Foto: dpa | picture alliance

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Nach Trumps Amtseinführung

Israel verstärkt Siedlungsbau im besetzten Westjordanland

560 neue Wohneinheiten hat die Stadtverwaltung in Jerusalem gestern gebilligt – auf Land, das die Palästinenser für einen eigenen Staat beanspruchen. Es war eine Routinesitzung über eine Entscheidung, die schon länger anstand. Aber zwei Tage nach Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Trump gilt dies auch als ein Signal, dass Israel sich auf dem eingeschlagenen Weg sicherer […]

Von Susanne Glass
Am 23.01.2017

560 neue Wohneinheiten hat die Stadtverwaltung in Jerusalem gestern gebilligt – auf Land, das die Palästinenser für einen eigenen Staat beanspruchen. Es war eine Routinesitzung über eine Entscheidung, die schon länger anstand. Aber zwei Tage nach Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Trump gilt dies auch als ein Signal, dass Israel sich auf dem eingeschlagenen Weg sicherer fühlt.

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Beitrag: Susanne Glass – Kamera: Miki Shubitz, Archiv – Schnitt: Amir Tal

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11 thoughts on “Nach Trumps Amtseinführung”

    PeterM, Donnerstag, 02.02.17, 10:38 Uhr

    Michael K, wenn ich Deiner Logik folge, dann spielt es keine Rolle, wie lange jemand Staatenlos war. Dann ist ja alles i. O. , dann sind die Juden ja nach 2.000 Jahren in IHRE Heimat zurückgekehrt. Du ...

    Michael K, wenn ich Deiner Logik folge, dann spielt es keine Rolle, wie lange jemand Staatenlos war. Dann ist ja alles i. O. , dann sind die Juden ja nach 2.000 Jahren in IHRE Heimat zurückgekehrt. Dumm ist nur, dass die Palästinenser nie einen Staat hatten. Egal wo man in Judäa gräbt, überall findet man Synagogen und rituelle Reinigungsbäder, die von einer jüdischen Zeit in Judäa und Samaria Zeugnis abgeben. Mir ist nicht bekannt, dass es ähnliche Funde von „Palästinensern gibt. Die meisten Palästinenser stammen gar nicht aus Palästina. Aus diesen Gründen ist es absurd, den Juden ein Recht auf Judäa und Samaria abzusprechen. Diese ganze Diskussion ist aus meiner Sicht völlig absurd.

    gunther, Samstag, 28.01.17, 9:19 Uhr

    Michael K. alternative Wahrheiten sind bei Ihnen die Rechtfertigung von Terror und Mord. Schon mal darüber nachgedacht? Empfehle Ihnen dringend, sich über arabischen und islamischen Antisemitismus kun ...

    Michael K.
    alternative Wahrheiten sind bei Ihnen die Rechtfertigung von Terror und Mord.
    Schon mal darüber nachgedacht?
    Empfehle Ihnen dringend, sich über arabischen und islamischen Antisemitismus kundig zu machen. Dabei können Sie gleichzeitig erfahren, was Israelkritik mit Antisemitismus zu tun hat.
    Ist vermutlich zu mühsam für Sie.
    Da ist es doch viel einfacher, sich ständig auf antisemitische Stereotype zu berufen.

    ariel, Donnerstag, 26.01.17, 9:48 Uhr

    die erwahnung der staatenlosen juden, sollte als bsp. dienen um zu zeigen, dass man ueberall neu anfangen kann. besonders, wenn man ein araber ist und innerhalb eines arabischen raums eine neue heimat ...

    die erwahnung der staatenlosen juden, sollte als bsp. dienen um zu zeigen, dass man ueberall neu anfangen kann. besonders, wenn man ein araber ist und innerhalb eines arabischen raums eine neue heimat findet.

    ich verlange von den arabern lediglich auf jerusalem und die rueckkehr zu verzichten. das ist das, was israel ihnen seit 2000 anbietet.

    ich mache mir um israel keine sorgen. und ich freue mich, dass die palaestinenser so sturr sind.

    deine vorschlage sind realitatsfremd. du pockerst zu hoch ohne genug geld zu haben. am ende wirst du nichts bekommen. das ist eine sehr reale option. die palaestineser warten schon seit 70 jahren. wie lange sollen sie deiner meinung nach noch warten? sind weitere 70 jahre zumutbar?

    du kannst weiterhin auf israel schimpfen und auf internationale gesetze und resolutionen hinweisen. das wird keine loesung bringen. die palaesitnenser mussen auf manches verzichten, sonst werden sie nichts bekommen. ich bin ok damit und du?

    Bernd, Montag, 23.01.17, 15:27 Uhr

    Wie journalistisch gebildete Leser hier schon sagten, alles ist in Israel sicher nicht perfekt. Aber es bleibt ein leuchtendes Beispiel für echtes Recht und Demokratie in dieser Gegend. Und wir haben ...

    Wie journalistisch gebildete Leser hier schon sagten, alles ist in Israel sicher nicht perfekt. Aber es bleibt ein leuchtendes Beispiel für echtes Recht und Demokratie in dieser Gegend. Und wir haben da gaaaanz Still zu sein. Nicht nur wegen unserer Vergangenheit, sondern wegen aktuellen Bananenrepublik Standards die bei uns einseitig durch die herrschende Elite durchgesetzt werden.
    Daher meine Frage: Anstatt plumpe Transatlantik Propaganda zu machen, denken Sie nicht dass es sinnvoller wäre, die Breite und Schönheit dieses Landes zu berichten? Oder wenn es politisch heikel wird, auch mal so einen Beitrag wie unzählige Male gefordert über friedfertige Initiativen z.B. messianischer Juden (ja, Ariel wird schimpfen, ich mag ihn trotzdem) oder einen aktuellen Anlass wie diesen hier:
    „Israel, mein Freund – Stimmen der Versöhnung aus der islamischen Welt“ – so heißt das neue Buch von Carmen Matussek. Der Beginn gibt eine ausführliche und hilfreiche Einordnung..
    hoffnungslose Grüsse

      Michael K., Dienstag, 24.01.17, 0:59 Uhr

      Bernd, 70 Staaten haben sich vor Kurzem in Paris getroffen und internationales Recht einfordernd darauf bestanden, dass der illegale Siedlungsbau ein Ende haben muss. Nur kalte Arroganz und die Gewiss ...

      Bernd, 70 Staaten haben sich vor Kurzem in Paris getroffen und internationales Recht einfordernd darauf bestanden, dass der illegale Siedlungsbau ein Ende haben muss. Nur kalte Arroganz und die Gewissheit dass Macht in gewissen Gegenden dieser Welt auch Recht bedeutet, lässt den Staat Israel agieren wie er es nun einmal für gut befindet. Man verlässt sich auf die USA, die doch beansprucht Menschenrechte und internationales Recht verteidigen zu wollen. Im Sinne Trumps, es gibt Wahrheiten und neuerdings auch alternative Wahrheiten. Diese Weisheit muss er von Israel erlernt haben. Wer von leuchtenden Beispielen spricht, der bedient sich dieser Floskel von der alternativen Wahrheit.

      ariel, Dienstag, 24.01.17, 11:22 Uhr

      ja michael, wenn die palaestinenser nicht schnell handeln und mit israel frieden schliessen, dann wird es bald niemanden mehr interessieren, was mit ihnen passiert. aber dir ist es schlicht egal. lieb ...

      ja michael, wenn die palaestinenser nicht schnell handeln und mit israel frieden schliessen, dann wird es bald niemanden mehr interessieren, was mit ihnen passiert. aber dir ist es schlicht egal. lieber sollten die palaestinenser leer ausgehen, als israelischen vorschlagen zuzustimmen.

      Michael K., Dienstag, 24.01.17, 13:35 Uhr

      Ariel, Apartheidstaaten ¨müssen sich auf alternative Wahrheiten stützen. Das willst du wohl mit deinem Kommentar sagen wollen..Sich seinem Unterdrücker zu ergeben und auf eigene Rechte zu verzichten,s ...

      Ariel, Apartheidstaaten ¨müssen sich auf alternative Wahrheiten stützen. Das willst du wohl mit deinem Kommentar sagen wollen..Sich seinem Unterdrücker zu ergeben und auf eigene Rechte zu verzichten,sind das die Bedingungen für ein gleichberechtigtes Zusammenleben?

      ariel, Dienstag, 24.01.17, 14:50 Uhr

      michael, du schmeisst mit begriffen herum nur nicht auf die wirklichkeit schauen zu mussen. weigerung israels araber die vor 3 bis 4 generationen geflohen sind, nach israle zu lassen ist keine aparthh ...

      michael, du schmeisst mit begriffen herum nur nicht auf die wirklichkeit schauen zu mussen.

      weigerung israels araber die vor 3 bis 4 generationen geflohen sind, nach israle zu lassen ist keine aparthheid, egal wie du es drehst.

      israelische weigerung den palaestinenser jerusalem zu geben ist auch keine apartheid.

      auf die beiden punkte zu verzichten um 100% von samaria und judea (mit etwas landumtausch) zu bekommen, heisst nicht, sich dem unterdruecker zur unterwerfen.

      denn wenn die palaestinenser so wie bisher weitermachen, werden sie nichts bekommen. kein land, kein staat, keine autonomie. gute aussichten auf einen krieg und weitere vertreibungen.

      wieso ist dir die zweite option lieber? wieso ziehst du es vor leer auszugehen, als auf jerusalem und rueckkehrrecht zu verzichten?

      wo ist hier die logik?

      ich wiederhole immer wieder. ich bin SEHR FROH, dass die palaestinenser sich wie der sturre pharao aus der exodus geschichte benehmen. denn am ende werden sie leer ausgehen. supper!!

      Michael K., Mittwoch, 25.01.17, 12:29 Uhr

      Ariel, komische Logik, aber passend zu dem Herausposaunen von alternierenden Wahrheiten. Wer lange genug aus seiner Heimat vertrieben wurde, der verliert das Recht auf seine Heimat? Du sprichst von de ...

      Ariel, komische Logik, aber passend zu dem Herausposaunen von alternierenden Wahrheiten. Wer lange genug aus seiner Heimat vertrieben wurde, der verliert das Recht auf seine Heimat? Du sprichst von der 3. und 4. Generation von palästinensichen Arabern. Wer jedoch jüdischer Abstammung ist, der kann auch das Recht auf Rückkehr nach 2000 Jahren geltend machen und sogar eine einheimische Bevölkerung aus ihren Häusern treiben, ihre Dörfer zerstören? Die Erkenntnis, dass wir es hier mit einem Problem zu tun haben, das teilen wir. Aber menschlich mit diesem Problem umzugehen sind wir verschiedener Meinung. Was ist das für eine Welt in der es sich nur um den eigenen Nabel dreht? Toll, nach Netanyahu und Bennett nun auch Trump, die die Steinzeitvisionen vom Recht des Stärkeren und das Ich über alles als Mass aller Dinge propagieren. Übrigens gibt es immer noch viele palästinensische Flüchtlingslager in deiner benachbarten Umgebung. Was machen wir mit denen?

      ariel, Mittwoch, 25.01.17, 17:31 Uhr

      michael, lass uns ueber die palaestinenser reden. israel hat unrecht, ist aber der starkerer und das ist auch gut so. ich will dich in dieser sache nicht beeinflussen. die einzige frage, die mich als ...

      michael, lass uns ueber die palaestinenser reden. israel hat unrecht, ist aber der starkerer und das ist auch gut so. ich will dich in dieser sache nicht beeinflussen.

      die einzige frage, die mich als einen palaestinenser interessieren wuerde ist, wie bekomme ich jetzt einen staat, mit dem ich etwas anfangen kann. wie gebe ich den menschen ein wurdiges leben.

      dich wie viele andere scheint eine ganz andere frage zu interessieren. wie bekommt man alle palaestinenser nach israel und macht einen staat in 67er grenzen mit hauptstadt jerusalem.

      wieso siehst du diese losung als alternativlos? was spricht dagegen den palaesitnensern ein wuerdiges leben in arabischen staaten zu geben. juden sind 2000 jahre lang als staatenlose durch die ganze welt gezogen und haben aus eigener kraft immer wieder eine erfolgreiche existenz aufgebaut.

      ich sage dir, was gegen deine loesung spricht. es wird einfach nicht passieren! jetzt muss du dich fragen, wie man aus der heutigen situation das beste bekommt.

      Michael K., Donnerstag, 26.01.17, 3:37 Uhr

      Ariel, was du hier vorschlägst ist doch keine Lösung. Du meinst, dass Juden 2000 Jahre lang staaatenlos waren und einen Staat verdienen und jetzt die Palästinenser an der Reihe sind, das gleiche Schic ...

      Ariel, was du hier vorschlägst ist doch keine Lösung. Du meinst, dass Juden 2000 Jahre lang staaatenlos waren und einen Staat verdienen und jetzt die Palästinenser an der Reihe sind, das gleiche Schicksal auf sich zu nehmen. Deine Lösung ist weiterhin ethnische Säuberung und die Einbürgerung der Palästinenser in anderen arabischen Staaten. Das ist unmenschlich, kaltherzig und verstösst auch gegen internationales Recht. Ist die Würde des Menschen nur eine leere Floskel? Eines Tages wird die Sturheit mit der die Festigung des Apartheidstaates Israels betrieben wird gewaltige Gegenreaktionen auslösen. Selbstverständlich sollte man daran gehen, die Flüchtlimgslager aufzulösen und die Palestinenser in einem palästinensischen Staat integrieren. Es ist schliesslich (auch) ihr Land.