Foto: BR | Miki Shubitz

Angst vor Abschiebung

Philippinische Gastarbeiterinnen wollen in Israel bleiben

Sie sind in Tel Aviv zusammengekommen, weil sie befürchten, Israel verlassen zu müssen. Teilweise leben sie hier schon jahrelang und arbeiten als Pflegehelfer oder Reinigungskräfte. In der Regel haben sie eine befristete Arbeitserlaubnis. Genaue Zahlen sind nicht gekannt, aber es sollen dutzende Mütter mit Kindern sein, deren Aufenthaltsgenehmigung zum Ende dieses Schuljahres abgelaufen ist – ihnen droht die Abschiebung.

Von Studio Tel Aviv
Am 12.08.2019

Beitrag: Katharina Kerzdörfer | Kamera: Miki Shubitz | Ton: Ricardo Levy | Schnitt: Ethan Spilkin

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16 thoughts on “Angst vor Abschiebung”

    Lotte, Dienstag, 20.08.19, 12:23 Uhr

    " die 7 Gesetze Noahs ... Talmud ... denn nach diesen Gesetzen ist Christentum Götzendienst und wäre dann strafbar" Wenn Sie damit die theologische Diskussion meinen, dass durch das Dogma der Dreifalt ...

    “ die 7 Gesetze Noahs … Talmud … denn nach diesen Gesetzen ist Christentum Götzendienst und wäre dann strafbar“

    Wenn Sie damit die theologische Diskussion meinen, dass durch das Dogma der Dreifaltigkeit das Christentum eben nicht an den einzigen Gott (Monotheismus) glaubt …
    So kann man es theologisch so sehen (ein Hauptargument im Islam übrigens).
    Die 7 Gesetze Noahs habe ich nochmals nachgelesen (über chabad.org).
    Von Mord, Vertreibung insbesondere von Christen steht dort nichts.
    Das Judentum kennt keine Missionierung !
    Auf Konversion steht keine Todesstrafe !
    Juden haben dort, wo sie weltweit bisher lebten keine Andersgläubigen aus theologischen Gründen verfolgt und umgebracht.
    Der israelische Staat ist der einzige Staat der Juden … und im Gegensatz zu allen anderen, umliegenden Staaten ein Staat mit noch existierender, reichlicher Vielfalt der religiösen Minderheiten und seitens des Staates Toleranz außerhalb der jüdischen Mehrheitsreligion.
    Schon mal da gewesen ?

      Tina, Dienstag, 20.08.19, 20:08 Uhr

      Ja, schon mal da gewesen! Die normalen durchschnittlichen Leute sind sehr nett und haben meistens KEINE AHNUNG, was im Talmud steht! Ich meine auch keine Konversionen, sondern die Folgen für Christen, ...

      Ja, schon mal da gewesen! Die normalen durchschnittlichen Leute sind sehr nett und haben meistens KEINE AHNUNG, was im Talmud steht!

      Ich meine auch keine Konversionen, sondern die Folgen für Christen, die nicht bereit sind, die 7 Gesetze Noahs zu befolgen.
      Bei Wikipedia steht: „The Talmud lists the punishment for blaspheming the Ineffable Name of God as death. The sons of Noah are to be executed by decapitation for most crimes.“

      Was ist an dem Wort „decapitation“ unverständlich?

      „Juden haben dort, wo sie weltweit bisher lebten keine Andersgläubigen aus theologischen Gründen verfolgt und umgebracht.“

      Richtig! Wenn man irgendwo zu Gast ist, hat man normalerweise nicht die Macht, die Einheimischen umzubringen.

      Ich warte darauf, dass Ariel mir widerspricht und mich korrigiert, dass er sagt, der Talmud ruft dazu auf, die Goyim zu lieben und sie als gleichberechtigt zu achten. Bitte, ich warte darauf!

      Lotte, Donnerstag, 22.08.19, 11:40 Uhr

      " die Goyim zu lieben und sie als gleichberechtigt zu achten" Der Begriff Goi/Goyim ( Nichtjude ... "der, der sich nicht an die jüdischen Gesetze hält") hat mich immer an den Begriff "Gaijin" (Nichtja ...

      “ die Goyim zu lieben und sie als gleichberechtigt zu achten“
      Der Begriff Goi/Goyim ( Nichtjude … „der, der sich nicht an die jüdischen Gesetze hält“) hat mich immer an den Begriff „Gaijin“ (Nichtjapaner … „der Mensch, der von draußen kommt“) aus meiner Zeit in Japan erinnert (die japanische Sprache ist hochinteressant u. sagt dann auch viel über Entstehung u. Gesellschaft aus) 🙂 .
      „Der von draußen, außerhalb der eigenen Gruppe“ trifft es ziemlich gut.
      Deshalb gilt für mich:
      1) der 1. Artikel des Grundgesetzes !
      Ich muss den Anderen nicht lieben, aber in seiner unantastbaren Würde, dessen Achtung und Schutz der Staat verspricht, sein lassen, leben lassen, achten.
      2) was die verschiedenen Religionen angeht: gibt es sehr wohl Unterschiede.
      Ich entscheide mich, ob ich religiös/spirituell „mit Gott“ leben will o. offene Frage o. atheistisch.
      Ob bereit bin, die jeweiligen Kröten zu schlucken.
      Die jüd. Religion hat zumindest eine Diskussions-u. Auslegungskultur ü. Jahrhunderte

      Lotte, Donnerstag, 22.08.19, 12:05 Uhr

      Teil 2 Sowohl Goyim als auch Gajin haben zugegebenermassen einen leicht negativen Beigeschmack. ? Dann greift Artikel 1 :-) . Gespannt, was Ariel (falls er im Netz ist, Feriensaison) dazu sagt ! Ich s ...

      Teil 2

      Sowohl Goyim als auch Gajin haben zugegebenermassen einen leicht negativen Beigeschmack. ?
      Dann greift Artikel 1 🙂 .

      Gespannt, was Ariel (falls er im Netz ist, Feriensaison) dazu sagt !

      Ich selbst muss mich jetzt ausklinken, da unterwegs.

      Aber Tina, noch eine Randbemerkung:
      Juden waren nicht „Gäste“ in den jeweiligen Ländern.
      Sondern meist „Einwohner“, „Bürger“, i.d.R. „2. Klasse“ (bis auf eine kurze Zeit, ca. 19./20. Jahrhundert) und immer ja, Minderheit.
      Und Wikipedia nehme ich ggf. auch zur schnellen Orientierung, checke es jedoch quer.

    Tina, Sonntag, 18.08.19, 18:45 Uhr

    Philippiner sind Christen oder Moslems. Spätestens wenn alle Nichtjuden in Israel verpflichtet werden, die 7 Gesetze Noahs (Talmud) zu befolgen, werden die Christen sowieso ausreisen wollen/müssen. De ...

    Philippiner sind Christen oder Moslems. Spätestens wenn alle Nichtjuden in Israel verpflichtet werden, die 7 Gesetze Noahs (Talmud) zu befolgen, werden die Christen sowieso ausreisen wollen/müssen. Denn nach diesen Gesetzen ist Christentum Götzendienst und wäre dann strafbar.
    Netanjahu hat schon in 2014 angekündigt, dass der Talmud die Grundlage der Gesetzgebung in Israel werden soll.

      Florian, Dienstag, 20.08.19, 7:44 Uhr

      Philippinen sind zu 81% Katholiken und zu 5% Muslime. Nur mal so zum Größenvergleich.

      Philippinen sind zu 81% Katholiken und zu 5% Muslime. Nur mal so zum Größenvergleich.

      Tina, Dienstag, 20.08.19, 13:00 Uhr

      Also ist die Wahrscheinlichkeit, dass alle ausreisen, ziemlich hoch.

      Also ist die Wahrscheinlichkeit, dass alle ausreisen, ziemlich hoch.

    Lotte, Samstag, 17.08.19, 11:55 Uhr

    Danke, dass Sie über Ihre Wortwahl nachgedacht und zumindest in Ihrer Headline den Begriff "Deportation" gegen "Abschiebung" inzwischen ausgetauscht haben.

    Danke, dass Sie über Ihre Wortwahl nachgedacht und zumindest in Ihrer Headline den Begriff „Deportation“ gegen „Abschiebung“ inzwischen ausgetauscht haben.

    Lotte, Donnerstag, 15.08.19, 18:12 Uhr

    Headline und Verwendung des Begriffes "Deportation(en)". In Zeiten, in denen in deutschen Städten mittlerweile wöchentlich (!) wieder erkennbar jüdische Menschen angegriffen werden ... In Zeiten, in d ...

    Headline und Verwendung des Begriffes „Deportation(en)“.

    In Zeiten, in denen in deutschen Städten mittlerweile wöchentlich (!) wieder erkennbar jüdische Menschen angegriffen werden …
    In Zeiten, in denen die Zeitzeugen aus der Zeit von „Deportationen in den sicheren Tod“ wegsterben …
    In Zeiten, in denen sehr viele Menschen mit Hass „auf den zionistischen Staat Israel“ und „auf Juden“ aus den muslimisch dominierten Ländern rund um Israel nach Deutschland kamen/kommen, mit der Möglichkeit per Satellit den Israel- und Judenhass mit entsprechendem Vokabular (!) weiterhin pflegen zu können …
    In Zeiten, in denen insbesondere junge Leute Frieden, Religionsfreiheit, Freiheit (auch für die wenigen Juden im Land) für normal halten oder eben wieder der braunen Ideologie nachrennen …

    Haben Sie den Auftrag:
    1) gut recherchiert zu berichten
    2) einen hier sprachlich u. inhaltlich belasteten Begriff, auch wenn lt. Duden korrekt, nicht assoziativ und plakativ in der Headline zu verwenden.

      Renate, Sonntag, 18.08.19, 6:08 Uhr

      Gut gesagt, Lotte. Und wie ich sehe wurde das Wort ja nachträglich geändert in „Abschiebung“ Dank an Redaktion für die Änderung. Leider bleibt das Gesagte aber doch in den Köpfen der Zuhörer.....

      Gut gesagt, Lotte. Und wie ich sehe wurde das Wort ja nachträglich geändert in „Abschiebung“
      Dank an Redaktion für die Änderung. Leider bleibt das Gesagte aber doch in den Köpfen der Zuhörer…..

      Lotte, Sonntag, 18.08.19, 12:12 Uhr

      Boker Tov und einen schönen Sonntag, Renate. Sie haben's geändert, aber wer weiss, warum? Nochmaliges Nachdenken? Duplizität der Ereignisse (dem Chefredakteur der ARD R.Becker flog ab Freitag seine Wo ...

      Boker Tov und einen schönen Sonntag, Renate.

      Sie haben’s geändert, aber wer weiss, warum?
      Nochmaliges Nachdenken? Duplizität der Ereignisse (dem Chefredakteur der ARD R.Becker flog ab Freitag seine Wortwahl „Büttel“, Israel als Büttel der USA um die Ohren)?
      Es geht ja grade so weiter …
      Nachfolgend der Bericht über ultraorthodoxe Juden/Afula.
      Nicht so schlimm wie vor kurzem das Spiegel-Cover.
      Korrekt beschrieben mit ca. 15% der israelischen Bevölkerung/ Minderheit … und im Gegensatz zum Spiegel-Cover gibt es diese Minderheit in Israel ja wirklich (und diese demokratische, pluralistische, israelische Gesellschaft wird recht gut damit fertig).
      Wenn: dieses immer wieder verwendete Photo (dem Deutschen garantiert sehr fremd) nicht wäre.
      Wenn: auch mal über alle anderen Strömungen des Judentums informativ (!) u. positiv berichtet würde.
      Akribischte Fehlersuche im israelischen Staat.
      Wohlwollende bis fehlende Fehlersuche u. Berichten in Bezug auf Gaza u. Westjordanland.

    Simon, Mittwoch, 14.08.19, 22:43 Uhr

    Das einzige was der Staat Israel hier zeigt, ist Konsequenz bei der Anwendung seiner Gesetze. Davon sollte sich Deutschland besser früher als später auch eine Scheibe abschneiden. Diese Frauen sind im ...

    Das einzige was der Staat Israel hier zeigt, ist Konsequenz bei der Anwendung seiner Gesetze. Davon sollte sich Deutschland besser früher als später auch eine Scheibe abschneiden. Diese Frauen sind im Grunde selbst an Ihrer Lage Schuld, denn sie wussten von Anfang an, dass ihr Aufenthalt und der ihrer Kinder nur befristet ist.

    ariel, Dienstag, 13.08.19, 19:55 Uhr

    "aber es sollen dutzende Mütter mit Kindern sein, deren Aufenthaltsgenehmigung zum Ende dieses Schuljahres abgelaufen ist " nein, es handelt sich um muetter mit kindern, welche sich illegal jahrelang ...

    „aber es sollen dutzende Mütter mit Kindern sein, deren Aufenthaltsgenehmigung zum Ende dieses Schuljahres abgelaufen ist “

    nein, es handelt sich um muetter mit kindern, welche sich illegal jahrelang in israel aufhalten. nach der gueltigen rechtslage, wird das arbeitsvisum nicht verlaengert, falls ein kind zur welt kommt. die meisten versuchen durch kinder illegal im land zu bleiben und hoffen so irgendwann mal in israel fuer immer bleiben zu koennen. die kinder tun mir leid, aber allen war klar, wie es enden kann bzw. wird.

      martina, Freitag, 16.08.19, 20:13 Uhr

      hallo ariel, kannst du mir eine neutrale zeitung /internetadresse geben, die neutral berichtet? ich meine neutral, nicht im sinne pro israel oder pro palästinenser. lg martina

      hallo ariel,
      kannst du mir eine neutrale zeitung /internetadresse geben, die neutral berichtet? ich meine neutral, nicht im sinne pro israel oder pro palästinenser.
      lg martina

      martina, Freitag, 16.08.19, 20:20 Uhr

      hallo ariel, handelt es sich um illegale frauen ohne aufenthaltsberechtigung und dürfen nicht arbeiten? oder sind sie legal in israel und dürfen arbeiten? warum wird eine aufenthaltsgenehmigung an in ...

      hallo ariel,
      handelt es sich um illegale frauen ohne aufenthaltsberechtigung und dürfen nicht arbeiten? oder sind sie legal in israel und dürfen arbeiten?
      warum wird eine aufenthaltsgenehmigung an in israel geborene kinder gebunden?
      und was wäre, wenn die frau in israel abtreiben wollte, weil sie ungewollt schwanger geworden ist?
      einfach gefragt, warum hängt eine aufenthaltsgenehmigung mit arbeitserlaubnis an kinder?
      lg martina

      martina, Freitag, 16.08.19, 20:22 Uhr

      ps ich muss gestehen, das ich bei dir nicht so hart nachfrage, wie zb bei lotte. das liegt daran, das du israeli bist. und ich bei dir damit nicht die un menschenrechtskonventionen anlege. von dir wil ...

      ps ich muss gestehen, das ich bei dir nicht so hart nachfrage, wie zb bei lotte.
      das liegt daran, das du israeli bist. und ich bei dir damit nicht die un menschenrechtskonventionen anlege.
      von dir will ich einfach nur gründe wissen, um dich besser zu verstehen.
      lg martina