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Reise mit emotionalen Erlebnissen

Bundesratspräsidentin Malu Dreyer besucht den Nahen Osten und führt Gespräche auf beiden Seiten

Deutschland stehe nach wie vor zur Zweistaatenlösung, das machte die Bundesratspräsidentin bei ihrem ersten Besuch im Nahen Osten klar. Ihre Erfahrungen waren dabei so vielfältig wie die Region selbst. Ein Beitrag von BR-Reporter Julio Segador.

Von Studio Tel Aviv
Am 24.10.2017

Es ist ein besonderer Moment für Malu Dreyer: Gespannt lauscht die amtierende Bundesratspräsidentin den Worten von Jusuf Natscheh, dem Generaldirektor für die Kulturgüter auf dem Tempelberg. Malu Dreyer steht in der Grotte des Felsendoms in Jerusalem, wo der Legende nach der Prophet Mohammed einen Fußabdruck hinterlassen hat. Der für den Islam so bedeutende Felsendom auf dem Tempelberg – nur einen Steinwurf entfernt von der jüdischen Klagemauer – zeigt eindrucksvoll, wie eng Juden und Muslime im Heiligen Land zusammenleben. Doch von einem Miteinander kann keine Rede sein, so das Fazit der SPD-Politikerin nach einer ganzen Reihe von politischen Gesprächen:

 

Im Moment muss man den Eindruck haben, dass der Prozess stagniert oder eher rückläufig ist, als dass es große Fortschritte gibt.

— Bundesratspräsidentin Malu Dreyer
  1. Der Prozess, damit meint Malu Dreyer den Friedensprozess zwischen den Israelis und Palästinensern. Eine Stunde lang diskutierte die Bundesratspräsidentin mit Israels Premier Benjamin Netanjahu darüber. Der wollte wissen, ob die Bundesregierung nach der Bundestagswahl ihre Politik im Nahen Osten ändern werde. Es bleibe bei der bisherigen Linie, so Dreyers Antwort. Auch was die Zukunft eines Palästinenserstaates anbelangt:

Ich habe nochmal deutlich gemacht, dass Deutschland zu der Zweistaatenlösung steht, und dass wir davon überzeugt sind, dass es Frieden wirklich nur geben kann, wenn beide gleichberechtigt in ihrem Staat leben können und auch anerkannt sind.

— Bundesratspräsidentin Malu Dreyer
Premier Netanjahu wollte von Malu Dreyer wissen, ob sich nach der Bundestagswahl Deutschlands Nahost-Politik ändern werde. Foto: dpa | picture alliance
  • Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg. Der Friedensprozess steckt in einer Sackgasse und beide Seiten misstrauen sich. Und Israel ist nicht bereit, Zugeständnisse zu machen, wenn es um die Sicherheit geht. Netanjahu war da eindeutig in seinen Aussagen. „Der Premierminister hat deutlich gemacht, dass es nur eine Lösung geben kann, wenn Israel tatsächlich die Sicherheitskontrolle hat. Ich denke, das Wesentliche wird sein, dass es früher oder später wieder zu einem Dialog kommt“, so Dreyer. Davor aber müssen sich die rivalisierenden Palästinenserorganisationen Fatah und Hamas irgendwie einigen. Zehn Jahre lang herrschte ein Bruderkrieg zwischen beiden. Seit einigen Wochen laufen Versöhnungsgespräche. Und Malu Dreyer machte dem palästinensischen Ministerpräsidenten Rami Hamdallah klar, dass eine Einigung der Palästinenser untereinander die Voraussetzung sei für einen erfolgreichen Friedensprozess zwischen Israelis und Palästinensern.

Wir haben sehr deutlich gemacht in dem Gespräch, dass es ein wichtiges Signal ist, dass der Versöhnungsprozess zwischen Fatah und Hamas vorwärtsgeht und dass die Erwartung groß ist. Ich hoffe sehr, dass das erfolgreich sein wird.

— Bundesratspräsidentin Malu Dreyer
Die Bundesratspräsidentin reiste auch ins Westjordanland und traf dort den palästinensischen Ministerpräsidenten Rami Hamdallah. Foto: dpa | picture alliance

Am Abend geht es für die amtierende Bundesratspräsidentin wieder zurück nach Mainz. Statt um Israel und die besetzten Gebiete muss sie sich dann wieder um ihre rheinland-pfälzische Ampelkoalition kümmern. Der Nahe Osten wird Malu Dreyer so schnell dennoch nicht loslassen. „Alles zusammen ist doch emotional wirklich ein sehr, sehr unterschiedliches Erleben gewesen.“

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Kommentare

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21 thoughts on “Reise mit emotionalen Erlebnissen”

    gunther, Mittwoch, 01.11.17, 11:15 Uhr

    Doris, ach, sie wissen nicht, wer der Häuptling der Hamas ist?

    Doris, ach, sie wissen nicht, wer der Häuptling der Hamas ist?

    gunther, Mittwoch, 01.11.17, 11:13 Uhr

    Doris, die Hamas kämpft doch für Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit. Unschwer in Gaza zu beobachten.

    Doris, die Hamas kämpft doch für Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit.
    Unschwer in Gaza zu beobachten.

    gunther, Montag, 30.10.17, 9:31 Uhr

    Zu den Fakten: Es geht nicht darum, ob wir Israel anerkennen oder nicht, sondern um die Frage, wann wir es auslöschen und seine Existenz beenden. Jahia al-Sinwar, Hamas, bei einem Treffen mit Jugendli ...

    Zu den Fakten:
    Es geht nicht darum, ob wir Israel anerkennen oder nicht, sondern um die Frage, wann wir es auslöschen und seine Existenz beenden.
    Jahia al-Sinwar, Hamas, bei einem Treffen mit Jugendlichen in Gaza am 19. Oktober 2017.

    Zu den Fakten:
    Ein weiterer Tunnel der Hamas ist unter einer Schule gefunden worden, die von der UNRWA in Gaza mit ausländischen Geldern betrieben wird.

    Zu den Fakten:
    Im April 1952 sagte Sir Alexander Galloway, damals Chef von UNRWA für Jordanien, zu unserer Studiengruppe, und das ist wirklich ein direktes Zitat von ihm: Es ist vollkommen klar, dass die arabischen Nationen das arabische Flüchtlingsproblem nicht lösen wollen. Sie wollen es als eine offene Wunde behalten, als ein Affront gegen die Vereinten Nationen und als eine Waffe gegen Israel.‘ Die arabischen Führer geben einen Dreck darauf, ob die Flüchtlinge leben oder sterben.

      Doris, Montag, 30.10.17, 13:20 Uhr

      Wenn sie mit Zitaten von radikalen kommen kann ich Ihnen auch welche von israelischen Regierungspolitikern senden. Kein Problem. Wollen sie dann da auch verallgemeinern? Oder sind das nur Ausnahmen di ...

      Wenn sie mit Zitaten von radikalen kommen kann ich Ihnen auch welche von israelischen Regierungspolitikern senden. Kein Problem. Wollen sie dann da auch verallgemeinern? Oder sind das nur Ausnahmen die aus unerklärlichen Gründen an der Macht sind?

      Was z.B. Ayelet Shaked, die israelische Justizministerin raushaut hört sich danach an als plane sie eine ethnische Säuberung der Palästinenser:

      „They have to die and their houses should be demolished so that they cannot bear any more terrorists . . . are all our enemies and their blood should be on our hands. This also applies to the mothers of the dead terrorists.“

      Aber Sie haben natürlich kein Problem damit, dass Rassisten wie Shaked, Liebermann und viele andere , die in Israel in den wichtigsten Position sind die Öffentlichkeit mit solchen Aussagen zum Völkermord aufrufen?

      gunther, Mittwoch, 01.11.17, 10:20 Uhr

      Das ist die Aussage des Chefs der Hamas. Noch was?

      Das ist die Aussage des Chefs der Hamas. Noch was?

    gunther, Donnerstag, 26.10.17, 9:57 Uhr

    Martina, Sie schreiben vollkommen an Ariel vorbei. Er erlaeutert lediglich, was den Juden heilig ist. Die UNESCO leugnet tatsaechlich den Bezug der Juden zum Tempelberg. Dieser Ort wird ausschliesslic ...

    Martina, Sie schreiben vollkommen an Ariel vorbei.
    Er erlaeutert lediglich, was den Juden heilig ist.
    Die UNESCO leugnet tatsaechlich den Bezug der Juden zum Tempelberg. Dieser Ort wird ausschliesslich mit dem arabischen Namen benannt.
    Warum wehren sich die islamischen Araber gegen Ausgrabungen am Tempelberg? Sie befuerchten weitere Beweise fuer die juedische Vergangenheit.
    Die islamische Praesenz auf dem Tempelberg erfolgt erst lange nach der Existenz juedischer Staetten auf dem Tempelberg. Dies geschah nach der Eroberung Jerusalems durch den Islam.

      Doris, Donnerstag, 26.10.17, 12:50 Uhr

      Gunther in dem anderen Artikel über die UNESCO habe ich Ihnen schon die Quelle geliefert, dass die UNESCO den jüdischen Bezug nicht leugnet. Halten sie sich an Fakten! Und seit wann glauben sie an die ...

      Gunther in dem anderen Artikel über die UNESCO habe ich Ihnen schon die Quelle geliefert, dass die UNESCO den jüdischen Bezug nicht leugnet. Halten sie sich an Fakten!

      Und seit wann glauben sie an die muslimische Vorherrschaft in Palästina? Ich dachte bis Mitte des 19. Jahrhunderts hätte es nie eine muslimische Mehrheit gegeben? Sie behaupten doch immer, dass es dort kaum Muslime gegeben hätte? und das die erst später eingewandert sind? Was ist jetzt?

      ariel, Donnerstag, 26.10.17, 16:29 Uhr

      doris, es geht um die resolutionen der letzten jahren. da wurde auch nach dem einspruch israels die juedischen bezeichnungen ausgelassen. schau in wikipedia unter "Occupied Palestine Resolution" in de ...

      doris, es geht um die resolutionen der letzten jahren. da wurde auch nach dem einspruch israels die juedischen bezeichnungen ausgelassen.

      schau in wikipedia unter „Occupied Palestine Resolution“ in dem paragraph „controversy“. sogar die klagemauer wird in der resolution nur mit dem islamischem namen erwaehnt.

      gunther, Freitag, 27.10.17, 8:08 Uhr

      Doris, der Ausdruck «Tempelberg» kommt in der Resolution aber gar nicht vor, sondern nur der arabische Name des wohl umstrittensten Stücks Land auf Erden: «Haram al-Sharif». Quelle NZZ Ganz so einfach ...

      Doris,

      der Ausdruck «Tempelberg» kommt in der Resolution aber gar nicht vor, sondern nur der arabische Name des wohl umstrittensten Stücks Land auf Erden: «Haram al-Sharif».

      Quelle NZZ

      Ganz so einfach können Sie es sich dann doch nicht machen.
      Mit der Formulierung wird eine klae Botschaft gegeben.

    PeterM, Mittwoch, 25.10.17, 8:31 Uhr

    Der Bericht war für mich auch zutiefst befremdend; als ich diesen gelesen habe, dachte ich auch sofort an die Einseitigkeit der UNESCO. Finde es Beschämend, dass so berichtet wird. Der Felsendom finde ...

    Der Bericht war für mich auch zutiefst befremdend; als ich diesen gelesen habe, dachte ich auch sofort an die Einseitigkeit der UNESCO. Finde es Beschämend, dass so berichtet wird.
    Der Felsendom findet im Koran mit keinem Wort irgend eine Erwähnung. Der Tempelberg wird in der Bibel, dem Buch der Christen – um viele Jahrhunderte älter als der Koran – zig mal erwähnt und beschrieben.
    Tendenziell macht die ARD sich hier zum Handlanger von Kräften, die Geschichtsklitterung betreiben.

    ariel, Dienstag, 24.10.17, 10:38 Uhr

    "Malu Dreyer steht in der Grotte des Felsendoms in Jerusalem, wo der Legende nach der Prophet Mohammed einen Fußabdruck hinterlassen hat. Der für den Islam so bedeutende Felsendom auf dem Tempelberg – ...

    „Malu Dreyer steht in der Grotte des Felsendoms in Jerusalem, wo der Legende nach der Prophet Mohammed einen Fußabdruck hinterlassen hat. Der für den Islam so bedeutende Felsendom auf dem Tempelberg – nur einen Steinwurf entfernt von der jüdischen Klagemauer – zeigt eindrucksvoll, wie eng Juden und Muslime im Heiligen Land zusammenleben. “

    was fuer eine aussage! mohammed hinterlaesst im traum ein abdruck auf dem felsen und der felsen konvertiert daraufhin zum islam… unesco laesst gruessen. auf genau diesem felsen stand frueher der tempel. die klagemauer an sich hat (aufgepasst) KEINE heiligkeit. was den juden heilig ist, ist der tempelberg mit eben diesem felsen, wo die schoepfung des universums anfing.

    auch die ard laesst gerne jegliche bedeutung und verbindung der juden zu dem tempelberg und dem schoepfungsfelsen unerwaehnt.

      martina, Mittwoch, 25.10.17, 13:59 Uhr

      hallo ariel. es heißt genau, wie du sagtest hier im bericht: der legende nach!!! da stand nix von heilig in diesem bericht. du interprestierst in dem bericht sachen hinein, wo nicht drinstehen! und es ...

      hallo ariel. es heißt genau, wie du sagtest hier im bericht: der legende nach!!!
      da stand nix von heilig in diesem bericht. du interprestierst in dem bericht sachen hinein, wo nicht drinstehen!
      und es ist auch mehr als fragwürtig, wenn der israelische bildungsminister bennet sagt: Die Entscheidung von Donnerstag bietet direkte Unterstützung für islamistischen Terror. wenn das ein deutscher minister sagen würde, wäre er rechtsextrem und müsste zurücktreten!!!!
      netanjahu lügte, als er sagte: Zu sagen, dass Israel keine Verbindung zum Tempelberg und der Klagemauer hat, ist wie zu sagen, dass China keine Verbindung zur Chinesischen Mauer hat und Ägypten keine Verbindung zu den Pyramiden.“
      ariel. mag sein, das der unesco beschluss nicht perfekt ist, aber deswegen mit solchen äußerungen zu kommen, ist widerlich und gelogen! lg

      Ariel, Donnerstag, 26.10.17, 9:46 Uhr

      Ich verstehe echt nicht, was du hier meinst.

      Ich verstehe echt nicht, was du hier meinst.

      Knut, Donnerstag, 26.10.17, 21:34 Uhr

      Wann dieses über alle Beiträge hinweg ermüdende Ping-Pong-Spiel zwischen einigen wenigen Kommentator*innen, die sich mehr oder weniger rechthaberisch ein Urteil verschaffen wollen, wohl ein Ende nehme ...

      Wann dieses über alle Beiträge hinweg ermüdende Ping-Pong-Spiel zwischen einigen wenigen Kommentator*innen, die sich mehr oder weniger rechthaberisch ein Urteil verschaffen wollen, wohl ein Ende nehmen wird? Wenigstens sollte man doch zumindest versuchen, auf die übergeordneten Themen des Nahostkonfliktes – und bestenfalls seiner zielgerichteten Lösung – Stellung nehmen! Stattdessen ergeht sich weniger als ein halbes Dutzend Kommentator*innen in gegenseitigen An– und Beschuldigungen, Zurechtweisungen und teils recht eigenwilligen Interpretationen, wie nun dies oder jenes zu meinen und zu glauben sei. Das wird weder im Kleinen noch im Großen jemals funktionieren! Mindestens eine Seite wird IMMER die Ohren zumachen und ist als Diskussionspartner verbrannt! So sagen es mit Recht & Verstand alle, die vor Ort ganz tief im Thema drin sind, Juden wie Arabisch-Sprachige. Schaut bitte alle mal in das (auch deutschsprachige) Blog des großartigen Uri Avnery! Das hat wirklich reichlich Substanz!

      ariel, Samstag, 28.10.17, 19:13 Uhr

      knut, als ich die ersten zwei zeilen deines beitrags gelesen habe, wusste ich, dass am ende irgendein knueller kommen wird. und da konnten meine augen sich nicht halten und ich musste auf die letzte z ...

      knut, als ich die ersten zwei zeilen deines beitrags gelesen habe, wusste ich, dass am ende irgendein knueller kommen wird. und da konnten meine augen sich nicht halten und ich musste auf die letzte zeile schauen…. uri avinery!!! echt jetzt? ein extrem linker, der nicht nur keine loesung vorzuweisen hat, sondern auch israel bashing betreibt und den terror verschoenigt. wirklich grossartig.

      Doris, Montag, 30.10.17, 8:36 Uhr

      Und sie beschönigen den alltäglichen israelischen Terrorismus. Sie bieten auch keine Lösungen an. Sie haben kein Problem damit, dass hunderttausende Palästinenser von Israel unterdrückt und geknechtet ...

      Und sie beschönigen den alltäglichen israelischen Terrorismus. Sie bieten auch keine Lösungen an. Sie haben kein Problem damit, dass hunderttausende Palästinenser von Israel unterdrückt und geknechtet werden. Was ist denn Ihre Lösung, wie setzen sie sich dafür ein, dass Israel endlich auch die Menschenrechte der Palästinenser achtet?

      ariel, Montag, 30.10.17, 12:06 Uhr

      doris, ich habe keine loesung. du hast auch keine loesung. es gibt niemanden der eine loesung hat. das sind die fakten. und ich muss zugeben, dass die zeit gegen die palaestinenser spielt.

      doris, ich habe keine loesung. du hast auch keine loesung. es gibt niemanden der eine loesung hat. das sind die fakten.

      und ich muss zugeben, dass die zeit gegen die palaestinenser spielt.

      martina, Dienstag, 31.10.17, 1:33 Uhr

      hallo doris. ich muss gunther recht geben. der jüdische bezug wird nicht geleugnet , das alles stimmt. aber mehr ist da nicht in der resolution. mehr einfach nicht. heilig werden nur muslimische sache ...

      hallo doris. ich muss gunther recht geben. der jüdische bezug wird nicht geleugnet , das alles stimmt.
      aber mehr ist da nicht in der resolution. mehr einfach nicht. heilig werden nur muslimische sachen genannt.
      das ist einfach der punkt. und das ist es, was an der resolution zu recht kritisiert wird. lg

      martina, Dienstag, 31.10.17, 1:40 Uhr

      hallo doris. das stimmt. der israelische terrorismus wird beschönigt. nur. du beschönigst / verharmlost palästinensischen terrorismus eben auch. wo ist da der unterschied? und deine lösung ist: das fa ...

      hallo doris. das stimmt. der israelische terrorismus wird beschönigt.
      nur. du beschönigst / verharmlost palästinensischen terrorismus eben auch.
      wo ist da der unterschied?
      und deine lösung ist: das fast 2 mio nachkommen von palästinenser zurückkommen können und damit die mehrheit in israel hätten. oder deine lösung ist entschädigung für einen krieg, den die verbündeten der palästinenser angefangen und verloren haben.
      was du da machst doris. ist eindeutig ein statement gegen israel als staat. du hast dich denen angeschlossen, die den juden das recht nehmen, einen staat zu haben nach dem holocaust.
      und du entschuldigst das damit, das israel nicht so rechtsstaatlich ist, wie deutschland. gleichzeitig ist für es für dich hier nie ein problem, das hamas und fatah extrem gewalttätig gegenüber ihren eigenen leuten werden.
      das ist der punkt doris für mich. nix anderes.
      und wenn die juden eine minderheit in ihrem eigenen staat wären, wäre es für dich auch kein problem. was ist das im gesamten

      martina, Dienstag, 31.10.17, 1:59 Uhr

      hallo doris, am ende wollen michael und du den jüdischen staat aushebeln. nichts anderes. michael hat ja schon hier erklärt. der staat israel ist anerkannt von allen. nur eben nicht als jüdischer staa ...

      hallo doris, am ende wollen michael und du den jüdischen staat aushebeln.
      nichts anderes. michael hat ja schon hier erklärt. der staat israel ist anerkannt von allen. nur eben nicht als jüdischer staat.
      genau deswegen wurde er aber nach dem holocaust aber gegründet. und das zurecht!
      für mich geht es darum, das die besetzten gebiete aufgegeben werden. aber ihr beide wollt den jüdischen staat auflösen. wie kann man das wollen?
      wie kann man wollen, das israel nicht mehr bestimmen darf, das alle juden der ganzen welt israelische staatsbürger werden? wie kann man wollen, das in israel nicht mehr jüdische menschen das vorrecht haben nach dem holocaust? wie kannst du das wollen?
      die leute aus dem holocaust leben noch, ebenso die leute, die für das überleben israels 1948/49 gekämpft haben? wie kann man das wollen
      euch geht es nicht um die besetzen gebieten sondern um ganz israel. lg

      Doris, Freitag, 03.11.17, 8:13 Uhr

      Ich sehe nicht ein, dass zionistische Terroristen Menschen ermorden und vertreiben können, um deren Land zu stehlen. Man hätte einen Judenstaat im für den Holocaust verantwortlichen Deutschland schaff ...

      Ich sehe nicht ein, dass zionistische Terroristen Menschen ermorden und vertreiben können, um deren Land zu stehlen. Man hätte einen Judenstaat im für den Holocaust verantwortlichen Deutschland schaffen können, aber hunderttausende unschuldige Palästinenser vertreiben, zehntausende ermorden und Massaker in zig Dörfern verüben ist nicht OK. Warum sollten die radikalen Zionisten dafür belohnt werden? Nein! Es sollen endlich die Opfer entschädigt werden und nicht die zionistischen Terroristen!

      Den Krieg 1947/48 haben zionistische Terroristen begonnen und nicht palästinensische Zivilisten.
      Vor der Kriegserklärung der umliegenden arabischen Staaten wurden bereits ca. 300.000 palästinensische Zivilisten vertrieben und zahlreiche Massaker von zionistischen Terrororganisationen verübt.

      Ja ich bin gegen Vorrechte für Juden. Ich bin für gleiche Rechte für Alle! Es geht um Gerechtigkeit!

      Ich bin kein Freund von Hamas und Fatah, sondern der unterdrückten Palästinenser!