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Israels Beziehung zu den Golf-Staaten

Eine Einschätzung von Rabbi Marc Schneier

Marc Schneier ist ein US-amerikanischer Rabbiner sowie Gründer und Präsident der „Foundation for Ethnic Understanding“. Außerdem Gründungsrabbiner der Hampton Synagoge in Westhampton Beach, New York. Vor allem aber gilt er als exzellenter Kenner der Golf-Staaten, der dabei auch eine wichtige Rolle bei der Vermittlung mit Israel innehat.

Im Gespräch mit Susanne Glass erklärt er, wie er die derzeitigen Beziehungen zwischen Israel und den Golf-Staaten einschätzt. Warum er dabei vor allem auf Bahrain setzt. Aber auch warum er sich mit Kippa in Bahrain wohler fühlt als in Berlin.

Von Susanne Glass
Am 28.01.2019

Interview: Susanne Glass | Kamera: Alex Goldgraber | Schnitt: Ethan Spilkin

Kommentare

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3 thoughts on “Israels Beziehung zu den Golf-Staaten”

    Michael K., Sonntag, 03.02.19, 21:31 Uhr

    Marc Schneider ist der Gutmensch, dem die Realität völlig ausser Sicht geraten ist. Er spricht die versöhnliche und von Hoffnung diktierte Sprache, die einfach nicht sehen will, dass entgegen internat ...

    Marc Schneider ist der Gutmensch, dem die Realität völlig ausser Sicht geraten ist. Er spricht die versöhnliche und von Hoffnung diktierte Sprache, die einfach nicht sehen will, dass entgegen internationalem Recht ein Volk ein anderes Volk besetzt hält, das auch vertrieben worden ist und immer noch vertrieben wird, das dieses Volk seiner Freiheit beraubt wird, es von einer Besatzungsmacht enteignet und besiedelt wird. Das ist ein Kriegsverbrechen ! . Macht aber bei selbst bei begabten Leuten wenig Eindruck. Spricht da jemand von Kriegsverbrechen? Und dann redet dieser Mann von der sich anbahnenden diplomatischen Annäherung Israels an die umliegenden arabischen Staaten. Marc Schneider bestreitet das zwar, aber Menschen haben nun einmal keine Haltung und sind Freunde mit denen, die den gleichen Feind haben. Iran ist der Feind und kritiklos feiert man daher die Annäherung an mittelalterliche, menschenrechtsverletzende Staaten wie Bahrain, Saudi-Arabien. Zutiefst beschämend!

    Alexander, Dienstag, 29.01.19, 3:38 Uhr

    Bitte das nächste Mal auch das englische Original bereitstellen. Jede Übersetzung verändert die Nuancen des Originals.

    Bitte das nächste Mal auch das englische Original bereitstellen. Jede Übersetzung verändert die Nuancen des Originals.

    Alexander, Montag, 28.01.19, 17:31 Uhr

    Ich finde es sehr peinlich für Deutschland, dass man als Jude in Berlin, München oder Frankfurt aus Sicherheitsgründen keine Kippa tragen darf. Wie anders ist es in Moskau, NewYork, ja sogar in Bahrai ...

    Ich finde es sehr peinlich für Deutschland, dass man als Jude in Berlin, München oder Frankfurt aus Sicherheitsgründen keine Kippa tragen darf. Wie anders ist es in Moskau, NewYork, ja sogar in Bahrain.