Foto: Central Timna Valley Project

Sensationsfunde in der Wüste

Die jüngsten Entdeckungen der Archäologen im Timna-Nationalpark geben neue Erkenntnisse über die Geschichte des Ortes

Das Timna-Tal im Süden Israels war einst Stätte der Kupferproduktion der Ägypter. Was man bisher nicht wusste: dass Menschen dort wohl sogar in der Zeit der biblischen Könige David und Salomo in Minen nach Kupfer gesucht haben und es eine Verbindung nach Jerusalem gegeben haben könnte. Auch ein Frauenskelett lässt ganz neue Rückschlüsse zu. Ein Beitrag von BR-Reporter Kilian Neuwert.

Von Studio Tel Aviv
Am 06.11.2017

Im Timna-Nationalpark im Süden Israels stapft Assaf Holzer einen steinigen Pfad auf einen Hügel hinauf. Ringsum Sand und Felsblöcke, ein warmer Wind pfeift. Plötzlich bleibt der Archäologe Holzer stehen, hebt etwas vom Boden auf, was aussieht, wie ein schwarzer Stein: „Das ist Schlacke, ein ganzer Haufen. Das Abfallprodukt der Kupferproduktion. Es ist schwarz und ein verhältnismäßig schweres Gestein. Es erinnert an Basalt.“ Assaf Holzer geht mitten durch eine Industrieruine, wenn man so will. Denn vor rund 3000 Jahren herrschte hier in der Wüste Hochbetrieb. In Minen suchten die Menschen nach Kupfererz, um es an Ort und Stelle in Öfen zu verhütten. Doch nicht nur die Schlacke zeugt davon:

Der interessanteste Fund sind wohl Überreste von Eselsdung. Zumindest haben wir Grapefruitkerne gefunden. Grapefruits gab es hier aber nie. Wir denken, dass Reste der Früchte an die Tiere verfüttert wurden, wenn sie in einer Karawane hier herkamen. Die Kerne erlauben es uns also, eine Verbindung in den Norden Israels herzustellen.

— Assaf Holzer, Archäologe

Diese jüngsten Funde gleichen einer Sensation für die Archäologen. Denn sie zeugen von einer Epoche, in der die Minen wohl am intensivsten genutzt wurden: die Zeit des Königreichs von Edom, um 1000 v. Chr., zu der auch die biblischen Könige David und Salomo in Jerusalem gelebt haben dürften. Jahrzehntelang war diese Zuordnung nicht mehr als eine umstrittene Theorie. Denn die Kupferproduktion wurde aufgrund anderer Ausgrabungen allein den Ägyptern zugeschrieben. Sie müssen die Minen schon vorher, ab etwa 1400 v. Chr. genutzt, haben.

 

Wir arbeiten gerade daran, die Geschichte von Timna neu zu schreiben. Sie war wohl viel komplizierter und interessanter, als wir dachten.

— Assaf Holzer, Archäologe

Permanente Siedlungen gab es in der Nähe der Minen nie, da sind sich die Archäologen sicher. In die extrem trockene Arava-Wüste wurden Arbeitsexpeditionen geschickt. Das Klima dort ist zu unbarmherzig zum Leben, hat aber einen Vorteil: Es konserviert menschliche Hinterlassenschaften. Mehr als 300 Kilometer weiter nördlich von Timna, an der Tel Aviv Universität, öffnet Ausgrabungsleiter Erez Ben-Yosef in einem Kellerlabor eine Plastikbox:

Das sind 3000 Jahre alte Fragmente von Textilien. Wir haben hier Seilstücke und hier, das ist das Schönste, es ist farbig. Das älteste gefärbte Stück Stoff, das wir in der gesamten Region gefunden haben. Das lässt sich aufs 10. oder 11. Jahrhundert vor Christus datieren. Die Zeit von David und Salomo.

— Erez Ben-Yosef, Ausgrabungsleiter

Die Stoffreste erlauben Rückschlüsse auf die Kleidung ihrer einstigen Besitzer. Und auch sie stützten die Theorie, dass die Minen in Timna zu Zeiten der biblischen Könige Hochkonjunktur hatten: „Dieses Blau und dieses Rot: Beide Farben kommen vom Färben mit Pflanzen aus dem Mittelmeerraum, nicht von hier. Timna liegt ja mitten in der Wüste.“ Indizien, dass es eine Verbindung zum Jerusalem des 10. Jahrhunderts v. Chr. gegeben haben könnte, welcher Art auch immer. Die Kleidung, da ist sich Archäologe Ben-Yosef sicher, gehörte zu einer Person gehobener Stellung.

Die Rolle der Frau neu überdenken

„An den Schmelzöfen können nur erfahrene Handwerker gearbeitet haben, da sind wir uns sicher. Das war Hightech. Stellen Sie sich vor, Sie haben einen grünlichen Stein und machen daraus Metall, also etwas ganz anderes. Wie die Alchemie des Mittelalters“, erklärt der Archäologe. Doch bei ihren jüngsten Ausgrabungen sind Erez Ben-Yosef und sein Team noch auf etwas anderes gestoßen: auf Gebeine einer schwangeren Frau, die wohl während einer ägyptischen Arbeitsexpedition bestattet wurde.

Auch wenn wir Inschriften haben, die uns von Frauen erzählen, haben wir immer angenommen, dass sie in Ägypten geblieben sind, während ihre Männer hier in den Minen gearbeitet haben. Jetzt müssen wir die Rolle von Frauen in diesen Expeditionen überdenken.“

— Erez Ben-Yosef, Ausgrabungsleiter

Mit Funden wie diesem beginnt die Detailarbeit der Archäologen stets ein Stück weit von Neuem. Das Puzzle der Minen von Timna: Es ist noch lange nicht komplett.

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Kommentare

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21 thoughts on “Sensationsfunde in der Wüste”

    PeterM, Donnerstag, 16.11.17, 8:36 Uhr

    Liebe Doris, Ihnen scheint nicht klar zu sein, was Ursache und Wirkung ist. Hätte die arabische Bevölkerung damals dem UN Beschluss zugestimmt, gäbe es viele Probleme nicht, über die wir heute uneins ...

    Liebe Doris, Ihnen scheint nicht klar zu sein, was Ursache und Wirkung ist. Hätte die arabische Bevölkerung damals dem UN Beschluss zugestimmt, gäbe es viele Probleme nicht, über die wir heute uneins sind. Statt dessen haben die Araber mit Krieg und Terror reagiert; die Folgen sind heute zu beobachten.

    PeterM, Freitag, 10.11.17, 11:54 Uhr

    Liebe Doris, zunächst behaupten Sie etwas, werden vom Gegenteil überzeugt und werfen dann ein ganz anderes Thema auf. So ist es schwierig ein Thema herauszuarbeiten. Wenn ich Sie richtig verstanden ha ...

    Liebe Doris, zunächst behaupten Sie etwas, werden vom Gegenteil überzeugt und werfen dann ein ganz anderes Thema auf. So ist es schwierig ein Thema herauszuarbeiten.
    Wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann ist es also doch kein Quatsch, dass unter Anderem Juden maßgeblich von Muslimen verfolgt, getötet und vertrieben wurde.
    Jetzt sind Sie bei den Büchern Mose angekommen. Hier sei angemerkt, dass die Juden Nachfahren von besagten ehemals vertriebenen Juden sind (werden Sie bestreiten, kann aber belegt werden).
    Unter Moses wurde z. B. Kanaaniter vertrieben, von denen es heute keine erkennbaren Nachfahren mehr gibt. Es ist heute belegt, dass die Kanaaniter Menschen Opfer darbrachten. An dieser Stelle möchte ich nicht bewerten, ob diese Vertreibung und natürlich auch die zahlreichen Opfer gerechtfertigt sind.
    Tatsache ist aber, dass es keine erkennbaren Nachkommen gibt, die irgendwelche Ansprüche stellen, mit denen wir uns befassen sollten.

      martina, Dienstag, 14.11.17, 6:57 Uhr

      klatscht für doris beifall.

      klatscht für doris beifall.

      Doris, Mittwoch, 15.11.17, 15:07 Uhr

      Ja wenige radikale Muslime haben Juden getötet und Vertrieben. Aber genauso haben radikale Juden Muslime getötet und vertrieben. Damit können sie doch nicht die Vertreibungen und Massaker von Zioniste ...

      Ja wenige radikale Muslime haben Juden getötet und Vertrieben. Aber genauso haben radikale Juden Muslime getötet und vertrieben. Damit können sie doch nicht die Vertreibungen und Massaker von Zionisten rechtfertigen. Was können die vertriebenen Palästinenser dafür? Warum versuchen hier viele die Vertreibung von unschuldigen Zivilisten durch zionistische Rassisten zu rechtfertigen?
      Wo bleibt die Entschädigung für die Palästinenser? Wo bleibt das Recht auf Rückkehr in deren Heimat?
      Nichts rechtfertigt die Verbrechen dieser Zionisten und der Staat Israel, der auch von diesen radikalen Zionisten gegründet wurde muss endlich Wiedergutmachung leisten und die vertriebenen und deren Nachkommen zurück lassen. Solange Israel nicht dazu bereit ist, ist Israel für mich einfach nur ein rassistischer, terroristischer Unrechtsstaat.

    gunther, Donnerstag, 09.11.17, 16:05 Uhr

    Doris, Sie können nicht ernst genommen werden. Sie wissen nicht einmal, wie der derzeitige Chef der Hamas heißt.

    Doris, Sie können nicht ernst genommen werden. Sie wissen nicht einmal, wie der derzeitige Chef der Hamas heißt.

      Doris, Freitag, 10.11.17, 8:57 Uhr

      Gunther ich muss nicht auf jeden Blödsinn mit dem Sie vom Thema ablenken wollen Antwort geben. Auch wenn ich es nicht wüsste könnte ich es in 5 Min herausfinden. Was soll also dieser kindliche Blödsin ...

      Gunther ich muss nicht auf jeden Blödsinn mit dem Sie vom Thema ablenken wollen Antwort geben.
      Auch wenn ich es nicht wüsste könnte ich es in 5 Min herausfinden. Was soll also dieser kindliche Blödsinn von Ihnen?

    gunther, Donnerstag, 09.11.17, 15:51 Uhr

    Im Rahmen der gewaltsamen Expansion, Eroberung und Kolonialisierung seit dem 7. Jahrhundert durch den arabischen Islam, auch in Palästina, hatte die ursprüngliche Bevölkerung nur die Wahl zwischen Unt ...

    Im Rahmen der gewaltsamen Expansion, Eroberung und Kolonialisierung seit dem 7. Jahrhundert durch den arabischen Islam, auch in Palästina, hatte die ursprüngliche Bevölkerung nur die Wahl zwischen Unterwerfung mit Kopfsteuer, minderem Status und Benachteiligung oder Konversion zum Islam (merkwürdig, Übertritt zum Islam ist erlaubt, aber nicht Austritt aus dem Islam).
    Doris! Vgl. den Historiker, Professor em. ion Princeton, Bernard Lewis.
    So viel zu Ihrer Besserwisserei, die durch absolut nichts gedeckt ist.

    Sehr viele einheimische Juden sind aus Überlebensgründen zum Islam übergetreten.

    Noch heute ist ein Austritt aus dem Islam mit der Todesstrafe bedroht.

    Finde ich toll, dass Sie das anstreben.
    Nun stellen Sie sich das einmal umgekegrt vor. Ihren Aufschrei möchte ich hören.

      Doris, Freitag, 10.11.17, 8:45 Uhr

      Die gewaltsame Expansion der Juden, die in den Büchern Mose beschrieben wird kritisieren sie nicht? Die Massaker der Bibel finden sie gerechtfertigt? Warum kritisieren sie nur wenn Muslime Verbrechen ...

      Die gewaltsame Expansion der Juden, die in den Büchern Mose beschrieben wird kritisieren sie nicht?
      Die Massaker der Bibel finden sie gerechtfertigt? Warum kritisieren sie nur wenn Muslime Verbrechen begehen? Warum schweigen Sie zu christlichen und jüdischen Massakern? Wo bleibt da ihre Anklage? Warum diese Doppelmoral? Warum diese Dämonisierung?

      Welche Kriege hat der Islam nochmal geführt, damit er in Indonesien Fuß fassen konnte? Keine?

      Wo bleibt ihr Aufschrei über die Verbrechen von Juden?

    martina, Donnerstag, 09.11.17, 14:35 Uhr

    hallo. ich finde die diskussionen hier in den kommentaren irrsinnig. es geht um das land, das 1948 gegründet wurde und um die besatzungen. was vor 1000 jahren war, oder unter britischer besatzung oder ...

    hallo. ich finde die diskussionen hier in den kommentaren irrsinnig. es geht um das land, das 1948 gegründet wurde und um die besatzungen.
    was vor 1000 jahren war, oder unter britischer besatzung oder sonst wann passiert ist, ist egal.
    denn wenn man nach dem geht, dann müsste um der gleichheit willen über bevölkerungen auf der ganzen welt diskuttiert werden auf grundlage dessen, wer dort vor 1000 jahren oder eben vor 1945 dort gelebt hat.
    dann möchte ich aber nicht erleben, wieviele (bürger)kriege, besatzungen es dann geben würde! denn es sprechen sonst alle von gleichbehandlungen der bevölkerungsgruppen auf der ganzen welt im verhältnis zu juden und palästinensern. sonst so sagen alle hier wäre es rassistisch bzw anti-religionsbedingte politik!

    zu dem beitrag des blogs an sich ist doch nur festzustellen, das dort jüdische leute vor 1000 und mehr jahren dort gelebt haben. das wird auch niemand bestreiten wollen.
    lg

    PeterM, Donnerstag, 09.11.17, 9:33 Uhr

    Diesen Quatsch kannst Du überall nachlesen; exemplarisch habe ich die Herrschaft der Fatimiden herausgegriffen; Manch einer in dem Forum geht nach der Divise vor: Weil nicht sein kann, was nicht sein ...

    Diesen Quatsch kannst Du überall nachlesen; exemplarisch habe ich die Herrschaft der Fatimiden herausgegriffen; Manch einer in dem Forum geht nach der Divise vor: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
    Unter den Fatimiden
    Der Felsendom
    Im Jahre 979 wurde Jerusalem von den ägyptischen Truppen der schiitischen Dynastie der Fatimiden erobert, die in Ägypten die Macht errungen und ihr Kalifat, das in Konkurrenz zum sunnitischen Abbasidenkalifen von Bagdad stand, in Kairo errichtet hatten. In der Stadt kam es nach der Eroberung zu einem Blutbad, dem nicht nur Anhänger des sunnitischen Kalifats zum Opfer fielen, sondern das auch den christlichen und jüdischen Bevölkerungsteil betraf. Die Grabeskirche wurde gebrandschatzt und zahlreiche Synagogen und Kirchen wurden im Verlauf der Auseinandersetzungen beschädigt oder zerstört.
    30 Jahre später wurde die Grabeskirche 1009 auf Befehl des Fatimiden-Kalifen al-Hakim abgerissen. Mit einem Pogrom gegen Juden und Christen begann eine fünf

    PeterM, Mittwoch, 08.11.17, 14:05 Uhr

    Finde es müßig herauszufinden, wer die Mehrheit stellt/stellte. In Einem kann sicher Einigkeit hergestellt werden; Wenn die Juden nicht über Jahrtausende vertrieben und getötet worden wären (maßgeblic ...

    Finde es müßig herauszufinden, wer die Mehrheit stellt/stellte. In Einem kann sicher Einigkeit hergestellt werden; Wenn die Juden nicht über Jahrtausende vertrieben und getötet worden wären (maßgeblich von Muslimen), dann würden sie in Judäa (Land der Juden) sicherlich die Mehrheit stellen.
    Nach meiner Überzeugung gehört Judäa und Samaria den Juden, wenngleich die Araber dort leben und ihnen auch eine Lebensperspektive angeboten werden muss. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass viele Araber gerne in Israel leben und auch viele Araber hoffen, dass die „Okkupation“ von Judäa uns Samaria hoffentlich noch lange anhält. Viele arabische Einwohner von Judäa wünschen sich, dass Israel die West-Bank annektiert und sie Staatsbürger von Israel werden.
    Viele hier im Forum theoretisieren, ohne die Gegebenheiten zu kennen.

      Doris, Mittwoch, 08.11.17, 14:59 Uhr

      Woher haben sie den Quatsch, dass Juden über Jahrtausende maßgeblich von Muslimen vertrieben und getötet wurden? Das ist ja wirklich der Höhepunkt der zionistischen Propaganda die hier verbreitet wird ...

      Woher haben sie den Quatsch, dass Juden über Jahrtausende maßgeblich von Muslimen vertrieben und getötet wurden?
      Das ist ja wirklich der Höhepunkt der zionistischen Propaganda die hier verbreitet wird.
      Erst unter den Muslimen konnten die Juden aus dem Exil zurückkehren. Erst durch die Muslime konnten sie wieder frei ihre Religion ausüben.
      Sie verfälschen auf’s Übelste die Geschichte!
      Nach ihrer Überzeugung mag Judäa und Samaria den Juden gehören. Nach meiner Überzeugung spielt Religion keine Rolle und das Land gehört denjenigen die dort gelebt haben. Das waren hauptsächlich Muslime und Christen. Die Zionisten haben daraufhin die Muslime und Christen vertrieben und Besitz und Land gestohlen.

      Ich wäre auch dafür, dass die vertriebenen zurückkehren können und es einen demokratischen Staat für Christen, Juden und Muslime gibt, ohne Vorrechte für Juden, sondern mit gleichen Rechten für alle!

    gunther, Mittwoch, 08.11.17, 8:53 Uhr

    • Die britische Hope-Simpson Kommission empfahl 1930, die illegale arabische Einwanderung aus den benachbarten arabischen Ländern zu beenden. • Der britische Gouverneur des Sinai (1922-36) berichtete ...

    • Die britische Hope-Simpson Kommission empfahl 1930, die illegale arabische Einwanderung aus den benachbarten arabischen Ländern zu beenden.
    • Der britische Gouverneur des Sinai (1922-36) berichtete im Palästina Royal Commission Report: „Diese illegale Einwanderung ging nicht nur aus dem Sinai vor sich, sondern auch aus Transjordanien und Syrien.“
    • Der Gouverneur des syrischen Distrikts Hauran, Tewfik Bey El Hurani gab 1934 zu, dass innerhalb weniger Monate über 30.000 Syrer aus Hauran nach Palästina hinüber gezogen waren.
    • Winston Churchill erklärte 1939, dass „die Araber, weit davon entfernt, verfolgt zu werden, tatsächlich in das Land nur so hineingeströmt sind, so dass ihre Bevölkerungszahl mehr angestiegen ist, als selbst alle Juden der Welt die jüdische Bevölkerungszahl ansteigen lassen könnten.

      Doris, Mittwoch, 08.11.17, 12:31 Uhr

      Soll das jetzt nachweisen, dass Juden in der Mehrheit waren? Gut, dass Sie die Hope-Simon Kommission ansprechen. Dort wird dargelegt, dass die zionistische Einwanderung zum Nachteil der muslimischen M ...

      Soll das jetzt nachweisen, dass Juden in der Mehrheit waren?
      Gut, dass Sie die Hope-Simon Kommission ansprechen.
      Dort wird dargelegt, dass die zionistische Einwanderung zum Nachteil der muslimischen Mehrheit ist und arabischen Bauern die Existenzgrundlage genommen wurde:

      „Actually the result of the purchase of land in Palestine by the Jewish National Fund has been that land became extra territorial. It ceases to be land from which the Arab can gain any advantage either now or at any time in the future. Not only can he never hope to lease or cultivate it, but, by the stringent provisions of the lease of the Jewish National Fund, he is deprived forever from employment on the land.“

      „The policy of the Jewish Labour Federation is successful in impeding the employment of Arabs in Jewish colonies and in Jewish enterprises of every kind. There is therefore no relief to be anticipated from an extension of Jewish enterprise unless some departure from existing practice is effected.“

    gunther, Dienstag, 07.11.17, 7:45 Uhr

    Das kann gar nicht sein. Ist bestimmt eine zionistische Lüge. Seit 3000 Jahren leben in Timna moslemische Palästinenser.

    Das kann gar nicht sein. Ist bestimmt eine zionistische Lüge.
    Seit 3000 Jahren leben in Timna moslemische Palästinenser.

      Doris, Dienstag, 07.11.17, 16:14 Uhr

      Sie beide machen sich lächerlich! niemand bestreitet, dass Juden in der Region gelebt haben. Aber Sie bestreiten, dass die Muslime über Jahrhunderte die Mehrheit in der Region waren. Was sollen also i ...

      Sie beide machen sich lächerlich!

      niemand bestreitet, dass Juden in der Region gelebt haben. Aber Sie bestreiten, dass die Muslime über Jahrhunderte die Mehrheit in der Region waren.

      Was sollen also ihre blöden Bemerkungen hier?

      Solange sie nur Kartenzeichner und Autoren von fiktionalen Geschichten als Nachweis haben und alle Historiker etwas anderes behaupten sollten sie erst mal ihre Version der Geschichte prüfen anstatt dumme Bemerkungen zu verfassen.

      ariel, Mittwoch, 08.11.17, 14:32 Uhr

      ich bestreite nicht, dass die araber die mehrheit waren. ich bestreite, dass es eine indigenous(heimische) palaestinensische bevoelkerung gibt. daher ist es unsinn von fluechtlingen und rueckkehrreich ...

      ich bestreite nicht, dass die araber die mehrheit waren. ich bestreite, dass es eine indigenous(heimische) palaestinensische bevoelkerung gibt. daher ist es unsinn von fluechtlingen und rueckkehrreicht zu sprechen, wenn die meisten sowieso nicht aus palaestina abstammen.

      das ist uebrigens einmalig in ganz nahost. es gibt von nordafrika bis irak keine gegend finden, die nicht einem speziellen stam angehoert, der dort seit tausenden jahren lebt. nur in palaestina ist es nicht der fall.

      Doris, Donnerstag, 09.11.17, 13:42 Uhr

      Na dann gibt es auch kein Rückkehrrecht von Juden, da die europäischen Juden auch nicht aus der Region stammen sondern eingewandert sind. Vor allem waren sie in den letzten Jahrhunderten nur eine winz ...

      Na dann gibt es auch kein Rückkehrrecht von Juden, da die europäischen Juden auch nicht aus der Region stammen sondern eingewandert sind. Vor allem waren sie in den letzten Jahrhunderten nur eine winzige Minderheit in der Region.
      Dann können die Zionisten ja zurück nach Europa und das Land kann den Menschen zurückgegeben werden die vorher den Vertreibungen durch die Zionisten dort gelebt haben.

      Ich finde es schon krass, dass Sie hier versuchen die Vertreibung von fast 1 Million Menschen damit zu rechtfertigen, dass die Menschen irgendwann vorher eingewandert sind. Die Vorfahren von vielen Palästinensern lebten schon vor Jahrhunderten in Palästina. Viele Christen und Juden sind zum Islam konvertiert. Aber das ist Ihnen egal. Hauptsache sie können irgendwie den zionistischen Landraub rechtfertigen.

      ariel, Samstag, 11.11.17, 19:00 Uhr

      doris, die situation ist nicht symmetrisch. die juden sind da und es ist eine tatsache. die fluechtlinge werden auf arabischem territorium in fluechtlingsheimen gehalten, weil sie darauf warten in ein ...

      doris, die situation ist nicht symmetrisch. die juden sind da und es ist eine tatsache. die fluechtlinge werden auf arabischem territorium in fluechtlingsheimen gehalten, weil sie darauf warten in eine heimat zurueckzukehren, die keine ist.

    ariel, Montag, 06.11.17, 8:59 Uhr

    unglaublich! wann endet endlich diese 3000 jahre alte juedische besatzung palaestinas?

    unglaublich! wann endet endlich diese 3000 jahre alte juedische besatzung palaestinas?

    Carlos, Montag, 06.11.17, 8:54 Uhr

    Sehr interessante Geschichte ... weiter so!!

    Sehr interessante Geschichte … weiter so!!