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Buntes Treiben auf Israels Straßen

Purim – der „jüdische Karneval“

Feiern bis "man nicht mehr weiß”. Es ist Purim in Israel. Der “jüdische Karneval“ erinnert an die Errettung der Juden im Perserreich vor 3000 Jahren.
Als Erinnerung daran wird in ganz Israel ausgelassen gefeiert. Masken und Verkleidung sollen das Böse verwirren und vertreiben.
Religiöse Pflicht ist es unter anderem, sich zu betrinken, bis “man nicht mehr weiß” – auf Hebräisch “ad lo yada“.
Adloyada werden aber auch die Purim-Umzüge oft genannt. Der traditionell größte findet südlich von Tel Aviv in Holon statt. Die zahlreichen Zuschauer am Wegesrand, darunter viele Familien, freuten sich über Tänzer, Akrobaten, Musiker und Motivwagen.

Von Studio Tel Aviv
Am 02.03.2018

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Kamera:  Alex Goldgraber | Schnitt: Amir Tal

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8 thoughts on “Buntes Treiben auf Israels Straßen”

    Alexander, Dienstag, 06.03.18, 13:45 Uhr

    Es ist aber wohl ein Unterscheid, mit einem Maschinengewehr in ein Restaurant zu gehen und wahllos Menschen zu morden oder in seinen Freiheitsrechten von einem anderen Staat begrenzt zu sein, oder ja, ...

    Es ist aber wohl ein Unterscheid, mit einem Maschinengewehr in ein Restaurant zu gehen und wahllos Menschen zu morden oder in seinen Freiheitsrechten von einem anderen Staat begrenzt zu sein, oder ja, wie Du sagst, unter einer fremden „Besatzung“ zu leben.
    Ganz konrekt die Frage: Rechtfertigt die „Besatzung“ Mord an Isaelis? Würdest Du, wärst Du Palästinenser, nach Tel Aviv fahren und dort Menschen erschießen? Falls nein, warum rechtfertigst Du andere, die das machen?

    Michael K., Sonntag, 04.03.18, 12:30 Uhr

    Während in Israel gefeiert wird, werden die Palästinenser daran gehindert das Westjordanland zu verlassen. An sich sollte das unvorstellbar sein. Um feiern zu können, macht der Apartheidstaat die Gren ...

    Während in Israel gefeiert wird, werden die Palästinenser daran gehindert das Westjordanland zu verlassen. An sich sollte das unvorstellbar sein. Um feiern zu können, macht der Apartheidstaat die Grenzen dicht. Wo bleibt die Empörung?

      Lotte, Sonntag, 04.03.18, 13:46 Uhr

      Solange Anschläge stattfinden ist das die Konsequenz.

      Solange Anschläge stattfinden ist das die Konsequenz.

      ariel, Sonntag, 04.03.18, 19:21 Uhr

      4.3.96 - purim massaker, 13 tote kannst du so ein anschlag verantworten? wuerdest du die verantwortung uebernehmen?

      4.3.96 – purim massaker, 13 tote

      kannst du so ein anschlag verantworten? wuerdest du die verantwortung uebernehmen?

      Michael K., Montag, 05.03.18, 11:46 Uhr

      Ariel, Lotte, die Frage ist doch, warum Anschläge verübt werden. Manchmal muss man auch Ursachen erkennen und beseitigen. Als arrogante Besatzungsmacht kann man sich solcher Einsicht verschliessen und ...

      Ariel, Lotte, die Frage ist doch, warum Anschläge verübt werden. Manchmal muss man auch Ursachen erkennen und beseitigen. Als arrogante Besatzungsmacht kann man sich solcher Einsicht verschliessen und Gefügigkeit der besetzten Bevölkerung einfordern. Aber ein zukunftträchtiges Modell für ein gerechtes und friedliches Zusammenleben ist das nicht. Und dann sollte man sich fragen, wer die grösste Verantwortung trägt (Ariel). Ein gesunder Menschenverstand müsste dagegen aufbegehren, dass man Menschen einsperrt, damit andere Menschen feiern und die Dominanz über ein anderes Volk demonstrieren können.

      ariel, Montag, 05.03.18, 15:06 Uhr

      michael, deine frage ist berechtigt. aber am ende des tages, muss israel seine buerger schuetzen. und wenn die absperrung der gebiete der einzige schutz ist, welcher menschenleben retten kann, so kann ...

      michael, deine frage ist berechtigt. aber am ende des tages, muss israel seine buerger schuetzen. und wenn die absperrung der gebiete der einzige schutz ist, welcher menschenleben retten kann, so kann niemand darauf verzichten.

      genau so kann man sich doch fragen, was die ursache fuer die kriminalitaet ist. heisst es aber, dass man diese nicht bekaempfen darf?

      Alexander, Montag, 05.03.18, 15:33 Uhr

      Michael K, Sie haben sie Frage von ariel nicht beantwortet. In der konkreten Situation war es das Richtige, diese Beschränkungen den Palästinensern aufzuerlegen. Es liegt an den Palästinensern, Gewalt ...

      Michael K, Sie haben sie Frage von ariel nicht beantwortet.

      In der konkreten Situation war es das Richtige, diese Beschränkungen den Palästinensern aufzuerlegen. Es liegt an den Palästinensern, Gewalt und Mord als Mittel im politischen Kampf abzulegen, nicht an den Israelis, ihr Leben zu gefärdern. Erst danach kann man über eine gerechte Lösung verhandeln.

      Michael K., Montag, 05.03.18, 20:26 Uhr

      Alexander, du hast noch nicht begriffen, dass eine Besatzungsmacht auch Gewalt anwendet. Ich überlasse es dir darüber zu befinden, wer zuerst Gewalt angewendet hat. Mit gleichen militärischen Vorteile ...

      Alexander, du hast noch nicht begriffen, dass eine Besatzungsmacht auch Gewalt anwendet. Ich überlasse es dir darüber zu befinden, wer zuerst Gewalt angewendet hat. Mit gleichen militärischen Vorteilen, hätten die Palästinenser dann auch die Möglichkeit mit gleicher Münze zurückzuzahlen. Und mit einer solchen Logik würdest du dich auch nicht zufrieden geben. Also, wer ist hier in Erklärungsnot?