Foto: BR | ARD Tel Aviv

Foto: BR | ARD Tel Aviv

Hamas und Fatah auf Versöhnungskurs

Livestream Tel Aviv Studio 8. Nov. 2017

Nach zehn Jahren politischer Spaltung wollen die verfeindeten Palästinenser-Organisationen wieder eine Einheitsregierung bilden. Zunächst will die Hamas die Verwaltung des Gaza-Streifens abgeben und am Ende des Prozesses sollen freie Parlaments- und Präsidentschaftswahlen stehen. Doch meinen es beide Seiten wirklich ernst? Oder ist die Versöhnung von Außen erzwungen und zum Scheitern verurteilt?

Von Studio Tel Aviv
Am 08.11.2017

Moderation: Susanne Glass, Tim Assmann | Kamera: Alex Goldgrabber | Ton: Ricardo Levi | Redaktion: Susanne Drost | Schnitt: Amir Tal, Edo Nissenbaum

Kommentare

Kommentare werden vor der Freischaltung geprüft.
Mehr in den Kommentarrichtlinien

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Noch 1000 Zeichen.

12 thoughts on “Hamas und Fatah auf Versöhnungskurs”

    PeterM, Freitag, 17.11.17, 12:01 Uhr

    Sollte heißen: mit der Äußerung , "Israel sei mehr Terrorstaat als Hamas und Hisbollah zusammen".......

    Sollte heißen:
    mit der Äußerung , „Israel sei mehr Terrorstaat als Hamas und Hisbollah zusammen“…….

    PeterM, Freitag, 17.11.17, 11:59 Uhr

    Doris, mit der Äußerung Israel sei mehr als Hamas und Hisbollah zusammen, haben Sie jedes Maß verloren; hier erkenne ich ein unkontrolliertes Maß an Wut, was den Boden der Realität verloren hat. Für m ...

    Doris, mit der Äußerung Israel sei mehr als Hamas und Hisbollah zusammen, haben Sie jedes Maß verloren; hier erkenne ich ein unkontrolliertes Maß an Wut, was den Boden der Realität verloren hat.
    Für mich ist es ein Segen, dass es den Staat Israel gibt. Wenn das nicht der Fall wäre, gäbe es auf dieser kleinen Landoase zustände, wie wir sie in Syrien und den umliegenden arabischen Ländern sehen können.
    Israel hat natürlich auch einige Fehler begangen, z. B. aus dem Gaza abzuziehen und die Menschen mit korrupten, menschenverachtenden Führern zurückzulassen, denen die Bevölkerung völlig egal ist.
    Die Misere der Moslime sind nicht die Juden, es ist die menschenverachtende Struktur des Islam, der von Beginn an mordend und hegemonial unterwegs ist.

    gunther, Mittwoch, 15.11.17, 9:47 Uhr

    Doris, bravo. Was ist terroristisch? Was ist rassistisch? Über 90% der Palästinenser haben antisemitische Einstellungen. Hamas und Hisbollah werden vom Iran finanziert. Gemeinsam ist denen das Ziel de ...

    Doris, bravo.
    Was ist terroristisch? Was ist rassistisch?
    Über 90% der Palästinenser haben antisemitische Einstellungen. Hamas und Hisbollah werden vom Iran finanziert. Gemeinsam ist denen das Ziel der Zersörung Israels.
    Ihre Pali-Propaganda und Ihr Antisemitismus sind frappierend.

      Doris, Mittwoch, 15.11.17, 14:44 Uhr

      Wie bitte? 90% der Palästinenser haben antisemitische Einstellungen? Sie wissen schon, dass die Palästinenser selber Semiten sind. Und 90% ich bitte Sie. Woher haben Sie diese Informationen? Solange S ...

      Wie bitte? 90% der Palästinenser haben antisemitische Einstellungen? Sie wissen schon, dass die Palästinenser selber Semiten sind. Und 90% ich bitte Sie. Woher haben Sie diese Informationen?

      Solange Sie mich des Antisemitismus bezichtigen kann ich Sie nicht erst nehmen. Auf ihre andauernden Verleumdungen und Lügen sollten Sie bitte verzichten.

    gunther, Dienstag, 14.11.17, 8:36 Uhr

    Seltsam, seltsam. Die Hamas unterdrückt die eigene Bevölkerung in Gaza. Es gibt öffentliche Hinrichtungen. Im Westjordanland existiert Zensur. Palästinenser werden in den Gefängnissen der PA gefoltert ...

    Seltsam, seltsam. Die Hamas unterdrückt die eigene Bevölkerung in Gaza. Es gibt öffentliche Hinrichtungen.
    Im Westjordanland existiert Zensur. Palästinenser werden in den Gefängnissen der PA gefoltert.
    Alles das ist natürlich gerechtfertigt.
    Herr K. will bestimmt gerne unter der Hamas oder PA leben.

    gunther, Dienstag, 14.11.17, 8:03 Uhr

    Natürlich kann Terrorismus gerechtfertigt werden. Verantwortlich sind die bösen Juden. Ein Blick in die Charta der Hamas und damit deren Ziel der Vernichtung Israels lohnt sich. Jetzt fehlt nur noch, ...

    Natürlich kann Terrorismus gerechtfertigt werden. Verantwortlich sind die bösen Juden.
    Ein Blick in die Charta der Hamas und damit deren Ziel der Vernichtung Israels lohnt sich.
    Jetzt fehlt nur noch, dass am Terror des IS die Juden schuld sind.
    Auch die Terroranschläge in Paris vor 2 Jahren sind natürlich gerechtfertigt.
    Den Terrorismus jegliche Verantwortung für ihr Tun abzusprechen, nur weil sie arabische Moslems sind, das ist Rassismus.

    Michael K., Sonntag, 12.11.17, 14:50 Uhr

    Eine Frage war, warum man immer wieder an einer Zwei-Staaten Lösung festhält, aber nichts tut. Susanne meinte, man würde etwas tun, auch hätten Politiker sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. So in ...

    Eine Frage war, warum man immer wieder an einer Zwei-Staaten Lösung festhält, aber nichts tut. Susanne meinte, man würde etwas tun, auch hätten Politiker sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. So in etwa war die Aussage.

    Ich habe die Frage gestellt, weil ich meine, dass das Verhalten unserer Regierungn als höchst unzufrieden und ineffektiv zu beurteilen ist. Man erkennt das Unrecht, weiss die einzufordernden Lösungen und traut sich nicht Konsequenzen zu ziehen. Diplomaten, Regierungsvertreter geben sich laufend ein Stelldichein in Jerusalem und meistens auch in Ramallah, aber es bleibt bei Besuchen und leeren Worten. Als würde eine Kolonialmacht von selbst zur Vernunft kommen, sich auf das Recht auf Freiheit und Selbstbestimmung für alle Menschen besinnen und entsprechend handeln! Man organisiert Friedenskonferenzen (Dez.2016) und überlässt es dann doch der USA und liefert stattdessen von Steuern subventionierte U-Boote und militärische Zusammenarbeit. Es ist beschämenswert.

    Michael K., Sonntag, 12.11.17, 14:02 Uhr

    Habe mir den Livestream vor einigen Tagen angehört. Nur kurz einige Bemerkungen. 1. Mit oder ohne Versöhnung, kein Staat/Volk hat das Recht einen anderen Staat/anderes Volk zu besetzen, zu vertreiben, ...

    Habe mir den Livestream vor einigen Tagen angehört. Nur kurz einige Bemerkungen.

    1. Mit oder ohne Versöhnung, kein Staat/Volk hat das Recht einen anderen Staat/anderes Volk zu besetzen, zu vertreiben, zu enteignen und Unterdrückung als Notwendigkeit zu verkaufen. Tim macht auf Israels Sicherheitsbedürfnis aufmerksam. Und man hört es immer wieder. Als hátte ein entrechtetes und unterdrücktes Volk kein Sicherheitsbedürfnis.

    2. Susanne hob ausdrücklich hervor, dass Hamas eine Terrororganisation sei. Die Verrohung einer Gesellschaft geht mit der Unterdrückung einher. Vor 15-20 Jahren wäre Hamas kaum in der Lage gewesen, eine bestimmende Rolle zu spielen. Eine falsche und verlogene Politik hat ihnen die heutige Rolle ermöglicht. Was kann man übrigens von Menschen erwarten, die unrechtmässig eingeschlossen sind? Eine
    Besatzungsarmee, die nächtlich in palästinensische Dörfer und Häuser einfällt, die Zivilbevölkerung terrorisiert und gefangen nimmt ist keine Terrororganisation?

      ariel, Montag, 13.11.17, 11:49 Uhr

      du hast wohl noch nie etwas von eigenverantwortung gehoert. wie ist die situation israels anders? israel war von feinden umzingelt. in den jahren nach seiner entstehung gab es unterversorgung der bevo ...

      du hast wohl noch nie etwas von eigenverantwortung gehoert. wie ist die situation israels anders? israel war von feinden umzingelt. in den jahren nach seiner entstehung gab es unterversorgung der bevoelkerung. es gab terroranschlaege. dazwischen kamen immer mehr juedische fluechtlinge ins land.

      haette man sich damals so verhalten, wie die palaestinenser sich verhalten, gaebe es heute keinen israel. dass israel heute politisch, wirtschaftlich und militaerisch so stark dasteht ist nur dem eigenem tun zu verdanken. man hat von anfang an in erster linie in die menschlichen ressourcen investiert. man hat nicht die gesammten gelder in die waffen und militaers gesteckt. das ziel war eine starke gesellschaft aufzubauen. die aufgabe der armee war das ueberleben dieser gesellschaft zu sichern.

      die araber befinden sich in so einer lage, weil sie immer wieder das geld verschwenden und die menshclichen ressourcen vernachlaessigt haben. das ist nicht israels schuld.

      Doris, Montag, 13.11.17, 15:17 Uhr

      Ich sehe das genauso. Der Staat Israel ist eine deutlich schlimmere Terrororganisation als Hamas und Hisbollah zusammen. Die Hamas und die Hisbollah wurden ja erst als Reaktion auf den andauernden isr ...

      Ich sehe das genauso. Der Staat Israel ist eine deutlich schlimmere Terrororganisation als Hamas und Hisbollah zusammen. Die Hamas und die Hisbollah wurden ja erst als Reaktion auf den andauernden israelischen Terrorismus gegründet. Man sollte endlich die Wurzel des Konflikts angehen. Das wäre die Vertreibung, Entrechtung und Unterdrückung der Palästinenser durch europäische Zionisten.
      Ohne die Einwanderung rassistischer europäischer Zionisten wäre es nie zu dem Konflikt gekommen. Dann würden Heute Christen, Juden und Muslime friedliche zusammenleben, wie es vor dem Zionismus war.

      martina, Dienstag, 14.11.17, 6:56 Uhr

      hallo michael. zynisch gesagt. die hamas bedankt sich für deine antwort. mehr kann ich dazu nicht sagen.

      hallo michael. zynisch gesagt. die hamas bedankt sich für deine antwort. mehr kann ich dazu nicht sagen.

      ariel, Mittwoch, 15.11.17, 9:50 Uhr

      doris, ich wundere mich, dass deine beitraege hier veroeffentlicht werden. du hast gerade alle juden, die nach israel einwandern als rassisten bezeichnet. "Dann würden Heute Christen, Juden und Muslim ...

      doris, ich wundere mich, dass deine beitraege hier veroeffentlicht werden. du hast gerade alle juden, die nach israel einwandern als rassisten bezeichnet.

      „Dann würden Heute Christen, Juden und Muslime friedliche zusammenleben, wie es vor dem Zionismus war.“

      ich weiss echt nicht aus welche maerchenland du diese zeilen schreibst. die muslime sind nicht mal in der lage wenigstens mit sich selbst im frieden zu leben.