Foto: BR | Michael Shubitz

Foto: BR | Michael Shubitz

Rasante Stadtentwicklung in Tel Aviv

Die Start Up- und Hightechcity boomt, die Hochhäuser wachsen – doch droht der Metropole ein Verkehrsinfarkt?

Von Studio Tel Aviv
Am 30.11.2017

Tel Aviv gehört international zu den attraktivsten Boomtowns schnell wachsender Städte. Immer mehr Einwohner und Pendler – immer weniger Platz. Chancen und Probleme liegen in den prosperierenden Metropolen dieser Welt oft nah bei einander. Unsere Kollegen im Bayerischen Rundfunk setzten deshalb am Mittwoch, dem 28. November, einen Themenschwerpunkt in allen BR-Programmen. Der Link hierzu:

 

Wir vom ARD-Studio Tel Aviv beleuchten dabei die Themen Bauboom, Stadtentwicklung und „Smart Cities“.

Rohdiamant aus Beton - Sechs Monate Hochhausbau im Zeitraffer

Der ToHa-Komplex liegt an einer von Tel Avivs Verkehrsadern und ist mit 244 Metern als höchstes Hochhaus der Stadt geplant. Je nach Betrachter soll das formvollendete Bauwerk einmal einem geschliffenen Diamanten oder einem Eiskristall ähneln. Wir haben den Baufortschritt der ersten sechs Monate mit der Kamera beobachtet – eine Zeitreise in rasender Geschwindigkeit.

Kamera & Schnitt: Alex Goldgraber

Chance und Problem – Hochhausbau in Tel Aviv

In Israels heimlicher Hauptstadt drehen sich die Kräne. Weil Tel Aviv in der Breite kaum noch wachsen kann, sind Hochhäuser – sowohl zum Arbeiten als auch zum Wohnen – die Lösung. Die Türme können zwar auf engstem Raum errichtet werden, für die nötige Infrastruktur drum herum ist aber kaum Platz. Die vielen Menschen müssen die Wolkenkratzer auch erreichen können. Droht Tel Aviv der Verkehrskollaps?

Beitrag: Mike Lingenfelser, Tim Aßmann – Kamera: Michael Shubitz, Alex Goldgraber – Schnitt: Ethan Spilkin

„Staus sind das Hauptproblem“ Was können München und Tel Aviv voneinander lernen?

Auf einem internationalen Fachkongress in Israel haben wir den Strategieplaner der Stadtwerke München, Gunnar Heipp, zu moderner Stadtplanung interviewt.

Beitrag: Susanne Glass – Kamera: Michael Shubitz – Schnitt: Adrian Klinkan

Smart Cities: Wissen, was die Bürger umtreibt

Je größer die Stadt, desto geringer die Möglichkeit des Einzelnen mit seinem Anliegen bei der Verwaltung Gehör zu finden. Das israelische Start-Up „ZenCity“ bietet eine Lösung: Seine Software analysiert sowohl die Bürger-Hotline, als auch sämtliche öffentliche Aktivitäten der Bürger in den Sozialen Medien. Ein Algorithmus wertet beispielsweise Posts und Kommentare der Nachbarschafts-Facebook-Gruppen und andere umfangreiche Datensätze aus. So bekommt die Stadtverwaltung in Echtzeit die brennendsten Anliegen ihrer Bürger vor Augen geführt. Ist die digitale Bürgernähe auch ein Schritt mehr zum „Gläsernen Bürger“.

Beitrag: Mike Lingenfelser – Kamera: Michael Shubitz, Alex Goldgraber – Schnitt: Ethan Spilkin