Foto: picture-alliance | dpa

Foto: picture-alliance | dpa

Ferien bei den Kassam-Brigaden

Palästinensische Jugendliche werden für den Krieg trainiert

Der militärische Arm der in Gaza regierenden Hamas lädt in den Sommerferien zu ganz speziellen Feriencamps. Jugendliche ab 15 Jahren sollen dort im sogenannten Befreiungskampf ausgebildet werden. Nach Angaben der Kassam-Brigaden haben in diesem Jahr 30-tausend teilgenommen. Einen Teil der Ausbildung konnten wir filmen. YouTube-Vorschau – es werden keine Daten von YouTube geladen.

Von Susanne Glass
Am 08.09.2016

Der militärische Arm der in Gaza regierenden Hamas lädt in den Sommerferien zu ganz speziellen Feriencamps. Jugendliche ab 15 Jahren sollen dort im sogenannten Befreiungskampf ausgebildet werden. Nach Angaben der Kassam-Brigaden haben in diesem Jahr 30-tausend teilgenommen. Einen Teil der Ausbildung konnten wir filmen.

YouTube-Vorschau – es werden keine Daten von YouTube geladen.

Beitrag: Susanne Glass – Kamera: Sawah Abu Seif – Schnitt: Amir Tal

Google Maps-Vorschau - es werden keine Daten von Google geladen.

Kommentare

Kommentare werden vor der Freischaltung geprüft.
Mehr in den Kommentarrichtlinien

9 thoughts on “Ferien bei den Kassam-Brigaden”

    gunther, Montag, 12.09.16, 12:02 Uhr

    Hammid, mutig. deutlich, überzeugend. In den letzten 3 Wochen konnte ich wieder erleben, wie friedlich es in Israel sein kann. Zwischen allen. Auch in Jerusalem. Wenn aber Sebastien sich bei seinem De ...

    Hammid,
    mutig. deutlich, überzeugend.
    In den letzten 3 Wochen konnte ich wieder erleben, wie friedlich es in Israel sein kann. Zwischen allen. Auch in Jerusalem.

    Wenn aber Sebastien sich bei seinem Denkvermögen auf seine „guten Gene“ beruft, so erweist er sich nicht nur als arrogant, sondern vor allem als rassistisch. Seine dreiste Art, gefüllt mit unreflektiertem Rassismus, macht in Wirklichkeit jede Kommunikation unmöglich. Von Gefühlen für Mitmenschen ganz zu schweigen.

    „…“

    Anmerkung BLOG-Redaktion: Dieser Kommentar wurde aufgrund der Kommentarrichtlinien gekürzt.

      Renate, Montag, 12.09.16, 16:49 Uhr

      Ist ja gut Gunther, was Sie da im ersten Teil Ihres Kommentars geschrieben haben....aber was soll der Rest? Ist doch totaler Quatsch. Sébastien ist für mein Empfinden einfach genervt von der dauernden ...

      Ist ja gut Gunther, was Sie da im ersten Teil Ihres Kommentars geschrieben haben….aber was soll der Rest? Ist doch totaler Quatsch. Sébastien ist für mein Empfinden einfach genervt von der dauernden Anmache und Rumkrittelei und er hat ein Recht dazu, das laut und deutlich zu sagen. Was hat das mit Rassismus und angeblich fehlendem Mitgefühl zu tun? Ich jedenfalls finde es erfrischend, unabhängig davon, was ich selbst denke, denn das schreib ich ja auch, und wie schon zu früheren Zeite denken und empfinden wir alle verschieden und das ist auch gut so 🙂

      Sébastien, Montag, 12.09.16, 23:01 Uhr

      Ach gunther, "gute Gene" hat was mit dem (Aussehen) zu tun, das man von seinen Eltern 'mitbekommen' hat. Das war ein Wortspiel, ein Joke, eine Art Lockerungsübung bezogen auf Lottes Fassung- und Form- ...

      Ach gunther,
      „gute Gene“ hat was mit dem (Aussehen) zu tun, das man von seinen Eltern ‚mitbekommen‘ hat. Das war ein Wortspiel, ein Joke, eine Art Lockerungsübung bezogen auf Lottes Fassung- und Form-Gerede. No big deal. Und egal soundso.

      Aber bitte, wenn’s Dich glücklich macht.

    'Hammid, Sonntag, 11.09.16, 23:56 Uhr

    Ich bin auch wie Mahmud grossgeworden. Die Juden haben unser Land geklaut, es war schon immer unseres, und die haben hier nichts zu suchen. Nur ein toter Jude ist ein guter Jude. Ich wurde sozusagen n ...

    Ich bin auch wie Mahmud grossgeworden. Die Juden haben unser Land geklaut, es war schon immer unseres, und die haben hier nichts zu suchen. Nur ein toter Jude ist ein guter Jude. Ich wurde sozusagen nicht nur gezwungen so zu denken, sondern „genetisch“ dazu veranlagt. Trotzdem darf ich nachdenken. Politiker auf beiden Seiten haben kein Interesse an uns Menschen. Sie haben Interesse an Macht, Krieg, Geld, und sind Puppen für die geopolitischen Planspiele einiger weniger Mächtigen. Wie auch viele in den Medien, wenige sind sich bewusst für welche vernichtende Rolle sie sich zur Verfügung stellen. Ein Matisyahu spielt jedoch im israelischen Parlament, der Knesset, ein Lied über unsere gemeinsamen Träume keinen Krieg mehr zu sehen. Die Träume des kleinen Mannes. Das wäre bei uns undenkbar. Aber diese, wie ich später rausfand, unsere Cousins, werden dafür gerichtet, während ein menschenverachtendes Terrorcamp mit einer Selbstverständlichkeit hier gezeigt wird, das selbst mir schlecht wird. Diese Menschen sind als erstes verantwortlich für unser Leiden, wenn man mal die menschliche Dummheit als ersten Grund weglässt. Und es tut mir weh, dass Sie, liebe ARD, daran teilnehmen und gleichzeitig sich hier immer mehr eine Stimmung gegen meine jüdischen Cousins verbreitet, die es in Deutschland schonmal gab. Damals wusste auch keiner von etwas. Alles Gutmenschen. Frieden entsteht in den Herzen, nicht am politisch-korrupten „Verhandlungstisch“. Bitte überlegen Sie in Zukunft dreifach, bevor Sie weitere scheinbar pro-„palästinensische“ und „israelkritische“ Posts verabschieden, denn ich bin überzeugt von einem: Diese Strategie klappt nicht. Sie schaden uns den Arabern, und den – in überwältigender Mehrheit – friedliebenden Israelis wie allen anderen Menschen am meisten. Und Ihrem gewissen eines Tages auch. Danke
    PS: Für das was ich hier sage kann ich von meinen eigenen Leuten echte Probleme haben. DasGleiche gilt nicht bei unseren jüdischen Nachbarn.

    Sébastien, Donnerstag, 08.09.16, 20:32 Uhr

    @Lotte Noch einmal zum Verständnis: Du machst hier nicht der Chef. Nimm Dich, für den Fall, bitte nicht so wichtig. Und höre auf mit dieser speziellen Journalisten-Schelte. Wer bist Du eigentlich, was ...

    @Lotte
    Noch einmal zum Verständnis: Du machst hier nicht der Chef. Nimm Dich, für den Fall, bitte nicht so wichtig. Und höre auf mit dieser speziellen Journalisten-Schelte. Wer bist Du eigentlich, was nimmst Du Dir diesbezüglich eigentlich heraus, huh?

    @Lotte @Kathrin usw.
    Dieses ganze anspruchsbeleidigte Blog-Kommentatoren-Gerede wirkt langsam aber sicher immer lächerlicher, wenn’s nicht gleichzeitig auch so traurig wäre. Traurig, weil mittlerweile ein Beleidigt-Sein das nächste jagt, wenn’s der eigenen Nase nicht paßt. Mit einer politischen Auseinandersetzung hat das nur noch wenig zu tun, wenn man Politik, so wie ich es gelernt habe, immer auch als einen Ausgleich von Interessen versteht. Davon entfernen sich einige ganz Eifrige langsam aber sicher. Und weniger die hier wiederholt gescholtenen Journalisten. Macht Euch da mal nichts vor, liebe Kommentatoren.

    Konkret: Was an dem betreffenden Bericht ist groß falsch oder was oder wie auch immer?
    Es ist ein Bericht über einen Menschen. Der Bericht sagt nicht, ob die Autorin den Menschen in diesem Bericht gut oder schlecht findet, noch dass die Autorin Gewalt oder dergleichen verherrlicht. Es ist die Zustandsbeschreibung eines Menschen. Ob man diesen Menschen gut oder schlecht findet oder dem Ganzen womöglich indifferent gegenüber steht, das liegt im Auge des Betrachters.

    Achtung Klischee!
    Wir könnten ja auch mal die Zustandsbeschreibung eines Siedlers bzw. Siedlerin einer jüdischen Siedlung in Westbank betrachten. Ein Beispiel: In den USA geboren, zum Judentum konvertiert, dann Einwanderung nach Israel, um schließlich in einer jüdischen Siedlung im Westjordanland das Lebensglück zu finden. Oder günstigeren Wohnraum.
    Ist das jetzt antisemitisch? Wahrscheinlich, vielleicht auch nicht, keine Ahnung. Ich bin es jedenfalls nicht. Womöglich ist es auch nur dämlich.
    Doch bevor die große Empörung einsetzen sollte. Auch dieses Szenario wäre nur ein Bericht. Denn diese Menschen gibt es so oder ähnlich, so wie es den jungen Mann in dem betreffenden Bericht gibt. Voneinander zu wissen statt sich zielgerichtet zu bekämpfen bzw. zu ignorieren könnte für die Bewältigung von Problemen im Hinblick auf eine ausgewogenere Zukunft behilflich sein. Fragt sich halt, ob diesbezüglich ein Interesse besteht. Oder noch genügend Zuversicht.

    „… “

    Und möglichst weniger von Euerm permanenten Gemeckere (ja, ein frommer Wunsch), der langsam jeder konstruktiven Auseinandersetzung spottet.
    Aber macht ruhig so weiter, wenn Ihr es nicht lassen könnt. Mach ich halt mein Ding. Und Journalisten ihr Ding. Na super, dann wäre das ja mal wieder nicht geklärt. Und alles geht weiter seinen gewohnten Gang. Kling langweilig, ich weiß.

    Anmerkung BLOG-Redaktion: Dieser Kommentar wurde aufgrund der Kommentarrichtlinien gekürzt.

      Lotte, Freitag, 09.09.16, 15:36 Uhr

      @ Sebastien Huch, da ist aber jemand aus der Fassung und der Form geraten. In einem gebe ich Ihnen sogar Recht: die "ewige" Kritik nervt. Ansonsten: dürfen Sie Ihre Meinung äußern, so wie ich meine Me ...

      @ Sebastien
      Huch, da ist aber jemand aus der Fassung und der Form geraten.
      In einem gebe ich Ihnen sogar Recht: die „ewige“ Kritik nervt.
      Ansonsten: dürfen Sie Ihre Meinung äußern, so wie ich meine Meinung und meine Wünsche – wer was von uns ist, wann und wo, spielt dabei keine Rolle.
      Ich wünsche Ihnen jedenfalls: Ein wunderschönes Wochenende 🙂

      Sébastien, Freitag, 09.09.16, 19:26 Uhr

      @Lotte, ich bin nicht aus der Fassung und Form geraten. Gesunde Ernährung und Bewegung. Und gute Gene.

      @Lotte,
      ich bin nicht aus der Fassung und Form geraten. Gesunde Ernährung und Bewegung. Und gute Gene.

    Kathrin, Donnerstag, 08.09.16, 16:12 Uhr

    der aaaarme Mahmoud. Das ganze Leben (die pösen Israelis) hat sich gegen Ihn verschworen, und er MUSS tatsächlich zur Waffe greifen. Der arme. Wie war das nochmal, wir reden nicht mit Terroristen? Mei ...

    der aaaarme Mahmoud. Das ganze Leben (die pösen Israelis) hat sich gegen Ihn verschworen, und er MUSS tatsächlich zur Waffe greifen. Der arme.
    Wie war das nochmal, wir reden nicht mit Terroristen?
    Mein Kommentar zu diesem Bericht: Zum K…..

    Lotte, Donnerstag, 08.09.16, 14:35 Uhr

    Ein Bericht voller Widersprüche. Eigentlich machen Sie gerade so weiter als ob nichts gewesen wäre. Jeden Tag ein neues Thema, ein neues "heißes Eisen", welches angerissen wird und dann geht es schon ...

    Ein Bericht voller Widersprüche.

    Eigentlich machen Sie gerade so weiter als ob nichts gewesen wäre.

    Jeden Tag ein neues Thema, ein neues „heißes Eisen“, welches angerissen wird und dann geht es schon weiter am Folgetag.
    Rückfragen zum Thema seitens der User: werden wohl prinzipiell nicht beantwortet.
    Nachfragen und/oder eine Vertiefung des Themas: sind wohl prinzipiell nicht vorgesehen.
    Was sehr Schade ist, denn die letzten Themen sind/waren wirklich interessant !
    Fettnäpfchen, auch weiterhin: sind wohl egal/“Kollateralschäden“.

    Immerhin scheinen Sie die Kommentare doch noch zu lesen.
    Der eindeutig antisemitische Kommentar und offensichtliche Lüge von Blabla, der zwischen unverfänglichen Blabla-Zeilen behauptete, daß in Israel in riesigen Demos Vergasungen von Arabern gefordet würden, war erst nahezu 1 Tag freigeschaltet: als ich am 6.9. abends nach Hause kam (morgens / 8 Uhr darauf hingewiesen / protestiert … vielleicht war ich auch nicht die Einzige) war er entfernt.
    Darf ich wirklich noch hoffen, dass dieser Blog zu seiner alten Tiefe und seiner alten, differenzierten Informationsvermittlung irgendwann zurück findet ?