Foto: BR | Michael Shubitz

Autisten in der Armee

Israels Militär setzt auf die Talente der untypischen Soldaten

In der Gesellschaft und auf dem Arbeitsmarkt sind sie oft Außenseiter. Doch im israelischen Militärgeheimdienst sind sie gefragt: Dort analysieren sie beispielsweise Luftbilder von feindlichen Stellungen im Ausland oder übernehmen investigative Recherchen. Denn einige von ihnen haben Fähigkeiten, die sich dafür besonders eignen: Ein enormes fotographisches Gedächtnis und eine akribische Arbeitsweise. Das Programm für Autisten der israelischen Armee ist weltweit wohl das einzige seiner Art. Wir haben die außergewöhnlichen Soldaten über mehrere Monate begleitet.

Von Studio Tel Aviv
Am 14.07.2018

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Beitrag: Mike Lingenfelser | Kamera: Michael Shubitz | Schnitt: Amir Tal

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3 thoughts on “Autisten in der Armee”

    Lustig, Sonntag, 15.07.18, 18:14 Uhr

    Zu dem aktuellen Thema Gaza: Wie ist es möglich, diese Massen an Waffen in ein Gebiet zu bringen, dass angeblich hermetisch abgeriegelt ist? Wie ist es möglich, dass tausende Ziele im Gazastreifen sch ...

    Zu dem aktuellen Thema Gaza:

    Wie ist es möglich, diese Massen an Waffen in ein Gebiet zu bringen, dass angeblich hermetisch abgeriegelt ist? Wie ist es möglich, dass tausende Ziele im Gazastreifen schon bombardiert wurden und trotzdem alles noch funktioniert. Wenn eine Waffenschmiede zerbombt wurde, braucht man Baumaterial, Maschinen und Zeit bis das alles wieder aufgebaut ist. Die Hamas jammert ständig, dass Israel die Blockade aufheben soll. Man könnte sich fragen, ob eine Blockade wirklich existiert? Irgendwie passt das nicht zusammen.

      Lotte, Montag, 16.07.18, 13:18 Uhr

      Ein isr. Arbeitskollege meines Mannes wohnt mit Frau und den drei Kindern in einem Moshav nicht weit weg von Sderot. Er schickte uns gestern ein kleines Video vom Tag zuvor mit dem Zusatz "So leben wi ...

      Ein isr. Arbeitskollege meines Mannes wohnt mit Frau und den drei Kindern in einem Moshav nicht weit weg von Sderot.
      Er schickte uns gestern ein kleines Video vom Tag zuvor mit dem Zusatz „So leben wir in Israel zur Zeit“ – das volle Programm mit „Streifen am Himmel, Alarm, in die Bunker rennenden Menschen“ (seine Schwester wohnt mit Kind und Kegel in Sderot) … und danach „Bei uns ist z.Zt. (!) alles ruhig“.
      Kurz danach schaute ich die Tagesschau.
      Irgendwie paßte auch das nicht zusammen sprich es/die israelische Seite kommt so harmlos oder nicht wirklich rüber.

    ariel, Samstag, 14.07.18, 21:18 Uhr

    daniel hat ganz klar asperger syndrom. menschen mit diesem syndrom koennen je nach schwere menscheliche emotionen und gesichtsausdruecke nicht automatisch einschaetzen und muessen mit viel uebung erle ...

    daniel hat ganz klar asperger syndrom. menschen mit diesem syndrom koennen je nach schwere menscheliche emotionen und gesichtsausdruecke nicht automatisch einschaetzen und muessen mit viel uebung erlernen. die „hochbegabung“ dieser menschen besteht meistens darin, dass sie sehr genau und konzentriert arbeiten koennen.

    die behauptung, dass sie sich nicht in die arbeitswelt integrieren koennen, stimmt nur zum teil. die erfahrung in der armee wird ihnen doppelt helfen. es wird ihnen mehr sicherheit im alltag geben. und keiner wird sich verdaechtig behandeln, da sie in ihrem lebenslauf armeezeit angeben koennen.

    uebrigens muss es nach drei jahren armee nicht schluss sein. bestimmte einheiten erlauben auch soldaten und nicht nur offizieren professionelle laufbahn.