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„Der Iran hat gelogen“

Netanjahu präsentiert Geheiminformationen zum iranischen Atomprogramm – zuvor wurden iranische Ziele in Syrien zerstört

Premier Netanjahu präsentiert am Montagabend gesammelte Daten, die aus einem geheimen iranischen Archiv über ein Atmowaffenprogramm stammen sollen. Diese belegten, dass der Nukleardeal auf Lügen basiere.

Von Tim Assmann
Am 01.05.2018

Der Iran lügt. Mit dieser zentralen Botschaft begann Benjamin Netanjahu die Präsentation und sie zog sich wie ein roter Faden durch die folgende Viertelstunde. Grundlage des Vortrages war eine umfangreiche Datensammlung, deren Zusammenfassung und Analyse Israels Regierungschef vorstellte. Die Daten sind laut Netanjahu Teil eines geheimen iranischen Archivs über ein Atomwaffenprogramm des Landes.

In einer großartigen Geheimdienst-Leistung gelangte Israel in den Besitz einer halben Tonne des Materials aus diesem Archiv. Und das hier haben wir: 55000 Seiten und noch einmal so viele Datensätze auf 183 CDs.

— Premier Benjamin Netanjahu
Benjamin Netanjahu trat mit einer klaren Botschaft an die Öffentlichkeit. Er wiederholte seinen Satz, der Atomdeal sei schrecklich. Foto: reuters

Vor einem Regal mit Aktenordnern und einem Schrank mit Datenträgern stehend, erläuterte Benjamin Netanjahu Schaubilder von Sprengköpfen und Raketen sowie Luftaufnahmen von iranischen Anlagen. Der Iran habe gelogen, als er die Friedfertigkeit seines Atomprogrammes beteuerte, sagte Netanjahu. Er warf Teheran vor, weiter nach der Bombe zu streben.

Der Iran log darüber, nie ein Nuklearwaffenprogramm gehabt zu haben. Auch nach der Vereinbarung bewahrten sie das Know-how auf und bauten es aus - für eine Nutzung in der Zukunft. 2015 log der Iran dann wieder, als er gegenüber der IAEA nicht reinen Tisch machte, wie es das Abkommen vorsah. Der Iran-Deal basiert auf Lügen.

— Premier Benjamin Netanjahu

Die iranischen Daten belegen aus Sicht von Netanjahu, dass die Führung in Teheran zunächst ein Atomwaffenprogramm betrieb, es dann der internationalen Atomenergiebehörde IAEA verheimlichte und die Forschungsergebnisse des Programms nun aufbewahrt, um es in der Zukunft fortsetzen zu können. Netanjahu warnte erneut vor dem ballistischen Raketenprogramm im Iran und er nannte die Nuklearvereinbarung einmal mehr einen schrecklichen Deal. Konkrete Belege über iranische Verstöße seit Abschluss des Abkommens legte Netanjahu nicht vor. Bis zum 12. Mai muss Donald Trump entscheiden, ob er die Sanktionen gegen den Iran, die als Folge des Abkommens aufgehoben worden waren, wieder in Kraft setzt. Benjamin Netanjahu, einer der schärfsten Kritiker der Vereinbarung, sagte nun, er sei sicher, der US-Präsident werde das Richtige tun – für die USA, für Israel und für den Weltfrieden.

Israel, Iran, Syrien, Libanon - wie alles zusammenhängt

Beitrag: Mike Lingenfelser > Kamera:  Alex Goldgraber  Michael Shubitz > Ton: Moshe Lubliner | Schnitt: Amir Tal

Angriffe auf iranisches Raketendepot in Syrien

Netanjahus Rede am Montagabend folgte weniger als einen Tag nach der jüngsten Attacke in Syrien, die laut Medienberichten ein iranisches Raketendepot getroffen haben sollen. Bei der Explosion des Lagers soll es zahlreiche Tote gegeben haben, darunter auch Iraner. Der Angriff wird Israel zugeschrieben und nur Stunden später kam Israels Sicherheitskabinett zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Doch weder die israelische Armee noch die Regierung in Jerusalem bestätigten oder dementierten eine Verantwortung. Das war meist auch die Linie bei ähnlichen Vorfällen in den vergangenen Monaten. In den israelischen Medien äußerten sich allerdings erneut sowohl aktive wie ehemalige Regierungspolitiker grundsätzlich zu Angriffen in Syrien und stellten einen direkten Zusammenhang zum Iran her.

Iran muss aufhören, sich in Syrien einzumischen. Es darf ihm nicht ermöglicht werden, sich dort militärisch festzusetzen. Israel hat auf allen Ebenen eindeutig klar gemacht, dass es eine syrisch-iranische Front an seiner Nordgrenze nicht zulässt und alles tun wird, um das zu verhindern.

— Geheimdienstminister Israel Katz

Die israelische Tageszeitung Haaretz spekulierte, die Raketen in dem Depot seien für einen Angriff auf Israel gedacht gewesen. Der Iran hatte Israel in den vergangenen Wochen mehrfach mit Vergeltung für einen Luftangriff vom 9. April gedroht. Damals wurde ein Militärflughafen in Syrien bombardiert. Iranische Armeeangehörige kamen ums Leben. Der Angriff wurde Israel zugerechnet. Nur Stunden vor den aktuellen Angriffen hatte Verteidigungsminister Lieberman die Entschlossenheit seines Landes bekräftigt, gegen die iranische Präsenz in Syrien vorzugehen. Verteidigungsminister Lieberman sprach von drei Problemen, die Israel habe: „Iran, Iran und Iran.“ Dann machte er erneut Israels rote Linie in Syrien klar.

Wir werden um jeden Preis verhindern, dass der Iran auf syrischem Boden einen Vorposten gegen Israel errichtet. Wir behalten uns vor, überall in Syrien einzugreifen.

— Verteidigungsminister Avigdor Lieberman

Kommentare

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11 thoughts on “„Der Iran hat gelogen“”

    gunther, Montag, 07.05.18, 8:48 Uhr

    Herr K., da Sie sich ja immer auf UN-Beschlüsse berufen, wenn es darum geht, Israel anzuklagen und zu diskreditieren, habe ich mir erlaubt, an einen UN-Beschluss zur Hisbollah zu erinnern. Dieser wird ...

    Herr K.,

    da Sie sich ja immer auf UN-Beschlüsse berufen, wenn es darum geht, Israel anzuklagen und zu diskreditieren, habe ich mir erlaubt, an einen UN-Beschluss zur Hisbollah zu erinnern. Dieser wird jedoch in der zunehmend israelfeindlichen Agitation tunlichst verschwiegen.
    Da haben wir wieder das zweierlei Maß, das ein Merkmal des Antisemitismus ist.

    Auch an Fakten sei erinnert:
    Islamische Staaten versuchen seit 1948 Israel zu vernichten.
    Hisbollah und Hamas beklennen sich eindeutig dazu und werden vom Iran finanziert.
    Mörder im Westjordanland bzw. ihre Familien werden fürstlich für ihre Taten entlohnt.
    Die Hamas täuscht im gegenwärtigen Konflikt in Gaza Verletzte vor.
    Ein Araber aus Gaza hat beim Übertreten der Grenze die israelischen Soldaten gtebeten, ihn anzuschießen. Damit wollte er sich das monatliche Stipendium durch die Hamas verdienen.
    Blöde, die Soldaten haben nicht geschossen, sondern ihn verhaftet.

    gunther, Donnerstag, 03.05.18, 5:24 Uhr

    Herr K., es gibt noch einen, der ständig lügt: der palästinensische Präsident Abbas.

    Herr K.,

    es gibt noch einen, der ständig lügt: der palästinensische Präsident Abbas.

    gunther, Mittwoch, 02.05.18, 14:35 Uhr

    Herr K., es gibt einen UN-Beschluss, wonach die Hisbollah zu entwaffnen ist. Was ist geschehen? Die Hisbollah beherrscht militärisch und politisch den Libanon. Sie verfügt über mehr als 100.000 Rakete ...

    Herr K.,

    es gibt einen UN-Beschluss, wonach die Hisbollah zu entwaffnen ist. Was ist geschehen? Die Hisbollah beherrscht militärisch und politisch den Libanon. Sie verfügt über mehr als 100.000 Raketen und Geschosse, um Israel anzugreifen.
    Mag sein, dass der Iran gelogen hat?
    Könnte auch sein, dass der Iran weiter lügt.
    Der Iran ist die Macht im Nahen Osten, die am konsequentesten Imperialismus betreibt und andere Länder besetzt. Der Iran ist DIE Besatzungsmacht.
    Die Hisbollah kämpft für den Iran in Syrien. Sie wird vom Iran finanziert. Die iranische Besatzung Syrienms dient dazu, die Hisbollah auf dem Landweg mit Waffen zu versorgen und somit den Krieg gegen Israel vorzubereiten.
    Aber all das wollen Sie nicht zur Kenntnis nehmen.

      Michael K., Mittwoch, 02.05.18, 17:19 Uhr

      Gunther, Hisbollah ist ein Staat im Staate was ein unhaltbares Problem ist. Im Libanon hatte Syrien lange Zeit das Sagen. Dass der Iran und Hisbollah einen Diktator Assad unterstützen finde ich auch k ...

      Gunther, Hisbollah ist ein Staat im Staate was ein unhaltbares Problem ist. Im Libanon hatte Syrien lange Zeit das Sagen. Dass der Iran und Hisbollah einen Diktator Assad unterstützen finde ich auch kriminell. Im Iran spielt die Geschichte vor 1979 eine Rolle. Hisbollah und Hamas spielen auf Grund der Staatsgründung Israels eine Rolle. Aber es geht auch um Shias und Sunnis, d.h. um Iran und Saudi A. Die Saudis wollen gut Freund mit Israel gegen den Iran sein. Und es geht um Israel und Palästina.

      Ein ganz schönes Durcheinander, dem nicht geholfen wird durch Einseitigkeit politischen Handelns und Waffenlieferungen an Freund gegen Feind.

      Interessant, dass du die UN-Resolutionen nennst. Laut UN-Resolutionen sollten pal. Flüchtlinge wieder in ihre Heimat zurückkehren dürfen, sollte das Teilungsproblem weiterverhandelt worden sein. Aber daraus wurde nichts. Das Palästina-Problem zu lösen, die Besatzung zu beenden, wäre ein nicht unwichtiger Beitrag zur Befriedung der Region.

    ariel, Mittwoch, 02.05.18, 7:20 Uhr

    so steht es in dem zittat: „2015 log der Iran dann wieder, als er gegenüber der IAEA nicht reinen Tisch machte, wie es das Abkommen vorsah.“ ABER: „Konkrete Belege über iranische Verstöße seit Abschlu ...

    so steht es in dem zittat:

    „2015 log der Iran dann wieder, als er gegenüber der IAEA nicht reinen Tisch machte, wie es das Abkommen vorsah.“

    ABER:

    „Konkrete Belege über iranische Verstöße seit Abschluss des Abkommens legte Netanjahu nicht vor.“

    wie bitte? ihr habt doch selbst paar saetze davor geschrieben, dass der vertrag es verlangt hat, die daten zu dem atomprogramm offenzulegen! iran hat aber stehts verneint ein program jemals gehabt zu haben. die praesentierten dokumente zeigen einwandfrei, dass es ein atomprogramm gegeben hat. und es gibt noch weitere 55000 seiten davon.

    Lustig, Dienstag, 01.05.18, 17:23 Uhr

    Kann jemand bitte erklären, warum die dt. Presse so (diplomatisch gesagt) weltfremd ist? Die FAZ schreibt in einem einzigen Absatz: "Gehen sie das Risiko einer militärischen Konfrontation mit Iran ein ...

    Kann jemand bitte erklären, warum die dt. Presse so (diplomatisch gesagt) weltfremd ist?

    Die FAZ schreibt in einem einzigen Absatz: „Gehen sie das Risiko einer militärischen Konfrontation mit Iran ein, das seine Stützpunkte an der Grenze zu Israel in Syrien massiv ausbaut? Der Nahe Osten ist durch Netanjahus Auftritt nicht sicherer geworden.“

    Der Iran kann von seinen Aggressionen nicht genug bekommen, aber der Nahe Osten ist durch Netanjahus Auftritt nicht sicherer geworden. Ich glaube, hier passt als Erklärung nur ein Spruch: „Wenn man nicht weiß, worum es geht, dann geht es ums Geld.“ Nach diesem unsäglichen Deal ist Gabriel damals als erster nach Teheran gerannt, um Geschäfte abzuschließen.

    Michael K., Dienstag, 01.05.18, 14:22 Uhr

    Möglich, dass Iran gelogen hat. Die Situation ist beunruhigend und was da in Syrien vor sich geht mehr als erschreckend. Aber irgendwie hört sich Netanyahu's Rede an wie seine Anschuldigungen in 2002 ...

    Möglich, dass Iran gelogen hat. Die Situation ist beunruhigend und was da in Syrien vor sich geht mehr als erschreckend.

    Aber irgendwie hört sich Netanyahu’s Rede an wie seine Anschuldigungen in 2002 gegen das Irak-Regime und sein Aufruf an Amerika, Sadam Hussein und sein Atomprogramm zu beseitigen. Amerikanisches neokonservatives Denken und eine Lobby, die dem Mittleren Osten zu einem neuen Ansicht verhelfen wollte hatten sich durchgesetzt und haben jetzige kaotische Situation im Nahen Osten hervorgebracht. Immer weiter so oder trauen sich da auch einmal andere Denker und Politiker, die nicht von Interessen getrieben sind, sondern sich für Werte einsetzen wie sie sich auch in der UN-Charta, Menschenrechtserklärungen und Konventionen wiederfinden. Klingt naiv, aber nur so gibt es Fortschritte.

      ariel, Mittwoch, 02.05.18, 9:54 Uhr

      das musst du mir erklaeren. in welcher hinsicht hoert sich die rede von vorgestern mit der rede von 2002 gleich an? israel sprach nie ueber die beseitigung des mullah regimes. israel sprach nie ueber ...

      das musst du mir erklaeren. in welcher hinsicht hoert sich die rede von vorgestern mit der rede von 2002 gleich an?

      israel sprach nie ueber die beseitigung des mullah regimes. israel sprach nie ueber ein krieg mit iran.

      weiterhin praesentierte netanyahu ein bruchteil der 55 000 seiten/dokumente, welche sie aus iran entwendet haben. hier kann keine rede von erfundenen fakten sein.

      die experten aus deutschland, frankreich, england und italien sind schon auf ihren weg nach israel um die dokumente anzusehen.

      wenn die dokumente echt sind, was hoechstwahrscheinlich der fall ist, zeigt es eindeutig, dass iran ueber eigene ziele gelogen hat. es gab eben ein sehr weit fortgeschrittenes atomwaffenprogramm mit dem ziel atomsprengkoepfe auf balistische raketen zu setzen.

      Michael K., Mittwoch, 02.05.18, 13:12 Uhr

      Ariel, Redevergleich 2018 mit 2002, siehe youtube Aufzeichnungen in der Haaretz von gestern. Netanyahu äussert sich vor einem Ausschuss des Kongresses. Nicht zu vergessen. Die Folgen des Angriffs auf ...

      Ariel, Redevergleich 2018 mit 2002, siehe youtube Aufzeichnungen in der Haaretz von gestern. Netanyahu äussert sich vor einem Ausschuss des Kongresses.

      Nicht zu vergessen. Die Folgen des Angriffs auf den Irak haben auf jeden Fall kurzfristig Koas und Elend gebracht.Wenn Israel gegen das Atomabkommen mit dem Irak ist, dann hätte es ja daran mitarbeiten können. Sich Feinde nur mit Bomben vom Halse zu halten, macht die Sicherheitslage nicht leichter. Wenn man von Verletzungen des Abkommens w usste, hätte man die Atomenergieagentur darauf aufmerksam machen können. In der Zwischenzeit hätte man Pläne entwickeln müssen, wie nach Ablauf der Vertragsfrist die Welt sich weiter drehen müsste. Eine USA-Israel Achse gegen ein Abkommen zu errichten halte ich für nicht sehr konstruktiv. Es müsste eine andere Politik geben, als mit der Sense jeden Widerstand um sich herum zu beseitigen. Als Besatzungsmacht und Unterdrücker der Palästinenser sollte man selbst mit gutem Beispiel vorangehen.

      ariel, Donnerstag, 03.05.18, 8:08 Uhr

      michael, deine argumente sind aus einem ganz einfachem grund falsch. israel war nie ein teil des deals mit iran. der vertrag wurde zwischen eu, usa und iran geschlossen. israel konnte zwar information ...

      michael, deine argumente sind aus einem ganz einfachem grund falsch. israel war nie ein teil des deals mit iran. der vertrag wurde zwischen eu, usa und iran geschlossen. israel konnte zwar information zuspielen, aber hatte nichts zu entscheiden.

      dazu kommt noch, dass obama mit voller absicht teile des deals verschwiegen hat. eine ganze reihe von militaeranlagen blieben bestehen, obwohl sie keinen wissenschaftlichen oder „friedlichen“ nutzen haben. es gibt anlagen, zu denen die inspektoren von vorne rein keinen zugang haben.

      die durch israel gestohlene akten, sind nicht nur dem iran peinlich. schliesslich wurde immer beteurt, dass es gar keinen waffenprogram gab, aufjedenfall nicht in so einem grossen umfang. jetzt ist jedem klar, dass die ganzen zwielichtigen anlange zu dem waffenprogramm gehoeren, ohne das der vertrag verlangt diese abzubauen.

      der vertrag basiert auf falschen annahmen. er muss ueberarbeitet werden.

    gunther, Dienstag, 01.05.18, 10:22 Uhr

    Ob der Raketenangriff durch Israel erfolgte, ist unklar. Nicht einmal Assad hat das behauptet. Vertreter des Iran haben erst in den letzten Tagen verkündet, dass der Iran innerhalb weniger Tage in der ...

    Ob der Raketenangriff durch Israel erfolgte, ist unklar. Nicht einmal Assad hat das behauptet.
    Vertreter des Iran haben erst in den letzten Tagen verkündet, dass der Iran innerhalb weniger Tage in der Lage sei, Atomwaffen zu produzieren. Bedeutet das, dass der Iran weiter an der Atombombe baut?
    Die Zusammenarbeit des Iran mit Nordkorea beim Atomwaffenprogramm ist inzwischen auch bekannt. Delegationen besuchen sich gegenseitig.
    Der gefeierte Atomdeal lässt Iran völlig freie Hand ab 2025. Na, das ist doch ein Erfolg. Dieser Deal ist der Freifahrtschein für die Atommacht Iran.