Foto: BR

Internationaler Holocaust-Gedenktag

Mit einer Schulklasse in Mauthausen

Wie hält man die Erinnerung an den Schrecken lebendig, wenn die letzten Zeitzeugen nicht mehr selbst davon erzählen können?
Diese Frage treibt alle um, die dazu beitragen wollen, dass die Shoa auch für die kommenden Generationen als unvergessenes Mahnmal, das sich niemals - wie auch immer - wiederholen darf, im Gedächtnis bleibt. Auch die KZ-Gedenkstätte im österreichischen Mauthausen geht dazu beim Besuch von Schulklassen neue Wege. Wir haben eine Wiener Abitur-Klasse dabei begleitet.

Von Susanne Glass
Am 27.01.2019

Beitrag: Susanne Glass | Kamera: Alex Goldgraber | Schnitt: Amir Tal

Kommentare

Kommentare werden vor der Freischaltung geprüft.
Mehr in den Kommentarrichtlinien

21 thoughts on “Internationaler Holocaust-Gedenktag”

    Florian, Dienstag, 05.02.19, 14:00 Uhr

    Doris, Ihre Aussagen hier zeugen von Ihrer absoluten Unkenntnis, was Antisemitismus und Hamas, Hisbollah und Iran angeht. Lesen Sie einfach mal nach, was in der Charta der Hamas steht. Der Antiisreali ...

    Doris,

    Ihre Aussagen hier zeugen von Ihrer absoluten Unkenntnis, was Antisemitismus und Hamas, Hisbollah und Iran angeht.
    Lesen Sie einfach mal nach, was in der Charta der Hamas steht.

    Der Antiisrealismus, der als Kritik an Israel deklariert wird und sich somit der Einordnung in die Kategorie der Judenfeindschaft entzieht, ist seit der Gründung des Staates Israel die primäre (!) Manifestation von Antisemitismus aller politischen und ideologischen Ausrichtungen.

    Doris, Sie sollten sich elementar weiterbilden. So wird das nichts.
    Aber ich verstehe, Das Lesen von wissenschaftlicher Literatur im Gegensatz zu propalästinensischer Propaganda ist nicht Ihr Ding.

    Heike, Mittwoch, 30.01.19, 14:04 Uhr

    Fortsetzung... Diese Ideen sind im eigentlichen Sinne charakteristisch für den in Europa gängigen Antisemitismus. Sie sind präsent und machen sich breit in der Mitte der Gesellschaft und sind daher au ...

    Fortsetzung…
    Diese Ideen sind im eigentlichen Sinne charakteristisch für den in Europa gängigen Antisemitismus. Sie sind präsent und machen sich breit in der Mitte der Gesellschaft und sind daher aus meiner Sicht gefährlicher als die anderen beiden Formen des AS.

    Mir sind keine Dokumentarfilme über den AS bekannt, in denen diese konkrete Gefahr porträtiert wird. Einfache Antworten wie Antizionismus/Israelkritik = Antisemitismus sind nur das: einfach, und sie lenken leicht ab von der tiefer liegenden Struktur und Problematik, die sich darum dreht, wer am Ende „Recht“ hat und wer nicht.

    Heike, Mittwoch, 30.01.19, 13:55 Uhr

    Immerzu sieht man Antisemitismus nur an den Rändern der Gesellschaft - unter Rechtsextremen sowie Islamisten. Und dann heisst es, dass der neue Antisemitismus sich nicht mehr an Religion oder Rassenth ...

    Immerzu sieht man Antisemitismus nur an den Rändern der Gesellschaft – unter Rechtsextremen sowie Islamisten. Und dann heisst es, dass der neue Antisemitismus sich nicht mehr an Religion oder Rassentheorien festmachen lasse, sondern nur noch an Israelkritik/Antizionismus.

    Man sollte sich verstärkt unter religiösen bzw. fundamentalistischen Christen umsehen, die die eigene Idee vom „Heilsweg“ durch „uneinsichtige“ und „sture“ Juden in Frage gestellt sehen. Dies ist für mich persönlich der einzige Antisemitismus, mit dem ich bisher in Deutschland Erfahrungen gemacht habe.

    Das Heilige Land, und Juden kann man in ihrer Verblendung so hinnehmen. Immerhin sind sie Teil des Heilsplans Gottes, aber wehe einer kommt mit eigener religiöser Überzeugung selbstbewusst daher. DAS kann *nicht* hingenommen werden. Es kann *nicht* hingenommen werden, dass christliches Dogma in Frage gestellt wird. Schon gar nicht von Juden, die den Retter und Heiland nicht akzeptieren.

      Lotte, Mittwoch, 30.01.19, 22:13 Uhr

      Stimmt, Heike, dieses "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben" ... und zwar ausschliesslich ... und nur ... und für alle. Leider tief drin in der christlichen Tradition. Und eine endlose Diskussi ...

      Stimmt, Heike,
      dieses „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ … und zwar ausschliesslich … und nur … und für alle. Leider tief drin in der christlichen Tradition. Und eine endlose Diskussion mit z.B. manchen Evangelikalen, auf die/die endlose Diskussion ich mich inzwischen nicht mehr einlasse (und ich bin kein Atheist bzw. versuche keiner zu sein oder zu werden, nach wie vor).
      Dass Antizionimus oder dass Israelkritik nicht automatisch Antisemitismus bedeuten ist ja wohl klar (öfters allerdings doch, im Gesprächsverlauf).

      Lotte, Mittwoch, 30.01.19, 22:39 Uhr

      P.S., Heike, Wenn in D heute ca. 50% der Bevölkerung, im Durchschnitt, in keiner der christlichen Kirchen mehr sind ... und wenn v.a. das Bewusstsein von sog. christlichen Werten,Feiertagen, Inhalten ...

      P.S., Heike,

      Wenn in D heute ca. 50% der Bevölkerung, im Durchschnitt, in keiner der christlichen Kirchen mehr sind … und wenn v.a. das Bewusstsein von sog. christlichen Werten,Feiertagen, Inhalten heute nicht mehr „die Geige spielen“ … woher kommts? „Aufgesogen über Jahrtausende mit der Muttermilch“ ? … und v.a. nie reflektiert (aufgearbeitet)?
      Wenn das alles heute nicht mehr die Geige spielt, nimmt dann der Antisemitismus ab, stirbt aus? Z.Zt. weltweit wohl eher nicht?
      Ich glaube ja nach wie vor daran: Hab Mut Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen! Geh raus in die Welt und lerne andere Menschen kennen!

      Heike, Donnerstag, 31.01.19, 10:40 Uhr

      Wenn von100 Personen 50 keiner Religion angehören und sich 30 lose einer Religionsgemeinschaft zugehörig fühlen und 15 irgendwo aktive Gemeindemitglieder sind und dann die übrigen 5 fanatisch, dann we ...

      Wenn von100 Personen 50 keiner Religion angehören und sich 30 lose einer Religionsgemeinschaft zugehörig fühlen und 15 irgendwo aktive Gemeindemitglieder sind und dann die übrigen 5 fanatisch, dann werden die 5 immer eine gewisse Chance haben, einen grossen Teil der anderen – mitzureissen, wenn sie in der Lage sind, dem schlummernden, unreflektierten AS der anderen eine Plattform zu bieten.

      Dagegen hilft oder schützt „mein“ Verstand wenig oder gar nicht. Ich stelle mir bei manchen Begegnungen jedoch immer die Frage, ob mein Gegenüber wohl in der Lage wäre, mich in einen Zug gen Osten zu setzen, und leider kann mein Bauchgefühl diese Frage nicht immer verneinen. „In den Zug setzen“ kann heute natürlich auch konkret ganz andere Formen annehmen.

      Lotte, Donnerstag, 31.01.19, 16:54 Uhr

      Wenn 5 fanatische AS sind, hätten sie keine Chance, wenn die Mehrheit "den Hintern hoch bekäme", klar aufstehen, klar den unreflektierten AS benennen und protestieren würden! Und da ist das heutige Pr ...

      Wenn 5 fanatische AS sind, hätten sie keine Chance, wenn die Mehrheit „den Hintern hoch bekäme“, klar aufstehen, klar den unreflektierten AS benennen und protestieren würden!
      Und da ist das heutige Problem:
      Es gibt kein Wissen über die jüdische Religion u. ihre Ausdrucksformen; es gibt kein Kennen von Juden mehr; es gibt kein Hinterfragen der eigenen Familiengeschichte (gegen Widerstand) und Interesse für „die schlimmen, alten Zeiten (da ist dann meist was ganz anderes gemeint)“.
      Es gibt ein weit verbreitetes Ressentiment, Skepsis oder a priori Ablehnung des jüdischen Staates – oft ohne jemals dort gewesen zu sein.
      Ich schaue regelmässig in erstaunte Augen, wenn ich z.B. sage „heute beginnt z.B. Pessach oder Jüdisch Neujahr“ … was ist denn das?
      Auch die Feinheiten vom Holocaust sind unbekannt.
      Man will es i.d.R. nicht so genau wissen!!!
      Dafür kommen Sätze „Schau nur, was Sie mit den Palästinensern machen …“ oder „Schau nur, d. Wall Street u. d. USA, Juden, Finanzjudentum“

      Lotte, Donnerstag, 31.01.19, 17:22 Uhr

      Fortsetzung 1: Bei Nachfragen fällt oft viel zusammen ... aber ich merke den unreflektierten Bodensatz an AS (bestenfalls) in der Mitte der Gesellschaft ... niemals weg, das ist zum Kotzen! Nachdem ma ...

      Fortsetzung 1:

      Bei Nachfragen fällt oft viel zusammen … aber ich merke den unreflektierten Bodensatz an AS (bestenfalls) in der Mitte der Gesellschaft … niemals weg, das ist zum Kotzen!
      Nachdem man mir vor 22 Jahren, München, Rückruf wg. Zimmer, Annonce in der SZ auf „Wiiie heissen Sie?“ ein „Für Sie (!) haben wir kein Zimmer“ antwortete.
      Nachdem uns an unserem jetzigen Wohnort/Großstadt ein „freundlicher“ Nachbar, geb. Mitte 1960, 5 Jahre lang anonym und regelmässig freitags die Nationalzeitung der NPD in den Briefkasten geworfen hat … und 2x direkt entsprechend aufgeschlagen dieselbige auf den Fussabstreifer direkt vor die Haustüre (als wir aus Israel zurückkamen).
      Passe auch ich z.B. auf, wen ich von Nachbarn in die Wohnung lasse (Bauchgefühl … und alles etwas weniger freundlich- offen und emotional- spontan als früher und als ich bin).
      Dabei bin ich noch nicht mal jüdisch, sondern nur mein Familienname …

      Lotte, Donnerstag, 31.01.19, 17:47 Uhr

      Fortsetzung 2: Was Evangelikale/Freikirchliche betrifft, so habe ich nochmals nachgedacht. Theologisch haben Sie - zu Ende gedacht - recht. Das ist auch genau meine Grenze! Da ich aber freikirchlich e ...

      Fortsetzung 2:

      Was Evangelikale/Freikirchliche betrifft, so habe ich nochmals nachgedacht.
      Theologisch haben Sie – zu Ende gedacht – recht.
      Das ist auch genau meine Grenze!
      Da ich aber freikirchlich engagierte Menschen kenne, diese nicht antisemitisch sind und Gutes tun, habe ich mir angewöhnt, das sehr häufige und übliche Evangelikalen-Bashing (damit meine ich nicht Sie!) nicht mitzumachen.
      Von einer Studienfreundin steht der jährliche kleine Kalender in meinem Bücherregal … und ich bin froh, dass er klein ist und v.a. dieses Jahr aus zu 99% Psalmen besteht 🙂
      Dazu kam bis vor kurzem der kl. Kalender, der jährlich aus der „Ben Yehuda Strasse“ eintrudelte.
      Sie standen friedlich nebeneinander …

      Heike, Samstag, 02.02.19, 15:55 Uhr

      Lotte, die Erfahrungen, die ein Konvertit zum Judentum macht, ob er am Ende nun religiös lebt oder nicht, sowohl in der christlich geprägten Gesellschaft als auch in der teilweise fundamental christli ...

      Lotte, die Erfahrungen, die ein Konvertit zum Judentum macht, ob er am Ende nun religiös lebt oder nicht, sowohl in der christlich geprägten Gesellschaft als auch in der teilweise fundamental christlichen Familie, unterscheiden sich von dem, was jüdisch Geborene in der Diaspora erleben.

      Sie machen wie mit einem Brennglas deutlich, worum es eigentlich geht und wo der in Europa endemische AS herkommt.

      Es ist leichter, das Anderssein Fremder zu akzeptieren als in der eigenen Familie, wo es dann schon einmal dazu kommen kann, dass man aufgefordert wird, aus Respektgründen das christliche „Vater Unser“ gefälligst mitzusprechen. Soll das etwa AS sein? –

      Lotte, Samstag, 02.02.19, 20:17 Uhr

      Heike, mit dem "Vater unser" hätte ich am wenigsten Probleme. Dieses Gebet des Juden Jesus klingt theologisch sehr nahe dran am Judentum (und seinen Gebeten), in meinen Ohren. Aber ich weiss, was Sie ...

      Heike,

      mit dem „Vater unser“ hätte ich am wenigsten Probleme.
      Dieses Gebet des Juden Jesus klingt theologisch sehr nahe dran am Judentum (und seinen Gebeten), in meinen Ohren.
      Aber ich weiss, was Sie meinen: Respektvoll wäre es, dem Anderen zu überlassen, was und ob er mitbetet.
      In der eigenen Familie oder Umfeld sind es oft „Stellvertreterkriege“ … das Nicht- Akzeptieren- Können, wenn der Nächste anders ist oder ganz andere Lebensentscheidungen trifft, andere Lebenswege geht.

      Heike, Sonntag, 03.02.19, 23:04 Uhr

      Lotte, Sie haben mich, ohne es zu wissen, auf einen Fehler hingewiesen. Die andere Sache, die "Stellvertreterkriege" betreffend, ist, dass es immer problematisch ist, wenn jemand ABSOLUTHEIT sucht und ...

      Lotte, Sie haben mich, ohne es zu wissen, auf einen Fehler hingewiesen.

      Die andere Sache, die „Stellvertreterkriege“ betreffend, ist, dass es immer problematisch ist, wenn jemand ABSOLUTHEIT sucht und glaubt, sie gefunden zu haben. Daher liebe ich die Idee, dass die Wahrheit eine Frage ist, und zwar immer. Je mehr wir uns der „Wahrheit“ nähern, desto mehr entfernen wir uns von ihr, da jede neue Erkenntnis neue Fragen aufwirft. Es ist gut, sich der Wahrheit immer suchend zu nähern und Frieden damit zu schliessen, dass es keine absolute Sicherheit bietenden Antworten gibt.

      Lotte, Montag, 04.02.19, 15:01 Uhr

      Heike, Ihre Abfolge von Schlussfolgerungen kann ich gut nachvollziehen. Was wäre auch die Alternative? ... und wenn wir dann gestorben sind ... und es Ihn, HaShem, mit Gewissheit gibt/geben sollte ... ...

      Heike,

      Ihre Abfolge von Schlussfolgerungen kann ich gut nachvollziehen.
      Was wäre auch die Alternative?
      … und wenn wir dann gestorben sind … und es Ihn, HaShem, mit Gewissheit gibt/geben sollte … können wir ihn mit unseren Fragen löchern (zu denen auch Holocaust und Shoah gehören, ein Fass- ohne Boden- oder mein Schlenker zurück zum obigen Blogbeitrag).
      Bis dahin: LEBEN wir !

    Lotte, Dienstag, 29.01.19, 11:43 Uhr

    Aus irgendwelchen Gründen ist meine gestrige Antwort an Florian verloren gegangen. Deshalb nochmalige Zusammenfassung: Die Mehrheit (ca.70%) der antisemitischen Straftaten in D geht auf das Konto von ...

    Aus irgendwelchen Gründen ist meine gestrige Antwort an Florian verloren gegangen.

    Deshalb nochmalige Zusammenfassung:

    Die Mehrheit (ca.70%) der antisemitischen Straftaten in D geht auf das Konto von Rechtsradikalen; seit Jahrzehnten.
    Die antisemitisch motivierten Morde der letzten Jahre gehen auf das Konto von Islamisten.
    Der Antizionismus, der immer wieder in Antisemitismus mündet(e), hat leider Tradition („gegen Nationalismus“ ect.) im Sozialismus und Kommunismus sowohl im Westen als auch in der Ex-DDR.

    Das ist mittlerweile ein hochgefährlicher Bodensatz in ganz Europa geworden!

    Insofern braucht um die Toten (Juden) nicht zu trauern, wer für die Lebenden (Juden) incl. Israel und sein Existenzrecht nicht aufsteht und
    eintritt.

      Doris, Dienstag, 29.01.19, 15:41 Uhr

      Das Existenzrecht Israels hat nichts mit Juden bzw. dem Judentum zu tun. Wer das Existenzrecht Israels mit dem Judentum gleichsetzt ist meiner Meinung nach Antisemit. Warum sollen alle Juden mit einem ...

      Das Existenzrecht Israels hat nichts mit Juden bzw. dem Judentum zu tun. Wer das Existenzrecht Israels mit dem Judentum gleichsetzt ist meiner Meinung nach Antisemit.

      Warum sollen alle Juden mit einem Menschen- und Völkerrecht verletzenden Besatzungsregime gleichgesetzt werden? So viele Juden distanzieren sich von Israel und seinen Verbrechen. So viele Juden gehen gegen Israel und seine Verbrechen auf die Straße. So viele Juden boykottieren Israel.

      Israel ist ein Kolonialprojekt das auf Vertreibung, Massakern und Ungerechtigkeit gründet. Warum soll ich anerkennen, dass ein auf Verbrechen basierender Staat ein Existenzrecht haben sollte? Klar Israel existiert, aber die Legitimität dessen darf ja wohl noch in Frage gestellt werden.

      Die Existenz von Juden und Jüdinnen darf nicht in Frage gestellt werden, und zwar egal wo! Jeder soll seinen Glauben ausleben dürfen. Egal ob Christ, Jude oder Moslem, solange er damit nicht die Freiheit anderer einschränkt.

      Lotte, Donnerstag, 31.01.19, 10:22 Uhr

      Doris, vielleicht hören Sie sich die heutige Rede von Saul Friedländer mal an?

      Doris,
      vielleicht hören Sie sich die heutige Rede von Saul Friedländer mal an?

    Florian, Sonntag, 27.01.19, 19:32 Uhr

    Es ist ehrenwert, dass Frau Glass an den Holocaust erinnert. Gleichzeitig sollte nicht vergessen werden, dass von Hamas, Hisbollah und Iran die Vernichtung der Juden verkündet wird. In Europa werden J ...

    Es ist ehrenwert, dass Frau Glass an den Holocaust erinnert.
    Gleichzeitig sollte nicht vergessen werden, dass von Hamas, Hisbollah und Iran die Vernichtung der Juden verkündet wird.
    In Europa werden Juden vornehmlich von Moslems ermordet.
    Siehe Paris, Toulouse, Brüssel.

    Gedenktage und diverse Reden täuschen nicht darüber hinweg, dass Deutschland in der UNO für die Verurteilungen Israels stimmt, dass Deutschland nach wie vor Millionen an die Unterstützer von palästinensischen Terroranschlägen bezahlt.

    Die Scheinheiligkeit der Gedenkfeierer ist grenzenlos.

      Doris, Montag, 28.01.19, 12:35 Uhr

      Weder Hisbollah noch Hamas noch der Iran haben die Vernichtung der Juden verkündet. Deutschland zahlt auch nicht an die Unterstützer von palästinensischen Terroranschlägen. Warum müssen immer wieder d ...

      Weder Hisbollah noch Hamas noch der Iran haben die Vernichtung der Juden verkündet.

      Deutschland zahlt auch nicht an die Unterstützer von palästinensischen Terroranschlägen.

      Warum müssen immer wieder die selben Propagandalügen verbreitet werden?

      Kann doch nicht sein, dass hier andauernd Hasbara-Propaganda verbreitet wird.

      Die UNO verurteilt Israel völlig zurecht. Israel bricht am laufenden Band Menschen- und Völkerrecht durch seine illegale Besatzung, durch Landraub, durch Kollektivstrafen, durch Deportationen, Vertreibungen usw.

      Wer hier dafür plädiert, dass Israel diese Verbrechen einfach begehen dürfen soll, bzw. diese einfach völlig ausblendet, sollte lieber selber mal seine eigene Scheinheiligkeit hinterfragen!

      Lotte, Montag, 28.01.19, 14:43 Uhr

      Die Mehrzahl (ca. 70%) antisemitischer Straftaten in den letzten Jahrzehnten ging auf das Konto von Rechtsradikalen. Die vorsätzlichen Morde der letzten Jahre gingen auf das Konto von radikalen Muslim ...

      Die Mehrzahl (ca. 70%) antisemitischer Straftaten in den letzten Jahrzehnten ging auf das Konto von Rechtsradikalen.
      Die vorsätzlichen Morde der letzten Jahre gingen auf das Konto von radikalen Muslimen bzw. Islamisten.
      Dazu kommt der überzeugte Antizionismus aus der linkspolitischen Ecke, Sozialisten und Kommunisten, seit Jahrzehnten, sowohl im Westen als auch in der Ex-DDR – keine Morde, kein Aufruf zu Morden, aber eine gewisse Voreingenommenheit und partielle Blindheit.

      Den Mord an Mireille Knoll, Paris 2018, hätte ich nie mehr und so für möglich gehalten.
      Ebenso das Schweigen der Mehrheit bei Rufen wie „Wer Deutschland liebt, ist Antisemit“ (Rechte Ecke) oder „Juden ins Gas“ (muslimische Ecke).

      Eine gefährliche Mischung in Deutschland und in Europa !!!

      Insofern gebe ich Ihnen recht:
      Wer für die Lebenden (Juden incl. den realexistierenden Staat Israel, das sprichwörtliche Existenzrecht des jüdischen Staates) nicht aufsteht, braucht der Toten (Juden) nicht zu gedenken.

      Lotte, Dienstag, 29.01.19, 16:39 Uhr

      Doris, was Sie hier schreiben, stimmt einfach nicht. Hisbollah und Hamas sind Terrororganisationen; lesen Sie die Charta der Hamas. Der Iran hat immer wieder "Raketen für Israel" u. "Auslöschung des z ...

      Doris,
      was Sie hier schreiben, stimmt einfach nicht.
      Hisbollah und Hamas sind Terrororganisationen; lesen Sie die Charta der Hamas.
      Der Iran hat immer wieder „Raketen für Israel“ u. „Auslöschung des zionistischen Gebildes Israel“ propagiert – das Mullahregime des heutigen Iran. Den ein oder anderen Iraner habe ich dagegen nicht antisemitisch erlebt (zu gerne würde so mancher Israel besuchen …).

    Lotte, Sonntag, 27.01.19, 14:15 Uhr

    WE REMEMBER Wie kann man 6 Millionen toter Juden gedenken ? Als Masse gar nicht ... als Einzelschicksale, einzelnen vernichteten Leben. "Fredi aus Mauthausen" stellte sich mir Alfred W. vor vielen, vi ...

    WE REMEMBER

    Wie kann man 6 Millionen toter Juden gedenken ?
    Als Masse gar nicht … als Einzelschicksale, einzelnen vernichteten Leben.
    „Fredi aus Mauthausen“ stellte sich mir Alfred W. vor vielen, vielen Jahren in einem Kibbuz in Israel vor.
    „Sag, Du heisst Weiss und Deine Mutter ist Christin“ sagte seine Mutter zu ihm, liess ihn völlig los … und rettete ihm damit das Leben.
    „Nach Auschwitz und Sachsenhausen: Mauthausen. Dort standen wir mitten im Januar mitten im Schnee, nackt (zum Appell; da war Fredi 15 Jahre alt).“
    Vor der „Macht über das Leben von Anderen“ (s.o.) kam die Erniedrigung von Menschen.
    Nach dem Überleben und der Befreiung kam viel zu oft das erneute Erleben von Antisemitismus.
    Fredi wanderte deshalb nach einer Lehre zum Elektriker 1951 nach Israel aus.
    Nachzulesen auch z.B. bei Shlomo Birnbaum „Ein Stein auf meinem Herzen“ (z.Zt. bei Jokers).

    Vor vielen Jahren stoppte ich dann doch in Mauthausen.
    Der junge Zivi, der die Führung hielt, hiess: Kaltenbrunner …