Foto: BR | ARD Tel Aviv

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In Gaza gehen Medikamente aus

Die medizinische Versorgung droht zu kollabieren

Die Miesere im Gazastreifen verschlechtert sich weiter. Weil lebenswichtige Medikamente und Diesel für Notstromaggregate zur Neige gehen, ist die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung ernsthaft gefährdet. Doch statt gemeinsam gegen die Notlage anzugehen, verheddern sich die Palästinenserbewegungen Hamas und Fatah weiter in ihrem Machtkampf. Leidtragend ist die Bevölkerung. Am härtesten trifft es die Schwächsten, Patienten, die auf Medikamente und Krankenhausbehandlungen angewiesen sind.

Von Mike Lingenfelser
Am 13.02.2018

Beitrag:  Mike Lingenfelser | Kamera:  Sawah Abu Seif  | Ton: Muthasem Rashid | Schnitt: Amir Tal

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13 thoughts on “In Gaza gehen Medikamente aus”

    Alexander, Mittwoch, 14.02.18, 18:22 Uhr

    Haben die Menschen im Gaza wirklich damit gerechnet, dass sie in Wohlstand leben können, wenn sie die Hamas - eine Terrororganisation - wählen? Selber schuld! Daher habe ich irgendwie wenig Mitleid mi ...

    Haben die Menschen im Gaza wirklich damit gerechnet, dass sie in Wohlstand leben können, wenn sie die Hamas – eine Terrororganisation – wählen? Selber schuld! Daher habe ich irgendwie wenig Mitleid mit diesen Menschen und verstehe nicht, warum man über diese Menschen so viel berichtet. Mich würde viel mehr das Schicksal der Menschen in Syrien interessieren.

    Michael K., Dienstag, 13.02.18, 15:08 Uhr

    Dass die Hamas und Fatah nichts miteinander im Hut haben und dass man versucht auf dem Rücken der Bevôlkerung nicht miteinander, sondern gegeneinander zu agieren um eigene Positionen zu stärken ist du ...

    Dass die Hamas und Fatah nichts miteinander im Hut haben und dass man versucht auf dem Rücken der Bevôlkerung nicht miteinander, sondern gegeneinander zu agieren um eigene Positionen zu stärken ist dumm und unverzeihlich. Aber für die Situation in Gaza nur diese beiden Parteien verantwortlich zu machen ist wohl ein Witz.

    Wenn es um Schuldzuweisungen geht, dann ist es der, der eine Blockade über eine ghettoisiertes Volk verhängt, der zwei Millionen Menschen hinter Stacheldraht einzäunt, der es nicht zulässt dass Menschen und Waren sich frei bewegen können. Schuldig sind auch die, die schweigen und eine solche Situation des Elends zulassen. Schuldig sind die, die Gaza mit Hilfsgeldern seit Jahrzehnten als eine Art Ablassgeld versorgen, anstatt die eigentlichen Probleme aus dem Wege zu räumen und Menschen ein würdiges Leben zu ermöglichen. Was da in Gaza passiert, ist eine Schande. Hier bleiben humanistische Ideale und europäische Wertevorstellungen ganz einfach auf der Strecke.

      ariel, Mittwoch, 14.02.18, 12:30 Uhr

      die gazianer muessen sich zwischen zwei optionen entscheiden. man kann entweder eine offene grenze bekommen oder israel-vernichtungswuensche. beides kann man nicht haben. es tut mir leid, aber die hab ...

      die gazianer muessen sich zwischen zwei optionen entscheiden. man kann entweder eine offene grenze bekommen oder israel-vernichtungswuensche. beides kann man nicht haben. es tut mir leid, aber die haben das letztere gewaehlt.

      Michael K., Mittwoch, 14.02.18, 18:16 Uhr

      ariel, du sprichst von offenen Grenzen und weisst schon gar nicht mehr was das ist. Offen sind Grenzen dann, wenn man die Erlaubnis bekommen hat, aus Gaza auszureisen oder dort einzureisen? So war das ...

      ariel, du sprichst von offenen Grenzen und weisst schon gar nicht mehr was das ist. Offen sind Grenzen dann, wenn man die Erlaubnis bekommen hat, aus Gaza auszureisen oder dort einzureisen? So war das vor der Blockade. Früher konnten sich Menschen in der Region völlig frei bewegen. Heute steht man der mitverschuldeten Misere mit völliger Desinteresse und Gleichgültigkeit gegenüber. Vielleicht haben nicht alle Schuld, aber Verantwortung haben alle.

      martina, Mittwoch, 14.02.18, 21:11 Uhr

      hallo michael. nein für das grundsätzliche problem nicht. aber die immense verschlechterung, die seit vielen monaten jetzt stattfindet. da sind hamas und fatah alleine dran schuld! und genau um diese ...

      hallo michael. nein für das grundsätzliche problem nicht.
      aber die immense verschlechterung, die seit vielen monaten jetzt stattfindet. da sind hamas und fatah alleine dran schuld!
      und genau um diese immense verschlechterung ging es in den beitrag.
      und ich bin doch gerade platt, dass die versorgung der menschen im gaza streifen von der unrwa jetzt von dir kritisiert wird. bzw die geldgeber. da hört es echt auf!
      gruß

      ariel, Donnerstag, 15.02.18, 9:25 Uhr

      die bilder aus gaza sind herzzerreissend, auch wenn es sich um bewusste propaganda handelt. die menschen leiden. die menschen haben keine zukunft. als vater faellt es mir schwer im dreck barfuss spiel ...

      die bilder aus gaza sind herzzerreissend, auch wenn es sich um bewusste propaganda handelt. die menschen leiden. die menschen haben keine zukunft. als vater faellt es mir schwer im dreck barfuss spielende kinder zu sehen.

      aber ich habe leider keinen einfluss auf die prioritaeten der gazianer oder der hamas mit der fatah. und wenn die hamas und fatah keinen mitleid mit gazianer haben, so kann keiner weiterhelfen.

      eine aufhebung der meeresblockade wird mit erleichterungen auch waffen nach gaza bringen, was unausweichlich zu kriegen fuehren wird. davon wird keiner profitieren.

      solange die gazianer und ihre fuehrung weiterhin von der vernichtung israels phantasieren, waffen horten und keine friedensloesung wollen, wird es so weitergehen.

      es liegt an den gazianer einen schlussstrich zu ziehen.

      Michael K., Donnerstag, 15.02.18, 13:03 Uhr

      Martina, du bist platt, dass ich die UNWRA für ihre Arbeit in Gaza, bzw. dessen Geldgeber kritisiere. Die UNWRA kritisiere ich nicht, sondern die Geldgeber. Und ich spreche hier von Ablass- oder Bussg ...

      Martina, du bist platt, dass ich die UNWRA für ihre Arbeit in Gaza, bzw. dessen Geldgeber kritisiere. Die UNWRA kritisiere ich nicht, sondern die Geldgeber. Und ich spreche hier von Ablass- oder Bussgeldern. D.h man lässt zu, dass eine Besatzungsmacht ein Volk daran hindert für sich selbst zu sorgen. Anstatt diesen Zustand zu ändern, zieht man sich aus der Verantwortung indem man denen die unterdrückt sind und in einem Ghetto leben, finanziell unterstützt und so für ihren Lebensunterhalt sorgt.Das darf doch keine Langzeitlösung sein.

      Nun wirst du einwenden, dass man doch lange versucht hat zu einem Friedensschluss zu kommen. Man hat es versucht, aber nie ernstlich. Wer militärisch und diplomatisch eine Besatzungsmacht unterstützt und ihm eine carte blanche für seine Handlungen und seinen Siedlerkolonialismus zugebilligt, der wählt Seite und verlängert nur die Pein. Statt Mut aufzubringen und Gerechtigkeit walten zu lassen, zieht man sich mit Geld an die Benachteiligten aus der Affäre.

      martina, Freitag, 16.02.18, 0:09 Uhr

      hallo michael. nach deiner meinung müssten sich die geldgeber, sprich auch deutschland, dann massivst in der ganzen welt einmischen. nämlich bei allen volksgruppen oder religionsgruppen die in ihrem l ...

      hallo michael. nach deiner meinung müssten sich die geldgeber, sprich auch deutschland, dann massivst in der ganzen welt einmischen. nämlich bei allen volksgruppen oder religionsgruppen die in ihrem land diskriminiert werden. und zwar auch militärisch. und die frage ist, ob es danach besser wird. denn manche gruppen wollen gar keine demokratie… das wären für meine begriffe dann zig neue internationale militärische konflikte, die dann alle betreffen.
      ist dir eigentlich klar, das wir heute immer noch im ehemaligen jugoslawien militärisch vertreten sind, weil immer noch nix geht? das land hat man in 5 länder geteilt mit allen konsequenzen für den einzelnen. und viele davon leben jetzt dauerhaft in deutschland.
      dazu müsste sich die uno einig sein 😀 aber du denkst, dann wäre alles besser….
      du hast zu ariel selber gesagt: man hat sie gezwungen zu wählen. keine ahnung ob das stimmt. herausgekommen ist die hamas. das waren deine eigenen worte… gruß

      martina, Freitag, 16.02.18, 0:23 Uhr

      und du wirst sagen. nein. muss man nicht. es reichen völlig massivste sanktionen gegenüber israel aus. auch da müsste sich die uno einig sein.... öhm. aber ich nich. denn ich will auf keinen fall, das ...

      und du wirst sagen. nein. muss man nicht. es reichen völlig massivste sanktionen gegenüber israel aus.
      auch da müsste sich die uno einig sein….
      öhm. aber ich nich. denn ich will auf keinen fall, dass das jüdische volk nochmals unter deutschen leidet. und sich nicht mal verteidigen kann. richard schneider geht mittlerweile von einem krieg mit dem libanon / hisbollah aus!

      soso die deutschen zahlen ablässe / bußgelder an die palästinenser… wenn das so gesehen wird von den leuten, dann bin ich für die sofortige einstellung aller zahlungen an die palästinenser!

      Marco, Freitag, 16.02.18, 10:51 Uhr

      Nein Ariel es liegt alleine an Israel. Solange Israel nicht bereit ist das gestohlene Land und den gestohlenen Besitz zurück zu geben und die vertriebenen Palästinenser nicht zurück in deren Heimat na ...

      Nein Ariel es liegt alleine an Israel. Solange Israel nicht bereit ist das gestohlene Land und den gestohlenen Besitz zurück zu geben und die vertriebenen Palästinenser nicht zurück in deren Heimat nach Israel lässt ist alleine Israel schuldig. Es waren die Zionisten, die vertrieben und gestohlen haben und die zig Massaker an palästinenschen Zivilisten verübt haben.
      Erst wenn israel für due Verbrechen der Zionisten gerade steht und Widergutmachung leistet kann es frieden geben!

      ariel, Samstag, 17.02.18, 18:45 Uhr

      marco, da kannst du weiter traeumen. und so lange du weiter traeumst werden die palaestinenser weiter leiden, ohne das sich etwas aendert. viel spass.

      marco, da kannst du weiter traeumen. und so lange du weiter traeumst werden die palaestinenser weiter leiden, ohne das sich etwas aendert. viel spass.

      Doris, Montag, 19.02.18, 15:27 Uhr

      Ja Ariel, schade dass die Mehrheit der Israelis nicht bereit sind ihre Geschichte aufzuarbeiten und für die Verbrechen der Zionisten geradezustehen. Man stellt sich gerne selbst als Opfer dar, terrori ...

      Ja Ariel, schade dass die Mehrheit der Israelis nicht bereit sind ihre Geschichte aufzuarbeiten und für die Verbrechen der Zionisten geradezustehen.

      Man stellt sich gerne selbst als Opfer dar, terrorisiert die Palästinenser tag für tag und begründet den israelischen Terror mit angeblicher Verteidigung.

      Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es irgendwann internationale Sanktionen gegen Israel geben wird, dass die israelische Jugend die israelische Geschichte hinterfragt und irgendwann auf den Trichter kommt, dass es an der Zeit ist die Verbrechen der Zionisten wiedergutzumachen und den Palästinensern das gestohlene Land und den gestohlenen Besitz zurück zu geben.

      Wenn die Israelis bereit sind die Palästinenser zu entschädigen und Nicht-Juden gleiche Rechte ermöglichen, ist ein friedliches Miteinander, in einem demokratischen Rechtsstaat, in der Zukunft sehr gut möglich.

      ariel, Donnerstag, 22.02.18, 21:23 Uhr

      Ja Doris, schade dass die Mehrheit der Araber nicht bereit sind ihre Geschichte aufzuarbeiten und für die Verbrechen der Palaestinenser geradezustehen. Man stellt sich gerne selbst als Opfer dar, terr ...

      Ja Doris, schade dass die Mehrheit der Araber nicht bereit sind ihre Geschichte aufzuarbeiten und für die Verbrechen der Palaestinenser geradezustehen.

      Man stellt sich gerne selbst als Opfer dar, terrorisiert die Juden tag für tag und begründet den islamischen Terror mit angeblicher Verteidigung.

      Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es irgendwann internationale Sanktionen gegen Hamas und PA geben wird, dass die arabische Jugend die arabische Geschichte hinterfragt und irgendwann auf den Trichter kommt, dass es an der Zeit ist die Verbrechen der Palaestinenser wiedergutzumachen und dem juedischem Volk das gestohlene Land und den gestohlenen Besitz zurück zu geben.

      Wenn die Araber bereit sind die Juden zu entschädigen und Nicht-Moslems gleiche Rechte ermöglichen, ist ein friedliches Miteinander, in einem demokratischen Rechtsstaat, in der Zukunft sehr gut möglich.