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Bischofstreffen im Heiligen Land

„Ein sichtbares Zeichen der Solidarität“

Zum 19. Mal informierte sich eine internationale Delegation, der 15 Bischöfe von zwölf europäischen und nordamerikanischen Bischofskonferenzen sowie aus Südafrika angehörten, über die Situation der Christen im Heiligen Land. „Wir konnten ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit den Christen im Heiligen Land setzen. Trotzdem ist die Situation – gerade in der Perspektivlosigkeit vieler junger Menschen in den Autonomiegebieten – erschreckend“, erklärte der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann zum Abschluss der Reise.
Auf dem Programm stand unter anderem eine Besichtigung des Hospiz Sacre Coeur in Haifa, in dem sich die Barmherzigen Schwestern um schwerstbehinderte Kinder und Jugendliche kümmern. Unter Leitung der österreichischen Schwester Katharina Fuchs haben sie eine Oase der Ruhe und Geborgenheit geschaffen. Beeindruckend auch das Schwimmbad, in dem autistische Kinder mit ihren Betreuerinnen lernen können.
Wir haben die Bischöfe bei diesem Besuch begleitet und anschließend Bischof Ackermann, der als Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax für die Deutsche Bischofskonferenz teilgenommen hat, zu seiner Bilanz des 19. Treffens im Heiligen Land befragt.

Von Susanne Glass
Am 03.02.2019

Interview: Susanne Glass | Kamera und Schnitt: Alex Goldgraber