Foto: BR | Benjamin Hammer

In sensiblem Luftraum

Zum ersten Mal nimmt die Bundeswehr mit deutschen Kampfjets an einer mehrtätigen Übung in Israel teil

In der Wüste Israels trainieren Kampfpiloten aus sieben Nationen gemeinsam mit Israelis, beispielsweise auf russische Raketen zu reagieren. Für die deutschen und israelischen Piloten geht es jedoch um viel mehr: um die gemeinsame Geschichte.

Von Benjamin Hammer
Am 10.11.2017

„Blue Flag“ soll Allianzen möglich machen – Mike Lingenfelser berichtet in den Tagesthemen, 11.11.2017

Beitrag: Mike Lingenfelser | Kamera: Michael Shubitz | Ton: Moshe Lubliner | Schnitt: Amir Tal.

Vier Kampfjets vom Typ Eurofighter stehen an einer der Startbahnen, hier am Luftwaffenstützpunkt Uvda im Süden Israels. Was gleich passiert, nennen deutsche Diplomaten „historisch.“ Denn die Eurofighter und ihre Piloten kommen aus Deutschland. 72 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges und des Holocaust sind zum ersten Mal Kampfflugzeuge der Luftwaffe in Israel. Die deutschen Eurofighter heben ab und steigen sehr schnell in die Höhe. Sie ändern ihren Kurs und rasen jetzt mit 650 Stundenkilometern am Stützpunkt vorbei. Unter ihnen die goldgelben Hügel der Negev-Wüste. Der Leiter des Geschwaders, in dem die Eurofighter fliegen, weiß, dass dies kein normaler Einsatz ist. Oberstleutnant Gero von Fritschen hat insgesamt 125 deutsche Soldaten mit nach Israel gebracht.

Für uns ist es also eine große Ehre, hierherkommen zu dürfen. Und es ist schon auch ein besonderes Gefühl, zu den Ersten zu gehören, die mit deutschen Kampfflugzeugen an einer Übung hier in Israel teilnehmen.

— Oberstleutnant Gero von Fritschen, Leiter des Geschwaders

Eine „Wehrmacht“ gibt es in der Bundesrepublik nicht mehr. Die Armee des Landes heißt jetzt Bundeswehr. Der Name „Luftwaffe“ ist jedoch geblieben. Genauso wie das eiserne Kreuz, das auf den Eurofightern prangt, die in diesen Tagen durch Israel fliegen. Die Vertreter von Außen- und Verteidigungsministerium, so ist zu hören, haben sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, sechs deutsche Kampfjets samt Besatzung nach Israel zu schicken. Insgesamt acht Nationen sind bei der Übung „Blue Flag“ in Israel vertreten. Neben Deutschland sind zum Beispiel die USA, Frankreich und Italien zu Gast. Nur wenige Minuten nach dem Start der deutschen Eurofighter steigen F15-Jets der Israelis in die Luft. Auf ihnen prangt kein eisernes Kreuz, sondern der Davidstern. Itamar, ein Pilot der Israelis, ist der Kommandeur des Stützpunktes Uvda. Als wir ihn fragen, welche Bedeutung das Wort „Luftwaffe“ für ihn hat, wird er kurz nachdenklich. Und dann sagt er:

Jede Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Israel ist emotional. Und das gilt auch für dieses Projekt. Ich war dabei, als die sechs Eurofighter in unsere Hangars rollten. Das hat in mir gearbeitet. Die Vergangenheit können wir nicht auslöschen. Aber wir schauen nach vorne. Und das Verhältnis unserer Luftwaffen basiert auf Vertrauen.

— Itamar, Kommandeur des Stützpunkes Uvda

Die Armeen Deutschlands und Israels arbeiten seit Jahrzehnten zusammen. Viele Jahre lang machten sie das im Verborgenen. Bereits in den 50er-Jahren lieferte Deutschland Waffen an den jungen Staat Israel. Heute gilt Israel als engster Verbündeter der Deutschen außerhalb der NATO. „Blue Flag“ soll die Nähe zu Deutschland und weiteren Nationen demonstrieren. Die Israelis sprechen von „Diplomatie in der Luft“. Geografisch ist Israel weitgehend isoliert. Und auch seine engsten Verbündeten kritisieren das Land für die Besatzung des Westjordanlandes. Blue Flag soll zeigen, dass die Allianzen beim Militär so eng sind wie nie. Die Deutschen bezeichnet Itamar, der Kommandeur von Uvda, als seine Freunde. „Schauen Sie, was vor 70 Jahren geschah. Und schauen Sie, was heute geschieht. Das ist doch ein Grund, optimistisch zu sein.“ Ein Pilot der Gastnationen sollte zu Beginn der Übung eine Rede halten. Nur einer. Die Israelis entschieden sich für einen Piloten aus Deutschland.

Kommentare

Kommentare werden vor der Freischaltung geprüft.
Mehr in den Kommentarrichtlinien

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Noch 1000 Zeichen.

18 thoughts on “In sensiblem Luftraum”

    gunther, Mittwoch, 15.11.17, 17:26 Uhr

    Martina, wieder einmal behaupten Sie, der Iran habe nichts zu tun mit der Situation Israel/Palästinenser. Entweder haben Sie keine Ahnung von der jetzigen Entwicklung in der Region oder Sie wollen das ...

    Martina, wieder einmal behaupten Sie, der Iran habe nichts zu tun mit der Situation Israel/Palästinenser. Entweder haben Sie keine Ahnung von der jetzigen Entwicklung in der Region oder Sie wollen das mit voller Absicht nicht zur Kenntnis nehmen.
    Geistliche und politische „Größen“ des Iran haben 2017 x-mal verkündet, Israel zerstören zu wollen. Der Iran finanziert und beliefert Hamas und Hisbollah. Die Kontakte zwischen diesen drei Organisationen werden derzeit massiv intensiviert. Im Iran gilt der Antisemitismus seit 1979 als Grundlage des staatlichen Selbstverständnisses (vgl. Ulrike Marz, Kritik des islamischen Antisemitismus, Berlin 2014).
    Der Iran will einen Militärstützpunkt in Syrien 50 km von der Grenze zu Israel errichten.

    Doris, alle Araber in Israel, ob islamisch oder christlich, sind israelische Staatsbürger mit den denselben Rechten wie Juden.

      martina, Donnerstag, 16.11.17, 17:09 Uhr

      hallo herr s. dann nehmen sie doch grundsätzlich auch bezug zu saudi arabien, jordanien, libanon, ägypten aber in jedem zweiten beitrag sollten sie dann noch die uno und ihren unterorganisationen, usa ...

      hallo herr s. dann nehmen sie doch grundsätzlich auch bezug zu saudi arabien, jordanien, libanon, ägypten
      aber in jedem zweiten beitrag sollten sie dann noch die uno und ihren unterorganisationen, usa, russland, syrien und alle sonstigen indirekt beteiligten staaten erwähnen.
      in jedem dritten dann noch die antisemitischen vorfälle auf der ganzen welt. dazu noch ihre koranverse.
      hab bestimmt noch länder vergessen. aber die fallen ihnen sicherlich ein.
      denn faktisch lebt ja israel nicht isoliert sondern inmitten auf der erde unter vielen staaten. und von denen haben ja sicherlich die meisten irgendwelche indirekten beziehungen zu israel – und sei es durch die uno.
      lg m. m.

    Michael K., Mittwoch, 15.11.17, 1:21 Uhr

    Ariel, wie kommst du darauf, dass ich zugebe, friedliche und gerechte Koexistenz beinhalte keinen jüdischen Staat. Friedliche und gerechte Koexistenz bedeutet das friedliche und gleichberechtigte Zusa ...

    Ariel, wie kommst du darauf, dass ich zugebe, friedliche und gerechte Koexistenz beinhalte keinen jüdischen Staat. Friedliche und gerechte Koexistenz bedeutet das friedliche und gleichberechtigte Zusammenleben von Menschen. Wer friedlich miteinander lebt, hat keinen Bedarf Menschen nach allen möglichen Gesichtspunkten unterscheiden zu müssen. Das wäre ja dann auch rassistisch.

      ariel, Mittwoch, 15.11.17, 9:44 Uhr

      deutschland ist ein deutscher staat. jedem "blutdeutschem", der noch nie in deutschland gewesen ist (wie die wolgadeutschen), ist es erlaubt nach deutschland zurueckzukehren. fluechtlinge welche in de ...

      deutschland ist ein deutscher staat. jedem „blutdeutschem“, der noch nie in deutschland gewesen ist (wie die wolgadeutschen), ist es erlaubt nach deutschland zurueckzukehren. fluechtlinge welche in deutschland geboren und aufgewachsen wurden, muessen in ihre laender nach dem ablauf des asyls zurueckkehren.

      hast du ein problem damit, dass israel jedem juden seine staatsangehoerigkeit anbietet?

      Doris, Mittwoch, 15.11.17, 14:38 Uhr

      "hast du ein problem damit, dass israel jedem juden seine staatsangehoerigkeit anbietet?" Ich habe ein Problem damit, dass Israel Menschen, die in Palästina geboren wurden und deren Nachfahren, die Rü ...

      „hast du ein problem damit, dass israel jedem juden seine staatsangehoerigkeit anbietet?“

      Ich habe ein Problem damit, dass Israel Menschen, die in Palästina geboren wurden und deren Nachfahren, die Rückkehr in deren Heimat verweigert und gleichzeitig Menschen, die und deren Vorfahren nie in der Region gelebt haben, erlaubt dort einzuwandern, nur weil sie jüdischen Glaubens sind.

      Nur auf Grundlage der Religionszugehörigkeit Menschen zu diskriminieren und andere Menschen zu bevorteilen ist meiner Meinung nach nicht OK und einer der Hauptgründe warum so viele Menschen ein Problem mit dem Staat Israel und seinen Praktiken haben.

      Wenn Juden in anderen Ländern diskriminiert werden gibt es einen riesen Aufschrei, aber wenn der „jüdische Staat“ nicht-Juden diskriminiert scheint das für viele hier völlig legitim zu sein.
      Für mich und die Vertriebenen ist es das aber nicht. Unrechtsstaaten wie Israel muss man sanktionieren und boykottieren, bis sie mit der Diskriminierung aufhören!

      ariel, Mittwoch, 15.11.17, 16:15 Uhr

      jeder staat hat das recht selbst zu entscheiden, wer rein darf und wer nicht. wie soll es ausgerechnet bei den einzigen juedischen staat anders sein?

      jeder staat hat das recht selbst zu entscheiden, wer rein darf und wer nicht. wie soll es ausgerechnet bei den einzigen juedischen staat anders sein?

      Michael K., Mittwoch, 15.11.17, 18:16 Uhr

      Ariel, du willst einfach vom Thema abweichen und du willst verwirren. Mir geht es darum ,dass man die Palästinenser nicht einfach ausgrenzen darf und soll. Den Palästinensern wurde ihr Land genommen u ...

      Ariel, du willst einfach vom Thema abweichen und du willst verwirren. Mir geht es darum ,dass man die Palästinenser nicht einfach ausgrenzen darf und soll. Den Palästinensern wurde ihr Land genommen und da kann man sie nicht einfach zum Teufel jagen, ja sogar ihnen die Berechtigung absprechen jemals das Recht gehabt zu haben in ihrem eigenen Land zu leben. Ich verstehe die Logik eines eingewanderten Volkes nicht, dass respektlos das Existenzrecht einer einheimische Bevölkerung verneint. Die Beziehung der Juden zu Palästina und zu Israel soll hier nicht bestritten werden, was nicht dazu berechtigt, ein Volk dass seit Jahrhunderten dort auch ihre Heimat hat einfach ausradieren zu wollen. Für letzteres willst du immer Argumente finden. Für die Menschen, die nicht weniger Rechte haben als du, die existieren für dich nicht. Deswegen sollte man nicht militärsche, sondern nur die friedlich Zusammenarbeit unterstützen. Menschlich gesehen kann das doch gar nicht anders sein..

      Doris, Donnerstag, 16.11.17, 11:28 Uhr

      Ok Ariel, aber wenn der Staat Israel Nicht-Juden diskriminiert, die Rechte von nicht-Juden aberkennt und Nicht-Juden terrorisiert und unterdrückt, dann kann man Israel auch zurecht als Unrechts- und T ...

      Ok Ariel, aber wenn der Staat Israel Nicht-Juden diskriminiert, die Rechte von nicht-Juden aberkennt und Nicht-Juden terrorisiert und unterdrückt, dann kann man Israel auch zurecht als Unrechts- und Terrorregime bezeichnen.

      Wenn das der jüdische Staat ist den sie wollen, dann sind sie eben jemand der Unrecht und Terror unterstützt.

      Daher unterstütze ich alle Boykott und Sanktionsaufrufe gegen Israel. Gegen Unrechtsregime, wie das israelische muss vorgegangen werden. Das Beispiel Südafrika zeigt wie dies passieren kann.

      Ich befürworte den friedlichen Weg über Demonstrationen, Sanktionen und Boykott. Israel versucht den friedlichen Protest aber unmöglich zu machen und liefert damit die Vorlage für gewalttätige Reaktionen.

      ariel, Donnerstag, 16.11.17, 11:43 Uhr

      michael, mir geht es darum, dass man die geschichte nicht umkehren kann und israel nie etwas machen wird, dass seinen charakter entstellen wird. du kannst es bekaempfen, aber wird das die situation de ...

      michael, mir geht es darum, dass man die geschichte nicht umkehren kann und israel nie etwas machen wird, dass seinen charakter entstellen wird. du kannst es bekaempfen, aber wird das die situation der palaestinenser verbessern oder verschlechtern?

      juden haben vor 70 jahren eines der schrecklichsten verbrechen der menscheheitsgeschichte erfahren. wo sind die juden jetzt und wo sind die araber? israel haette jetzt in einer genau so schlimmen lage sein koennen, aber es hat nicht rumgeheult.

      die misere der palaestinsner besteht gerade darin, dass sie nicht willens sind die verantworung fuer die eigene zukunft zu uebernehmen. es ist viel einfacher opfer zu spielen, als die eigene zukunft aufzubauen. es ist viel einfach revolutionaere zu spielen, als den menschen zu helfen. es ist viel einfacher mit BDS schildern rumzustehen, als vor ort bei der entwicklung zu helfen.

      michael, es ist vorbei. jemand sollte es den palaestinensern beibringen.

      ariel, Donnerstag, 16.11.17, 14:39 Uhr

      doris, du schreibst: "Ok Ariel, aber wenn der Staat Israel Nicht-Juden diskriminiert, die Rechte von nicht-Juden aberkennt und Nicht-Juden terrorisiert und unterdrückt, dann kann man Israel auch zurec ...

      doris, du schreibst:

      „Ok Ariel, aber wenn der Staat Israel Nicht-Juden diskriminiert, die Rechte von nicht-Juden aberkennt und Nicht-Juden terrorisiert und unterdrückt, dann kann man Israel auch zurecht als Unrechts- und Terrorregime bezeichnen.“

      kannst du mir bitte beispiele nennen, wo das alles innerhalbs israels passiert? welchen nichtjudeschen staatsbuergern werden rechte aberkannt? welche buerger werden terrorisiert und unterdrueckt?

      Doris, Freitag, 17.11.17, 9:58 Uhr

      Ariel warum reden Sie immer um den heißen Brei herum anstatt endlich die Fakten zu betrachten. Israel ist eine menschenfeindliche Besatzungsmacht. Die Rechte der Nicht-Juden, die in den besetzen Gebie ...

      Ariel warum reden Sie immer um den heißen Brei herum anstatt endlich die Fakten zu betrachten.
      Israel ist eine menschenfeindliche Besatzungsmacht. Die Rechte der Nicht-Juden, die in den besetzen Gebieten leben und die Rechte der vertriebenen, auf Rückkehr und Entschädigung, tritt der Staat Israel mit Füßen. Durch Kollektivstrafen, Sippenhaft, Folter und viele andere Verbrechen bricht Israel andauernd Menschenrechte. Dabei wird mit zweierlei Maß gemessen. Jüdische Siedler werden für die selben Verbrechen nicht bestraft, für die Palästinenser teils Jahre ins Gefängnis müssen, nur weil sie keine Juden sind. Die vertriebenen dürfen nicht in deren Heimat zurück kehren, nur weil sie keine Juden sind.
      Israel unterdrückt somit gezielt Nicht-Juden und verletzt andauern die Menschenrechte von Nicht-Juden.

      Wie würden Sie es finden, wenn man mit Juden so umgehen würde, wie Israel mit Nicht-Juden umgeht. Das Antisemitismusgeschrei wäre groß.

    Matthias, Montag, 13.11.17, 15:58 Uhr

    Es gibt sie ja doch noch, die guten Nachrichten! :) Die Vergangenheit ist durch Vergebung überwunden und Deutsche und Israelis stehen versöhnt Seite an Seite im Kampf gegen den radikalen Islam und Dsc ...

    Es gibt sie ja doch noch, die guten Nachrichten! 🙂 Die Vergangenheit ist durch Vergebung überwunden und Deutsche und Israelis stehen versöhnt Seite an Seite im Kampf gegen den radikalen Islam und Dschihadismus in der Welt. Na, wenn das kein Grund zur Freude ist! 😀

      Michael K., Mittwoch, 15.11.17, 18:25 Uhr

      Matthias, genauso will Israel die Unterdrückung und Kolonisierung Palästinas sehen. Man unterdrückt und vertreibt nicht ein Volk, sondern man kämpft Seite an Seite gegen Islam und Dschihadismus. Würde ...

      Matthias, genauso will Israel die Unterdrückung und Kolonisierung Palästinas sehen. Man unterdrückt und vertreibt nicht ein Volk, sondern man kämpft Seite an Seite gegen Islam und Dschihadismus. Würden Palästinenser in Freiheit leben und wären sie nicht Flüchtlinge in ihrem eigenen Land und in Lagersiedlungen in Nachbarländern, der Mittlere Osten würde vielleicht ein bisschen anders aussehen. Wo bleiben hier die Palästinenser in deiner guten Nachricht?

    Michael K., Sonntag, 12.11.17, 15:21 Uhr

    Wer kann das schon verstehen? Die deutsche Regierung macht sich zum Komplizen von Unterdrückung. Sie geht mit Schweigen darüber hinweg, dass Millionen von Menschen dazu verurteilt sind, in einem Ghett ...

    Wer kann das schon verstehen? Die deutsche Regierung macht sich zum Komplizen von Unterdrückung. Sie geht mit Schweigen darüber hinweg, dass Millionen von Menschen dazu verurteilt sind, in einem Ghetto zu leben , von der Aussenwelt bewusst abgeriegelt zu sein und als Gesellschaft dazu verurteilt sind psychisch, physisch, sozial und wirtschaftlich vor die Hunde zu gehen.Selbst Mauern und Wachtürme machen keinen Eindruck.

    Es ist ein Wahnsinn mit militärischer Zusammenarbeit und Militärmanövern die gemeinsame Geschichte aufarbeiten zu wollen und gleichzeitig vor Unrecht und Unterdrückung die Augen zu schliessen.

    Zusammenarbeit sollte nur ein Ziel haben und der friedlichen und gerechten Koexistenz zwischen Palästinensern und Israelis dienen. Kampfjets schaffen das niemals und sind ein Hohn auf die Versuche Frieden zu schaffen.

      ariel, Montag, 13.11.17, 11:32 Uhr

      michael, wie du selbst mehrmal zugegeben hast, beinhaltet deine "friedliche und gerechte koexistenz" keinen juedischen staat. und so lange das der fall ist, sind deine beschwerden reine heuchelei.

      michael, wie du selbst mehrmal zugegeben hast, beinhaltet deine „friedliche und gerechte koexistenz“ keinen juedischen staat. und so lange das der fall ist, sind deine beschwerden reine heuchelei.

      Doris, Montag, 13.11.17, 15:11 Uhr

      Was soll der Quatsch mit dem jüdischen Staat? Warum wollen sie die Nicht-Jüdischen Einwohner diskriminieren? Ich bin gegen die Existenz eines jüdischen Staates in Palästina, wie er derzeit existiert. ...

      Was soll der Quatsch mit dem jüdischen Staat? Warum wollen sie die Nicht-Jüdischen Einwohner diskriminieren? Ich bin gegen die Existenz eines jüdischen Staates in Palästina, wie er derzeit existiert. Niemand braucht Terrorstaaten wie den israelischen. Ich bin für einen demokratischen Staat für alle Menschen die dort leben und die vertrieben wurden und dort gerne wieder leben würden.

      Wenn Juden einen jüdischen Staat haben wollen, dann sollen sie ihn irgendwo gründen ohne die Mehrheit der Bevölkerung von dort zu vertreiben und deren Land zu stehlen.

      martina, Dienstag, 14.11.17, 6:55 Uhr

      hallo michael. mir graut bei deiner beantwortung. so wie ich gunther immer und immer wieder die vermischung von iran usw hier vorwerfe. so werfe ich dir vor, außenpolitische bedrohungen komplett außen ...

      hallo michael. mir graut bei deiner beantwortung. so wie ich gunther immer und immer wieder die vermischung von iran usw hier vorwerfe.
      so werfe ich dir vor, außenpolitische bedrohungen komplett außen vor zu lassen.
      und du weißt so genau, das sich kein ausländischer soldat da unten bei einem angriff von iran usw hinbewegen würde.
      du vermischt einfach wie gunther innen- mit außenpolitik. und das wie gunther liebend gerne.
      lg

      ariel, Mittwoch, 15.11.17, 9:40 Uhr

      doris, geht es dir nur um besatzung und die weigerung israels die nachfahren der geflohenen zu empfangen oder meinst du israel in international anerkannte grenzen?

      doris, geht es dir nur um besatzung und die weigerung israels die nachfahren der geflohenen zu empfangen oder meinst du israel in international anerkannte grenzen?