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Ohne Versöhnungswillen

Die Hoffnung im Gazastreifen war groß, dass Hamas und Fatah sich versöhnen – mittlerweile sind die Menschen enttäuscht

Noch immer ist die Grenze zu Ägypten nur sporadisch offen, noch immer werden Gehälter nicht ganz ausgezahlt, noch immer hat die Autonomiebehörde nicht die vollständige Kontrolle im Gazastreifen übernommen. Den Unwillen zur Versöhnung von Fatah und Hamas bekommen vor allem die Bürger zu spüren.

Von Tim Assmann
Am 01.01.2018

Auf einem Lebensmittelmarkt in Gaza-Stadt werben junge Männer an Obstständen lautstark für ihre Waren. Es ist später Vormittag, eigentlich wäre zu dieser Zeit viel los. Doch die Geschäfte laufen schlecht. Die Menschen im Gazastreifen versuchen, ihr Geld zusammenzuhalten und nur das Nötigste zu kaufen. Auch dieser Mann, Mitte fünfzig, geht die enge Gasse mit den Verkaufsständen entlang, ohne etwas mitzunehmen.

Die Lage ist sehr schlecht. Viele hier sind arbeitslos und haben deshalb kein Geld und die Angestellten bekommen 40 bis 50 Prozent weniger Gehalt. Ich bin einer von ihnen.

— Palästinenser im Gazastreifen
Auf dem Markt in Gaza-Stadt ist wenig los, die Menschen müssen sparen, gekauft wird nur das Nötigste. Foto: BR | Tim Aßmann

Der Mann ist öffentlicher Angestellter und sein Gehalt bekommt er von der palästinensischen Autonomiebehörde in Ramallah. Doch die überweist seit dem Frühjahr nur noch 50 bis 60 Prozent. So will Palästinenserpräsident Abbas Druck auf die verfeindete Hamas machen, die den Gazastreifen kontrolliert. Diese und andere Sanktionen hält Abbas auch jetzt noch aufrecht, obwohl seine Fatah-Partei und die Hamas Mitte Oktober ein Versöhnungsabkommen geschlossen haben.

Die Hoffnung war groß

Eigentlich hatte der Palästinenserpräsident zugesichert, die Sanktionen aufzuheben, also auch die Gehälter wieder voll zu zahlen, wenn die Hamas die Kontrolle über den Gazastreifen an Abbas und seine Autonomiebehörde übergibt. Auf dem Papier ist das auch geschehen – hinter den Kulissen klammert sich die Hamas aber an die Macht und deswegen hält Abbas auch an seinen Zwangsmaßnahmen fest. Den Preis dafür, dass sich Hamas und Fatah nicht einigen, zahlt einmal mehr die Bevölkerung. Dabei hatten die Menschen große Hoffnungen in den sogenannten Versöhnungsprozess gesetzt. Nun spricht der Mann auf dem Markt in Gaza-Stadt stellvertretend für viele, wenn er sagt, dass den beiden rivalisierenden Gruppen der Versöhnungswille fehlt.

Das ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen. Beide Seiten sind mit der Absicht in die Gespräche gegangen, für sich das Beste herauszuholen. Deshalb konnte das Ganze gar nicht gelingen.

— Palästinenser im Gazastreifen

Akram Atala wohnt nicht weit von dem Lebensmittelmarkt entfernt. Atala ist ein bekannter politischer Kolumnist der in Ramallah erscheinenden Zeitung Al Ayam. Über den innerpalästinensischen Bruderkampf zwischen Hamas und Fatah hat Atala oft geschrieben. Darüber, wie die Hamas die Fatah vor zehn Jahren mit Gewalt aus dem Gazastreifen vertrieb, wie der Streit die Palästinenser politisch lähmte und wie beide Seiten immer wieder miteinander verhandelten und einmal sogar eine Einheitsregierung bildeten, die dann allerdings zerbrach. Atala fürchtet, dass auch dieser Versuch, den Konflikt zwischen Hamas und Fatah beizulegen, scheitern wird – an der mangelnden Kompromissbereitschaft der Kontrahenten.

Es gibt in beiden Lagern keine Bereitschaft zu Kooperation und Partnerschaft. Die Fatah will die Macht komplett übernehmen. Die Hamas wiederum will, dass ihre Angestellten Gehälter bekommen, dass ihre Leute ihre Posten behalten und die Miliz soll natürlich bewaffnet bleiben. Fatah soll aus Sicht von Hamas lediglich für alles bezahlen. Es wird zu keiner Verständigung kommen, weil beide Seiten unter Versöhnung etwas völlig Unterschiedliches verstehen.

— Akram Atala, Zeitungskolumnist
Der Zeitungskolumnist Akram Atala hat immer wieder über die Beziehungen zwischen Hamas und Fatah geschrieben. Foto: BR | Tim Aßmann

Der Zustand, den der Kolumnist beschreibt, lässt sich zum Beispiel an den Grenzübergängen zum Gazastreifen beobachten. Dort stehen seit einigen Wochen Sicherheitskräfte der Autonomiebehörde. Offiziell haben sie die Kontrolle der Übergänge übernommen, aber sie sind unbewaffnet und damit Grenzbeamte von Hamas‘ Gnaden. Die Entwaffnung ihres eigenen militärischen Armes lehnt die Bewegung strikt ab. Das ist ein Streitpunkt in den Verhandlungen mit der Fatah und ein Grund dafür, dass die Sanktionen der Autonomiebehörde weiterhin bestehen.

Das Vertrauen ist weg

Hinzu kommt, dass die Grenze zu Ägypten nur sporadisch geöffnet wird und dann auch jeweils nur wenige ausreisen dürfen. Eine dauerhafte stabile Öffnung des Übergangs hatten Hamas und Fatah aber versprochen, als sie ihr Versöhnungsabkommen unterschrieben. Ägypten hatte vermittelt, die Hoffnung auf ein Ende der ägyptischen Abriegelung hat sich für die Menschen im Gazastreifen aber bisher nicht erfüllt. Auch deshalb sei die Enttäuschung in der Bevölkerung groß, sagt der politische Kolumnist Akram Atala.

Die Leute haben das Vertrauen in Hamas und Fatah verloren. Die wirtschaftliche Lage ist ein Desaster. Es gibt keinen Strom, keine Arbeit, kein Geld. Die Menschen sehen es so, dass Hamas und Fatah die Chance zur Versöhnung nicht genutzt haben, obwohl die Leute hier so große Hoffnungen darauf gesetzt haben. Nun sind sie enttäuscht und fühlen sich von den etablierten Parteien im Stich gelassen. Deshalb sind sie auch nicht bereit, irgendwelchen Protestaufrufen zu folgen.

— Akram Atala, Zeitungskolumnist

Und deshalb, so sieht es Akram Atala, sind die Proteste gegen die Jerusalem-Entscheidung von Donald Trump auch im Gazastreifen bisher relativ klein geblieben. Die Menschen haben andere sorgen, wie auch Familie Shamali, die am Rande von Gaza-Stadt lebt. Die drei erwachsenen Söhne sind oder waren alle im öffentlichen Dienst. Der 32-jährige Hisham ist Röntgenassistent in einem Krankenhaus und Vater von drei Kindern. Wegen der Kürzungen aus Ramallah bekommt er jeden Monat nur 40 Prozent seines Gehalts.

Das Geld reicht vorne und hinten nicht. Ich habe viele Schulden und mir droht deswegen sogar eine Haftstrafe. Ich habe Glück, dass wir mietfrei bei meinen Eltern wohnen können. Sonst säßen wir auf der Straße.

— Hisham Shamali, Röntgenassistent
Der Röntgenassistent Hisham Shamali bekommt nur wenig Geld – genauso wie seine beiden Brüder. Foto: BR | Tim Aßmann

Einer seiner zwei Brüder ist eigentlich Englischlehrer, aber eben auch Fatah-Mitglied und deswegen ohne Job, seit die Hamas das Ruder übernahm. Sein Gehalt bekam er weiter von der Autonomiebehörde – zehn Jahre lang. Nun ist auch er von den Kürzungen betroffen. Der dritte Bruder Khaled war Offizier in der palästinensischen Nationalgarde von Präsident Abbas – seit dem Putsch der Hamas hat er die Kaserne nicht mehr von Innen gesehen. Nun hofft er auf eine Rückkehr. Kann sich Khaled Shamali vorstellen, mit ehemaligen Hamas-Milizionären, gegen die er vor zehn Jahren noch kämpfte, künftig vielleicht in einer Einheit zu dienen?

Wenn wir den Befehl bekommen, werden wir auch zusammenarbeiten können. Ich glaube, das kann funktionieren – wenn sie es auch wollen.

— Khaled Shamali, ehemaliger Offizier in der Nationalgarde

Und so wird aus den Worten des Fatah-Anhängers und Ex-Soldaten deutlich, dass es viel mehr braucht als ein Versöhnungsabkommen, um die innerpalästinensische Spaltung nach zehn Jahren zu überwinden.

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Kommentare

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12 thoughts on “Ohne Versöhnungswillen”

    PeterM, Freitag, 05.01.18, 8:57 Uhr

    Michael K, dort wo Palästinensische Araber leben werden sie mehr unterdrückt als in Israel. Warum gibt es keine Kommentare zu Jordanien; dort wurde ein fremdes Herrschergeschlecht, welches nicht aus d ...

    Michael K, dort wo Palästinensische Araber leben werden sie mehr unterdrückt als in Israel. Warum gibt es keine Kommentare zu Jordanien; dort wurde ein fremdes Herrschergeschlecht, welches nicht aus dem Land stammt, eingesetzt und herrscht nun über ein Volk, welches aus ca. 65 % Palästinensern besteht. Es gelingt den Fremdherrschern nur mit Unterdrückung die Bevölkerung in Schach zu halten. Darüber gibt es keinerlei Kritik.
    Warum steht in Deinem Focus ausschließlich Israel ? In Syrien wird die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung von einer kleinen Gruppe Alawiten unterdrückt und massakriert, keine Kommentare usw.

    PeterM, Donnerstag, 04.01.18, 11:11 Uhr

    Lieber Michael K, Ihre Argumente erschöpfen sich; es sind immer die gleichen Stereotypen, die Kenntnisse der Umstände vor Ort vermissen lassen. Glauben Sie mir, viele arabische Einwohner sind froh, da ...

    Lieber Michael K, Ihre Argumente erschöpfen sich; es sind immer die gleichen Stereotypen, die Kenntnisse der Umstände vor Ort vermissen lassen. Glauben Sie mir, viele arabische Einwohner sind froh, dass sie in Israel Sicherheit haben. Wie ich schon oft geschrieben habe, gibt es vieles zu verbessern.
    Ein Staat für die Palästinenser, der von Hamas und Fatah geführt würde, wäre für alle eine Katastrophe. In Israel können alle sicher leben, Juden, Christen und Muslime, wenn Sie nicht ihren Führern auf den Leim gehen, denen es nur um Macht, mittelalterliche Unterdrückung und Bereicherung geht. Ich wünsche es keinem Palästinenser unter diesen Verbrechern zu leben. In Gaza kann man ja leider sehen, was dann geschieht.

      Michael.K., Donnerstag, 04.01.18, 16:37 Uhr

      Peter M, meine Argumente erschöpfen sich? Du hast es erraten. Es sind immer die gleichen. Es hat damit zu tun, dass sich nichts ändert und der Kern der Argumente ist, dass es niemals gerechtfertigt se ...

      Peter M, meine Argumente erschöpfen sich? Du hast es erraten. Es sind immer die gleichen. Es hat damit zu tun, dass sich nichts ändert und der Kern der Argumente ist, dass es niemals gerechtfertigt sein kann, dass ein Volk über ein Anderes herrscht und es kontrolliert.. Verstehst du das überhaupt??

      Ein Volk zu unterdrücken und es in den Abgrund zu führen,ist gleichzeitig der Beweis dafür, dass es schlecht regiert wird?

      Statt Unterdruckung, Enteignung und Vertreibung könnte man ja auch Wegbereiter für Entwicklung und für ein besseres Zusammenleben sein. Letzten Endes bekommt man, was man sät.

      Wer von Macht, mittelalterlicher Unterdrückung und Bereicherung spricht, der soll sich erst einmal an die eigene Nase fassen. Aber dein Kommentar besagt, dass Besatzung, Vetreibung eines Volkes und dessen Enteignung für dich kein Problem ist und das es auf dieser Erde nun einmal Gewinner und Verlierer gibt. Nicht Gleichheit und Gerechtigkeit! „Wahrscheinlich“ fehlen mir die Umstände vor Ort?

    gunther, Donnerstag, 04.01.18, 5:11 Uhr

    Herr K., Ihre Arroganz ist grenzenlos. Wo gibt es unter Fatah und Hamas gleiche Rechte für alle? Wo gibt es unter Fatah und Hamas Menschenrechte? Hamas hat im Programm die endgültige Zerstörung Israel ...

    Herr K.,
    Ihre Arroganz ist grenzenlos.
    Wo gibt es unter Fatah und Hamas gleiche Rechte für alle?
    Wo gibt es unter Fatah und Hamas Menschenrechte?
    Hamas hat im Programm die endgültige Zerstörung Israels. Hat im Programm die Tötung aller Juden weltweit.
    Na, das ist doch ein humanitärer Fortschritt.

    Alexander aus Israel, Mittwoch, 03.01.18, 14:25 Uhr

    PS. Und überhaupt, warum haben Sie so viel Mitleid mit den Palästinensern in Israel? Ihnen geht es viel besser als Palästinensern in Jordanien (50% der Jordanier sind Palästinenser), in Syrien, dem Le ...

    PS. Und überhaupt, warum haben Sie so viel Mitleid mit den Palästinensern in Israel? Ihnen geht es viel besser als Palästinensern in Jordanien (50% der Jordanier sind Palästinenser), in Syrien, dem Lebanon. Und überhaupt haben die Palästinenser in Israel inkl. Judäa und Samaria von allen Arabern die höchste Lebenserwartung.

    Alexander aus Israel, Mittwoch, 03.01.18, 14:22 Uhr

    1) Warum soll die Grenze nach Ägypten für Menschen und Waren offen sein, warum nicht die Grenze nach Israel? Ich lebe nun mal in Israel, ich ziehe es nun mal vor, dass keine Terroristen nach Israel ko ...

    1) Warum soll die Grenze nach Ägypten für Menschen und Waren offen sein, warum nicht die Grenze nach Israel?

    Ich lebe nun mal in Israel, ich ziehe es nun mal vor, dass keine Terroristen nach Israel kommen und hier Attentate begehen. Würden Sie in Israel leben, werter Michael K, so würden Sie das bestimmt verstehen. Und nein, fangen Sie nicht damit an, dass die Terroristen Anschläge begehen, weil es ihnen so schlecht geht und sie für was weiss ich kämpfen. Denken Sie lieber an die Anschläge in Deutschland, Frankreich und erklären Sie mir wer diese Attentäter denn so schrecklich unterdrückt hat.

    2) Wie sollte sich ein wehrloses Volk gegen militärische bestens ausgerüstete Besatzer wehren?
    Ich weiss nicht, ob sie denn wirklich ein Volk sind. Und das wichtigste, die Palästinenser haben die Gegner Israels im 6-Tage Krieg unterstützt und den Krieg verloren. Nun können sie ja nicht so tun, den Krieg hätte es nicht gegeben, das hätten Sie früher bedenken sollen.

      Michael kr, Freitag, 05.01.18, 19:37 Uhr

      Alexander, du lebst in Israel und deswegen hat man dir eingetrichtert, dass Palästinenser Terroristen sind. Erst einmal hast du ein Problem vor deiner Haustür. Ich würde einmal darüber nachdenken, wie ...

      Alexander, du lebst in Israel und deswegen hat man dir eingetrichtert, dass Palästinenser Terroristen sind. Erst einmal hast du ein Problem vor deiner Haustür. Ich würde einmal darüber nachdenken, wie dieses Problem zu lösen ist. Dabei bedenke, du hast es mit Menschen zu tun, die du vertrieben hast, die Flüchtlinge in ihrer eigenen Heimat sind, deren Dörfer du vernichtest hast, deren Existenz du nicht anerkennen willst. Warum sollten Juden eher ein Volk sein als Palästinenser? Ich bin mir um das Leiden der Juden bewusst. Ich verstehe nur nicht, dass das Spiel der Verachtung und Verneinung einfach weitergehen soll.

      Du sprichst von Terror. Welche Tugenden würdest du einer Besatzungsmacht beimessen, die ein VOLK unterdrückt? Freiheit sollte doch ein Menschenrecht sein. Warum fällt es dir schwer, das zu akzeptieren? D und F sind nicht besetzte Gebiete. Also ist dein Terrorvergleich ist Unsinn. Da wo Gerechtigkeit herrscht, entsteht kein Terror. Gerechte Politik besiegt Terror!!

    Axel Stolpe, Montag, 01.01.18, 19:36 Uhr

    Es geht weder Hamas noch Fatah um Palästina oder den Palästinensern. Es geht ihnen um sich selbst. Sie wollen nicht Diener des Staates zu sein, sondern der Staat selbst. Und das alles geht auf die Kno ...

    Es geht weder Hamas noch Fatah um Palästina oder den Palästinensern. Es geht ihnen um sich selbst. Sie wollen nicht Diener des Staates zu sein, sondern der Staat selbst. Und das alles geht auf die Knochen der Menschen. Sie haben die Wahl zwischen Hamas ubd Fatah. Doch diese ist keine Wahl. Oder besser gesagt, die Wahl zwischen Teufel und Belzebub.

      Michael K., Dienstag, 02.01.18, 14:27 Uhr

      Alex Stolpe, ich würde erst einmal vor meiner eigenen Türe kehren. Hast du einmal etwas von Besatzung gehört und dass Israel einem Volk das Recht verweigert, Herr in seinem eigenen Hause zu sein? Es g ...

      Alex Stolpe, ich würde erst einmal vor meiner eigenen Türe kehren. Hast du einmal etwas von Besatzung gehört und dass Israel einem Volk das Recht verweigert, Herr in seinem eigenen Hause zu sein? Es gab einmal einen Friedensprozess, der endete damit, dass hundertausende Siedler unter dem Schutze einer Besatzungsmacht sich illegal im Westjordanland ansiedelten. Verstehst du das? Statt Frieden besiedelt man erobertes Land und entgegen internationalem Recht lässt man seine eigene Bevölkerung im besetzten Land Besitz ergreifen. Wie sollte sich ein wehrloses Volk gegen militärische bestens ausgerüstete Besatzer wehren? Wenn es um ein Strategie geht, wie man seine Freiheit wiedererlangen kann, dann kann es schon zu Meinungsverschiedenheiten kommen. Was Fatah nicht gelang, sollte Hamas nun richten. Zehn Jahre Abriegelung von der Welt war die Antwort . Das ist. brutal und unmenschlich. Man unterdrückt und du meinst, eine Besatzungsmacht hat keine Verantwortung. Nur Hohn und Arroganz?

    ariel, Montag, 01.01.18, 12:12 Uhr

    die israelis schauen zu und denken sich, "wie sollen die araber mit uns im frieden leben, wenn sie es nicht mal schaffen unter sich frieden zu stiften." hamas muss weg und die grenze zu aegypten muss ...

    die israelis schauen zu und denken sich, „wie sollen die araber mit uns im frieden leben, wenn sie es nicht mal schaffen unter sich frieden zu stiften.“

    hamas muss weg und die grenze zu aegypten muss ganz normal fuer das wahrenverkehr und menschen offen sein.

    solange die in gaza lebende araber nicht in der lage sind, der welt zu zeigen, dass sie ohne israelis tatsaechlich besser, freier und unabhaengiger leben koennen, wird ihnen keiner einen funktionierenden staat zutrauen.

      .Michael K., Dienstag, 02.01.18, 13:51 Uhr

      Ariel. so spricht der zynische Besatzer, der für sich sorgt und nimmt was ihm passt, andere in einLoch wirft, sie sich. dort selbst überlässt und nur zusieht wie sie dann vor die Hunde gehen. Menschen ...

      Ariel. so spricht der zynische Besatzer, der für sich sorgt und nimmt was ihm passt, andere in einLoch wirft, sie sich. dort selbst überlässt und nur zusieht wie sie dann vor die Hunde gehen. Menschen die vor Unterdrückung geflohen sind, die um Asyl in Israel bitten, sollen innerhalb von drei Monaten Israel verlassen haben, ansonsten werden sie ins Gefängnis geworfen. Ist das die Haltung von Menschen, die doch Licht in diese Welt bringen sollten?

      Warum soll die Grenze nach Ägypten für Menschen und Waren offen sein, warum nicht die Grenze nach Israel?

      Es ist höc hste Zeit, dass Leute wie du der Welt zeigen, dass alle Menschen gleiche Rechte haben und das man Verantwortung für eine niederträchtige und unmenschliche Besatzung trägt und moralische Stärke aufbringen müsste, um Unrecht zu erkennen und es abzuschaffen. Mitverantwortlich zu sein für das Elend eines Volkes, es brutal zu unterdrücken und es dann für die Folgen verantwortlich zu machen, das ist schon ein starkes Stück.

      ariel, Mittwoch, 03.01.18, 11:31 Uhr

      michael, dass ist der springende punkt, ich muss niemanden etwas zeigen oder beweisen. deine krummen ansichten von gerechtigkeit interessieren mich nicht. wohlstand hat fuer dich keinen sinn, wenn isr ...

      michael, dass ist der springende punkt, ich muss niemanden etwas zeigen oder beweisen.

      deine krummen ansichten von gerechtigkeit interessieren mich nicht. wohlstand hat fuer dich keinen sinn, wenn israel dafuer nicht blutet.

      es ist die entscheidung der hamas zwischen krieg und wohlstand zu entscheiden. wer krieg waehlt kann sich nicht beschweren, keinen wohlstand zu haben.