Foto: BR | Tel Aviv

Foto: BR | Tel Aviv

Rabbiner gegen Antisemitismus

Beratungen zur Lage der Juden in Europa

Von Mike Lingenfelser
Am 22.11.2018

Der Präsident der Europäischen Rabbiner, Pinchas Goldschmidt hat bei seinem Israel-Besuch zunächst gute Nachrichten: Die jüdischen Gemeinden in Deutschland seien die einzigen in Europa, die wachsen. Und „der Wille, der heute in Deutschland existiert, einfach keinen Kompromiss beim Antisemitismus zu machen“, sei eine wichtige Botschaft nicht nur für Deutschland, sondern für ganz Europa. Doch trotzdem grassieren antisemitische Taten und das bereitet ihm Sorgen. „Antisemitismus zeigt sich heute roher und unverhohlener als früher“, bilanziert der neue Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, der die Rabbiner-Konferenz in Israel begleitet hat. ARD-Korrespondent Mike Lingenfelser hat Oberrabbiner Goldschmidt und Felix Klein zum Interview getroffen.

YouTube-Vorschau - es werden keine Daten von YouTube geladen.

Klick um Video zu starten

Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt über Quellen des Antisemitismus

 

YouTube-Vorschau - es werden keine Daten von YouTube geladen.

Klick um Video zu starten

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, bekleidet einen weltweit einmaliges Amt

Beitrag: Mike Lingenfelser | Kamera:  Michael Shubitz  | Ton: Moshe Lubliner  | Schnitt: Amir Tal.

Google Maps-Vorschau - es werden keine Daten von Google geladen.

Kommentare

Kommentare werden vor der Freischaltung geprüft.
Mehr in den Kommentarrichtlinien

1 thought on “Rabbiner gegen Antisemitismus”

    Michael K., Sonntag, 25.11.18, 15:43 Uhr

    Es hilft ja nicht wenn man zu diesem Thema schweigt. Erstmal sollte man sich vielmehr damit beschäftigen wo den der wieder aufflammende Antisemitismus herkommt. Dass es einen Antisemitismusbeauftragte ...

    Es hilft ja nicht wenn man zu diesem Thema schweigt. Erstmal sollte man sich vielmehr damit beschäftigen wo den der wieder aufflammende Antisemitismus herkommt. Dass es einen Antisemitismusbeauftragten in Deutschland gibt ist bedenklich, da Rechtstaatlichkeit, unser Grundgesetz eigentlich verlangen, das täglich die Einhaltung der Menschenrechte unseren Alltag bestimmen sollten. Weder die Diskriminierung von Juden, Muslims und anderen darf man akzeptieren.

    Felix Klein meint man sollte die Lehrerausbildung überprüfen, also auf Meinungsbildung einwirken. Als wären Lehrkräfte unpolitische Wesen. Soll man durch Lehrbücher indoktrinieren oder Menschen zu kritischen Mitbürgern ausbilden? Wie sollte man die Vertreibung der Palästinenser und die bewusste Zerstörung ihrer Heimat, die Besatzung und tägliche Unterdrückung wohl beschreiben wollen? Israelkritik als Antisemitismus einzustufen ist fehlgeleitet. Klein sollte sich lieber für ein robustes Friedensprojekt einsetzen. Das ist was fehlt.