Foto: BR | Tel Aviv

Foto: BR | Tel Aviv

Die Kinder von Indersdorf

Im Landkreis Dachau wurden ab Juli 1945 Holocaust-Überlebende auf eine Kibbuz-Gründung vorbereitet

Von Mike Lingenfelser
Am 24.01.2019

Schwer traumatisierte jüdische Kinder und Jugendliche, von denen die meisten während des Nazi-Terrors ihre Eltern verloren hatten, fanden ab Juli 1945 Zuflucht im UN-Kinderzentrum im Kloster Indersdorf. Dort, nicht weit vom ehemaligen KZ Dachau, bereitete eine jüdische Jugendorganisation viele von ihnen auf die Ausreise ins „Gelobte Land“ und die Gründung eines Kibbuz vor. So entstand vor 70 Jahren das Kibbuz HaLamed-Heh im Zentrum von Israel. Eine Ausstellung in Tel Aviv dokumentiert nun die bewegende Geschichte der Überlebenden. Wir haben sie zur Ausstellungseröffnung und im Kibbuz besucht.

Beitrag: Mike Lingenfelser | Kamera:  Michael Shubitz | Ton: Moshe Lubliner, Ricardo Levy | Schnitt: Amir Tal.