menschen davon nichts haben und unter strich viel schlechter leben, als unter "israelischer besatzung". du und die palae ...

      michael, sag mir doch was die „freiheit“ und „unabhaengigkeit“ nutzen, wenn die menschen davon nichts haben und unter strich viel schlechter leben, als unter „israelischer besatzung“.

      du und die palaestinensische fuehrung wollt einen grossen fetter aushaengerschild, wo „staat palaestina“ drauf steht. was drinnen passieren wird, interessiert dich nicht.

      mit „unabhaengigkeit“ kann man nicht einkaufen. einen bruderkrieg zwischen hamas und fatah ist nicht besser als israelische besatzung . eine entmuedigung der araber durch die herrschende klasse hat mit der erhofften freiheit nichts zu tun.

      es kann immer noch steiler runtergehen fuer die palaestinenser.

      Michael.K., Montag, 15.01.18, 18:52 Uhr

      Ariel, da hast du Recht. Es kann noch *steiler 'runtergehen mit den Palästinensern'. Denn wie damals die Welt die Juden im Stich gelassen hat, lässt die Welt heute die Palästinenser im Stich. Man frag ...

      Ariel, da hast du Recht. Es kann noch *steiler ‚runtergehen mit den Palästinensern‘. Denn wie damals die Welt die Juden im Stich gelassen hat, lässt die Welt heute die Palästinenser im Stich. Man fragt sich, ob dir das Trost bringt, anstatt es dich das Fürchten lernt.

      Es ist ein phantastischer Wahn, zu glauben,man tut etwas gutes für die Menschheit, indem man sie unterdrückt. Menschen und eine Gesellschaft entwickeln sich nur in Freiheit. Wer sich lange genug daran gewöhnt hat, über andere Menschen zu herrschen, der erblindet und erkrankt daran, dass er nicht mehr weiss war er tut, was richtig oder falsch ist. Wo bleibt das Licht der Welt?

      ariel, Dienstag, 16.01.18, 11:23 Uhr

      michael, deine vergleiche mit juden zeigen nur, wie wenig ahnung du von der lage hast. das ist ein armutszeugnis. die palaestinenser sind die mit abstand am meisten priviligierten fluechtlinge, welche ...

      michael, deine vergleiche mit juden zeigen nur, wie wenig ahnung du von der lage hast. das ist ein armutszeugnis. die palaestinenser sind die mit abstand am meisten priviligierten fluechtlinge, welchen mit abstand die meiste beachtung sowohl auf der welt, als auch in der un geschenkt wird.

      mein punkt bleibt, dass ein unabhaengiges palaestina keine freiheit fuer menschen bedeuten wird. und daran wird israel nicht schuld sein, genau so wie er keine schuld fuer unruhen und kriege in der ganzen arabischen welt traegt.

      schau dir nur, was das ende der israelischen kontrolle ueber gaza den einzelnen menschen gebracht hat.

      Michael.K., Dienstag, 16.01.18, 19:52 Uhr

      Ariel, du bist besorgt, dass die Palästinenser mit Freiheit und Unabhängigkeit nichts anfangen können und besetzt zu sein geradezu geniessen. Ich würde mir diesen Satz einmal durch den Kopf gehen lass ...

      Ariel, du bist besorgt, dass die Palästinenser mit Freiheit und Unabhängigkeit nichts anfangen können und besetzt zu sein geradezu geniessen. Ich würde mir diesen Satz einmal durch den Kopf gehen lassen und die Bezeichnung Araber mit Juden ersetzten. Gefällt die das auch?

      Solche Gedanken zu denken und zu äussern, fällt in die Kategorie “ Shithole Sprache“ und ist im Grunde genau das, was Antisemitismus ausmacht.Aber du kannst und darfst das ja. Trump, Netantahu und Kohorte lassen grüssen.

      ariel, Mittwoch, 17.01.18, 13:42 Uhr

      michael, es gibt die eine realitaet. und in der heutigen realitaet, haben die juden es geschaft fuer die eigene unabhaengigkeit zu sorgen und einen freien staat zu gruenden. wenn juden araber waeren, ...

      michael, es gibt die eine realitaet. und in der heutigen realitaet, haben die juden es geschaft fuer die eigene unabhaengigkeit zu sorgen und einen freien staat zu gruenden. wenn juden araber waeren, haetten sie so schnell wie moeglich einer loesung zugestimmt. das ist auch das, was 47 geschehen ist. israel hat auf jerusalem verzichtet und war mit 15% (!!!) des von england versprochenen gebiets einverstanden.

      noch ein voellig unsinniger araber juden vergleich.