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„Der Staat wendet uns den Rücken zu“

Äthiopische Juden in Israel wollen ihre Angehörigen zu sich holen, stoßen aber an Grenzen

Wer ist Jude und wer nicht? Diese Frage ist nicht immer eindeutig zu beantworten und sorgt vor allem bei den Äthiopiern für Probleme. Sie glauben, dass der Staat Israel sie in der Frage des Familiennachzugs diskriminiert. Ein Beitrag von ARD-Reporterin Sabina Matthay.

Von Studio Tel Aviv
Am 14.06.2018

Feierabendstimmung in Jerusalem – doch vor dem Haus von Innenminister Arye Deri herrscht noch keine Ruhe: Vier Dutzend Demonstranten haben sich versammelt, „Erev tov, Arye Deri“, rufen sie, Guten Abend Arye Deri. Es sind Juden äthiopischer Herkunft, viele junge Leute, aber auch einige ältere in bäuerlicher Kleidung. „Wir wollen endlich unsere Familien haben“, rufen sie, „Komm und sprich mit uns!“ Der 31-jährige Kasaw, der gerade noch mit dem Megafon den Sprechchor angeführt hat, erklärt:

8000 Familienangehörige, Geschwister und Eltern von uns harren seit Jahrzehnten in äthiopischen Übergangslagern aus, aber die Regierung lässt sie einfach nicht einwandern, angeblich, weil kein Geld da ist.

— Kasaw, 31-jähriger Äthiopier

Kasaw engagiert sich hier, weil auch seine Familie nur nach und nach ins Land kommen konnte. Andere Familien sind bis heute nicht vereint. Zum Beispiel die von Seffi. „Vor 13 Jahren bin ich mit meinen Eltern und den meisten Geschwistern nach Israel eingewandert, aber ohne meine beiden Schwestern. Sie waren damals schon verheiratet, es hieß, man würde sie innerhalb von Wochen nachholen. Wir warten jetzt seit 13 Jahren.“ So wie Seffi warten immer noch viele Juden äthiopischer Herkunft auf den Nachzug ihrer engsten Verwandten. Kann sein, dass die Bürokratie schuld ist oder das der Staat tatsächlich kein Geld hat, sagt Fentahun Assefa-Dawit. Er leitet die Organisation Tebeka, die sich für die Gleichstellung der äthiopischen Juden in Israel engagiert. Aber:

Man hat das Gefühl, dass die äthiopischen Juden diskriminiert werden, dass ihnen nicht die gleiche Aufmerksamkeit zu Teil wird wie anderen Einwanderern, etwa denen aus Europa.

— Fentahun Assefa-Dawit, Leiter der Organisation Tebeka
Zahlreiche Familien wurden bei der Einwanderung getrennt, nur ein Teil durfte kommen. Viele haben sich seit Jahren nicht gesehen. Foto: dpa | picture alliance

Israel ist ein Einwanderungsland für Juden aus aller Welt: Selbst, wer nur einen jüdischen Großvater oder eine jüdische Großmutter hat, hat das Recht, in Israel zu leben – und darf seine Familie sogar mitbringen. So kamen auch rund 120.000 Falascha, wie die äthiopischen Juden genannt werden, seit den 70er Jahren nach Israel, unter anderem in mehreren groß angelegten Luftbrücken. Sie haben das Judentum von alters her praktiziert. Auch jene, deren Vorfahren teilweise zum Christentum konvertiert waren, konnten so nach Israel kommen.

Das Problem: die äthiopischen Familien sind riesig

Doch dann begannen die Probleme – denn die äthiopischen Familien sind riesig. So durfte beispielsweise ein äthiopischer Familienvater, dessen Großvater jüdisch war, seine Frau und seine jüngsten Kinder mit nach Israel bringen. Jene Kinder aber, die selbst bereits verheiratet waren und Kinder hatten, mussten zunächst zurückbleiben. Um Fälle wie diese geht es heute größtenteils. Und damit auch um die Frage: Wer ist eigentlich noch Jude? Und wie viel Familie kann der Enkel eines Juden mit nach Israel bringen? Als die israelische Regierung 2013 erklärte, es gebe nun keine Juden in Äthiopien mehr, die Umsiedlungsaktionen würden eingestellt, gab es empörte Proteste, der Beschluss wurde zurückgenommen. Doch die rund 8000 Menschen, die noch in Äthiopien auf die Einwanderung nach Israel hoffen, werden von den israelischen Behörden hingehalten, kritisiert Fentahun Assefa Dawit.

Wenn die Leute keinen Anspruch auf Einwanderung haben, dann sollte man ihnen das zumindest schnell sagen. Die Menschen haben ihre Dörfer verlassen und warten in größeren Städten wie Gonda oder Addis Abeba, oft seit 15, 20 Jahren. Das ist unmenschlich.

— Fentahun Assefa-Dawit, Leiter der Organisation Tebeka

Dieses Jahr sollen rund eintausend Falaschmura nach Israel einwandern dürfen. Im letzten wurde die Quote jedoch nicht erfüllt, wurden die Flüge nach Israel immer wieder verschoben. Ihre Verwandten in Israel werden von den Behörden vertröstet oder von einem Amt zum nächsten geschickt. Ineffizienz, Willkür oder Diskriminierung? Seffi, die schon so lange auf den Nachzug ihrer Schwestern wartet, spricht von Rassismus.

Ich habe Zivildienst geleistet, mein Bruder leistet alle sechs Monate Dienst in der Reserve, ein anderer Bruder ist in der Luftwaffe, eine Schwester dient in einer Kampfeinheit und die andere wird bald eingezogen. Wir geben diesem Staat alles, aber der Staat wendet uns den Rücken zu.

— Seffi, junge Äthiopierin

Hinzu kommt: Für viele Ankömmlinge aus Afrika ist das Leben in Israel ernüchternd. Als Schwarze in Israel, das ist nicht einfach, sagt Tahounia Rubel und das, obwohl sie, die als dreijährige nach Israel kam, als Model erfolgreich ist. Immer wieder müssen Israelis mit afrikanischen Wurzeln ihr Judentum unter Beweis stellen, sie werden beschimpft und benachteiligt. Bis heute sind viele nicht in die israelische Gesellschaft integriert. Laut einem Bericht der Regierung haben schwarze Israelis schlechtere Bildungschancen und geringere berufliche Aufstiegsmöglichkeiten, verdienen weniger als der israelische Durchschnitt. Manche Vermieter weigern sich, ihnen Wohnungen zu vermieten. Sie werden öfter Opfer von Polizeigewalt. Mitte der neunziger Jahre wurde bekannt, dass Blutkonserven äthiopischer Juden ungeprüft vernichtet wurden, weil man ihnen pauschal unterstellte, sie seien mit HIV infiziert.

Manche haben es geschafft

Aber es gibt auch Israelis mit äthiopischen Wurzeln, denen der Aufstieg gelingt. Hagit Yaso etwa, die 2011 den israelischen Talentwettbewerb „A Star is Born“ gewann – als erste Sängerin äthiopischer Abstammung. Hagits Eltern wanderten 1980 nach Israel ein, neun Jahre später wurde sie hier geboren. Ihre Musik ist von der Heimat der Eltern inspiriert. „Jeder muss seine Wurzeln und die Geschichte seiner Familie selbst entdecken. Das stärkt das Selbstvertrauen“, sagt sie. Hagit Yaso betont das Positive, genau wie Tahounia Rubel. Sie ging 2013 als Siegerin aus der israelischen Version von Big Brother hervor: „Mir war es sehr wichtig, als Schwarze in der Fernsehsendung mit den besten Zuschauerquoten Israels aufzutreten“, sagt Tahounia. Dass sie sogar gewann, war auch ein Sieg über den Hausbewohner, der sie vor laufender Kamera unablässig mit Hasstiraden wegen ihrer Hautfarbe überschüttet hatte. Leider keine neue Erfahrung für Tahounia:

Ich war die erste Schwarze an meiner Schule, die Kinder sahen mich an, als sei ich anders. Einmal saß ich in der Klasse, da kam ein Lehrer und befahl mir, den Raum zu putzen. Ich fragte warum, schließlich waren noch mehr Kinder da. Und er sagte: Ich sehe nur dich, du bist schwarz, du musst den Klassenraum putzen. Eine furchtbare Erfahrung.

— Tahounia Rubel, Big-Brother-Gewinnerin

Einwanderer hätten es überall schwer, Rassismus gebe es in jedem Land, sagt Fentahun Assefa-Dawit von der Organisation Tebeka. Aber die Diskriminierung von Juden durch Juden in Israel wiege schwer. Denn Aliya, die Einwanderung nach Israel, habe besondere Bedeutung.

Wir sind hier hergekommen, weil wir hier hergehören. Wir sind hier hergekommen, weil wir davon geträumt haben. Wir sind hier hergekommen, weil wir Juden sind, und die Juden haben das Recht, in Jerusalem zu leben, in Zion, in Eretz Israel, im Land Israel.

— Fentahun Assefa-Dawit, Leiter der Organisation Tebeka

Und doch zeigen die Erfahrungen vieler äthiopischer Juden, dass Israel die Probleme anderer Einwanderungsländer in vieler Hinsicht teilt. Verschärft werden sie dadurch, dass die israelischen Ultraorthodoxen in der Regierung Netanjahu massiv an Einfluss auf Staat und Gesellschaft gewonnen haben. Ihnen ist ein tolerantes, weltoffenes Israel ein Gräuel. Die Shas-Partei zum Beispiel bringt immer wieder Gesetze ein, die liberale und säkulare Israelis brüskieren. Ihr Chef ist Innenminister Deri, vor dessen Haus die äthiopischen Juden für Familiennachzug demonstrieren. Auch an diesem Abend wird Deri sich den Demonstranten nicht stellen. Die Idee der Gründer Israels, dass zionistische Ideale und die gemeinsame Religion ausreichten, um die Probleme der Einwanderung zu überwinden und Menschen aus sehr vielen unterschiedlichen Kulturen so zu integrieren, dass alle gleiche Chancen haben – diese Idee bleibt ein Ideal, das bisher nicht eingelöst ist.  Israels äthiopische Juden aber fordern dieses Versprechen ein: „Jeder Jude hat dasselbe Recht auf ein Leben hier“, betont Fentahun Assefa-Dawit. „Dass irgendwer hier meint, dass wir weniger wert sind als sie, das akzeptieren wir nicht.“

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Kommentare

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20 thoughts on “„Der Staat wendet uns den Rücken zu“”

    Lustig, Samstag, 16.06.18, 22:07 Uhr

    @Martina "seit wann haben sie gar keine achtung mehr vor anderen religionen?" Ich habe keine Achtung vor dem Islam, seit der Islam zum Mord an anderen Menschen aufruft. Ganz einfach!

    @Martina

    „seit wann haben sie gar keine achtung mehr vor anderen religionen?“

    Ich habe keine Achtung vor dem Islam, seit der Islam zum Mord an anderen Menschen aufruft. Ganz einfach!

      martina, Sonntag, 17.06.18, 20:07 Uhr

      hallo lustig. ganz einfach: sie machen alle muslime zu islamisten oder zu einer terrororganisation. gruß

      hallo lustig. ganz einfach: sie machen alle muslime zu islamisten oder zu einer terrororganisation. gruß

      Lustig, Montag, 18.06.18, 11:06 Uhr

      @Martina Nur zu Erinnerung: ich habe mich auf diejenigen bezogen, die mit "so Allah will" zur Vertreibung von Juden aufgerufen haben. Wenn Sie meinen, dass das alle Muslime sind, dann ist es schlimmer ...

      @Martina

      Nur zu Erinnerung: ich habe mich auf diejenigen bezogen, die mit „so Allah will“ zur Vertreibung von Juden aufgerufen haben.

      Wenn Sie meinen, dass das alle Muslime sind, dann ist es schlimmer als ich dachte.

    gunther, Freitag, 15.06.18, 9:37 Uhr

    Gemeint ist die interne, hausgemachte, von Fatah und Hamas zu verantwortende Situation

    Gemeint ist die interne, hausgemachte, von Fatah und Hamas zu verantwortende Situation

    gunther, Freitag, 15.06.18, 9:32 Uhr

    Es ist doch immer gut, Themen zu finden, mit denen man auf Israel einschlagen kann. Ueber die Menschenrechtssituation und die Freiheit im Westjoranland und in Gaza verliert man besser kein Wort. Das w ...

    Es ist doch immer gut, Themen zu finden, mit denen man auf Israel einschlagen kann.
    Ueber die Menschenrechtssituation und die Freiheit im Westjoranland und in Gaza verliert man besser kein Wort. Das waere ja islamophob. Oder rassistisch?

      martina, Sonntag, 17.06.18, 4:31 Uhr

      hallo gunther. ihre bezeichnung "auf israel einschlagen" mit diesem bericht finde ich doch sehr merkwürdig. das wäre ja, wie wenn man mit kritschen reportagen aus deutschland auf deutschland einschlag ...

      hallo gunther. ihre bezeichnung „auf israel einschlagen“ mit diesem bericht finde ich doch sehr merkwürdig.
      das wäre ja, wie wenn man mit kritschen reportagen aus deutschland auf deutschland einschlagen würde.
      gruß

    Knut, Freitag, 15.06.18, 3:17 Uhr

    P.S.: Bis zu 900 Evakuierte pro Flugzeug, versteht sich. Ich glaube, in der Geschichte der Menschheit gab es niemals zuvor eine ähnliche Rettungsaktion für einen jener "Stämme Israels". Nun, es darf d ...

    P.S.: Bis zu 900 Evakuierte pro Flugzeug, versteht sich. Ich glaube, in der Geschichte der Menschheit gab es niemals zuvor eine ähnliche Rettungsaktion für einen jener „Stämme Israels“. Nun, es darf die Frage erlaubt sein, was man seit den späten Achtzigern nachhaltig daraus gemacht hat. Zum Trost sei gesagt: Die meisten der Geretteten und ihrer Nachkommen hat es irgendwie geschafft. Doch prinzipielle Fragen bleiben…

    Knut, Freitag, 15.06.18, 2:59 Uhr

    Ich hatte mal vor ein paar Jahren, genauer auf dem Gay Pride Tel Aviv 2014 eine Begegnung mit einem "Falashmura", welcher nicht nur aufgrund seiner mann-männlichen Beziehung zu einem (weiß-häutigen) I ...

    Ich hatte mal vor ein paar Jahren, genauer auf dem Gay Pride Tel Aviv 2014 eine Begegnung mit einem „Falashmura“, welcher nicht nur aufgrund seiner mann-männlichen Beziehung zu einem (weiß-häutigen) Israeli auf allergrößte Widerstände im Lande gestoßen ist. Da ist’s mit der allumfassenden jüdischen Gemeinsamkeit über alle Grenzen hinweg nicht allzu weit her! Äthiopische Juden in zweiter und selbst in dritter Generation, nicht zuletzt in seiner Familie, berichten laufend über abschätzige Blicke, unhöfliche Bedienung in Geschäften und sehr eindeutigen Diskriminierungen bei der gerade für die Familie sehr relevanten Dan-Region (dem Großraum Tel Aviv). Äthiopische Juden wurden nicht zuletzt durch die „Operation Salomon“ – eine absolut unglaublich professionelle Luftbrücke, über die aus dem kriegsgeschundenen Äthiopien pro Flugzeug bis zu 900 Bedrohte außer Gefahr gebracht wurden – vom Mittelalter in eine High-Tech-Nation katapultiert. Dies sorgt naturgemäß für Brüche, und zwar bis heute..

    martina, Donnerstag, 14.06.18, 19:12 Uhr

    hallo. ich finde es seltsam, das die israel-kenner hier nichts zum aktuellen bericht sagen. auch nicht lustig, der in israel lebt. gruß

    hallo. ich finde es seltsam, das die israel-kenner hier nichts zum aktuellen bericht sagen. auch nicht lustig, der in israel lebt. gruß

      Lustig, Freitag, 15.06.18, 18:56 Uhr

      "lustig, der in israel lebt" Hallo Martina, da muss ich etwas korrigieren. Ich bin eine Frau und habe bislang nicht in Israel gelebt, war nur als Touristin dort. Ja, ich könnte durchaus etwas zu diese ...

      „lustig, der in israel lebt“

      Hallo Martina,

      da muss ich etwas korrigieren. Ich bin eine Frau und habe bislang nicht in Israel gelebt, war nur als Touristin dort.

      Ja, ich könnte durchaus etwas zu diesem Artikel schreiben: Ich vermisse die saubere journalistische Arbeit. Es wird nur die Sichtweise der EINEN SEITE dargestellt, niemand von der Regierung wurde befragt.

      Wenn es aber darum geht, eine Spirale-der-Gewalt-Eskalations-Story zu bringen und Israel auf eine Stufe mit den Aggressoren zu stellen, dann dreht sich alles nur um BEIDE SEITEN.

      martina, Sonntag, 17.06.18, 4:25 Uhr

      hallo lustig. solange sie keine fakten bringen, das irgendetwas an dem bericht falsch ist, ist das eine böswillige unterstellung. hier geht es um einen internen konflikt von juden. mit palästinenser g ...

      hallo lustig. solange sie keine fakten bringen, das irgendetwas an dem bericht falsch ist, ist das eine böswillige unterstellung.
      hier geht es um einen internen konflikt von juden. mit palästinenser geht es um einen externen konflikt. das ist ein riesenunterschied.
      nach ihrer auffassung müsste der ard blog dann in jedem artikel die regierung befragen. zb auch beim artikel: gottes schlupflöcher oder oder oder. bei dem letzteren bericht wurde zb gesagt, kleidervorschriften handgreiflich eingefordert. bei: mit dem traktor… steht der satz mit diesem traktor haben sie festungsanlagen errichtet, so konnten sie im unabhängigkeitskrieg die ägyptischen truppen gerade in der kritischen phase aufhalten… dieser traktor hat uns gerettet.
      da stört es sie komischerweise nicht, dass die regierung nicht befragt wurde, wie sie das sieht.
      gruß

    gunther, Donnerstag, 14.06.18, 7:05 Uhr

    Der Mitbegruender der Hamas, Mahmoud al-Zahar, erklaerte in einer Parlamentssitzung in Gaza aus Anlass des 51. Jahrestages dees Sechstagekrieges so Allah will, werden die Juden aus ganz Palaestina ver ...

    Der Mitbegruender der Hamas, Mahmoud al-Zahar, erklaerte in einer Parlamentssitzung in Gaza aus Anlass des 51. Jahrestages dees Sechstagekrieges so Allah will, werden die Juden aus ganz Palaestina vertrieben werden. Der Tag, an dem wir sie verteiben, ist nah.
    Noch Fragen zu den friedliebenden Zielen der Hamas? Welche Loesung des Konflikts will die Hamas?
    Doch der Aggrssor ist Israel. Nicht wahr?

      Lotte, Donnerstag, 14.06.18, 12:31 Uhr

      Der Kommentar gehört zwar nicht an diese Stelle, aber da der diesbezügliche Bericht schon wieder in der Schnelle verschwunden ist, kommt meiner jetzt auch hier: Bezüglich der getöteten Razan al-Najjar ...

      Der Kommentar gehört zwar nicht an diese Stelle, aber da der diesbezügliche Bericht schon wieder in der Schnelle verschwunden ist, kommt meiner jetzt auch hier:

      Bezüglich der getöteten Razan al-Najjar (erst Voluntärin, dann sehr schnell im Netz Krankenschwester, dann Sanitäterin, jetzt wieder medizinische Volontärin … auch das könnte mal stutzig machen) ist die Wahrheit nach wie vor offen … und sie wird als Person medienwirksam, leider in gewohnter Manier, vermarktet.
      „Ich bin hier an der Front und agiere als menschliches Schutzschild“/
      You tube/libanesischer TV-Sender/3.6.2018.
      „The family of slain Palestinian medic Razan al Najjar has a message for you“ / TRT World/ vor wenigen Tagen.
      Die Schwester scheint in die Fußstapfen ihrer älteren Schwester als „Volontärin“ gestiegen zu sein; die Mutter behauptet trotz aller Gewaltexzesse „we are a peacefull people“ – ohne jeden Abstand; alles Propaganda pur.
      Ich wünschte mir, die ARD hätte erst bei etwas mehr Klarheit berichtet.

      Lustig, Donnerstag, 14.06.18, 16:59 Uhr

      "so Allah will" Diese armen Würstchen, haben immer noch nicht begriffen, dass ihr Allah nix zu melden hat.

      „so Allah will“

      Diese armen Würstchen, haben immer noch nicht begriffen, dass ihr Allah nix zu melden hat.

      Lotte, Donnerstag, 14.06.18, 19:01 Uhr

      @Lustig, das ist schlicht und einfach Mißbrauch von Religion! Wenn man nicht selbst nachdenken, hinterfragen, zweifeln und diskutieren darf, um Auslegungen z.B., ringend um die eigene Freiheit/Entsche ...

      @Lustig,
      das ist schlicht und einfach Mißbrauch von Religion!
      Wenn man nicht selbst nachdenken, hinterfragen, zweifeln und diskutieren darf, um Auslegungen z.B., ringend um die eigene Freiheit/Entscheidung zum „Ja“ oder „Nein“ z.B..

      Lustig, Freitag, 15.06.18, 19:06 Uhr

      @Lotte "das ist schlicht und einfach Mißbrauch von Religion!" Na klar, aber aus der westlichen, aufgeklärten, individualistischen Sicht. Aus der Sicht der im Kollektivismus erzogenen Araber ist es das ...

      @Lotte

      „das ist schlicht und einfach Mißbrauch von Religion!“

      Na klar, aber aus der westlichen, aufgeklärten, individualistischen Sicht. Aus der Sicht der im Kollektivismus erzogenen Araber ist es das Leben ihrer Religion und Treue zu Allah. Die würden sich Ihre Interpretation vom Mißbrauch verbitten.

      Selbst nachdenken, hinterfragen, zweifeln schaffen nur ganz wenige, siehe der Grüne Prinz oder Hamed Abdel-Samad.

      Lustig, Freitag, 15.06.18, 19:10 Uhr

      Deshalb sind die armen Würstchen echt zu bedauern, vor allem weil sie so verblendet sind, dass sie nicht einmal die/ihre Realität wahrnehmen können. Sie leben wie unter Drogen in einer Traumwelt aus H ...

      Deshalb sind die armen Würstchen echt zu bedauern, vor allem weil sie so verblendet sind, dass sie nicht einmal die/ihre Realität wahrnehmen können. Sie leben wie unter Drogen in einer Traumwelt aus Hass.

      Lustig, Freitag, 15.06.18, 19:17 Uhr

      Man muss nur schauen, was nach dem israelischen Rückzug aus dem Gazastreifen im Jahr 2005 geschah, als die palästinensischen Araber innerhalb weniger Tage die Gewächshäuser von Gusch Katif dem Erdbode ...

      Man muss nur schauen, was nach dem israelischen Rückzug aus dem Gazastreifen im Jahr 2005 geschah, als die palästinensischen Araber innerhalb weniger Tage die Gewächshäuser von Gusch Katif dem Erdboden gleichmachten. Zu dieser Zeit gab es keine humanitäre Krise und alle Grenzübergänge in Gaza waren offen.

      martina, Freitag, 15.06.18, 21:40 Uhr

      hallo lustig. deine aussage "ihr allah nix zu melden hat" da stellen sich mir die nackenhaare hoch. seit wann haben sie gar keine achtung mehr vor anderen religionen? möchten sie sich das in den komme ...

      hallo lustig. deine aussage „ihr allah nix zu melden hat“ da stellen sich mir die nackenhaare hoch. seit wann haben sie gar keine achtung mehr vor anderen religionen? möchten sie sich das in den kommentaren über ihren eigenen gott anhören müssen? gruß
      hallo lotte. auch lustig betreibt hier missbrauch von religion. indem er menschen mit ihren menschlichen abgründe mit ihrer religion verbindet. und allah der muslimen heilig ist verspottet.
      wer möchte lustigs aussagen über den gott der christen oder juden hören? und es gibt auch menschliche abgründe bei christen oder juden, die das mit ihrer religion in verbindung bringen.
      gruß

      martina, Sonntag, 17.06.18, 4:55 Uhr

      hallo lustig. der grüne prinz ist zum christentum konvertiert und war in der terrororganisation hamas, wo relgion missbraucht wird. hamed-abdel samad wird zurecht gefragt, ob er atheist ist. er sagt e ...

      hallo lustig. der grüne prinz ist zum christentum konvertiert und war in der terrororganisation hamas, wo relgion missbraucht wird. hamed-abdel samad wird zurecht gefragt, ob er atheist ist. er sagt es ist moslem: aber man hat den eindruck, er bastelt sich seinen gott selber zurecht. er ist genauso kritisch im übrigen zum christentum.
      das buch vom grünen prinz ist im hänssler verlag erschienen. einen dezidiert christilichen verlag der auf christliche mission aus ist, der glaube ist dort mit der bibel sehr eng verbundenim wörtlichen sinn: jesus als sohn gottes, auferstanden usw. niemals im übertragenen sinn.
      sowohl das christentum, judentum und der islam haben jeweils den gleichen „herrschaftsanspruch“. was sie als nachdenken, hinterfragen, zweifeln hier bezeichnen, ist, nicht das ziel der religion. die sagt zwar, das es zweifel gibt usw, aber der zweifel nicht stimmt. oder haben sie schonmal nen papst gehört oder evangelikalen christen, der an der bibel zweifelt? gruß