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Im Auftrag Gottes

Evangelikale aus den USA unterstützen jüdische Siedler im besetzten Westjordanland und berufen sich dabei auf die Bibel

In den kommenden Wochen soll die US-Regierung endlich den Nahost-Friedensplan vorlegen. Für Zac Waller und die anderen evangelikalen Christen, die bei den Präsidentschaftswahlen für Donald Trump gestimmt haben, steht fest: Ein palästinensischer Staat sollte darin nicht vorgesehen sein.

Von Benjamin Hammer
Am 03.01.2019

Mit seiner Gitarre im Arm sitzt Zac Waller in einer Hütte vor der jüdischen Siedlung Har Bracha im von Israel besetzten Westjordanland. Er trägt einen langen Bart und ein Holzfällerhemd. Hinter ihm verläuft der Zaun von Har Bracha. Etwa einen Kilometer entfernt sind die Ausläufer der palästinensischen Großstadt Nablus zu sehen. Zac Waller singt von Prophezeiungen, die sich über den Bergen von Israel ausbreiten würden. Der Mann ist Anfang 30 und stammt ursprünglich aus den Südstaaten der USA. Er ist evangelikaler Christ, seit 14 Jahren lebt er mit seiner Familie in Har Bracha – inmitten von jüdischen Siedlern. Denen wollen die Wallers und andere Freiwillige in der Landwirtschaft helfen und somit den Willen Gottes erfüllen. Dass er damit Teil der israelischen Besatzung des Westjordanlandes ist, lässt der US-Amerikaner Waller nicht gelten. Für ihn zählt die Bibel mehr als das Völkerrecht. Und für ihn ist das hier das Land der Juden.

Der Berg dahinten, das ist Elon Moreh. In der Bibel steht, wie Abraham seine Heimat verließ. Er kam in dieses Land, das Gott ihm zeigte. Er stieg auf den Berg, und Gott sagte: Das ist das Land, das ich dir und deinen Nachfahren gebe. Für immer. Manche Leute nennen diese Gegend Westjordanland. In der Bibel heißt sie Judäa und Samaria. Das hier ist das Herzstück von Israel.

— Zac Waller, evangelikaler Christ

Für Zac Waller ist all das Teil der Prophezeiung. Er glaubt, dass Jesus Christus eines Tages auf die Erde zurückkehren wird. Dann soll es zur Endzeit kommen. Alle Christen, ob tot oder lebendig, sollen dann mit Christus in den Himmel aufsteigen. Auch die Juden, glaubt Waller, werden Christus dann als ihren Messias anerkennen. Laut Umfragen teilt eine Mehrheit der etwa 100 Millionen evangelikalen Christen in den USA diese Interpretation der Bibel. Viele erklären sich solidarisch mit Israel und seiner rechtsnationalen Regierung. Und viele haben bei den Präsidentschaftswahlen für Donald Trump gestimmt. Für den Mann also, der vor einem Jahr Jerusalem als Hauptstadt von Israel anerkannte. Eine Stadt, die auch die Palästinenser in Teilen beanspruchen. Für Zac Waller ist klar: Ein pro-israelischer US-Präsident komme gut an bei vielen Evangelikalen.

Ja, ich glaube, dass wir das Handeln der US-Regierung beeinflussen. Trump wurde ja gewählt, weil viele Evangelikale gesagt haben: Wir müssen was tun. Wenn er sich jetzt mit den Evangelikalen nicht gut stellt, dann wird er nicht wiedergewählt.

— Zac Waller, evangelikaler Christ

Ein Mann soll die engen Kontakte zwischen den Evangelikalen und dem Weißen Haus aufrechterhalten: Mike Pence, der Vizepräsident der USA. Der nannte sich in der Vergangenheit einen „evangelikalen Katholiken“. Vor einem Jahr besuchte Pence Israel und sprach in der Knesset, dem israelischen Parlament. Israelische Journalisten schrieben später, das sei keine Rede gewesen, sondern eine Predigt.

Nur ein paar Schritte von hier, in der Altstadt von Jerusalem, sehen wir, wie die Anhänger von drei Weltreligionen im permanenten Kontakt sind. Und so stehe ich heute hier, in dem Land, das Abraham versprochen wurde. Ich glaube, dass alle, die nach Freiheit und einer besseren Zukunft streben, ihre Augen auf diesen Ort richten sollten. Sie sollten bestaunen, was sie sehen.

— Mike Pence, US-Vizepräsident
Mike Pence bezeichnet sich selbst als "evangelikalen Katholiken". Foto: dpa | picture alliance

Laut Medienberichten wird die US-Regierung in den kommenden Wochen endlich ihren Friedensplan für den Nahen Osten vorlegen. Doch die Palästinenser haben den Kontakt zum Weißen Haus längst abgebrochen, weil die USA Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen. Wenn es nach Zac Waller geht, dürfte es keinen eigenen palästinensischen Staat geben. Das gesamte Westjordanland gehöre zu Israel. Bei den religiösen jüdischen Siedlern von Har Bracha kommt das gut an.

Die Leute, die hier leben, meinen es gut. Sie bauen Wein an. Ihre Motivation ist die Bibel. Genauso ist es bei uns. Also können wir hier zusammenarbeiten. Und hoffentlich bringen wir Frieden – für die Region und für die Welt.

— Zac Waller, evangelikaler Christ

Manche der jüdischen Siedler im Umkreis von Har Bracha gelten als radikal. Dass die für Frieden sorgen, bestreiten die Palästinenser freilich. Unter den Palästinensern gibt es auch Christen, vor allem der griechisch-orthodoxen und katholischen Kirche.  Aber mit denen hat sich Zac Waller – der evangelikale Christ aus den USA – nie getroffen.

Kommentare

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19 thoughts on “Im Auftrag Gottes”

    Renate, Donnerstag, 10.01.19, 11:58 Uhr

    Ich schließe mich dem Anliegen von Lotte an und bitte Sie, Frau Glass oder Herr Hammer erneut um Beantwortung der Frage von Herrn Stolpe bzw. einer entsprechenden Stellungnahme. Danke

    Ich schließe mich dem Anliegen von Lotte an und bitte Sie, Frau Glass oder Herr Hammer erneut um Beantwortung der Frage von Herrn Stolpe bzw. einer entsprechenden Stellungnahme. Danke

    ismael isaak, Dienstag, 08.01.19, 8:42 Uhr

    Stellen Sie die Frage anders herum: Wenn das Gebiet besetzt wäre und Israel wollte das Land zurückgeben, an wen eigentlich? Bis 1988 war es Teil Ost-Palästinas, heute Jordanien. Bei Gründung Jordanien ...

    Stellen Sie die Frage anders herum: Wenn das Gebiet besetzt wäre und Israel wollte das Land zurückgeben, an wen eigentlich? Bis 1988 war es Teil Ost-Palästinas, heute Jordanien. Bei Gründung Jordaniens waren die Gebiete aber nicht Teil des jordanischen Staatsgebietes. (s. Uno- Teilungsplan). Jordanien hat die Gebiete in einem aggressiven Akt besetzt (1949) und wiederum nach einem aggressivem Akt diese verloren.

    Ausserdem: Wenn der frühere Besitzer des Gebietes dieses auf unrechtmäßige Weise erworben hat (in diesem Fall Jordanien), hat der Staat, der später dieses Gebiet in gerechter Ausübung seiner Selbstverteidigung übernimmt, den besseren Rechtstitel.

    Und Doris: Alle relevanten Uno- Resolutionen sprechen von Gebieten.wird von Israel lediglich erwartet, sich „aus Gebieten“ auf „sichere und anerkannte Grenzen“ zurückzuziehen; ein Rückzug aus DEN oder gar ALLEN Gebieten, die nach dem 1967er Krieg gewonnen wurden, ist damit nicht gemeint.

      martina, Mittwoch, 09.01.19, 16:00 Uhr

      hallo stellen sie sich vor, staatsgründungen haben auch seit 1988 niemals aufgehört. deshalb muss israel das land auch nicht an eine andere frühere besatzungsmacht abgeben. ihr zitat "hat der Staat, d ...

      hallo stellen sie sich vor, staatsgründungen haben auch seit 1988 niemals aufgehört. deshalb muss israel das land auch nicht an eine andere frühere besatzungsmacht abgeben.
      ihr zitat „hat der Staat, der später dieses Gebiet in gerechter Ausübung seiner Selbstverteidigung übernimmt, den besseren Rechtstitel.“ hier machen sie einen vergleich zwischen zwei besatzungsstaaten,.. so nach dem motto ich darf besetzen, wenn ich angeblich bessere gründe habe.
      beispiele für staatsgründungen: das ehemalige jugoslawien besteht heute aus 7 nachfolgestaaten…
      gruß

    PeterM, Montag, 07.01.19, 11:45 Uhr

    Leider bin ich auch kein Experte für die rechtliche Einschätzung, welchen Status Judäa und Samaria haben. Wie schon geschrieben, war das Land vor 1967 von den Jordaniern besetzt, davor war es britisch ...

    Leider bin ich auch kein Experte für die rechtliche Einschätzung, welchen Status Judäa und Samaria haben. Wie schon geschrieben, war das Land vor 1967 von den Jordaniern besetzt, davor war es britisches Mandatsgebiet, davor waren die Osmanen dort aktiv usw. Wenn wir in der Geschichte zurückgehen uns alle Okkupanten aufgezählt haben, dann gelangen wir zu den Römern, die diesen Gebieten den Namen Palästina gaben. Von wem haben es denn die Römer ? Auch wenn man über die Ausprägungen streiten kann, gab es ein Königreich Juda, welches von jüdischen Königen regiert wurde und im dem mehrheitlich Juden lebten; zudem war dieses Reich zumindest zeitweise unabhängig.
    Damit möchte ich sagen, dass Juden auf dieses Land mindestens ein genau so großen Anspruch haben, wie alle anderen Anspruchsteller. Wie schon so oft erwähnt, bedeutet Judäa Land der Juden. Ebenso oft wurde auch schon erwähnt, dass für die Menschen die heute dort leben, natürlich die Menschrechte ungeteilt gelten.

      martina, Mittwoch, 09.01.19, 16:09 Uhr

      hallo peter. es geht einfach darum dass es nicht in frieden klappt. seit jahrzehnten. ansprüche haben sicher viele gruppen, je länger man in der geschichte zurückgeht, desto mehr gruppen... gruß

      hallo peter.
      es geht einfach darum dass es nicht in frieden klappt. seit jahrzehnten.
      ansprüche haben sicher viele gruppen, je länger man in der geschichte zurückgeht, desto mehr gruppen…
      gruß

    Renate, Montag, 07.01.19, 10:18 Uhr

    Warum bekommt man hier keine Antwort auf die gestellten Fragen? 3 Personen haben gefragt, keine einzige Frage wurde beantwortet.... Mein Wunsch zum Neuen Jahr: Liebes ARD-Team, bitte gehen Sie doch be ...

    Warum bekommt man hier keine Antwort auf die gestellten Fragen?
    3 Personen haben gefragt, keine einzige Frage wurde beantwortet….
    Mein Wunsch zum Neuen Jahr:
    Liebes ARD-Team, bitte gehen Sie doch besser auf Ihre Zuhörer/-Leser ein!

    Michael K., Samstag, 05.01.19, 18:35 Uhr

    Es müssen merkwürdige Götter sein, die für das Unrecht der Siedler mit Hilfe der Regierung, des Militärs und der indifferenten israelischen Bevölkerung einstehen sollen.

    Es müssen merkwürdige Götter sein, die für das Unrecht der Siedler mit Hilfe der Regierung, des Militärs und der indifferenten israelischen Bevölkerung einstehen sollen.

    Knut, Samstag, 05.01.19, 16:58 Uhr

    Klerikalfaschisten waren, sind und bleiben überall gefährliche Menschenfeinde, egal ob sie sich auf den Koran oder das Alte bzw. Neue Testament berufen. Oder besser gesagt: Diese Schriften für ihre id ...

    Klerikalfaschisten waren, sind und bleiben überall gefährliche Menschenfeinde, egal ob sie sich auf den Koran oder das Alte bzw. Neue Testament berufen. Oder besser gesagt: Diese Schriften für ihre ideologischen Zwecke missbrauchen. Es bleibt zumindest die Hoffnung auf einen Anstieg von Lernkurven. Punkt.

    Axel Stolpe, Donnerstag, 03.01.19, 23:40 Uhr

    Herr Hammer, in ihren Kommentaren sagen Sie immer wieder, dass Israel dieses Land zu Unrecht besetzt hat. Und wie immer, wenn ich das höre oder lese, fordere ich denjenigen der sowas behauptet auf mir ...

    Herr Hammer, in ihren Kommentaren sagen Sie immer wieder, dass Israel dieses Land zu Unrecht besetzt hat. Und wie immer, wenn ich das höre oder lese, fordere ich denjenigen der sowas behauptet auf mir im Völkerecht das zu zeigen. Also Herr Hammer bitte zeigen Sie mir wo das steht.

      Renate, Freitag, 04.01.19, 19:45 Uhr

      Also ich sehe es ja eigentlich auch so, denn das Westjordanland war vorher Teil Jordaniens, ob besetzt oder was auch immer sei mal erstmal dahingestellt. Aber im 67er Krieg wurde es von Israel erobert ...

      Also ich sehe es ja eigentlich auch so, denn das Westjordanland war vorher Teil Jordaniens, ob besetzt oder was auch immer sei mal erstmal dahingestellt. Aber im 67er Krieg wurde es von Israel erobert und dann besetzt. Wie soll oder kann man es sonst nennen? Aber wie oder wo dies völkerrechtswidrig (laut UN-Charta?) ist oder bezeichnet wird, also genau beschrieben ist, würde mich auch sehr interessieren. Ich weiß es nämlich auch nicht genau …. Danke

      Lotte, Samstag, 05.01.19, 13:23 Uhr

      Westjordanland - Judäa/Samaria - Siedlungen "Besetzt": Ja. Z..B. Tom Segev "1967-Israels zweite Geburt" ... oder ein Blick auf die Landkarte. Da regelmäßig die Begriffe "zu Unrecht besetztes Land" ode ...

      Westjordanland – Judäa/Samaria – Siedlungen

      „Besetzt“: Ja.
      Z..B. Tom Segev „1967-Israels zweite Geburt“ … oder ein Blick auf die Landkarte.

      Da regelmäßig die Begriffe „zu Unrecht besetztes Land“ oder auch „illegale Siedlungen“ verwendet werden:
      Schliesse ich mich den Rückfragen mit Bitte um Klarstellung (alte Gesetze, neue Gesetze, UN Beschlüsse – wo genau ?) an !

      Doris, Montag, 07.01.19, 11:38 Uhr

      United Nations Security Council Resolution 2334 sollte alle ihre Fragen beantworten. Zusammengefasst: Die Besatzung und die Siedlungen sind illegal!

      United Nations Security Council Resolution 2334 sollte alle ihre Fragen beantworten.

      Zusammengefasst: Die Besatzung und die Siedlungen sind illegal!

      Renate, Montag, 07.01.19, 13:58 Uhr

      Doris - Die Frage war nicht, ob die Siedlungen illegal sind sondern wo geschrieben steht, dass das Gebiet lt. Völkerrecht unrechtmäßig besetzt wurde. Allein dies würde mich auch interessieren. Es hat ...

      Doris – Die Frage war nicht, ob die Siedlungen illegal sind sondern wo geschrieben steht, dass das Gebiet lt. Völkerrecht unrechtmäßig besetzt wurde. Allein dies würde mich auch interessieren. Es hat nichts damit zu tun wie ich selbst dazu stehe. Und diese Frage ging an Herrn Hammer bzw. Das ARD-Studio und ich fände es schade wenn sie nicht beantwortet würde. Es soll te der Sachlichkeit dienen.

      Doris, Montag, 07.01.19, 16:13 Uhr

      Liebe Renate ich empfehle Ihnen die Resolution zu lesen. Die Besatzung verstößt gegen die Genfer Konvention und die Declaration of Human Rights. Israel verstößt tagtäglich in mehrere Hinsicht gegen da ...

      Liebe Renate ich empfehle Ihnen die Resolution zu lesen.

      Die Besatzung verstößt gegen die Genfer Konvention und die Declaration of Human Rights.

      Israel verstößt tagtäglich in mehrere Hinsicht gegen das Völkerrecht!

      Axel Stolpe, Mittwoch, 09.01.19, 0:35 Uhr

      Ehrlich gesagt, interessiert es mich nicht, was die in ihrer Resolution schreiben. Es geht hier um das Völkerecht. Und ich möchte gerne einmal wissen, welcher Paragraf in welchen Gesetzbuch die Unrech ...

      Ehrlich gesagt, interessiert es mich nicht, was die in ihrer Resolution schreiben. Es geht hier um das Völkerecht. Und ich möchte gerne einmal wissen, welcher Paragraf in welchen Gesetzbuch die Unrechtmässig bzw illegal ist. Mir erscheinen die zusätzlichen Worte eher als Propagandageschwaffel. Wenn ich mich mit Siedlern unterhalte, dann sagen die. Sie seien zurückgekehrt in das Kernland Israels. Mir erscheinen die Leute als Überzeugungstäter. Sie sind von ihrer Mission überzeugt. Und das übrigends ohne damit Probleme zu haben, dass ein Dorf weiter Araber wohnen.

      Lotte, Mittwoch, 09.01.19, 10:29 Uhr

      Sehr geehrte Herr Hammer, "Westjordanland/Judäa-Samaria" und "Siedler" sind politisch sensible Themen - wie Sie sicher wissen und an den Reaktionen auf Ihren Artikel sehen. Ich fände es gut, wenn Sie ...

      Sehr geehrte Herr Hammer,

      „Westjordanland/Judäa-Samaria“ und „Siedler“ sind politisch sensible Themen – wie Sie sicher wissen und an den Reaktionen auf Ihren Artikel sehen.

      Ich fände es gut, wenn Sie auf der reinen Sachebene die Anfangsfrage von Axel Stolpe für die Leser Ihres Artikels beantworten würden.

      Doris, Mittwoch, 09.01.19, 11:20 Uhr

      Und weil die Siedler keine Probleme mit den Arabern haben zünden die Siedler die Olivenbäume an? Die Siedler greifen arabische Kinder auf dem Schulweg an. Die IDF muss palästinensische Kinder auf dem ...

      Und weil die Siedler keine Probleme mit den Arabern haben zünden die Siedler die Olivenbäume an?
      Die Siedler greifen arabische Kinder auf dem Schulweg an. Die IDF muss palästinensische Kinder auf dem Schulweg vor Siedlern schützen. Die Siedler verleiben sich die Brunnen der arabischen Dörfer und blockieren den Arabern den Zugang zu den Brunnen, weil sie kein Problem mit den Arabern haben?

      Sorry aber ihre Märchen sind wirklich lächerlich!

      Wenn Sie UN-Resolutionen des Sicherheitsrates, die sich auf das Völkerrecht beziehen nicht interessieren, dann interessiert sie auch das Völker- und Menschenrecht nicht.

      Würden Sie Menschenrechte interessieren würden sie einen Staat wie Israel, der Sippenhaft, Kollektivstrafen und zig andere Verbrechen gegen unschuldige einsetzt verurteilen und nicht hoffieren!

      martina, Mittwoch, 09.01.19, 15:41 Uhr

      hallo axel. im vökerrecht was sie akzeptieren stehen ganz allgemein die pflichten einer besatzungsmacht haager landkriegsordnung von 1900 circa. und ist auch erst im laufe der jahre zum allgemein aner ...

      hallo axel. im vökerrecht was sie akzeptieren stehen ganz allgemein die pflichten einer besatzungsmacht haager landkriegsordnung von 1900 circa. und ist auch erst im laufe der jahre zum allgemein anerkannten völkerrecht geworden.
      seit 1945 definiert die uno völkerrecht in allgemeinen erklärungen und resolutionen zu bestimmten fällen, wie eben israel.
      insofern erkennnen sie nur völkerrecht an, das in der vergangenheit liegt und vor der besatzung war. oder ganz allgemeines völkerrecht, wie die genfer konventionen.
      fakt ist, das die uno resolutionen in unserer zeit konkrete fälle vom völkerrecht definiert. und sie erkennen die uno als solche nicht an.
      und ich verstehe auch nicht, wie alle anderen sich hier jetzt fragen, wo das
      sonst konkret stehen könnte. das kann gar nicht sein….
      gruß

      Michael K., Mittwoch, 09.01.19, 17:51 Uhr

      Axel Stolpe, Pariastaaten plegen sich nicht an Gepflogenheiten und Absprachen der internationalen Staatengemeinschaft und internationale Zusammenarbeit zu halten. Deswegen ist eine BDS- Bewegung notwe ...

      Axel Stolpe, Pariastaaten plegen sich nicht an Gepflogenheiten und Absprachen der internationalen Staatengemeinschaft und internationale Zusammenarbeit zu halten. Deswegen ist eine BDS- Bewegung notwendig um auf Einhaltung der Menschnrechte, Gleichheit und Recht auf Freiheit zu bestehen. Befürworter eines Apartheidstaates sehen das selbstverständlich anders.

      Was bedeuten dir vetriebene Menschen., Menschen die aus ihren Dörfern vertrieben wurden, deren Dörfer zerstört wurden, damit sie nie wieder zurückkehren können. Was sind das für Siedler, die keine Scham haben, Menschen zu schikanieren, ihnen die Olivenbäume zu zerstören, ihre Wasserquellen zu beanspruchen, ihnen das Land abzusprechen, was ihnen immer gehört hat und was ihnen seit Generationen ein Einkommen und das Überleben ermöglicht hat.