Foto: BR | ARD Tel Aviv

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Grün verbindet

Plantage im Westjordanland

Links und rechts der trennende Grenzzaun, dazwischen: eine grüne Plantage. Hier gibt es Blumen, Früchte und uralte Olivenbäume. Schon die Lage im Westjordanland macht diesen Ort zur Begegnungsstätte von Israelis und Palästinensern.

Von Mike Lingenfelser
Am 14.08.2017

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Beitrag: Mike Lingenfelser – Kamera: Michael Shubitz – Ton: Ricardo Levy – Schnitt: Ethan Spilkin

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13 thoughts on “Grün verbindet”

    gunther, Samstag, 19.08.17, 11:52 Uhr

    @ Knut Was ist ein "sehr qualifizierter Blog"? Befindlichkeiten werden geäußert. Meine Anmerkungen beruhen auf Meldungen in öffentlich zugänglichen Medie und wissenschaftlichen Forschungsergebnissen. ...

    @ Knut

    Was ist ein „sehr qualifizierter Blog“?
    Befindlichkeiten werden geäußert.
    Meine Anmerkungen beruhen auf Meldungen in öffentlich zugänglichen Medie und wissenschaftlichen Forschungsergebnissen.
    Das ist der Unterschied. Auch zu Ihnen.
    Die „Besatzung“ des Westjordanlandes durch Israel ist ebenso schon 50 Jahre her.
    Ihre Argumentation ist also nicht überzeugend.

      martina, Sonntag, 20.08.17, 4:59 Uhr

      hallo gunther, ich gebe knut recht. knut hat nicht behauptet, das du lügst. du lässt nur die andere hälfte weg. es gibt leider auch von dir keine zeichen hier in dem blog, die auf zubewegung der israe ...

      hallo gunther, ich gebe knut recht. knut hat nicht behauptet, das du lügst. du lässt nur die andere hälfte weg. es gibt leider auch von dir keine zeichen hier in dem blog, die auf zubewegung der israelischen seite auf die palästinenser geht. immer und immer wieder kommen von ihnen die gleichen argumente. ub die benutzung von teilen der internationalen hilfsgelder für terror/milizen usw.
      leider lassen sie komplett weg, das so wenigstens ein teil für die bevölkerung ankommt. sie lassen einfach immer die hälfte weg. und gehen nur auf konfrontationskurs gegenüber den palästinensern.
      aber michael werfen sie das vor, das er einseitig für palästinenser stellung bezieht.
      und: was macht es besser, das jordanien das gebiet auch besetzte. was macht das besser????

      gunther, Sonntag, 20.08.17, 11:40 Uhr

      Marina, ich habe nirgendwo behauptet, dass mir Knut Lüge unterstelle. Was er vorbrtngt, sind die üblichen Klischees der sog. Israelkritiker: Israel ist an allem schuld, die Palästinenser sind grundsät ...

      Marina, ich habe nirgendwo behauptet, dass mir Knut Lüge unterstelle.
      Was er vorbrtngt, sind die üblichen Klischees der sog. Israelkritiker: Israel ist an allem schuld, die Palästinenser sind grundsätzlich die Opfer.
      Knut arbeitet mit zweierlei Maßstäben. Die Anwendung doppelter Standards, indem man von Israel ein Verhalten fordert, das von keinem anderen demokratischen Staat erwartet und verlangt
      wird.

      Abgesehenj davon, dass es in den arabischen Staaten keine Demokratie gibt, ist das nach der Wissenschaft ein Kennzeichen von Antisemitismus.
      Und genau dagegen wehre ich mich.
      Ich weiß, dass in Deutschland Antisemitismus wieder ganz offen geäußert werden kann und eine beliebte Erscheinung auf Straßen, in Schulen, in der Politik und auch hier ist.
      Diesen aber mit Humanismus, Streben nach Freiheit und Gerechtigkeit zu bemänteln, ist schon perfide.

      martina, Montag, 21.08.17, 21:27 Uhr

      hallo gunther, ich kann nicht erkennen, das knut mit zweierlei maßstäben misst! er hatte sowohl jordanien als auch israel kritisiert wegen der besatzung. und nur betont, dass das eine vergangenheit is ...

      hallo gunther, ich kann nicht erkennen, das knut mit zweierlei maßstäben misst! er hatte sowohl jordanien als auch israel kritisiert wegen der besatzung. und nur betont, dass das eine vergangenheit ist und das andere besteht.
      und das israel an allem schuld sei. hat er auch nicht behauptet. aber israel ist definitiv eine besatzungsmacht! das hat er gesagt! was fordert er von israel, was er von einem anderen demokratischen staat nicht fordert?
      und dann grundsätzlich noch einmal zu betonen, das es in deutschland antisemitismus gibt. ja gibt es. schon immer. das sagen sie auch immer wieder, das es das gibt. aber was hat das mit knut zu tun? lg

    Knut, Freitag, 18.08.17, 22:47 Uhr

    Sehr geehrter Michael K./gunther, Sie mögen es sich nicht ansatzweise vorstellen, wie Sie die Leser/-innen dieses sehr qualifizierten Blogs langweilen können! Nur so viel: Was und wie durch das (ebenf ...

    Sehr geehrter Michael K./gunther,

    Sie mögen es sich nicht ansatzweise vorstellen, wie Sie die Leser/-innen dieses sehr qualifizierten Blogs langweilen können! Nur so viel: Was und wie durch das (ebenfalls) rechtswidrig, doch weitaus weniger kritisierte Besatzungsmacht aufgetretene Jordanien (immerhin mindestens 50 Jahre her) irgendwie irgendwann (über mehr oder weniger dunkle Kanäle) finanziert worden ist, interessiert doch heutzutage niemanden auch nur die Bohne! Schauen Sie mal nur auf das, was „Bibi“ und Co. dem Land, das sich lt. letzter Regierungserklärung dezidiert u.a. der „Rule of Law“ verschieben hat (ja, schauen Sie bitte genau da mal rein – u.a. unter Ha’aretz können Sie jede Menge dazu googeln!!) – und dann gleichen Sie das mal bitte mit der aktuellen Realität ab!
    Die aktuelle rechtsnationale Regierung in Jerusalem steht für strikte Trennung statt Verständigung über Kultur- und Politgrenzen hinweg. Hier wie jenseits des Atlantiks. Pendelschlag in die andere Richtung?

    Michael K., Mittwoch, 16.08.17, 21:20 Uhr

    Da hat sich ein tüchtiger palästinensischer Entrepreneur mit den gegebenen Umständen abgefunden. So soll es sein. Israelis bekommen billige Waren. Die können ja gut mit den Palästinensern. Es sind nur ...

    Da hat sich ein tüchtiger palästinensischer Entrepreneur mit den gegebenen Umständen abgefunden. So soll es sein. Israelis bekommen billige Waren. Die können ja gut mit den Palästinensern. Es sind nur die Politiker, die sich daneben benehmen. Also kann man sich auch mit dem im Video gezeigten Sicherheitszaun abfinden (sieht mehr nach Todesstreifen aus; kommt irgendwie bekannt vor). Und der Geschäftsinhaber darf dreimal durch den Streifen oder Zaun sich bewegen nach angeforderter und hoffentlich erhaltener Erlaubnis von der israelischen Militärverwaltung. Kommt er zu spät, dann ist ein Geschäft in die Hose gegangen. Tolles System! Sollte man in Deutschland auch einführen. Da wird sich dann auch niemand aufregen. Unter diesen Umständen muss es doch möglich sein eine Wirtschaft zum Florieren zu bringen? Einer arroganten Besatzung fehlt der Kompass um sich über so etwas Gedanken zu machen.

      Knut, Donnerstag, 17.08.17, 12:15 Uhr

      Sicherlich, der für die Realität der Besatzung maßgeblichen Regierung in Jerusalem fehlt vollkommen der besagte Kompass. Doch was bleibt den Menschen, die vor Ort leben und in irgendeiner Form überleb ...

      Sicherlich, der für die Realität der Besatzung maßgeblichen Regierung in Jerusalem fehlt vollkommen der besagte Kompass. Doch was bleibt den Menschen, die vor Ort leben und in irgendeiner Form überleben und sich das Leben unter den gegebenen Umständen so angenehm bzw. erträglich wie möglich gestalten wollen, auch anderes übrig? Arbeits- und perspektivlos vor sich hinvegetieren? Steine und Bomben werfen? Ist es mittel- bis langfristig nicht zielführender, hunderte und tausende solcher kleiner Begegnungsmöglichkeiten zwischen hebräisch- und arabischsprachigen Menschen zu schaffen, deren tagtägliche (im besten Fall positive) Erfahrungen miteinander auch zu einem Umdenken innerhalb der Gesellschaften auf beiden Seiten der Sperranlagen bzw. innerhalb der zahlreichen Gruppen im Kernland führen werden? Ich vermisse die nach VORNE gerichtete Konstruktivität in Ihrem Kommentar! Ach ja, was mag die deutsche Teilung einst erträglicher gemacht haben? Tägliche menschlichen Begegnungen vielleicht?

      gunther, Freitag, 18.08.17, 10:49 Uhr

      Herr K., Sie langweilen mit Ihrer Penetranz von der Besatzung. Bis heute warte ich auf Ihre Stellungnahme zur Besatzung durch Jordanien. Das war alles rechtens? Dass im Westjordanland finanzielle Mitt ...

      Herr K.,

      Sie langweilen mit Ihrer Penetranz von der Besatzung.
      Bis heute warte ich auf Ihre Stellungnahme zur Besatzung durch Jordanien. Das war alles rechtens?
      Dass im Westjordanland finanzielle Mittel fehlen, liegt nicht zuletzt an der Fatah. Abzweigung internationaler Hilfsgelder für die Alimentierungt von Terroristen, monatliches Gehalt für Abbas? Palast für Abbas für 13 Mio. Boykott von israelischen Firmen, die für Palästinenser im Westjordanland Arbeitsplätze schaffen.

      Michael K., Sonntag, 20.08.17, 1:10 Uhr

      Knuth, man muss sich anpassen, um zu überleben? Über ein anderes Volk zu herrschen ist unannehmbar. Jahrzehnte dauernde Besatzung hat die Menschen nicht näher gebracht. Juden dürfen nicht ins Westjord ...

      Knuth, man muss sich anpassen, um zu überleben? Über ein anderes Volk zu herrschen ist unannehmbar. Jahrzehnte dauernde Besatzung hat die Menschen nicht näher gebracht. Juden dürfen nicht ins Westjordanland / Gaza, und umgekehrt, Palästinenser nur mit Genehmigung nach Israel. Die Besatzung wird banalisiert, Menschen leben in Unfreiheit, Frieden nicht gewollt. Arbeits- und perspektivlos dahinvegetieren tut man besonders in Gaza. Wen stört es? Und dich langweilt es!
      Daher sich empören, Widerstand leisten. D und USA nicht Waffen liefern, sondern Frieden einfordern. „Grün verbindet“ klingt positiv. Im Grunde beschreibt es die Normalität, die die Besatzer haben wollen: Kontrolle (man benötigt Genehmigungen für alles) und angepasste, ergeben Untertanen. Stéphane Hessel (dt. Jude, franz. Widerstandskämpfer, Diplomat, KZ-Überlebender, Mitverfasser der UN-Menschenrechte) erwartet von dem Privilegierten, dem Nicht-Privilegierten zu helfen privilegiert zu werden. Das ist der Weg nach vorne.

      martina, Sonntag, 20.08.17, 4:40 Uhr

      hallo michael, auf deiner antwort zu al jazeera, kann ich leider nicht mehr antworten. du hattest al jazeera als informationsquelle benannt und bleibst dabei. naja. ich habe was gegen sehr einseitige ...

      hallo michael, auf deiner antwort zu al jazeera, kann ich leider nicht mehr antworten. du hattest al jazeera als informationsquelle benannt und bleibst dabei. naja. ich habe was gegen sehr einseitige quellen. und die beschreibung des attentates ist heftig. wie soll ich dann davon ausgehen, das andere storys etwas von objektivität haben oder wo man zumindest zugibt, das man ne meinung hat. wie soll ich das unterscheiden??? da müsste ich dann auch gleichzeitig immer noch die pro israelischen zeitungen lesen. die auch nich auf deutsch erscheinen. keine ahnung wie du das machst.
      es stimmt, ich habe gesagt, das es mit der erziehung zusammenhängen muss, wenn ab 12jährige attentate ausüben. sprich keine achtung vor anderen menschenleben haben. und da bleibe ich auch dabei. leider hast du nicht für dich notiert, das ich das nicht nur bei palästinenser denke. sondern auch für jüdische kinder denke, die die palästinenser hassen!
      du unterstellst mir eine einseitigkeit, die befremdlich ist.

      Michael K., Sonntag, 20.08.17, 14:00 Uhr

      Martina, in der Zeit ist heute (Sonntag) ein Artikel über Al-Jaazeera.

      Martina, in der Zeit ist heute (Sonntag) ein Artikel über Al-Jaazeera.

      Michael K., Sonntag, 20.08.17, 14:49 Uhr

      Martina, ich unterstelle dir nicht Einseitigkeit. Du urteilst nur sehr voreilig über die Erziehung jugendlicher Palästinenser. Bedenke, die meisten jungen Palästinenser sind mit Symbolen und physische ...

      Martina, ich unterstelle dir nicht Einseitigkeit. Du urteilst nur sehr voreilig über die Erziehung jugendlicher Palästinenser. Bedenke, die meisten jungen Palästinenser sind mit Symbolen und physischen Gegebenheiten der Besatzung aufgewachsen. D.h. sie sind von Jugend auf mit Checkpoints, israelischen Soldaten, die durch ihre Dörfer u. Städte ziehen, und den Regeln militärischer Präsenz täglich konfrontiert. Wie fühlen wohl Eltern, die ja auch von der Besatzung täglich betroffen sind und die sich auch ihrer Geschichte bewusst sind. Will damit sagen, das politische Klima, gefühlte Unterdrückung erzieht und formen Haltung zu Identität und reaktionärer Handlung.

      Ich glaube nicht, dass jungen Israelis in ihrer Militärausbildung Hass gepredigt wird. Aber pro-aktiv wird ihnen eine Narrative des Konfliktes mit auf den Weg gegeben, dass es ihnen erlaubt Palästinensern jederzeit in ihre Schranken zu verweisen und die Kontrolle über eine palästinensische Bevölkerung zu sichern.

      martina, Montag, 21.08.17, 21:45 Uhr

      michael, in dem interview wird leider nicht kritisch nachgefragt. außer bei Karadawi. und da wird als antwort dann sehr relativiert. das was ich aber auf der arabischen seite gefunden habe, ist ein be ...

      michael, in dem interview wird leider nicht kritisch nachgefragt. außer bei Karadawi. und da wird als antwort dann sehr relativiert.
      das was ich aber auf der arabischen seite gefunden habe, ist ein bericht. kein kommentar, nichts in der art. und das war, die attentäter eben als martyrer hinzustellen. in dem interview ist merkwürderweise eine gewisse distanzierung davon zu sehen…. aber warum ist es dann auf der arabischen seite als meldung zu sehen.
      leider, sehr leider wurde nicht kritischer nachgefragt!!!!!
      und das ist für meine begiffe dann nicht mit fox usw vergleichbar.
      lg martina