Foto: dpa | picture alliance

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Nach Trumps Jerusalem-Rede

Reaktionen und Hintergründe zum Vorgehen des US-Präsidenten

Von Studio Tel Aviv
Am 07.12.2017
Tagesthemen, 22.15 Uhr, 6.12.2017

Beitrag: Susanne Glass | Schnitt: Ethan Spilkin

Mike Lingenfelser im Rundschau-Magazin, 6.12.2017, 21.45 Uhr

Beitrag: Mike Lingenfelser | Kamera: Alex Goldgraber | Ton: Ricardo Levy

Tagesschau 20.00 Uhr, 6.12.2017

Beitrag: Mike Lingenfelser | Schnitt: Ethan Spilkin

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7 thoughts on “Nach Trumps Jerusalem-Rede”

    H. Gressmann, Freitag, 08.12.17, 23:26 Uhr

    Was soll bitte die ganze Aufregung! Jerusalem i s t die Hauptstadt Israels und das schon seit König Davids Zeiten, also mehreren tausend Jahren! Im Islam, den es erst seit ca. 620 n.Chr. gibt, bzw. im ...

    Was soll bitte die ganze Aufregung!
    Jerusalem i s t die Hauptstadt Israels und das schon seit König Davids Zeiten, also mehreren tausend Jahren!
    Im Islam, den es erst seit ca. 620 n.Chr. gibt, bzw. im Koran wird Jerusalem nicht genannt.

    Wenn ein anderes Land eine Stadt zu seiner Hauptstadt bestimmt, dann geht dies alleine dieses Land selbst etwas an.

    Warum sich die palästin. Führung insbesondere erregt und seine Bürger zum Terror aufruft, ist nicht so sehr diese Tatsache „Jerusalem = Hauptstadt“, es geht um das ganze Land Israel, das von der Bildfläche verschwinden soll, sogar lt. den Statuten der PLO.
    Und die westliche Welt ist überwiegend mit Blindheit geschlagen …
    Wie gut, dass es Ausnahmen wie jetzt die Tschechei gibt, die nun auch Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen will!
    Wo bleibt Deutschland!?

      martina, Samstag, 09.12.17, 19:48 Uhr

      hallo h. gressmann. 1. jerusalem stand unter x mächten seit könig david. sehr viele verschiedene. das land israel gab es nicht! es hieß ursprünglich kanaan und wurde erobert. das land als solches gibt ...

      hallo h. gressmann.
      1. jerusalem stand unter x mächten seit könig david. sehr viele verschiedene. das land israel gab es nicht! es hieß ursprünglich kanaan und wurde erobert. das land als solches gibt es erst seit 1947! juden hatten über zig jahrhunderte kein eigenes land!
      2. sie vergessen zu erwähnen, das jerusalem als ganzes gar nicht isreal gehört! westjerusalem und die altstadt wurden niemals rechtlich anerkannt, das sie zu isreael gehören. der status von jerusalem ist nicht geklärt.
      das wäre ja so, wie wenn deutschland west-berlin zu ihrer hauptstadt gemacht hätten…. zugegeben es ist nicht ganz so vergleichbar. denn westberlin war durch die besatzungsmächte geklärt.
      tschechien würde jerusalem für israel und das noch zu gründende palästina als hauptstadt akzeptieren! der fehlende halbsatz macht es aus.
      und zumindest ist es den palästinensern mit recht zuzugestehen, ihr eigenes land zu bekommen! denn dann müsste man sonst nach ihrer argumentation noch mehr länder besetzen.

      Michael K., Sonntag, 10.12.17, 1:33 Uhr

      H Gressmann, mit der Blindheit des Westens hast du Recht. Der Westen schweigt zur Unterdrückung und Vertreibung eines Volkes. Er liefert auch noch die Werkzeuge militärischer Unterdrückung.. Du sprich ...

      H Gressmann, mit der Blindheit des Westens hast du Recht. Der Westen schweigt zur Unterdrückung und Vertreibung eines Volkes. Er liefert auch noch die Werkzeuge militärischer Unterdrückung.. Du sprichst von Davids Zeiten. Welche Rechte hat dann eine Bevölkerung, die in der Moderne auf Jahrhunderte zurückgehend dort schon immer gelebt hat und jetzt vertrieben oder weiterhin von „Zuwanderen“ in Unterdrückung leben soll? Der Umstand, warum ein Staat für Juden ersehnlich war, ist bekannt und verständlich. Aber eine einheimische Bevölkerung soll plötzlich keine Rechte mehr haben, soll ignoriert werden? Ein unredlicher und rassistischer Gedanke. Das nicht zu akzeptieren, was ja auch verständlich ist, bedeutet die Vernichtung Israels? Wo kommt diese permanente Unredlichkeit der Argumentation her? Trump hätte ja auch erklären können, das Jerusalem auch die Hauptstadt der Palästinenser ist. So sieht das jedenfalls der Rest der Welt!

    Matthias, Freitag, 08.12.17, 12:19 Uhr

    Trump hat völlig Recht. Die Zwei-Staaten-Lösung ist schon lange tot. Da bewegt sich schon seit Jahren nichts mehr. Wenn das Pferd, das Du reitest, tot ist, dann steig ab! Der Nahost-Konflikt braucht n ...

    Trump hat völlig Recht. Die Zwei-Staaten-Lösung ist schon lange tot. Da bewegt sich schon seit Jahren nichts mehr. Wenn das Pferd, das Du reitest, tot ist, dann steig ab! Der Nahost-Konflikt braucht neue Ansätze. Es wird Zeit für eine Ein-Staaten-Lösung unter israelischer Regierung. In Israel haben alle Religionen das Recht der freien Religionsausübung und jeder kann alles machen und werden, wenn er will, und sich an geltende Gesetze hält. Der israelische Staat ist der einzige im Nahen Osten der wirklich ein friedliches miteinander der Religionen garantieren kann und aktuell garantiert. In Gaza und der Westbank können Juden und Christen ihren Glauben nicht frei leben. Daher ist die Anerkennung Jerusalems ein Schritt in die richtige Richtung. Es kann nicht sein, dass die arabisch muslimische Bevölkerung jedesmal Terror anzettelt, nur weil nicht die ganze Welt macht was sie wollen…

    Sébastien, Donnerstag, 07.12.17, 20:07 Uhr

    Donald Trump, einige Monate zuvor und nur nochmal zur Erinnerung an den rechten Hakenkreuz-Aufmarsch in Charlottesville (bei dem eine junge Frau ermordet wurde) : Nicht alle seien Nazis oder Rassisten ...

    Donald Trump, einige Monate zuvor und nur nochmal zur Erinnerung an den rechten Hakenkreuz-Aufmarsch in Charlottesville (bei dem eine junge Frau ermordet wurde) : Nicht alle seien Nazis oder Rassisten gewesen, auf beiden Seiten habe es auch „sehr feine Leute“ gegeben.
    Netanyahu (hat er irgendetwas über diese unsägliche Bemerkung gesagt?) und Trump beste Freunde. So viel Blödheit hält man im Kopf kaum noch mehr aus.

    Michael K., Donnerstag, 07.12.17, 17:16 Uhr

    Trump schlägt alles in Stücke. Was bilden sich die Amerikaner eigentlich ein? Trump will Frieden bringen und redet den Israelis erst einmal nach dem Mund. Schon immer so gewesen. Statt mit seinen Frie ...

    Trump schlägt alles in Stücke. Was bilden sich die Amerikaner eigentlich ein? Trump will Frieden bringen und redet den Israelis erst einmal nach dem Mund. Schon immer so gewesen. Statt mit seinen Friedensvorschlägen zu kommen, schlägt er sich erst einmal auf die Seite der Israelis. So treten vernünftige Menschen nicht auf. Besonders nicht wenn sie neutrale Vermittler spielen wollen.

    Und Netanyahu stösst ins gleiche Horn und fordert die Welt auf es der USA nachzutun. Es wäre auch gut für den Frieden! Die Palästinenser interessieren ihn nicht, sonst würde er nicht so unsinnig reden. Irgendwie ist die gesunde Vernunft und Menschlichkeit sowieso auf der Strecke geblieben. Einige Türen sind ja offen geblieben, aber kann man nicht erwarten, dass man auch die Interessen einer Bevölkerung, die dort ihr Zuhause hat, in gerechter Weise wahrnimmt? Welch Arroganz hier an den Tag gelegt wird! Macht darf niemals einseitiges Recht bestimmen.

      PeterM, Freitag, 08.12.17, 12:09 Uhr

      Trump hat das gemacht, was der Realität entspricht. Jerusalem ist die Hauptstadt Israels.

      Trump hat das gemacht, was der Realität entspricht. Jerusalem ist die Hauptstadt Israels.