Foto: BR | Tel Aviv

Foto: BR | Tel Aviv

Am Ende oder Neuanfang?

Der Nahe Osten 40 Jahre nach Camp David

Im September 1978 feierten in Israel Zehntausende auf den Straßen. Denn im Weißen Haus in Washington war ein wegweisender Vertrag unterzeichnet worden, der erstmals Frieden im Nahen Osten in Aussicht stellte. Israels Ministerpräsident Menachem Begin und der ägyptische Staatspräsident Anwar el-Sadat schlossen unter Vermittlung von US-Präsident Carter einen formellen Friedensvertrag. Menachem Begin bezeichnete das Gipfeltreffen sogar als die „vielleicht wichtigste Friedenskonferenz seit dem Wiener Kongress im 19. Jahrhundert“. Doch der Wendepunkt in der Geschichte, auf den vielen hofften, blieb aus.

In der 45-minütigen Phoenix-Dokumentation beleuchten wir die Entwicklung in diesen vier Jahrzehnten und sprechen mit Israelis und Palästinensern über deren Hoffnungen und Enttäuschungen.

Von Susanne Glass
Am 22.09.2018

Beitrag: Susanne Glass | Kamera:  Alex Goldgraber, Michael Shubitz | Ton: Moshe Lubliner, Ricardo Levy |  Schnitt: Amir Tal.

Kommentare

Kommentare werden vor der Freischaltung geprüft.
Mehr in den Kommentarrichtlinien

21 thoughts on “Am Ende oder Neuanfang?”

    gunther, Dienstag, 25.09.18, 7:32 Uhr

    Es ist immer wieder bewundernswert, wie sich Knut über alle "Kleingeister" erhebt und für sich das Deutungsmonopol beansprucht. Das ist wahre Diskursbereitschaft. Im Übrigen behauptet ein palästinensi ...

    Es ist immer wieder bewundernswert, wie sich Knut über alle „Kleingeister“ erhebt und für sich das Deutungsmonopol beansprucht. Das ist wahre Diskursbereitschaft.

    Im Übrigen behauptet ein palästinensischer Journalist, dass ihm Arafat anvertraut habe, er glaube nicht an den Oslo-Prozess, er lasse sich aber darauf ein, um diese Gelegenheit zu nutzen, die PLO und den Widerstand nach Palästina zurückzubringen und die Juden zu vertreiben wie Ratten, die das sinkende Schiff verlassen.
    Arafat hat auch die Zweite Intifada initiiert.

    Grundsätzlich sind die Palästinenser immer Opfer und die Juden immer Täter.
    Muslimisch-arabische Massaker haben im Islam und der arabischen Welt eine Tradition seit den Anfängen des Islam.

    Gerd, Montag, 24.09.18, 14:51 Uhr

    Man muß realistisch bleiben. Ein kalter Friede ist auf absehbare Zeit die einzig reale Option. Die Judenfeindlichkeit ist in den diversen Bevölkerungen derart virulent, dass die Regierungen nicht öffe ...

    Man muß realistisch bleiben. Ein kalter Friede ist auf absehbare Zeit die einzig reale Option. Die Judenfeindlichkeit ist in den diversen Bevölkerungen derart virulent, dass die Regierungen nicht öffentlich auf Israel zugehen können. Was sie dennoch tun, aber hinter den Kulissen, sonst gibt es Krach wie unlängst in Jordanien. Die dortige Regierung hat sich entschlossen Gas aus Israel zu importieren, weil es günstig ist und weil Israel zuverlässiger liefern kann als Syrien oder der Irak.

    Aus westlicher Sicht eine völlig logische Entscheidung, die zu massiven Protesten in der Öffentlichkeit und der Politik geführt hat. Die waren strikt dagegen, obwohl es ihnen nutzt, weil es auch Israel nutzt.

      Michael K., Montag, 24.09.18, 22:55 Uhr

      Gerd, sehe ein, dass die Kritik an Israel nicht Judenfeindlichkeit ist. Die Menschen auf der Strasse haben mitbekommen, was sich in Israel und Palästina abspielt. Sie haben ein Gespür dafür, dass Isra ...

      Gerd, sehe ein, dass die Kritik an Israel nicht Judenfeindlichkeit ist. Die Menschen auf der Strasse haben mitbekommen, was sich in Israel und Palästina abspielt. Sie haben ein Gespür dafür, dass Israel’s „Sicherheitsbedürfnis“ über die mit Gewalt verbundene Vertreibung, Besetzung und Belagerung gegenüber den Palästinensern decken soll. Man darf Israel kritisieren, doch wenn man es tut, dann wird man sehr schnell beschuldigt sich in antisemitische Speergebiete zu begeben. Wer es dennoch wagt, wird schnell von jüdischen Interesseorganisationen des Antisemitismus bezichtigt. Was oft gelingt. Ich habe den Eindruck, dass das gerade in England mit Corbyn passiert ist. Generell, Menschen sind gegen Gewalt und Terror einer Besatzungsmacht, nicht gegen Juden. Regierungen, die die von Israel ausgehende Gewalt nicht sehen wollen sind schwache Regierungen. Politischer Druck, Schuldgefühl verhindert den Mut zu Ehrlichkeit. Es ght nicht um für oder gegen Juden, sondern um Recht und Freiheit.

      gunther, Dienstag, 25.09.18, 12:38 Uhr

      Wie immer erzählt Herr K. nur die eine Seite. Die Eroberung von Westjordanland und Golan hat Ursachen, die er wohlweislich verschweigt. Es war tatsächlich das Sicherheitsbedürfnis gegenüber den militä ...

      Wie immer erzählt Herr K. nur die eine Seite.
      Die Eroberung von Westjordanland und Golan hat Ursachen, die er wohlweislich verschweigt. Es war tatsächlich das Sicherheitsbedürfnis gegenüber den militärischenen Angriffen gegen Israel.
      Zum Thema Recht und Freiheit: Dass es den Vetretern der Palästinenser eben nicht darum geht, wird ersichtlich, wenn man die Situation unter Fatah und Hamas für die eigene Bevölkerung ansieht.
      Außerdem ist ja wohl seltsam, dass in Israel immer noch über 1 Mio Araber leben, denen es besser geht als im Westjordanland und die nicht tauschen wollen.
      Über den arabisch-islamischen Antisemitismus muss hier weiter nichts erklärt werden, denn er ist zu offensichtlich. Nicht umsonst erklären Organisationen der Palästinenser, alle Juden weltweit vernichten zu wollen. Ziel ist die restlose Zerstörung Israels. Wer das nicht sehen will oder verschweigt, verbirgt in seiner Kritik an Israel seinen eigenen Antisemitismus.
      Corbyn: er ist lupenreiner Antisemit.

      gunther, Dienstag, 25.09.18, 12:52 Uhr

      Zu Corbyn: Er gab Israel die Schuld an islamistischen Terroranschlägen; er verteidigte eine empörende antisemitische Wandmalerei; er würdigte einen aus Großbritannien ausgewiesenen Scheich für dessen ...

      Zu Corbyn:
      Er gab Israel die Schuld an islamistischen Terroranschlägen; er verteidigte eine empörende antisemitische Wandmalerei; er würdigte einen aus Großbritannien ausgewiesenen Scheich für dessen Aussage, dass die Juden das Blut von Nicht-Juden trinken; er bezeichnete einen Hamas-Terroristen, dessen Lebenswerk der Ermordung von Juden gewidmet war, als seinen „Bruder“; er hielt eine widerwärtige Veranstaltung am Holocaust-Gedenktag ab, bei welcher Juden vorgeworfen wurde, sie seien die Nachfolger der Nazis; er versuchte, das Wort „Holocaust“ aus der Bezeichnung des Holocaust-Gedenktags entfernen zu lassen; er legte bei einer Gedenkveranstaltung für die Terroristen der Terrororganisation Schwarzer September – die hinter dem Attentat von München standen – einen Kranz nieder.

      Und den versucht Herr K. zu verteidigen.

      Gerd, Dienstag, 25.09.18, 13:47 Uhr

      Es geht nicht um Altlinke wie Corbyn, die ihren Antisemitismus notdürftig als Antizionismus tarnen, sondern um Jordanier, Ägypter usw. Und die sprechen ganz unverblümt nicht von Israelis, sondern von ...

      Es geht nicht um Altlinke wie Corbyn, die ihren Antisemitismus notdürftig als Antizionismus tarnen, sondern um Jordanier, Ägypter usw. Und die sprechen ganz unverblümt nicht von Israelis, sondern von Juden.

      Knut, Dienstag, 25.09.18, 17:28 Uhr

      Hallo Gerd, warum spricht man in der arabischen Welt oft von Juden und nicht von Israelis? Nicht nur weil es nach wie vor Kräfte - auch in den mit Israel befriedeten Ländern Ägypten und Jordanien - gi ...

      Hallo Gerd, warum spricht man in der arabischen Welt oft von Juden und nicht von Israelis? Nicht nur weil es nach wie vor Kräfte – auch in den mit Israel befriedeten Ländern Ägypten und Jordanien – gibt, die Israel das Existenzrecht absprechen (von Arabern in vielen anderen Ländern einmal ganz zu schweigen), sondern auch, weil sich nicht eben wenige Israelis sich selbst in allererster Linie als Juden begreifen und erst dann als Israelis. Insbesondere in den stramm-religiösen und nationalrechten Kreisen wird eben das Jüdisch-sein gegenüber dem Israeli-sein privilegiert. Das soeben verabschiedete Nationalstaatsgesetz ist doch der allerbeste Beleg dafür: Es gibt eben Israelis, die nicht zu 100 % mit „dazugehören“ sollen, aber bitteschön dankbar sein dürfen, mit zumindest 90 % „Gleichberechtigung“ in einer ansonsten vollwertigen Demokratie – wenn auch mit nur teilweise festliegenden Grenzen – leben zu dürfen. Anders als in fast allen Nachbarländern. Viele sind in der Tat auch froh darüber.

      Pulpo, Mittwoch, 26.09.18, 14:01 Uhr

      "Nicht umsonst erklären Organisationen der Palästinenser, alle Juden weltweit vernichten zu wollen. Ziel ist die restlose Zerstörung Israels. " Haben sie Belege für diese Behauptung? Welche Organisati ...

      „Nicht umsonst erklären Organisationen der Palästinenser, alle Juden weltweit vernichten zu wollen. Ziel ist die restlose Zerstörung Israels. “

      Haben sie Belege für diese Behauptung? Welche Organisationen wären das denn?

    Knut, Sonntag, 23.09.18, 21:52 Uhr

    Nun, was soll man angesichts dieser profess. zusammengestellten und überaus großartigen historischen Zusammenstellung noch an Worten über die bisher (überwieg.) Kleingeister im Kommentarbereich verlie ...

    Nun, was soll man angesichts dieser profess. zusammengestellten und überaus großartigen historischen Zusammenstellung noch an Worten über die bisher (überwieg.) Kleingeister im Kommentarbereich verlieren, außer vielleicht: Mal produktiv und nach vorne gedacht Stellung beziehen statt ständig aufrechnend und letztlich im Kreise drehend nach hinten zu blicken! Persönlichkeiten eines Formats von Anwar el-Sadat oder Jitzhak Rabin haben es auf die Straßenschilder und in die Geschichtsbücher geschafft. Bei Menschenfeinden oder Opportunisten wie Ariel Sharon oder Bibi Netanyahu wäre ich mir hingegen nicht so sicher, ob es in zwei Jahrzehnten auch nur ein Politiker schaffen würde, eine besondere Würdigung zu erfahren.

    Haben die Kommentierenden unterhalb von Michael auch nur ansatzweise verstanden, was Inhalt und Botschaft dieser hervorragenden historischen Dokumentation bestimmt haben? Wenn nicht, bitte einfach noch einmal ansehen! Und bitte nicht hinter jedem Wort „Israelkritik“ vermuten!!

      Lotte, Dienstag, 25.09.18, 10:53 Uhr

      Knut, Sie haben aber schon gesehen, daß mein für Sie "kleingeistiger" Kommentar bzw. Zitat eine Antwort auf die immer gleiche Berieselung, v.a. Vokabular und 1:1- Vergleiche von Michael war - und nich ...

      Knut,

      Sie haben aber schon gesehen, daß mein für Sie „kleingeistiger“ Kommentar bzw. Zitat eine Antwort auf die immer gleiche Berieselung, v.a. Vokabular und 1:1- Vergleiche von Michael war – und nicht zum Blogbeitrag?

    Michael K., Sonntag, 23.09.18, 2:47 Uhr

    Tragisch, dass von einem Frieden mit Ägypten und Jordan nur ein kalter Frieden übriggeblieben ist. Israel eignet(e) sich Land an, was sich schlecht mit friedlicher Koexistenz verträgt. Die internation ...

    Tragisch, dass von einem Frieden mit Ägypten und Jordan nur ein kalter Frieden übriggeblieben ist. Israel eignet(e) sich Land an, was sich schlecht mit friedlicher Koexistenz verträgt. Die internationale Staatengemeinschaft hat sich da zu lange an der Nase herumführen lassen. Der Wille für Frieden und ein Leben nebeneinander in zwei Staaten war einmal vorhanden. Apathie macht sich breit. Israel hat im Einverständnis mit USA carte blanche in Gaza und im Westjordanland. So wie Juden durch die Indifferenz der Welt litten, so tun das heute die Palästinenser. Als Akt der Verzweiflung hat das die Hamas an die Macht gebracht. Da wo Unrecht herrscht, entstehen radikale Strömungen. Dass durch die Abriegelung Gaza’s von der Außenwelt das Elend in Gaza mit seinen zwei Millionen Menschen weiter vergrößert wurde, ruft kaum Protest hervor. So lange die Welt Israel nicht in ihre Grenzen verweist, so lange wird Israel und die jüdische Bevölkerung an ihrer unmoralischen Apartheid Politik festhalten.

      gunther, Sonntag, 23.09.18, 9:50 Uhr

      Die üblichen Schlgwörter von Herrn K. Der übliche Anti-Israelismus. Nach Abschluss von Oslo ging der Terror mit Attentaten durch die Palästinenser weiter. Wer wollte keinen Frieden?

      Die üblichen Schlgwörter von Herrn K. Der übliche Anti-Israelismus.
      Nach Abschluss von Oslo ging der Terror mit Attentaten durch die Palästinenser weiter.
      Wer wollte keinen Frieden?

      ariel, Sonntag, 23.09.18, 11:12 Uhr

      die palaestinenser haben zu oft "wolf" gerufen. jetzt kann sie keiner ernst nehmen.

      die palaestinenser haben zu oft „wolf“ gerufen. jetzt kann sie keiner ernst nehmen.

      Lotte, Sonntag, 23.09.18, 12:25 Uhr

      Eine der ewigen Tatsachen der Geschichte ist, daß die meisten Antisemiten sich selbst nicht als Antisemiten betrachten. "Wir hassen die Juden nicht", sagten sie im Mittelalter, "nur ihre Religion". "W ...

      Eine der ewigen Tatsachen der Geschichte ist, daß die meisten Antisemiten sich selbst nicht als Antisemiten betrachten.

      „Wir hassen die Juden nicht“, sagten sie im Mittelalter, „nur ihre Religion“.
      „Wir hassen Juden nicht“, sagten sie im 19.Jahrhundert, „nur ihre Rasse“.
      „Wir hassen Juden nicht“, sagen sie jetzt, „nur ihren Nationalstaat“.

      Jonathan Sacks/13.9.2018

      Michael K., Sonntag, 23.09.18, 21:36 Uhr

      Lotte, danke für Blumen. Ich habe die Besatzung mit eigen Augen gesehen und erlebt. Das kann doch unmöglich Normalität sein. Es kann doch nicht normal sein, dass man Mauern baut, ein Land entgegen int ...

      Lotte, danke für Blumen. Ich habe die Besatzung mit eigen Augen gesehen und erlebt. Das kann doch unmöglich Normalität sein. Es kann doch nicht normal sein, dass man Mauern baut, ein Land entgegen internationalem Recht besiedelt, Menschen an Gaza’s Grenzen abschiesst, tausende Menschen in Gefängnisse steckt, ein Volk mit und an hunderten checkpoints schikaniert? Vieles was auf palästinensischer Seite passiert kann man kritisieren, aber ein militärisch und wirtschaftlich starkes Israel müsste doch eine viel stärkere moralische Pflicht verspüren, dazu beizutragen die Situation für die Palästinenser und Israelis grundlegend zu verändern. Harari spricht von fehlenden Visionen. Das ist genau der Punkt. Da muss man auch nicht auf den grossen Plan aus Amerika warten, der von Netanyahu diktiert wird. Gleichheit und Gerechtigkeit ist gefragt. Und die muss hergestellt werden. Unterdrückung können wir doch nicht schweigend hinnehmen? Oder gibt es Besetzung und Unterdrückung nicht?

      Pulpo, Montag, 24.09.18, 8:14 Uhr

      Gunther Sie wissen aber schon, dass es Baruch Goldstein war, der Oslo durch sein Massaker an betenden Muslimen torpediert hat

      Gunther Sie wissen aber schon, dass es Baruch Goldstein war, der Oslo durch sein Massaker an betenden Muslimen torpediert hat

      PeterM, Mittwoch, 26.09.18, 9:04 Uhr

      Ja, in Gaza herrscht Elend. Meine Frage ist, was mit all den Milliarden Dollar geschehen ist, die in den letzten 10 Jahren nach Gaza geflossen sind. Es gibt kein Volk weltweit, was mehr mit internatio ...

      Ja, in Gaza herrscht Elend. Meine Frage ist, was mit all den Milliarden Dollar geschehen ist, die in den letzten 10 Jahren nach Gaza geflossen sind. Es gibt kein Volk weltweit, was mehr mit internationaler Hilfe vollgestopft wurde, wie die Araber in Gaza und der Westbank. Was ist mit dem Geld geschehen? Mit diesem Geld wäre es durchaus möglich gewesen, den Menschen in Gaza und der Westbank ein Umfeld zu schaffen, in dem man leben kann. Leider ist das Geld in korrupten Kanälen und Waffen geflossen. Es kommt nicht von ungefähr, dass z. B. Arafats Frau und Familie heute in Paris in Nobelvillen leben. Es geht den korrupten Führern der PL schon lange nicht mehr um Land, es geht um die persönliche Bereicherung, die bei einem echten Frieden versiegen würde.

      Pulpo, Donnerstag, 27.09.18, 8:17 Uhr

      "Es gibt kein Volk weltweit, was mehr mit internationaler Hilfe vollgestopft wurde, wie die Araber in Gaza und der Westbank." Haben sie dafür Belege? Ich denke die Zahlungen und Waffenlieferungen an I ...

      „Es gibt kein Volk weltweit, was mehr mit internationaler Hilfe vollgestopft wurde, wie die Araber in Gaza und der Westbank.“

      Haben sie dafür Belege? Ich denke die Zahlungen und Waffenlieferungen an Israel, vor allem aus den USA und Europa sind deutlich höher, aber sie haben ja sicher eine gute Quelle für Ihre Behauptungen.

      ariel, Samstag, 29.09.18, 22:58 Uhr

      pulpo, wenn man die zahlen vergleicht, was die hilfe angeht, so wirst du den kuerzeren ziehen. wie du weisst gibt es zwei fluchtlingswerke unter UN. fuer palaestinenser gibt es die UNRWA und UNHCR fue ...

      pulpo, wenn man die zahlen vergleicht, was die hilfe angeht, so wirst du den kuerzeren ziehen.

      wie du weisst gibt es zwei fluchtlingswerke unter UN. fuer palaestinenser gibt es die UNRWA und UNHCR fuer alle andere.

      die palaestinensische UNRWA hat 30 000 mitarbeiter, welche sich um 5 millionen personen kuemmern.

      fuer alle andere fluechtlinge gibt es 11 500 mitarbeiter, die sich um 68.5 millionen kuemern.

      UNRWA hatte einen budget von $1.3 mrd. UNHCR muss sich mit $7.7 mrd. begnuegen.

      das alles sind offizielle zahlen, die man auf den jeweiligen internetseiten der beiden agenturen finden kann.

      Pulpo, Montag, 01.10.18, 8:16 Uhr

      Ariel sie haben vergessen die israelische Militärhilfe dazu zu zählen. Israel bekommt von den USA mehr Gelder als alle anderen Staaten in Afrika und Asien zusammen! Israels Besatzung, mit all ihren Me ...

      Ariel sie haben vergessen die israelische Militärhilfe dazu zu zählen. Israel bekommt von den USA mehr Gelder als alle anderen Staaten in Afrika und Asien zusammen!

      Israels Besatzung, mit all ihren Menschen- und Völkerrechtsverbrechen wird also durch die USA subventioniert.

      Statt die Milliarden in den Aufbau eines lebensfähigen palästinensischen Staates zu investieren nutzt Israel das Geld um unschuldige Zivilisten zu terrorisieren und zu schikanieren.

      ariel, Montag, 01.10.18, 22:14 Uhr

      pulpo, es macht mir keinen spass mit menschen zu diskutieren, die sich selbst widersprechen oder nicht verstehen, was sie schreiben. wie kann man denn "militaerhilfe" fuer andere zwecke einsaetzen? au ...

      pulpo, es macht mir keinen spass mit menschen zu diskutieren, die sich selbst widersprechen oder nicht verstehen, was sie schreiben.

      wie kann man denn „militaerhilfe“ fuer andere zwecke einsaetzen? ausserdem liegst du falsch, wenn du behauptest, dass israel mehr bekommt, als andere laender zusammen.

      die militaerhilfe wird nicht einfach so bezahlt. usa bekommt viele gegenleistungen von israel. ich persoenlich bin gegen solche hilfe von usa. israel kann mit diesem geld nur bei us waffenherrsteller einkaufen. so werden indirekt us herrsteller subventioniert. israelische herrsteller werden dagegen durch diese hilfe unterdrueckt. das ist sehr schlecht fuer israelische industrie.

      und auch das aendert nichts an der tatsache, dass palaestinenser die mit abstand die previligiersten fluechtlinge weltweit sind.