Foto: BR | Tel Aviv

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Ein leuchtendes Zeichen

für deutsch-israelische Freundschaft

Der deutsche Glaskünstler Yvelle Gabriel aus Mainz wurde vor sieben Jahren beauftragt, die Fenster in der Synagoge des Sheba Klinikums in Tel Aviv zu gestalten. Gemeinsam mit einem jüdischen und einem muslimischen Kollegen hat er an dem Projekt gearbeitet. Jetzt leuchten die Fenster, die die Geschichte des Judentums zeigen, in der neuen Synagoge.

Von Studio Tel Aviv
Am 26.05.2018

Beitrag: Sophie von der Tann | Kamera: Alex Goldgraber | Ton: Moshe Lubliner | Schnitt: Amir Tal.

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4 thoughts on “Ein leuchtendes Zeichen”

    Knut, Montag, 28.05.18, 11:04 Uhr

    Tja, manche durchaus bedauernswerte Menschen brauchen eben ein klares Feindbild, um weiterleben zu können. Oder kommen allenfalls mit ablenkende Gegenvorwürfen und "-argumenten" um die Ecke und können ...

    Tja, manche durchaus bedauernswerte Menschen brauchen eben ein klares Feindbild, um weiterleben zu können. Oder kommen allenfalls mit ablenkende Gegenvorwürfen und „-argumenten“ um die Ecke und können nichts mal einfach so stehen lassen, was als Einzelfall erlebt wurde, sondern schalten sofort in ihren eingefahrenen Angriffsmodus. Ohne Perspektive auf eine längerfristige positive Lösung, sondern verhaftet in ihrer eigenen Welt aus Freund-/Feinddenken und (Selbst-) Hass. Aber von Leuten, die ein sehr klares Feindbild haben – also nicht nur Bibi, Naftali oder „The Donald“, versteht sich – wird man nun einmal keinerlei Zwischentöne, keine Empathie und keine Äußerung dafür vernehmen können, wie es sich in der Haut des anderen, der (vermeintlichen) „Gegenseite“ anfühlt. Diese Leute brauchen das ewige Misstrauen, die ewige Angst, den ewigen Krieg wie die Luft zum Atmen. Und sie blicken immer wieder zurück in die schlimme Vergangenheit ohne sich Gedanken um eine bessere Zukunft zu machen…

    gunther, Montag, 28.05.18, 4:55 Uhr

    In keiner Religion gibt es eine TötungsVERPFLICHTUNG gegenüber Andersgläubigen - nur im Islam. Diese Verpflichtung gilt bis heute. Die Entwicklung des Islam ist erst dann vollendet, wenn alle Juden ge ...

    In keiner Religion gibt es eine TötungsVERPFLICHTUNG gegenüber Andersgläubigen – nur im Islam. Diese Verpflichtung gilt bis heute. Die Entwicklung des Islam ist erst dann vollendet, wenn alle Juden getötet sind. Vgl. Koran und Hadithe.
    Lesen ist mühsam und anstrengend.
    Wie schön ist es dagegen, aus dem Bauch zu reden, von eigenen Erfahrungen und sich dabei für den moralisch Überlegenen zu halten.
    Vor allem gegenüber Juden. Gegenüber denen, die Antisemitismus als solchen benennen.
    Hinter der Maske der Israelkritik steckt in Wirklichkeit Antisemitismus.

    gunther, Sonntag, 27.05.18, 18:20 Uhr

    Ein wunderbares Projekt. Aber Knut betätigt sich wieder einmal als Märchenerzähler, wenn er behauptet, dass es zwischen Arabern und Juden nur große Harmonie gab, wenn man sie nur lässt. Ein kleiner Au ...

    Ein wunderbares Projekt.
    Aber Knut betätigt sich wieder einmal als Märchenerzähler, wenn er behauptet, dass es zwischen Arabern und Juden nur große Harmonie gab, wenn man sie nur lässt.
    Ein kleiner Auszug aus der Liste muslimischer Massaker an Juden: 1012–19 Kairo, 1066 Granada, 1090 Granada, 1172–1202 Jemen, 1276 Fes, 1284 Bagdad, 1291 Bagdad, 1354 Damaskus, 1354 Kairo, 1465 Fes, 1474 Jerusalem, 1574 Safad, 1656 Isfahan, 1697 Jemen, 1790 Tetuan, 1828 Bagdad, 1839 Maschhad, 1840 Damaskus, 1860 Damaskus

    Nicht zu vergessen die Mordorgie des arabischen Mobs 1929 in Hebron.

    Die Juden haben nicht die Ermordung aller Muslime auf ihre Fahnen geheftet. Sehr wohl aber die Muslime gegenüber den Juden. Vgl. Koran und Hadithe.

    Knut, Samstag, 26.05.18, 18:59 Uhr

    Wunderbar, die universale Sprache der (bildenden) Kunst gehört weltweit zu den Speerspitzen jeder progressiven gesellschaftlichen Entwicklung! Welche von den "Nachzüglern" regelmäßig viele Jahre späte ...

    Wunderbar, die universale Sprache der (bildenden) Kunst gehört weltweit zu den Speerspitzen jeder progressiven gesellschaftlichen Entwicklung! Welche von den „Nachzüglern“ regelmäßig viele Jahre später bewundert oder als Anlageobjekt (wenn verfügbar) für irgendein Wertsteigerungsdepot gekauft oder ersteigert wird… In Ramlas unmittelbarer Nachbarstadt Lod stehen seit Jahrhunderten die griechisch-orthodoxe Georgskirche und die El-Kadr-Moschee Wand an Wand im (leider inzwischen sehr) kümmerlichen Rest des historischen Zentrums beieinander. Beide Gemeinden respektieren sich nicht nur gegenseitig, sondern sind inzwischen so etwas wie eine große Familie geworden, wie mir der orthodoxe Priester letztes Jahr vor Ort berichtete, den ich in seiner Kirche zufällig traf. Das soll so ganz ähnlich auch seit vielen Jahrhunderten in Jerusalem funktionieren. Die Menschen direkt vor Ort scheinen überall anders zu ticken als zahlreiche Politiker und publizistische Scharfmacher. Nur so meine Erfahrung..