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Bibis Sorgenkind

Für den Premier werden Tonaufnahmen seines Sohnes Jair Netanjahu nach einem Stripclub-Besuch zum politischen Problem

Redete der betrunkene Sohn des israelischen Regierungschefs darüber, dass sein Vater den Geschäftsmann Maimon bei der Vergabe eines Gasdeals bevorzugte? So klingen die Tonaufnahmen, die der TV-Sender Channel 2 nun veröffentlich hat. Der Druck auf Netanjahu steigt.

Von Tim Assmann
Am 11.01.2018

„Mein Vater hat einen super Deal für Deinen Vater ausgehandelt“, sagt der junge Mann auf dem Audiomitschnitt und er ermahnt seinen lachenden Gesprächspartner: „Sei nett zu mir, mein Freund. Mein Vater hat deinem Vater ein schönes Geschäft besorgt und es im Parlament durchgeboxt.“ Der junge Mann, der so prahlt, ist Jair Netanjahu, einer von zwei Söhnen des israelischen Premierministers. Und sein lachender Freund ist der Sohn des Geschäftsmannes Kobi Maimon. Bei dem Deal, von dem Netanjahu-Junior spricht, handelt es sich um die Ausbeutung eines Erdgasfeldes vor der israelischen Küste. Die beiden jungen Männer streiten sich in dem aufgezeichneten Gespräch um einen Betrag von 400 Schekel, umgerechnet rund 100 Euro und dann sagt Jair Netanjahu:

 

 „Mein Vater hat deinem Vater 20 Milliarden Dollar organisiert, dann kannst du mir ja wohl 400 Schekel geben.“

— Jair Netanjahu in dem aufgezeichneten Gespräch

Das Gespräch fand im Jahr 2015 statt. Die beiden Männer saßen mit Anderen in einem Auto. Man war vorher zusammen in einem Stripclub in Tel Aviv und offenbar war Alkohol geflossen. Der israelische Fernsehsender Kanal 2 strahlte die Tonaufnahme nun aus und bescherte Israels Medien damit das Topthema und dem Land eine hochpolitische Debatte. Denn Kobi Maimon, dessen Sohn damals mit dem Netanjahu-Spross im Auto saß, ist Anteilseigner einer der Firmen, die an der Ausbeutung des Gasfeldes beteiligt sind. Redete der Sohn des israelischen Regierungschefs also im Suff darüber, dass sein Vater den Geschäftsmann Maimon bei der Vergabe des Gasdeals bevorzugte? Diesen Verdacht äußern Oppositionspolitiker nun offen. Der Staat habe bei der Vergabe des Gasgeschäftes einen schlechten Schnitt gemacht, sagte Avi Gabbay, Vorsitzender der Arbeiterpartei, nun im Interview mit der israelischen Nachrichtenseite „Ynet“. Darüber habe er sich immer gewundert.

 

Als ich aber nun hörte, dass der Freund seines Sohnes der Sohn von Kobi Maimon ist, wurde es mir klar. Es kann doch nicht sein, dass wir einen Premierminister haben, dessen gesamter Freundeskreis sowie der Freundeskreis seiner Söhne entweder aus Milliardären oder aus Söhnen von Milliardären besteht. Wir brauchen in Israel einen Regierungschef, der andere Maßstäbe vorgibt.

— Avi Gabbay, Vorsitzender der Arbeiterpartei
Der Staat sei bei der Vergabe des Gasgeschäfts schlecht weggekommen, sagt der Vorsitzende der Arbeiterpartei, Avi Gabbay. Er glaubt, die Aufnahmen erklären, warum. Foto: dpa | picture alliance

Für Benjamin Netanjahu kommt die Veröffentlichung der Tonaufnahme mit seinem betrunkenen Sohn und dessen Freund zur Unzeit. Gegen Netanjahu wird in zwei möglichen Fällen von Korruption ermittelt: Unter anderem wird er verdächtigt, illegal Luxusgeschenke von reichen Geschäftsleuten angenommen zu haben. Jair Netanjahu, der sich schon in der Vergangenheit mehrere peinliche Ausrutscher leistete, hat sich für einige Äußerungen auf der Tonaufnahme, in denen es um Prostituierte und um Sex mit seiner Ex-Freundin geht, mittlerweile entschuldigt. Auch sein Vater nahm Stellung zum Ausrutscher des Sohnes.

Mein Sohn Jair sagte, wie er es zurecht nannte, Blödsinn über Frauen. Er tat es unter Alkoholeinfluss und er entschuldigte sich dafür. Das war richtig.

— Premierminister Benjamin Netanjahu 
Guter Sohn, böser Sohn? Anders als bei der Wahl bringt Jair Netanjahu seinen Vater diesmal in die Bredouille. Foto: dpa | picture alliance

Seine Äußerungen über das Gasabkommen seien ein Scherz gewesen, erklärte Jair Netanjahu außerdem. Er habe betrunken Witze gemacht, beteuerte der 26-Jährige. Sein Vater verlangt vom Sender, der die Aufnahme veröffentlichte, seine Quelle zu nennen: „Der zweite Kanal, dem Transparenz sehr wichtig ist, ist es der Bevölkerung schuldig, preiszugeben, wo er diese Aufnahme gekauft hat, und wie viel er dafür gezahlt hat.“ Netanjahu wirft einem Teil der israelischen Medien vor, eine Hetzkampagne gegen ihn zu betreiben. Die Korruptionsvorwürfe weist er zurück. Wie sehr ihm die Aussagen seines betrunkenen Sohnes schaden, könnte sich unter anderem am nächsten Wochenende zeigen: Immer samstags gibt es in Tel Aviv Proteste gegen Netanjahu. Zuletzt waren weniger Menschen zu den Demonstrationen gekommen – doch das war vor der Veröffentlichung der Tonaufnahme.

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29 thoughts on “Bibis Sorgenkind”

    Lotte, Donnerstag, 11.01.18, 14:44 Uhr

    Mein 1. Kommentar, 13:37, war auch: @ ariel Mein 2. Kommentar, 14:03, Fortsetzung: @ ariel

    Mein 1. Kommentar, 13:37, war auch: @ ariel

    Mein 2. Kommentar, 14:03, Fortsetzung: @ ariel

    Lotte, Donnerstag, 11.01.18, 14:03 Uhr

    @ ariel Bleibt die Frage nach dem Zeitpunkt der Veröffentlichung der Aufnahme. Gestern habe ich mein langes "Jahreswechseltelefonat" :-) mit einer Bekannten in Israel geführt (84 Jahre; befreit als Ki ...

    @ ariel
    Bleibt die Frage nach dem Zeitpunkt der Veröffentlichung der Aufnahme. Gestern habe ich mein langes „Jahreswechseltelefonat“ 🙂 mit einer Bekannten in Israel geführt (84 Jahre; befreit als Kind; nebenbei auch ein phantastischer Gegenentwurf zu Ahed Tamimi bzgl. Hass ):
    Sie sagte zu dem Thema u.a. „Das Land ist nicht mehr, was es mal war … der Idealismus (Ergänzung: der Gründerväter, der ersten Generationen) ist verloren gegangen …“.
    ???

      ariel, Donnerstag, 11.01.18, 16:01 Uhr

      in jedem staat gibt es probleme. in israel, der von anfang an um sein ueberleben kaempfte gab es noch mehr probleme. es gab auch damals sehr viele probleme unter juden verschiedener abstammung. es gab ...

      in jedem staat gibt es probleme. in israel, der von anfang an um sein ueberleben kaempfte gab es noch mehr probleme. es gab auch damals sehr viele probleme unter juden verschiedener abstammung. es gab konflikte zwischne religioesen und sekulaeren juden.

      israel ist heute viel weiter. manche konflikte haben sich geloest, andere nicht, neue sind entstanden. die welt ist dynamisch und israel ist teil dieser welt. deine bekannte hat nostalgie. sie will die heutige probleme nicht haben. sie will die probleme von damals. 🙂

      israel, wie auch juden selbst, sind sehr selbstkritisch. es gibt viele meinungen. es gibt pressefreiheit und am ende kommt jeder zum wort. so beschwert man sich in israel viel oefter als anderswo. anderseits gehoeren die israelis, wenn es nach umfragen geht zu den gluecklichsten nationen der welt.

      Knut, Donnerstag, 11.01.18, 17:10 Uhr

      In der Tat, eine Demokratie, die auch ich überaus schätze, ähnelt immer mehr einer Plutokratie, in der sich die Mächtigen nehmen, was sie wollen und dabei glauben, dass sie über den Gesetzen stehen. N ...

      In der Tat, eine Demokratie, die auch ich überaus schätze, ähnelt immer mehr einer Plutokratie, in der sich die Mächtigen nehmen, was sie wollen und dabei glauben, dass sie über den Gesetzen stehen. Notfalls werden „störende“ Gesetze und Verwaltungsrichtlinien einfach mal den eigenen persönlichen Interessenlagen und jenen der engsten Spezis „angepasst“, massiv Druck auf Medien und Justiz ausgeübt und all jene, die die Mächtigen daran erinnern, dass demokratische/rechtsstaatliche Prinzipien konstitutiv für einen demokratisch verfassten Staat mit Gewaltenteilung sind, werden flugs zu Staatsfeinden, Nestbeschmutzern oder gar Antisemiten erklärt. Eine vernünftige, saubere u. faktenbasierte Diskussion zwischen den Kontrahenten findet kaum noch statt, wie man zunehmend leider auch in diesem Forum feststellen muss. Ein 1935 von Berlin nach Kapstadt ausgewanderter Jude gestand mir bei einer Feier in Südafrika seine Sorge über diese Entwicklung u. dass eine „Aliya“ für ihn nicht in Frage käme.

      Michael K., Freitag, 12.01.18, 3:13 Uhr

      Lotte, was ist denn der phantastische Gegenentwurf zu Ahed T.? Ich werde keinen Moment an der Vergangenheit und dem erlittenen Schicksal deines Bekannten zweifeln, sich in Sicherheit zu wähnen und ein ...

      Lotte, was ist denn der phantastische Gegenentwurf zu Ahed T.? Ich werde keinen Moment an der Vergangenheit und dem erlittenen Schicksal deines Bekannten zweifeln, sich in Sicherheit zu wähnen und einem mörderischen Regime entgangen zu sein.

      Aber gerade in den Gründerjahren ging auch einiges sehr schief. Flüchtlinge scheinen nirgendwo willkommen zu sein. So auch in Palästina oder wie heute Israel mit Asylbewerbern umgeht. Aber es die Zeit der Ausgrenzung, wo Versuche miteinander auszukommen nicht vorhanden waren. Kritiker Israels berichten z.B. von der bewussten Abwesenheit von Palästinensern in den Kibbutzen. Deine Bekannte ist in dieser Umgebung aufgewachsen. Man war jetzt frei und die Palästinenser waren irgendwie der Klotz am Bein. Am besten ignorieren, deren Vertreibung, die Zerstörung ihrer Dörfer, die Bevormundung. Man war frei und denkt an sich. Bedenke, Ahed dagegen ist nicht frei, ist der Unterdückung israelischer Soldaten und Indifferenz israelischer Bürger ausgesetzt.

      Lotte, Freitag, 12.01.18, 17:46 Uhr

      @ Ariel Die Reihenfolge der Wunder (s. Deine 2.Antwort) stimmt absolut! Mögen sie erhalten bleiben. Über meine "Biographie des Lebens" habe ich Kontakte und Freundschaften zu ganz verschiedenen Shoah- ...

      @ Ariel

      Die Reihenfolge der Wunder (s. Deine 2.Antwort) stimmt absolut!
      Mögen sie erhalten bleiben.
      Über meine „Biographie des Lebens“ habe ich Kontakte und Freundschaften zu ganz verschiedenen Shoah-Überlebenden (was sich z.Zt. schmerzhaft und rasant dem Ende zuneigt) sowohl in D als auch v.a. in Il. Da dies ein öffentlicher Blog ist, kann ich bei der momentanen Atmosphäre im Blog, nichts Näheres preisgeben. Aber die sog. Gründergeneration in Il ist hochinteressant, ich höre zu.
      Meine Bekannte ist mit 12 Jahren in Bergen-Belsen endlich befreit worden.
      Auch Jahre später, viele Jahre nach 1948, in Israel waren hart (materiell) – so wie man es sich in D meist nicht vorstellen und v.a. mitfühlen kann. Nostalgie nach alten Zeiten in Il sind es garantiert nicht.
      Es ist wirklich ihr Anspruch nach Engagement nicht nur für sich selbst, Idealismus fürs Ganze. Und: ihre Hoffnung auf FRIEDEN , ENDLICH, für ihre Kinder, Enkel, mittlerweile auch Ur-Enkel (sehr süße 🙂 ) !

      Lotte, Freitag, 12.01.18, 18:06 Uhr

      Die Pluralität durch die verschiedenen Einwanderungswellen in Israel und die ausgesprochene Diskussionsfreude (vorsichtig und schmunzelnd :-) ausgedrückt) in der israelischen Gesellschaft, auch im All ...

      Die Pluralität durch die verschiedenen Einwanderungswellen in Israel und die ausgesprochene Diskussionsfreude (vorsichtig und schmunzelnd 🙂 ausgedrückt) in der israelischen Gesellschaft, auch im Alltag, geniesse ich selbst jedes Mal sehr.
      Ich glaube, auch das wird in Deutschland oft so nicht wahrgenommen.
      Wir sehen hier zu viel Bilder von Haredim, wie „Alien’s“, (wenns beim Thema um die jüdische Religion geht ) oder von bis an die Zähne bewaffneten IDF-Soldaten,wie „Alien’s“, nicht wie Menschen (wenns um das Thema Staat Israel oder Israel,Grenzen, Politik, Sicherheit geht).
      Wenn man öfters in Israel war, mit multiplen Kontakten, kann man die Bilder einordnen. Ansonsten:leider sehr einseitig.
      Möge auch diese Pluralität incl. Diskussionfreude 🙂 erhalten bleiben!
      Eine letzte Frage noch (weil ich’s nie verstanden habe): Warum hat der Staat Israel sich bis heute keine Verfassung gegeben ?
      Und nicht zuletzt: Shabbat Shalom !

      Lotte, Freitag, 12.01.18, 18:42 Uhr

      @Knut Ihr Bekannter in Südafrika hat sicher (mittlerweile?) seine Gründe, nicht (mehr?) Aliya machen zu wollen. Tja, Juden sind nicht alle gleich :-) und nicht alle Juden :-) wollen automatisch Aliya ...

      @Knut
      Ihr Bekannter in Südafrika hat sicher (mittlerweile?) seine Gründe, nicht (mehr?) Aliya machen zu wollen.
      Tja, Juden sind nicht alle gleich 🙂 und nicht alle Juden 🙂 wollen automatisch Aliya machen. Weil nicht für alle Juden Israel das Land ihrer Träume ist.
      Aber so wie ich es weiss ist für alle Juden auf der ganzen Welt Israel ihr Rettungsanker „für den Fall der Fälle“ (und für so manche halt schon vorher 🙂 ).
      Was mir Sorgen macht: ist dass einige jüdische Gemeinden, nun auch in Deutschland, seit diesem Jahr ihren Mitgliedern empfehlen, keine sichtbaren jüdischen Symbole mehr zu tragen.
      Ja, wo sind wir denn?!
      Meine obengenannte Freundin in D (alte Dame, „arisch“ aussehend) fuhr vor ca. 3 Jahren mit dem Bus; da gröhlte ein Jugendlicher „einfach so“ (es war nicht auf sie gemünzt) „Juden raus!“ … und lachte.
      Sie stieg an der nächsten Haltestelle aus, zitternd. Auf meine Frage: Hat keiner von den Fahrgästen/Busfahrer reagiert: „Nein.“
      Ja, wo sind wir denn?

      ariel, Samstag, 13.01.18, 17:23 Uhr

      knut, kannst du mir bitte nennen, wer diese maechtigen sind und was sie genau nehmen??? die einzige struktur, welche in israel tatsaechlich zu viel macht hat, ist die allmaechtige gewerkschaft. sie is ...

      knut, kannst du mir bitte nennen, wer diese maechtigen sind und was sie genau nehmen???

      die einzige struktur, welche in israel tatsaechlich zu viel macht hat, ist die allmaechtige gewerkschaft. sie ist aus den zeiten geblieben, wo die sozialistische arbeiterpartei (ihrer vorgaenger), keine ruecksicht auf niemanden genommen hat und tatsaechlich die medien kontrolliert hat.

      einen politischen druck auf die medien gibt es in israel nicht. in israel werden die politiker durch die medien gejagd und nicht umgekehrt.

      ueber irgendeinen durck auf die justiz kann auch keine rede sein, da israelische justitz keine hemmung hat israelische regierungsmitglieder nicht nur zu verhoeren, sondern diese auch einzusperren. bsp. dafuer gibt es genug.

      knut, wie es aussieht beziehst du deine nachrichten ausschlesslich aus der englischen ausgabe der haaretz zeitung.

      Knut, Samstag, 13.01.18, 17:44 Uhr

      @ Lotte Leider ist die Stimme aus der südafrikanischen Diaspora kein Einzelfall. Ähnliches bekam ich auch aus anderen Teilen der Welt mehrfach persönlich zu hören und zu lesen. Im angesprochenen Fall ...

      @ Lotte Leider ist die Stimme aus der südafrikanischen Diaspora kein Einzelfall. Ähnliches bekam ich auch aus anderen Teilen der Welt mehrfach persönlich zu hören und zu lesen. Im angesprochenen Fall ist ihm in seinen Augen das politische Klima in Israel seit seinem Besuch Mitte der neunziger Jahre von viel zu vielen extremistischen, nationalistischen und religiösen Scharfmachern bestimmt. Insbesondere die seitdem immer schärfer gewordenen Abgrenzungstendenzen gegen alles Arabische, ein immer währendes Misstrauen auch gegenüber allen Nicht-Juden, die friedlich und loyal ihr ganz normales Leben dies- und jenseits der Grünen Linie leben und gestalten wollen, haben ihn, der in seiner Jugend eine Ausgrenzung / Verfolgung aufgrund der bloßen Zugehörigkeit zu einer Minderheit am eigenen Leibe erfahren hat, zutiefst irritiert. Er merkte zudem an, dass Südafrika seit den Neunzigern die exakt umgekehrte Richtung eingeschlagen habe. „Was habe ich in einem zunehmend illiberalen Israel verloren?“

      Knut, Samstag, 13.01.18, 19:28 Uhr

      @ Ariel Wer die Mächtigen sind? Ein Blick in die Überschrift dieses Threads kann weiterhelfen... Es ist für JEDE Demokratie schädlich, wenn Mächtige zu lange auf ihrer Position verharren und entsprech ...

      @ Ariel Wer die Mächtigen sind? Ein Blick in die Überschrift dieses Threads kann weiterhelfen… Es ist für JEDE Demokratie schädlich, wenn Mächtige zu lange auf ihrer Position verharren und entsprechende Netzwerke immer stärker und einflussreicher werden. In Deutschland weiß man durchaus auch ein Lied darauf zu singen, wenngleich noch nicht in dieser extremen Ausprägung wie in Israel. Noch nicht. „Einen politischen druck auf die medien gibt es in israel nicht.“ Ach ja, wie oft lesen Sie eigentlich dieses Blog oder israelische Zeitungen, gerne wie ich auch abseits von Ha’aretz („Israel Hayom“ mal ausgenommen)? Haben Sie schon einmal von „Case 2000“ gehört oder gelesen? Eine mögliche direkte Einflussnahme von Bibi auf die unabhängige Berichterstattung im Lande? Dann googeln Sie das mal schnell oder schauen Sie sich auf diesem sehr erhellenden Blog um. Wie kann man eigentlich derart blind durch die Gegend laufen, auch d. sehr eindeutig tendenziöse Gesetzgebung in der Knesset betreffend?

      Lotte, Samstag, 13.01.18, 20:26 Uhr

      @ Knut Danke fürdie Antwort. Dann paßt Israel für Ihren Bekannten nur "im Fall der Fälle". Eine lebendige Gesellschaft lebt, im Pluralismus, auch im Ringen z.B. zwischen Säkularen und Haredim, um die ...

      @ Knut
      Danke fürdie Antwort.
      Dann paßt Israel für Ihren Bekannten nur „im Fall der Fälle“.
      Eine lebendige Gesellschaft lebt, im Pluralismus, auch im Ringen z.B. zwischen Säkularen und Haredim, um die Mitbestimmung u. Einflussnahme.
      Ich glaube nicht, daß Israel ein Apartheidsstaat ist (Toiletten für Weisse; Ambulanzen für Weisse, die wieder wegfuhren, wenn der Patient schwarz war; Il: Zusammenarbeit in gleichen Positionen oder „der Araber“ ist gleich der Chef/s. Hadassah Krankenhaus).

      Was macht es mit einer Gesellschaft (nur die letzten ca.10 Jahre betrachtet): Immer wieder Terrorattacken, Messer/Auto/vorsätzliches Abschlachten von Betenden ? Wäre ich bei Kontakten, die neu sind, nicht auch vorsichtig bei Arabern?
      Misstrauen gegen alles Nicht-Jüdische? Ja, auch das, geschichtsbedingt;auch im Sinne „von erst mal abtasten“ (eigene Erfahrung) und dann wunderbare, kontaktfreudige Offenheit im Täglichen; Freundschaften im Verlauf; alles möglich.

      ariel, Sonntag, 14.01.18, 11:40 Uhr

      knut, merkel ist schon laenger an der macht als netanjahu. sie hat die gesammte konkurenz in eigenen reihen ausgeschaltet. machst du dir keine sorgen um dtl.? netanjahu ist nicht maechtig. er hat kein ...

      knut, merkel ist schon laenger an der macht als netanjahu. sie hat die gesammte konkurenz in eigenen reihen ausgeschaltet. machst du dir keine sorgen um dtl.?

      netanjahu ist nicht maechtig. er hat keinen einfluss auf die medien, auch wenn er es gerne haette. case 2000 und auch 3000 sind noch zu keinem schluss gekommen. du sagst es selbst „ein moeglicher einfluss“. natanjahu hat bis jetzt nichts verbotenes getan. die versuche aus israel eine diktatur zu machen sind an der laecherlichkeit kaum zu uebetreffen.

      deine aussage, dass die maechtigen in israel sich naehmen was sie wollen, ist nicht belegbar und gehoert in die welt der phantasien.

    Lotte, Donnerstag, 11.01.18, 13:37 Uhr

    "Mitzuerleben,wie die Europäer,..., enorm viel investieren und sich unablässig bemühen, um das Leben der Juden in diesem Land, in Israel zu untergraben, war eine extrem verstörende Erfahrung. Von Arab ...

    „Mitzuerleben,wie die Europäer,…, enorm viel investieren und sich unablässig bemühen, um das Leben der Juden in diesem Land, in Israel zu untergraben, war eine extrem verstörende Erfahrung. Von Arabern mit Liebe überschüttet zu werden, nur weil sie mich für einen Arier hielten,…, unbehaglich. Die Juden zu beobachten und zu sehen, wie ohnmächtig sie sind, selbst jetzt, wo sie ihren eigenen Staat haben, qualvoll.
    Logisch betrachtet, wird Israel nicht überleben. Kein Land, das so von äußeren und innerem Hass belagert wird, kann sehr lange überleben.“
    (Epilog/Tuvia Tenenbom/Allein unter Juden/2014).

    Fällt mir immer wieder ein, wenn ich das äußere und innnere „Hickhack“ in Israel (von außen u. über meine Kontakte in Israel – Leute, die bei der letzten Wahl recht verschieden gewählt haben, aber bei äußeren Bedrohungen/ Racketen,Kriege und innenpolitisch z.B. Sorge u. „Wut“ bzgl. Nicht-Wehrpflicht der Haredim bzw. zunehmendem Einfluss der Haredim ziemlich gleich beurteilen) sehe.

      Michael K., Freitag, 12.01.18, 3:39 Uhr

      Bibi's Sohn interessiert mich nicht. Es gibt immehr wieder schwarze Schafe. Europäer investieren viel und bemühen sich unablässig das Leben der Juden in Israel zu untergraben? Was ein Tuvia Tenenbaum ...

      Bibi’s Sohn interessiert mich nicht. Es gibt immehr wieder schwarze Schafe.

      Europäer investieren viel und bemühen sich unablässig das Leben der Juden in Israel zu untergraben? Was ein Tuvia Tenenbaum nicht versteht ist, dass Europäer viel tun um Israel zu helfen, immer wieder viel Nachsicht üben, Israel weniger kritisieren als sie sollten, in der Hoffnung, dass Israel eines Tages eine andere Rolle im Mittleren Osten einnimmt. Nicht die des Untersdrückers, Besatzers und Kolonialisten, sondern der auch das Recht der Palästinser auf einen eigenen Staat anerkennt, auf Frieden statt Besiedling setzt, hilft diesen Staat zu fördern, wie er auch anderen Staaten seine Hilfe für wirtschaftliche Entwicklung anbieten kônnte und somit Vorbild eines politisch und sozial gerechten Staates wäre. Wer dem israelischen Staat Ohnmächtigkeit bescheinigt, der weiss nicht von was er spricht. Ohnmächtig sind die, die zu Tätern gemacht werden, um Unterdrückung und Vertreibung rechtfertigen zu können.

      ariel, Freitag, 12.01.18, 11:16 Uhr

      "Logisch betrachtet" ist israel an sich ein wunder. - die enstehung israels - ein wunder - der gewohnen unabhaengigkeits krieg - ein wunder - die un anerkennung - ein wunder - der 6 tage krieg - ein w ...

      „Logisch betrachtet“ ist israel an sich ein wunder.
      – die enstehung israels – ein wunder
      – der gewohnen unabhaengigkeits krieg – ein wunder
      – die un anerkennung – ein wunder
      – der 6 tage krieg – ein wunder

      ariel, Sonntag, 14.01.18, 7:52 Uhr

      michael, nicht nur dass israel diese hilfe nicht braucht, diese hilfe schadet auch den arabern selbst. diese hilfe macht die araber noch mehr von der aussenwelt abhaengig. und findest du es nicht komm ...

      michael, nicht nur dass israel diese hilfe nicht braucht, diese hilfe schadet auch den arabern selbst. diese hilfe macht die araber noch mehr von der aussenwelt abhaengig.

      und findest du es nicht kommisch, dass europa nur dem israel auf diese weise hilft. es gibt keine aehnlichen einmischungen in aegypten, jordanien, libanon, tuerkei, saudiarabien, iran usw.

      du kannst keinem hilfe aufzwingen und dann behaupten, dass es gut fuer ihn ist. israel braucht es nicht von europa bevormundet zu werden.

    ariel, Donnerstag, 11.01.18, 8:25 Uhr

    gehts noch dreckiger? wer glaubt, dass die israelische presse auf der netanjahu jagd einen tiefpunkt erreicht hat, wird immer wieder des besseren belehrt. die korruptionsvorwuerfe loesen sich wie die ...

    gehts noch dreckiger? wer glaubt, dass die israelische presse auf der netanjahu jagd einen tiefpunkt erreicht hat, wird immer wieder des besseren belehrt.

    die korruptionsvorwuerfe loesen sich wie die heisse luft eine nach dem anderen auf. da muss etwas neues her. eine verbotene aufnahme einen bodyguards ist da eine echte goldgrube.

    das problem ist, dass dieisraelis von den taeglichen „vorwuerfen“ der presse dermassen muede sind, dass keiner reagieren bzw. glauben wird, sollte die presse tatsaechlich auf etwas relevantes stossen.

      Doris, Donnerstag, 11.01.18, 12:27 Uhr

      Ja es geht dreckiger, das beweist der Staat Israel am laufenden Band ... Wenn Sie nicht mal mitgeschnittene entlarvende Tonaufnahmen als Beweise anerkennen dann entfernen sie sich in die völlige Doppe ...

      Ja es geht dreckiger, das beweist der Staat Israel am laufenden Band …

      Wenn Sie nicht mal mitgeschnittene entlarvende Tonaufnahmen als Beweise anerkennen dann entfernen sie sich in die völlige Doppelmoral.

      Um Palästinenser einzusperren werden keine Beweise oder Gerichtsverfahren benötigt. Das geht zack zack. Durch Administrativhaft können Palästinenser Jahre lang ohne Prozess oder Urteil eingesperrt werden. Tausende unschuldige Palästinenser haben schon lange Haftstrafen in Israel absitzen müssen, oder sitzen noch Heute unschuldig in israelischer Haft.

      Israel ist einer der wenigen Unrechtsstaaten in dem diese Praktik legal angewandt wird.
      Natürlich in der Regel nur gegen Nicht-Juden. Es gab bisher soweit ich mich erinnere nur einen Fall in dem ein israelischer Jude in Administrationshaft gekommen ist, weil er andere Juden angegriffen hat.

      In Israel sind Doppelmoral und Doppelte Standards gegen Nicht-Juden an der Tagesordnung!

      martina, Donnerstag, 11.01.18, 21:41 Uhr

      hallo doris. zur meldung machst du keine aussage. ich möchte nicht wissen, was mein sohn in ein paar jahren als betrunkener teeni im auto sagt. mit anderen worten, als politiker in israel, dürfte ich ...

      hallo doris. zur meldung machst du keine aussage.
      ich möchte nicht wissen, was mein sohn in ein paar jahren als betrunkener teeni im auto sagt.
      mit anderen worten, als politiker in israel, dürfte ich meinen teeni dann nicht mehr aus dem haus lassen. denn es war ja ein bodyguard, der das aufgenommen hat.
      weißt du, ich hab es so satt, immer wieder die gleichen sätze zu hören von dir und gunther usw.
      und unschuldig über jahre in haft sitzen. beweise es einfach…
      viele grüße martina

      Michael K., Freitag, 12.01.18, 16:59 Uhr

      Martina, man muss erwarten, dass man sich ein Bild von dem macht, was den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern ausmacht. Du kannst nicht immer nach Belegen fragen, sondern musst deinem Vern ...

      Martina, man muss erwarten, dass man sich ein Bild von dem macht, was den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern ausmacht. Du kannst nicht immer nach Belegen fragen, sondern musst deinem Vernehmen nach auf Grund deines Informationsstandes Aussagen kritisch beurteilen. Gewonnene Macht, besiedeltes Land wieder aufzugeben oder eine gerechte Lösung ohne Konzessionen zu finden fällt schwer. Auf der anderen Seite von einer fremden Macht beherrscht zu sein, enteignet, vertrieben und ungerecht behandelt zu werden ist nicht zu ertragen. Viele, die das selbst gesehen haben hassen nicht Juden oder sind Antisemiten, sondern können Unterdrückung und Ungerechtigkeit nicht ertragen. Und da muss man sich entscheiden, für was man steht. Tausende Palästinenser sitzen in Israels Gefängnissen, kein Israeler in Palästina. Täglich werden Razzien im Westjordanland durchgeführt und Palästinenser verhaftet. Ist das nicht Indikator von Ausübung der Macht, die unterdrückt und daher ungerecht ist?

      martina, Samstag, 13.01.18, 17:24 Uhr

      hallo michael. da haut es mich vom stuhl. ich kann nicht nach belegen fragen, sondern soll mich auf nicht belegbare aussagen verlassen. da fällt mir nichts mehr ein, was an wahrheit dann noch erinnert ...

      hallo michael. da haut es mich vom stuhl. ich kann nicht nach belegen fragen, sondern soll mich auf nicht belegbare aussagen verlassen.
      da fällt mir nichts mehr ein, was an wahrheit dann noch erinnert!
      ebenso legitimierst du gewalt von palästinensern. gruß

      martina, Samstag, 13.01.18, 19:15 Uhr

      hallo michael. und ich habe den eindruck, dass du das mit den belegen nur sagst, weil deine belege eben keine waren. sondern im fall von dem mädchen eben propaganda war ohne belege. das arme mädchen, ...

      hallo michael. und ich habe den eindruck, dass du das mit den belegen nur sagst, weil deine belege eben keine waren. sondern im fall von dem mädchen eben propaganda war ohne belege. das arme mädchen, das auf soldaten losgeht ist dann auf einmal ein op.fer in dem artikel. hust. auch in deutschland ist das angreifen von anderen menschen strafbar!!!! gruß

      Michael.K., Sonntag, 14.01.18, 22:26 Uhr

      Hallo Martina, dann lassen wir es dabei, dass alles nur Propaganda ist. Schliesslich ist Ahed ja ein freier Mensch. Und auch in Deutschland würde man es ganz natürlich finden, wenn Soldaten in dein Ha ...

      Hallo Martina, dann lassen wir es dabei, dass alles nur Propaganda ist. Schliesslich ist Ahed ja ein freier Mensch. Und auch in Deutschland würde man es ganz natürlich finden, wenn Soldaten in dein Haus eindringen, dich aus dem Bett zerren, weil du nicht einsehen willst, dass man dir dein Eigentum gestohlen hat und du dich nicht dagegen auflehnen sollst. Soll so eine Welt aussehen? Sammelst du Belege oder nimmst du dazu Stellung?

      ariel, Montag, 15.01.18, 8:12 Uhr

      welches eigentum wurde dem ahed gestohlen?

      welches eigentum wurde dem ahed gestohlen?

      Doris, Montag, 15.01.18, 9:09 Uhr

      Martina, ich empfehle Ihnen die Bücher von Felicia Langer. Einer jüdischen Rechtsanwältin die Palästinenser vor israelischen Gerichten vertreten hat. Das hat sie zur Persona non grata in Israel gemach ...

      Martina, ich empfehle Ihnen die Bücher von Felicia Langer. Einer jüdischen Rechtsanwältin die Palästinenser vor israelischen Gerichten vertreten hat. Das hat sie zur Persona non grata in Israel gemacht und sie musste nach Deutschland flüchten.

      Ihre Bücher und die Fälle ihrer Mandanten sprechen Bände. Es gibt Aufschluss wie die Palästinenser unterdrückt werden und wie das israelische Apartheidsystem funktioniert.

      Sie sollten sich auch mal die Aussagen der ehemaligen Shin Bet Chefs angucken. Die geben doch auch zu, dass unschuldige verhaftet und erpresst werden für Israel als Kollaborateure zu arbeiten und das Israel immer mehr zu einem Unrechtsstaat wird.

      martina, Dienstag, 16.01.18, 3:12 Uhr

      hallo, jetzt werde ich dargestellt, wie wenn ich alles unrecht, was israelische soldaten oder der geheimdienst rechtfertige! dass da auch massiv unrecht geschieht, habe ich immer hier auch verurteilt. ...

      hallo, jetzt werde ich dargestellt, wie wenn ich alles unrecht, was israelische soldaten oder der geheimdienst rechtfertige!
      dass da auch massiv unrecht geschieht, habe ich immer hier auch verurteilt.
      auch das in israel sippenhaft durch das militär geschieht, habe ich immer hier verurteilt.
      ich fände es auch gut, wenn ahed tagsüber verhaftet geworden wäre. warum es nachts passiert, ist mir schleierhaft.
      und meine frage ist auch, was man ahed gestohlen hat? ansonsten wäre es das eigentum zb eines der anderen bewohner des hauses.
      wenn du allerdings darauf anspielst, das familienangehörige von ihr unrecht geschah, ist das vielleicht richtig. allerdings kann es nicht dazu führen, selbstjustiz zu üben! ich habe überhaupt nichts gegen gewaltfreie demonstrationen, das ist auch das gute recht eines jeden in israel.
      wenn du dadrauf anspielst, das es um das besetzte land geht oder um siedlungen, auch dann gilt für mich nicht das recht auf gewalt der palästinenser.

      martina, Dienstag, 16.01.18, 3:58 Uhr

      2. alles andere endet in einer gewaltspirale. ich finde den kommentar vom zdf heute gut zu dem fall ahed tamini. vor gericht müsste herauskommen bei ahed tamini, das jegliche strafe mit der dauer der ...

      2. alles andere endet in einer gewaltspirale.
      ich finde den kommentar vom zdf heute gut zu dem fall ahed tamini.
      vor gericht müsste herauskommen bei ahed tamini, das jegliche strafe mit der dauer der untersuchungshaft abgegolten wurde. immerhin dauert die jetzt 1 monat.
      ich bezweifle auch in keiner weise die fälle von felicia langer. auf ihrer homepage schreibt sie bei zeit der steine, das sie bewusst auf ausgewogenheit und vollständigkeit verzichtet. sie schreibt aber auch in einem buch von den palästinensischen menschenrechtsverletzungen im autonomiebereich.
      wie das drama allgemein gelöst werden kann, weiß ich auch nicht. aber gewaltsamer widerstand hat dort noch nie den palästinenser genutzt. auch nicht deren ansehen in der welt und behindert die unterstützung, die sie dringend von der welt brauchen. zudem werden israelis und palästinenser immer nebeneinander leben müssen.
      michael. es bricht dir kein zacken aus der krone, wenn du unrecht das durch palästinenser passiert, kritisiers

      Doris, Dienstag, 16.01.18, 12:19 Uhr

      Es sind ja auch nicht die Palästinenser gewesen die ein Zusammenleben ablehnten. Die Palästinenser haben die ersten jüdischen Flüchtlinge aus Europa problemlos aufgenommen. Das Zusammenleben zwischen ...

      Es sind ja auch nicht die Palästinenser gewesen die ein Zusammenleben ablehnten.
      Die Palästinenser haben die ersten jüdischen Flüchtlinge aus Europa problemlos aufgenommen.
      Das Zusammenleben zwischen Christen, Juden und Muslimen funktionierte. Wenn sie mit älteren Menschen aus der Region sprechen oder sich deren Interviews angucken, wird dies von allen Religionen bestätigt.

      Erst nachdem die Zionisten planten möglichst viele Nicht-Juden aus Palästina zu vertreiben und das Land unter deren Kontrolle zu bringen kam es zum Widerstand der Araber (Christen und Muslime).

      Die Jewish Agency hat von Anfang an palästinensische Bauern von deren Land vertrieben und denen dadurch die Existenzgrundlage für Sie und ihre Familien genommen. Auf dem einmal von der Jewish Agency einverleibtem Land durften dann keine Nicht-Juden mehr arbeiten oder leben.