Esti Almo Wexler

Eine äthiopischstämmige Jüdin in Israel

Den Videoclip mit ihr als kleinem Mädchen kennt ganz Israel: Esti Almo Wexler ist die junge Jüdin aus Äthiopien, mit der der israelische Sänger Ehud Banai seinen bekannten Song „Schwarzarbeit“ aus dem Jahre 1987 illustriert hat. Er kritisiert darin die alltägliche Diskriminierung äthiopischer Juden aufgrund ihrer dunkleren Hautfarbe. Es war damals ein glühender Appell gegen Rassismus, der leider mehr als 30 Jahre später nichts von seiner traurigen Gültigkeit verloren hat. Das beweisen die seit Tagen anhaltenden Proteste, über die wir auch auf unserem Blog berichtet haben, genauso wie Estis persönliche Erlebnisse. Mittlerweile ist sie selbst eine bekannte Filmemacherin und hat zwei Söhne. Privat ist die dritte Generation äthiopischer Juden in Israel eine glückliche Familie – aber weiterhin inmitten einer Gesellschaft, die sie diskriminiert.

Von Susanne Glass
Am 05.07.2019

Beitrag: Susanne Glass | Kamera: Alex Goldgraber | Ton: Adrian Klinkan | Schnitt: Amir Tal

Kommentare

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6 thoughts on “Esti Almo Wexler”

    Alexander, Samstag, 06.07.19, 16:05 Uhr

    ... es wäre eherlicher gewesen zu sagen, dass es unterschiedluche Darstellungen über den Tatverlauf zwuschen dem Polizisten und den Jugendlichen gibt. Fakten: Der erschossene Jugendliche war ein Serie ...

    … es wäre eherlicher gewesen zu sagen, dass es unterschiedluche Darstellungen über den Tatverlauf zwuschen dem Polizisten und den Jugendlichen gibt. Fakten: Der erschossene Jugendliche war ein Serientäter mit zahlreichen laufenden Strafverfahren gegen ihn, also der Gewalt durchaus zugeneigt. Die Kugel des Polizisten ist vom Boden abgeprallt und hat dann den Jugendlichen getroffen, es war daher nicht Absicht des Polizisten, den Jugendlichen zu töten, eher ein Unfall. Der Polizist wurde bei dem Geschehen zumindestens mittelschwer durch Steine verletzt. Nur passt das alles nicht zu der Geschichte des diskriminierten äthiopischen Jugendlichen, also besser vereinfachen und diese Aspekte weglassen. Wie war die Geschichte dann noch ist, ist weniger wichtig. Gut gemacht!

      martina, Sonntag, 07.07.19, 0:46 Uhr

      hallo alexander. wenn du bei den reinen bewiesenen fakten bleiben möchtest. deine aussage: die kugel des polizisten ist vom boden abgeprallt und hat dann den jugendlichen getroffen ist kein fakt. es i ...

      hallo alexander.
      wenn du bei den reinen bewiesenen fakten bleiben möchtest.
      deine aussage: die kugel des polizisten ist vom boden abgeprallt und hat dann den jugendlichen getroffen ist kein fakt. es ist eine aussage des polizisten.
      der polizist wurde zumindest mittelschwer durch steine verletzt. auch für diese aussage habe ich keinen beleg gefunden. nicht mal zu der aussage serientäter und für was und weswegen…
      und seine trauernde familie hat zu protesten ohne gewalt aufgerufen!
      wenn deine aussagen fakten wären, wäre der polizist nicht gegen kaution frei.
      mich verwundert, das du nicht zum eigentlichen thema hier stellung nimmst. selbst netanjahu sagt, hier gibt es ein problem wegen diskriminierung oder vorschnellem einsatz der polizei bei äthiopiern.
      gruß

      martina, Sonntag, 07.07.19, 1:00 Uhr

      ps alexander. ich bestreite hier keineswegs, das es probleme mit den juden aus äthiopien auch in der zweiten generation gibt.

      ps alexander. ich bestreite hier keineswegs, das es probleme mit den juden aus äthiopien auch in der zweiten generation gibt.

      Lotte, Sonntag, 07.07.19, 13:20 Uhr

      Israel hat seit Staatsgründung mehrere Einwanderer und Einwanderungswellen erlebt ... und integriert. Dass es zwischen den Einwanderen bzgl. Herkunftsländern, Prägung und Bildungsstand (Jude zu sein w ...

      Israel hat seit Staatsgründung mehrere Einwanderer und Einwanderungswellen erlebt … und integriert.
      Dass es zwischen den Einwanderen bzgl. Herkunftsländern, Prägung und Bildungsstand (Jude zu sein war das Einigende) Unterschiede, z.T. sehr große Unterschiede und damit auch des öfteren Vorurteile (z.B. anstehende Eheschliessungen) gab, bezweifelt wohl niemand.
      Die Integration war und ist trotzdem eine Erfolgsgeschichte, die man nachlesen … oder besser in den nächsten Generationen (s. trotz allem Familie Wexler) durch Erleben und Kontakt selbst erleben kann.
      Was Alexander hier schreibt (unklarer Ablauf) stimmt … und ist auch nachlesbar !
      Es zeigt aber, wie oft ein Funke reicht, um gefühlte oder auch noch existierende Defizite auflodern zu lassen.

      martina, Sonntag, 14.07.19, 3:04 Uhr

      zu lotte: es ist allgmein bekannt, das äthipische juden nicht erwünscht sind in israel und am einreisen gehindert werden. sie werden als juden zweiter klasse von oberrabinnat israels gesehen, weil sie ...

      zu lotte:
      es ist allgmein bekannt, das äthipische juden nicht erwünscht sind in israel und am einreisen gehindert werden. sie werden als juden zweiter klasse von oberrabinnat israels gesehen, weil sie gezwungen waren, zum christentum überzutreten.
      mir ist schleierhaft da von einer erfolgsgeschichte zu lesen!
      und von gefühlten diskriminierungen zu reden ist mir da schleierhaft.
      denn das heißt ja, das demos nicht real begründet sind. auch wenn noch existierende defizite aufgelistet sind. das ist nichts anderes als rassismus.
      gruß

      Lotte, Sonntag, 14.07.19, 13:09 Uhr

      Martina, bzgl. "Erfolgsgeschichte": betr. Integrationswellen sehr verschiedenerer Einwanderer seit Staatsgründung. bzgl. "Äthiopische Juden": bitte "Operation Moses" nachlesen (ich selbst kenne jemand ...

      Martina,
      bzgl. „Erfolgsgeschichte“: betr. Integrationswellen sehr verschiedenerer Einwanderer seit Staatsgründung.
      bzgl. „Äthiopische Juden“: bitte „Operation Moses“ nachlesen (ich selbst kenne jemanden, der damals organisatorisch dabei war).