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Party mit Folgen

Eine bekannte palästinensische DJane ist nach einem Rave neben einer Moschee im Jordantal festgenommen worden

Konservative Palästinenser sind erzürnt über die Party an dem Ort, an dem nach muslimischer Überlieferung Moses begraben liegen soll. Liberale Palästinenser hingegen fürchten um ihre Freiheit. Der Fall befeuert die Debatte, wie (un)frei die palästinensische Gesellschaft ist. 

Von Benjamin Hammer
Am 03.01.2021

Ein Video im Internet zeigt die Techno-Party im Westjordanland, wenige Kilometer von Jericho entfernt: Ein Innenhof ist in rotes Licht gehüllt ist, die Menschen tanzen. In der Mitte steht die palästinensische DJane Sama Abdulhadi, die schon in mehreren Städten der Welt aufgelegt hat. Und dann ist das noch ein weiteres Video. Es zeigt, wie diese Party endet: „Raus mit Euch“, schreit eine Gruppe von Männern. Sie sind empört über die Art der Musik – und vor allem: über den Ort der Party, auf dem Gelände von Nabi Musa. Nach muslimischer Überlieferung ist das die Grabstätte von Moses. Am nächsten Morgen zerstören gläubige Muslime Betten und Matratzen eines benachbarten Gästehauses. Dann beten sie an dem für sie heiligen Ort.

Wir verlangen von unserer Regierung, die Wahrheit über diesen Vorfall aufzudecken. Und dann müssen die Menschen bestraft werden, die das hier getan haben.

— Gläubiger Muslim
Nabi Mussa ist der Ort im Jordantal, an dem nach muslimischer Überlieferung Moses begraben liegen soll. Foto: reuters

Wenige Tage nach der Party wurde die Musikerin Abdulhadi von palästinensischen Sicherheitskräften festgenommen. Im Kern geht es wohl darum, dass eine weltliche Party an einem für praktizierende Muslime heiligen Ort veranstaltet wurde.

Wir haben es hier mit einem Konflikt der Kulturen zu tun. Den gibt es überall auf der Welt. Bei uns aber vielleicht etwas stärker. Es gibt einen progressiven Teil der palästinensischen Gesellschaft und einen konservativen. Die sind zusammengestoßen. Und dann kommt noch die palästinensische Regierung ins Spiel. Sie ist schwach. Deshalb hat sie sich an die öffentliche Meinung gehalten, um Ärger zu vermeiden.

— Ghassan Khatib, Politikwissenschaftler der Birseit Universität
Im Innenhof feierten junge Palästinenser zur Musik der bekannten Djane Sama Abdulhadi. Foto: reuters

Die Regierung in Ramallah genießt – nach 15 Jahren ohne eine Wahl – nur noch wenig Rückhalt. Wurde Sama Abdulhadi festgenommen, weil die Regierung davon ausgeht, dass eine Mehrheit der Bevölkerung über die Party entsetzt ist?

Wir haben uns von der Moschee selbst ferngehalten. Was geschrieben wurde, dass dies die Arbeit des Teufels sei, dass es Drogen und Alkohol gab: Das stimmt alles nicht. Ja, wir haben unterschätzt, was für ein sensibler Ort das ist. Aber wir haben von den Behörden eine Genehmigung für die Veranstaltung erhalten.

— Bruder von Sama Abdulhadi
Nabi Mussa ist auch bei Reisenden und Wochenendausflüglern beliebt - inklusive Kamelreiten. Foto: reuters

Das palästinensische Tourismusministerium entgegnet, dass sich die Feiernden nicht an Absprachen an dem so besonderen Ort gehalten hätten. Aber deshalb gleich eine Festnahme? Die Räume für Freiheit, sagt der Politikwissenschaftler Khatib, seien für die junge Generation sehr eingeschränkt, und zwar von gleich zwei Seiten: Durch die israelische Besatzung, die etwa die Bewegungsfreiheit einschränke. Und eben durch Teile der palästinensischen Gesellschaft und der Behörden. Junge Palästinenser haben teilweise Hemmungen, mit Medien aus dem Ausland über den Vorfall im Jordantal zu sprechen. Eine Künstlerin, die für diesen Beitrag interviewt werden sollte, sagte das Gespräch ab. Sie sorgt sich, dass ein falsches, vereinfachtes Bild über die Palästinenser entstehen könnte und dass die Geschichte um Sama instrumentalisiert werde.

Die palästinensische Gesellschaft ist eigentlich toleranter, als es in vielen anderen arabischen Staaten zu vermuten ist. Deshalb sind viele von uns überrascht, was in Nabi Musa passiert ist.

— Ghassan Khatib, Politikwissenschaftler der Birseit Universität

Im Internet fordern Zehntausende Fans aus der ganzen Welt die Freilassung der Musikerin Abduhladi. Bisher ohne Erfolg.

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Kommentare

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30 thoughts on “Party mit Folgen”

    Florian, Dienstag, 12.01.21, 17:52 Uhr

    Hier noch ein paar Zahlen zur Vertreibung der Juden aus arabischen Staaten: Von den über 250.000 marokkanischen Juden sind nur etwa 2.000 im Land geblieben. In Tunesien lebten 100.000 Juden, heute sin ...

    Hier noch ein paar Zahlen zur Vertreibung der Juden aus arabischen Staaten:
    Von den über 250.000 marokkanischen Juden sind nur etwa 2.000 im Land geblieben. In Tunesien lebten 100.000 Juden, heute sind es etwa 1.500. In Ägypten lebten 1948 75.000 und im Irak 135.000 Juden, heute sind es jeweils weniger als 20. Im Jemen waren es etwa 60.000, heute wird ihre Zahl auf 50 geschätzt. Die syrische jüdische Gemeinde ist von 30.000 auf weniger als 15 geschrumpft. In Algerien lebten 1948 140.000 Juden, in Libyen 38.000. In beiden Ländern leben heute überhaupt keine Juden mehr.
    Im Nahen Osten wurden 800 000 bis 1 Mio. Juden vertrieben.
    Aber Opfer sind immer die Palis, Täter immer Israel. Gelle?

    Florian, Dienstag, 12.01.21, 12:33 Uhr

    Wie gut, dass es eine Seite im Netz gibt, auf der alle Zitate versammelt sind. Erleichtert doch vieles. Bestseller in arabischen Staaten: Adolf Hitler, Mein Kampf Protokolle der Weisen von Zion Ahmad ...

    Wie gut, dass es eine Seite im Netz gibt, auf der alle Zitate versammelt sind. Erleichtert doch vieles.

    Bestseller in arabischen Staaten:
    Adolf Hitler, Mein Kampf
    Protokolle der Weisen von Zion

    Ahmad Abu Halabiya, Palästinenser: Wo immer ihr sie (die Juden) antrefft, tötet sie. Halabiya war Rektor der Uni in Gaza.

    Manu, Montag, 11.01.21, 14:48 Uhr

    Hier noch ein paar Zitate: David Ben-Gurion sagte vor dem 20. Zionistischen Kongress in Zürich, 7. August 1937 : "Die Verdrängung der [arabischen] Bevölkerung hat bereits stattgefunden im Jezreel-Tal, ...

    Hier noch ein paar Zitate:

    David Ben-Gurion sagte vor dem 20. Zionistischen Kongress in Zürich, 7. August 1937 :
    „Die Verdrängung der [arabischen] Bevölkerung hat bereits stattgefunden im Jezreel-Tal, in der Scharon-Ebene und an anderen Orten.[…]Nun muss ein Transfer in einer ganz anderen Größenordnung erfolgen.[…]
    Der Transfer der Bevölkerung ermöglicht uns ein umfassendes Siedlungsprogramm.“

    Am 5. Oktober 1937 schrieb Ben-Gurion an seinen Sohn Amos:
    „Ich bin mir sicher wir werden auch in allen anderen Teilen des Landes siedeln, sei es durch ein Abkommen und einem beidseitigen Verständnis mit unseren arabischen Nachbarn oder auf andere Weise.
    Wir errichten jetzt erst einmal einen jüdischen Staat, auch wenn er sich nicht über das ganze Land erstreckt.
    Der Rest wird mit dem Lauf der Zeit kommen. Es muss kommen.“

    Vor der Exekutive der Jewish Agency sagte Ben-Gurion am 12. Juni:
    „Ich bin für zwangsweise Umsiedlung. Ich kann nichts Unmoralisches darin sehen.“

    Florian, Sonntag, 10.01.21, 12:08 Uhr

    Gibt es für Juden, die aus arab. Ländern u. Iran geflohen sind, Entschädigungen? Auch bei Enteignungen? Bei Konfiszierung ihres Eigentums? Erhalten sie ihren Grundbesitz zurück? Haben sie bei der UNO ...

    Gibt es für Juden, die aus arab. Ländern u. Iran geflohen sind, Entschädigungen? Auch bei Enteignungen? Bei Konfiszierung ihres Eigentums? Erhalten sie ihren Grundbesitz zurück? Haben sie bei der UNO eine eigene Flüchtlingsorganisation? Werden ihre Nachkommen als Flüchtlinge betrachtet? International anerkannt? Wird ihre Vertreibung von der UNO geächtet? Gibt es wegen dieser Vertreibungen Demonstrationen? Schießt Israel deswegen Raketen in die ehemaligen Heimatländer? Ist das Apartheid in den Ländern? Rassismus? Oder normal? Gerechtfertigt?

    Es muss frustrierend sein, wenn Israel-Bashing nicht widerspruchslos hingenommen und auf Tatsachen verwiesen wird, die nicht ins hohe Lied auf Araber passen. Da wird der Widersprechende dann schon auch persönlich abqualifiziert und diffamiert. Mit dem Selbstbild und Anspruch von Diskussion und Argumentation.

    Florian, Freitag, 08.01.21, 17:11 Uhr

    Fairerweise muss man anmerken, dass wir 1948 von einem Krieg sprechen, den die arabische Seite selbst begonnen hatte, denn tatsächlich hätte die Staatsgründung keine Katastrophe sein müssen. Was Israe ...

    Fairerweise muss man anmerken, dass wir 1948 von einem Krieg sprechen, den die arabische Seite selbst begonnen hatte, denn tatsächlich hätte die Staatsgründung keine Katastrophe sein müssen. Was Israel mit der Ausrufung seiner Unabhängigkeit am 14. Mai 1948 tat, war nichts als die Umsetzung des UN-Teilungsplans, der sowohl einen jüdischen, als auch einen arabischen Staat vorsah. Den Arabern hätte es freigestanden, dasselbe zu tun. Stattdessen fanden die Tonangebenden unter ihnen die Vorstellung eines jüdischen Staats inmitten von mehr als einem Dutzend arabischer Staaten so unerträglich, dass Ägypten, Syrien, Jordanien, Libanon und der Irak das gerade mal wenige Stunden alte Israel noch in der Nacht zum 15. Mai angriffen. Fairerweise muss man auch erwähnen, dass die Palästinenser teilweise von ihren eigenen Anführern dazu aufgerufen wurden, das Land zu verlassen, in der Annahme, sie könnten nach ein paar Wochen zurückkehren
    Wie viele Juden mussten arabischen Ländern u.Iran fliehen?

    Florian, Freitag, 08.01.21, 16:39 Uhr

    Am 23. April 1948 erklärte Jamal Husseini, der Vorsitzende des Obersten Palästinensischen Komitees, vor dem Sicherheitsrat, dass die Araber das Waffenstillstandsangebot der Haganah abgelehnt hätten un ...

    Am 23. April 1948 erklärte Jamal Husseini, der Vorsitzende des Obersten Palästinensischen Komitees, vor dem Sicherheitsrat, dass die Araber das Waffenstillstandsangebot der Haganah abgelehnt hätten und es „vorzogen, ihre Häuser und all ihr Hab und Gut aufzugeben und die Stadt zu verlassen.“ Der amerikanische Generalkonsul in Haifa, Aubrey Lippincott, schrieb am 22. April 1948, dass dem Mufti hörige arabische Führer die arabische Bevölkerung aufforderten, die Stadt zu verlassen, und dass ein Großteil der Menschen diese Aufforderung befolgten.

    Florian, Freitag, 08.01.21, 16:38 Uhr

    David Ben-Gurion hatte Golda Meir eigens nach Haifa entsandt, um die Araber vom Bleiben zu überzeugen. Sie hatte jedoch keinen Erfolg mit ihrer Mission, weil diese zu große Angst hatten, als Verräter ...

    David Ben-Gurion hatte Golda Meir eigens nach Haifa entsandt, um die Araber vom Bleiben zu überzeugen. Sie hatte jedoch keinen Erfolg mit ihrer Mission, weil diese zu große Angst hatten, als Verräter an der arabischen Sache gebrandmarkt zu werden. 16 Als der Kampf vorüber war, hatten über 50.000 palästinensische Araber Haifa verlassen.

    In Tiberias und Haifa ordnete die Haganah an, dass arabisches Eigentum nicht angerührt werden durfte und drohte bei jedem Verstoß schwere Strafen an. Trotzdem verließen die Araber bis auf einen Rest von 5.000 oder 6.000 Haifa – viele mit britischen Militärtransporten.

    Am 23. April eroberte die Haganah Haifa. In einem britischen Polizeibericht vom 26. April aus Haifa hieß es, dass „die Juden alles daransetzen, die arabische Bevölkerung zum Bleiben zu bewegen, ihr normales Leben wieder aufzunehmen und ihre Läden und Geschäfte wieder zu öffnen. Es wird ihnen zugesichert, dass ihr Leben und ihre Interessen nicht angetastet werden.“

    Florian, Freitag, 08.01.21, 12:44 Uhr

    Wenn Religion Politik und staatliches Handeln bestimmt, nimmt Irrationalität überhand und das Denken nimmt ab. Glaube statt Analyse. Habe Mut, dich deines Verstandes zu bedienen. Nach Kant der Leitspr ...

    Wenn Religion Politik und staatliches Handeln bestimmt, nimmt Irrationalität überhand und das Denken nimmt ab. Glaube statt Analyse. Habe Mut, dich deines Verstandes zu bedienen. Nach Kant der Leitspruch der Aufklärung. Dieses Prinzip hat bis heute nicht Eingang in den Islam gefunden. Angst ist größer als Mut. Dazu zählt auch die Angst, Macht zu verlieren. Angst der Männer, Macht zu verlieren an Frauen. An „Nichtgläubige“. Angst der Mächtigen, privaten Reichtum zu verlieren. Diese Ängste brauchen Schuldige. Verantwortlich für die Misere der islamischen, der arabischen Staaten ist der Westen, angeführt von USA und Israel. Ein einfaches, kindliches Welterklärungsmodell. Täter werden zu Opfern. Und es fällt schwer, militärische Niederlagen und deren Folgen zu akzeptieren. Geschichte wird umgeschrieben, verdreht, geleugnet. Aber klares Feindbild, Verschwörungstheorien. Entlastung für Deutsche. Antiimperialismus als gutes Gewissen.
    Judenhass bei Mohammed in Medina ist Wahrheit. Bis heute.

    Manu, Freitag, 08.01.21, 12:08 Uhr

    Ein weiterer für Sie wirklich relevanter Artikel sollte "Burying the Nakba: How Israel Systematically Hides Evidence of 1948 Expulsion of Arabs" sein. Hier wird nachgewiesen wie Israel sytematisch sei ...

    Ein weiterer für Sie wirklich relevanter Artikel sollte „Burying the Nakba: How Israel Systematically Hides Evidence of 1948 Expulsion of Arabs“ sein. Hier wird nachgewiesen wie Israel sytematisch seine Verbrechen leugnet und Beweise verschwinden lässt.
    Es ist an der Zeit, dass die israelischen Besatzer und Unterdrücker endlich für Ihre Verbrechen gerade stehen, den Palästinensern das gestohlene Land zurück geben und Sie für die Verbrechen entschädigen!
    Es ist an der Zeit, dass die Geschichte endlich aufgearbeitet wird und Israel für seine Massaker an palästinensischen Zivilisten geradesteht.

    martina, Mittwoch, 06.01.21, 23:59 Uhr

    lüge ist auch, wenn man wahrheiten weg lässt.

    lüge ist auch, wenn man wahrheiten weg lässt.

    Florian, Mittwoch, 06.01.21, 12:38 Uhr

    Den Juden gegenüber hat sich die Welt nicht verändert, verändert haben sich nur die Begründungen, die man gegen sie ins Feld führt. Lagen sie einst im Glauben, später in der Rasse, liegen sie nun im I ...

    Den Juden gegenüber hat sich die Welt nicht verändert, verändert haben sich nur die Begründungen, die man gegen sie ins Feld führt. Lagen sie einst im Glauben, später in der Rasse, liegen sie nun im Imperialismus, den man zwölf Millionen Juden andichtet.

    Der Islam ist die irrationale Sprengbombe unserer heutigen Zeit.
    Friedrich Dürrenmatt

    Manu, Mittwoch, 06.01.21, 10:28 Uhr

    Meine letzten 2 Antworten wurden hier leider nicht freigeschaltet. Nach Martinas Kommentaren und meinem Eindruck von Ihnen ist eine Diskussion mit jemandem so radikalen wie Ihnen leider eh nicht mögli ...

    Meine letzten 2 Antworten wurden hier leider nicht freigeschaltet. Nach Martinas Kommentaren und meinem Eindruck von Ihnen ist eine Diskussion mit jemandem so radikalen wie Ihnen leider eh nicht möglich.
    Meine Hoffnung beruht auf den neuen Generationen. Ich hoffe, dass die von der IDF unterdrückte palästinensische Jugend den zionistischen Terror gut wegsteckt und weiterhin bereit ist mit den israelischen Friedensaktivisten für eine gemeinsame gleichberechtigte Zukunft zusammenzuarbeiten.
    Dass aktuell 60 israelische Schulabgänger den Militärdienst verweigern und sich über die zionistische Propaganda in der israelischen Bildung beschweren ist ein gutes Zeichen für die Zukunft. Erst wenn die Merheit der Israelis sich endlich die Verbechen vor und nach der Gründung Israels eingesteht, die Palästinenser dafür entschädigt und endlich bereit ist gleichberechtigt zusammen zu leben ist Friede und Koexistenz möglich!

    Florian, Dienstag, 05.01.21, 17:48 Uhr

    @Manu Ich sehe es ja ein. Die Palästinenser leben seit 10.000 Jahren in Palästina. Israel ist schlimmer als alle anderen Staaten (vgl. UNO-Beschlüsse). Der Holocaust ist erfunden. Israel hat alle Krie ...

    @Manu
    Ich sehe es ja ein.
    Die Palästinenser leben seit 10.000 Jahren in Palästina.
    Israel ist schlimmer als alle anderen Staaten (vgl. UNO-Beschlüsse).
    Der Holocaust ist erfunden.
    Israel hat alle Kriege begonnen: Unabhängigkeitskrieg, Sinai-Krieg (Suez), Sechstagekrieg, Jom-Kippur-Krieg
    Den Palästinensern geht es ausschließlich um Gerechtigkeit, aber Israel verweigert Verhandlungen.
    Fatah, Hamas, PLO, Hisbollah sind friedliebende Organisationen.
    Israelis vergiften das Wasser der Palästinenser.

    Manu, Dienstag, 05.01.21, 12:19 Uhr

    Ihre Beiträge sind reine Propaganda oder haben Sie je ausgewogen berichtet? Haben Sie hier je im Forum einen Beitrag über die Verbrechen der IDF oder der Siedler oder anderer Zionisten geteilt? Haben ...

    Ihre Beiträge sind reine Propaganda oder haben Sie je ausgewogen berichtet? Haben Sie hier je im Forum einen Beitrag über die Verbrechen der IDF oder der Siedler oder anderer Zionisten geteilt? Haben Sie hier je die rassitischen Äußerungen von jüdischen Rabbis oder Politikern angesprochen? Nein, sie verbreiten nur einseitige Propaganda.
    Hier beklagen Sie, dass die Palästinenser die Friedensangebote Israels ausgeschlagen haben. Welche Angebote meinen Sie? Ich kenne kein israelisches Friedensangebot. Ich kenne nur Angebote in denen die Palästinenser weiterhin von Israel beherrscht werden sollen. Israel soll alle Grenzen kontrollieren, Israel soll alleine das Gewaltmonopol haben, Die Palästinenser sollen kein Rückkehrrecht erhalten usw.
    Israel hat noch nie ein echtes Friedensangebot gemacht. Warum? Die Zionisten wollen keinen Frieden. Die Zionisten wollen den Status Quo und immer mehr Land rauben …
    Beschäftigen Sie sich mal mit den tatsächlichen Verbrechen der Zionisten …

    Florian, Dienstag, 05.01.21, 10:38 Uhr

    Martina Ins Leere laufen lassen. Da nach Ihrer eigenen Aussage "immer" stimmt, was ich schreibe, heißt das nur, Sie haben keine stichhaltigen Argumente. Deshalb denunziert Manu auch meine Beiträge als ...

    Martina
    Ins Leere laufen lassen.
    Da nach Ihrer eigenen Aussage „immer“ stimmt, was ich schreibe, heißt das nur, Sie haben keine stichhaltigen Argumente. Deshalb denunziert Manu auch meine Beiträge als Propaganda. Das ist die vermeintliche moralische Überlegenheit der Israelkritiker.

    Aus den Hadith: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!
    Das gehört zu den Weltuntergangsphantasien im Islam.

    Florian, Dienstag, 05.01.21, 10:09 Uhr

    Martina, ich versuche mich auf wenige Punkte Ihrer etwas wirren Beiträge zu konzentrieren. Die Bezeichnung Palästinenser für die Araber in der Region ist eine Erfindung von Arafat. Sogar in der Gründu ...

    Martina, ich versuche mich auf wenige Punkte Ihrer etwas wirren Beiträge zu konzentrieren.
    Die Bezeichnung Palästinenser für die Araber in der Region ist eine Erfindung von Arafat. Sogar in der Gründungscharta der PLO heißt es Araber.
    Die Zerstörung Israels verlangt jetzt übrigens das iranische Parlament von seiner Regierung bis spätestens 2041.
    Die Palästinenser haben alle (!) Lösungsangebote des Konflikts durch Israel rundweg abgelehnt.
    Ist Israel verantwortlich für Unterdrückung und Diskriminierung durch die PA? Meinungs- und Pressefreiheit? Homosexuelle? Grundstücksverkauf an Juden (Todesstrafe möglich)? Verfolgung, Diskriminierung, sogar Mord gegenüber arabischen Christen?

    Ist schon gut, dass Sie mir zugestehen, dass meine Kommentare „immer“ stimmen und auf Fakten beruhen.

    martina, Dienstag, 05.01.21, 0:21 Uhr

    das komische dabei ist, ich liebe juden, ich liebe israel. und ich bin gläubige evangelikanin. leider hat jesus schon in der bibel den kampf um israel gestellt. genau das thema durchzieht die evangeli ...

    das komische dabei ist, ich liebe juden, ich liebe israel. und ich bin gläubige evangelikanin.
    leider hat jesus schon in der bibel den kampf um israel gestellt. genau das thema durchzieht die evangelikalten durch die gesamte zeit. genau deshalb unterstützen wir israel zu jeder zeit. und israel lebt davon zb kawohl verlag!!!
    israel ist im grunde zentrum der offenbarung.
    aber keiner sagt, wie es gut ausgeht in der bibel.

    ich persönlich betrachte es so. nur die zerstörung israels bzw jerusalems wird angezeigt. aber nicht das ende. aber das ende daran bedingt gerade die glaubensrichtungen.

    insofern glaubt gerade jetzt jeder an das ende. weil jeder an das ende glaubt, das er vorher sieht. und genau aus diesem grund sehe ich das endheit der menschheit. festgefrorene inhalte bis zum bitteren ende.

    martina, Dienstag, 05.01.21, 0:11 Uhr

    noch mal zum film. schrei nac h freiheit. dort werden eindrückliche militärgerichte bzw deren rechte und pflichten behandelt. ariel betont hier immer wieder die gesonderten rechte von palästinensern. ...

    noch mal zum film. schrei nac
    h freiheit. dort werden eindrückliche militärgerichte bzw deren rechte und pflichten behandelt.
    ariel betont hier immer wieder die gesonderten rechte von palästinensern. immer wieder betont

    ariel dies. sei es, das er eine frau oder mann ist.
    was ariel allerdings nicht betont, ist die deutlich schlechteren regeln für palästinenser. nein ariel betont die regeln für palästinensern äußerst.

    ariel sagt, dies sei gesetz. und das ist es auch. immerhin bin ich als palästinenser eindringling in sein besetztes gebiet. und wenn nicht, feinde seines volkes.

    und damit kann man mit mir fast alles machen, eben aus diesen gründen. fast alles, bevor eine uno usw protestiert

    martina, Dienstag, 05.01.21, 0:02 Uhr

    florian sagt immer zu recht. hamas und fatah sind nichts demokratisches, auf gar keinen fall. da hat er absolut recht. der springende punkt ist einfach, auch in südafrika und sonstigen ländern hat kei ...

    florian sagt immer zu recht. hamas und fatah sind nichts demokratisches, auf gar keinen fall. da hat er absolut recht.
    der springende punkt ist einfach, auch in südafrika und sonstigen ländern hat kein diktator rechte.

    wenn wir aber so denken, hat kein dikatorisches land der welt rechte, seine staatsform zu ändern, es sei denn, sie sind zutiefst demokratisch. das sind sie aber niemals!!!

    und das ist genau der punkt. als ausgleich (öhm nein stimmt nicht) sorgt israel in seiner vorstellung für den ausgleich. (öhm nein für ihn gibt es keine palästinenser) für ruhe.

    aber auf dieser ruhe spekuliert er, genauso wie viele länder bei südafrika. er spekuliert einfach auf ruhe. auf friedhofsruhe.

    palästinenser oder wie sie für ihn auch immer heißen mögen, spielen keine rolle. wenn sie doch nur ruhig bleiben.

    martina, Montag, 04.01.21, 23:53 Uhr

    ich weiß das florian dies nicht reicht. es wird ihn niemals reichen. florian erwartet, das palästinenser niemals kämpfen. dh keine demonstrationen, die israel nicht erlaubt hat. auch keine steinewerfe ...

    ich weiß das florian dies nicht reicht. es wird ihn niemals reichen. florian erwartet, das palästinenser niemals kämpfen. dh keine demonstrationen, die israel nicht erlaubt hat. auch keine steinewerfer, da israels soldaten damit getroffen werden könnten.

    florian erwartet einfach, das palästinenser sich gemäß dem oslo abkommen beugen. sprich alle palästinenser aus den a und b gebieten geräuschlos auswandern.

    leider aber liegt bethlehem in den c gebieten. wenn da aber christen oder juden auswandern, findet er das natürlich entsetzlich und unendlich darüber berichtbar.

    so sind alle c-gebiete für palästinenser, die es seiner auffassung nicht gibt, horrorgebiete. und weil es dort keine arbeit gibt (seine auffassung nach folgen der hamas oder fatah gebiete) suchen alle palästinenser arbeit bei jüdischen israelis. natürlich nur, weil die so nächstenliebend sind. denn die uno und ihre helfer versuchen natürlch palästinenser so arm wie möglich zu halten

    martina, Montag, 04.01.21, 23:43 Uhr

    um mich in den augen von florian entgültig zu diskreditieren, empfehle ich den film: schrei nach freiheit.

    um mich in den augen von florian entgültig zu diskreditieren, empfehle ich den film: schrei nach freiheit.

    martina, Montag, 04.01.21, 23:36 Uhr

    wenn lotte argumentiert, antworte ich

    wenn lotte argumentiert, antworte ich

    martina, Montag, 04.01.21, 23:35 Uhr

    allerdings ist das übelste an florian hier, das er über umfangreiche fakten verfügt, sie aber nur sehr einseitig anwendet. aber genau das gleiche argument fügt er jeden anderen berichterstatter oder k ...

    allerdings ist das übelste an florian hier, das er über umfangreiche fakten verfügt, sie aber nur sehr einseitig anwendet. aber genau das gleiche argument fügt er jeden anderen berichterstatter oder kommentator zu.
    genau aus all diesen gründen habe ich es aufgegeben zu argumentieren. so läuft er ins leere. denn auf jedes argument erfolgt von ihn ein unter die gürtellinie gegenargument. alle kritik, die wir ihn schreiben, ist aus seinen ansichten munition für ihn selbst. und wenn er ins leere läuft, laufen auch seine höchst einseitigen stichpunkte ins leere.
    ich weiß, dass das schwer ist. es ist eine schwäche. und genau die versucht er zu nutzen.

    martina, Montag, 04.01.21, 23:29 Uhr

    aber florian kommt es eben nicht um die länge der berichte an. sondern um die ausrichtung der berichte. dh selbst als israel gelobt wird für sein umgang mit impfstoffen, wirft florian der berichtersta ...

    aber florian kommt es eben nicht um die länge der berichte an. sondern um die ausrichtung der berichte. dh selbst als israel gelobt wird für sein umgang mit impfstoffen, wirft florian der berichterstattung im blog vor, antisemitisch zu argumentieren.
    dh einerseits stimmt es, das es übelste vorurteile gegen juden wegen geld gibt. und andererseits diskriminiert er israel für den impfstoff geld auszugeben. wahrscheinlich mehr als deutschland. aber mit gründen, die selbst ariel benannt hat.
    insofern ist das thema geld von florians seite hier tabuisiert. aber er hat halt auch keinen anderen grund genannt in seiner argumentation. insofern will er die gründe als antisemitisch tabuisieren.

    martina, Montag, 04.01.21, 23:23 Uhr

    hallo manu, das macht florian bis zu seinem lebensende. einfach weil er glaubt, über israel wird zu negativ berichtet. und das heißt für ihn übersetzt antisemitisch. es ist seine lebensaufgabe. zb bei ...

    hallo manu, das macht florian bis zu seinem lebensende. einfach weil er glaubt, über israel wird zu negativ berichtet. und das heißt für ihn übersetzt antisemitisch. es ist seine lebensaufgabe.
    zb bei jedem bericht hier, der nicht absolut negativ über die palästinenser berichtet, kommentiert er. über aussagen von palästinensern, über angeblich weggelassenes, nicht gefragtes. zb bei erneuten wahlen in israel kommt von ihm, das es bei den palästinensern keine wahlen gibt. und es stimmt. kommentaren von ihn stimmen immer.

    was er nicht sagt, er lässt entscheidende fakten weg. all das was er den blog vorwirft, macht er selber.

    damit bleibt die frage, ob der blog einseitig berichtet. er beklagt dabei zb zu wenig rückfragen. dann wären wir aber nicht mehr bei der einseitigkeit, sondern der kürze der berichte hier des ard blogs bzw zu wenig geld für den blog, um ausführlicher zu berichten. das wäre aber kein argument mehr die einseitigkeit des blogs, sondern überhaupt darum zu berichten.

    Florian, Montag, 04.01.21, 20:10 Uhr

    @ Manu Fortsetzung Pater Pierbattista Pizzabella, Jerusalem, erregte 2005 mit einem Interview in der italienischen Zeitung "Corriere della Serra" Aufsehen. "Fast jeden Tag, ich wiederhole, jeden Tag, ...

    @ Manu Fortsetzung

    Pater Pierbattista Pizzabella, Jerusalem, erregte 2005 mit einem Interview in der italienischen Zeitung „Corriere della Serra“ Aufsehen. „Fast jeden Tag, ich wiederhole, jeden Tag, wird unsere Gemeinde von muslimischen Extremisten in diesen Gebieten (Westjordanland) angegriffen“
    Kumsija war der Eigentümer und Betreiber des einzigen privaten christlichen Fernsehsenders in den Palästinensergebieten. Über mehr als 160 Übergriffe auf Christen habe er im Laufe der Jahre berichtet, sagt er selbst. Er habe eine ganze Sammlung an Drohbriefen, immer wieder würden beleidigende Flugblätter über ihn kursieren. Vor zwei Jahren warfen unbekannte einige Molotowcocktails in den Garten seines Hauses.
    Das ist die Wirklichkeit. Aber die wollen Sie nicht hören.

    Florian, Montag, 04.01.21, 19:44 Uhr

    Manu, die Quellen für meine angebliche Propaganda habe ich angegeben: Auswärtiges Amt und Ard-Studio Tel Aviv. Diese sind eindeutig "radikal". Terror? Raketen aus Gaza? Attentate mit Messern und Autos ...

    Manu, die Quellen für meine angebliche Propaganda habe ich angegeben: Auswärtiges Amt und Ard-Studio Tel Aviv. Diese sind eindeutig „radikal“.
    Terror? Raketen aus Gaza? Attentate mit Messern und Autos? Woher haben Sie denn, dass Christen Bethlehem wegen Israel verlassen? Geben Sie keine Quellen an?
    Aus der Geburtsstadt Jesu fliehen seit Jahren die Christen: Nur noch gut 15 Prozent der Bevölkerung Bethlehems sind christlich. Und auch von ihnen wollen viele die Stadt verlassen. Der Grund: Sie fühlen sich von ihren muslimischen Nachbarn bedroht und diskriminiert (Die Welt, 21.12.2008).
    Was Sie „Propaganda“ nennen, ist die Wahrheit, die nicht gerne gehört wird. Wissen Sie, was ich nicht mehr hören kann? Die penetranten und permanenten Angriffe auf Israel und die armen Opfer Palästinenser.
    Lesenswert ist wissenschaftliche Literatur: z.B. Schwarz-Friesel, U.Marz, aber auch von islamischen Islamkritikern.
    Da haben Sie noch viel zu tun, um Ihren Anti-Israelismus zu überwinden.

    Manu, Montag, 04.01.21, 14:01 Uhr

    Florian wie lange wollen Sie hier eigentlich noch Ihre Propaganda verbreiten? Ich habe mir hier ein paar Artikel und Ihre Kommentare durchgelesen. Wo haben Sie ihre radikale Meinung her? Woher nehmen ...

    Florian wie lange wollen Sie hier eigentlich noch Ihre Propaganda verbreiten?
    Ich habe mir hier ein paar Artikel und Ihre Kommentare durchgelesen.
    Wo haben Sie ihre radikale Meinung her? Woher nehmen Sie die ganze Propaganda?

    Natürlich wollen die in Israel lebenden Palästinenser nur selten in die besetzten Gebiete ziehen. Die Gebiete sind besetzt. Israel terrorisiert dort täglich die Zivilbevölkerung. Mitten in der Nacht dringen bewaffnete Soldaten in die Häuser ein und schlagen die Bewohner zusammen. Kinder werden von der IDF entführt und gefoltert. Dazu kommen zig andere Kollektivstrafen und Sippenhaft. Wer will da freiwillig wohnen?

    Dann haben Sie in einem anderen Beitrag die Christen in Bethlehem angesprochen. Es gibt zig Aussagen auch von offizieller Seite, dass die Christen in Palästina durch Israel unterdrückt werden. Sie scheinen auch zu vergessen, dass jüdische terroristen Kirchen angegriffen und in Brand gesteckt haben.

    Hören Sie endlich mit Ihrer Propaganda auf!

    Florian, Sonntag, 03.01.21, 15:55 Uhr

    Natürlich, wie sich das gehört, wird die Aussage, die palästinensische Gesellschaft sei tolerant, nicht hinterfragt. Aussagen von Palästinensern sind sakrosankt. Da braucht man nicht fragen, zweifeln, ...

    Natürlich, wie sich das gehört, wird die Aussage, die palästinensische Gesellschaft sei tolerant, nicht hinterfragt. Aussagen von Palästinensern sind sakrosankt. Da braucht man nicht fragen, zweifeln, die Wirklichkeit bemühen. Bleibt die Frage: Warum ist das so?
    Naivität? Feuilleton? Soll ein bestimmtes Bild aufgebaut werden? Passt da die Wirklichkeit nicht?
    Ghassan Khatib sagt, die pal. Gesellschaft sei „eigentlich“ toleranter. Das Wort „eigentlich“ macht die Aussage wertlos. Was ist denn dann wirklich? Auf „eigentlich“ müsste ein „aber“ folgen. „Eigentlich“ verschleiert die Wahrheit. Insofern sagt Ghassan Khatib dann doch unfreiwillig die Wahrheit. Die pal. Gesellschaft ist nicht tolerant. Das Auswärtige Amt: Schwerer als die strafrechtliche Verfolgung fällt jedoch die gesellschaftliche Diskriminierung ins Gewicht: Homosexualität ist im Westjordanland (…) weiterhin ein soziales und religiöses Tabuthema.
    Komisch, dass von den Pal. in Israel fast keiner im Westjordanland leben wil

    Florian, Sonntag, 03.01.21, 12:05 Uhr

    Die palästinensische Gesellschaft ist eigentlich toleranter, als es in vielen anderen arabischen Staaten zu vermuten ist. Ghassan Khatib, Politikwissenschaftler der Birseit Universität Was heißt denn, ...

    Die palästinensische Gesellschaft ist eigentlich toleranter, als es in vielen anderen arabischen Staaten zu vermuten ist. Ghassan Khatib, Politikwissenschaftler der Birseit Universität
    Was heißt denn, eine Gesellschaft, ein Staat ist tolerant? Gehört dazu Meinungs- und Pressefreiheit? Demonstrationsrecht? Abweichende sexuelle Orientierung?

    Die eigene Meinung in sozialen Medien zu äußern, kann für Palästinenser im Westjordanland fortan gefährlich werden. Was genau nun verboten ist, bleibt vage formuliert, es gehe um nationale Sicherheit und sozialen Frieden. Auch Journalisten können ihrer Arbeit nicht mehr frei nachgehen. So das ARD-Studio Tel Aviv am 20.07.2017.
    In den Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes heißt es aktuell: Homosexuelle Handlungen von Männern sind in den Palästinensischen Gebieten strafbar.
    In Israel demonstrieren jede Woche Menschen gegen Netanjahu.
    Einmal mehr ist Israel schuld: Besatzung. An Unterdrückung, Diskriminierung, Strafbarkeit?