Kein Schlussstrich

Shoa-Überlebende und Schüler spielen Theater

Die Erinnerung an die Shoa ist präsent in Israel – viele Überlebende haben dort ihr Zuhause gefunden. Doch immer weniger Zeitzeugen leben noch. Droht die Erinnerung zu verblassen? Im Wettlauf gegen die Zeit versucht das Theater der Zeitzeugen, das Theatron Edut, die Erinnerung in Gegenwart und Zukunft lebendig zu halten.

Von Studio Tel Aviv
Am 28.03.2018

Kamera: Alex Goldgraber | Ton: Ricardo Levy | Schnitt: Amir Tal | Beitrag: Michael Brandt

Hintergrund: Irit Dagan hatte 1999 nach dem Tod ihres Vaters gemeinsam mit ihrem Ehemann Ezra die Idee, das Theatron Edut zu gründen. Sie ist das Kind von Shoa-Überlebenden. Die ganze Familie wirkt bei dem Theaterprojekt mit. Ihr Sohn Omri komponiert die Musik. Bereits 58 Stücke haben sie in ganz Israel aufgeführt. Auch in New York und Köln gastierte das Projekt bereits. Finanziert wird das Projekt durch NGOs wie Eshel Joint.