Foto: dpa | picture alliance

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Der Streit um das Land

Momentaufnahmen aus Hebron und Amona

Von Susanne Glass
Am 10.06.2017

In Hebron, der größten Stadt im Westjordanland, spiegelt sich der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern wie in einem Brennglas wider. Die Siedler hoffen auf eine baldige Annexion des gesamten Westjordanlandes durch Israel. Die Palästinenser wählten einen neuen Bürgermeister, der 1980 zusammen mit drei Mittätern sechs jüdische Siedler ermordete. Und bei den ehemaligen Amona-Siedlern, die im Februar zwangsgeräumt wurden, wächst die Ungeduld. Die Regierung hat Ihnen zwar den Bau einer neuen Siedlung versprochen. Aber der Baubeginn zögert sich immer weiter hinaus. Gleichzeitig können die Palästinenser, die bei Gericht die Räumung Amonas durchgesetzt haben, weiterhin nicht zurück auf ihr Land.
Momentaufnahmen anlässlich 50 Jahre 6-Tage-Krieg.

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Beitrag: Susanne Glass – Kamera: Michael Shubitz, Alex Goldgraber, Tariq Kayal  – Schnitt: Ethan Spilkin

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Kommentare

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7 thoughts on “Der Streit um das Land”

    ariel, Samstag, 10.06.17, 22:29 Uhr

    amona war nicht illegal und wurde von der regierung freigegeben. die araberin konnte ihre ansprueche zwar beweisen, aber die genaue stelle welche ihr gehoert konnte nicht gefunden werden. und jetzt da ...

    amona war nicht illegal und wurde von der regierung freigegeben.

    die araberin konnte ihre ansprueche zwar beweisen, aber die genaue stelle welche ihr gehoert konnte nicht gefunden werden.

    und jetzt das absurde:

    es gab kein privatland unter der osmanen. die jordanier, welche illegal diese gegend besetzt hielten, fingen an das land zu verteilen, was sehr chaotisch war. so hat der vater dieser frau paar dunam (100m^2) land innerhalb eines 60 dunam grossen grundstueckes bekommen, welches unter vielen familien aus der gegend haette verteilt werden sollen. von allen familien konnte nur diese frau von linken NGOs gefunden werden.

    der frau wurde anderes land angeboten, was von der linken NGO welche sie vor gericht vertritt abgelehnt wurde. somit wurde die siedlung abgerissen und die frau hat nichts bekommen, da die stelle unklar ist und zu nah an eine andere siedlung ist.

    die geschichte mit dem feld ist eine luege, da die gegend, (sieh video) fuer weizenanbau ungeeignet ist.

      martina, Freitag, 16.06.17, 15:46 Uhr

      airel. dadurch das der streit über 10 jahre schon geht. gibt es zuviele recherchen von hoch angesehenen deutschen zeitungen, das sogar ich es sachaffe, deine antwort in ein paar minten als falsch zu e ...

      airel. dadurch das der streit über 10 jahre schon geht. gibt es zuviele recherchen von hoch angesehenen deutschen zeitungen, das sogar ich es sachaffe, deine antwort in ein paar minten als falsch zu entdecken…
      wie zb das amona legal war. ebenso gibt es interviews mit den siedlern…, das die geschichte mit dem weizen gelogen ist, dafür hast du keine belege. du beziehst dich nur auf das video… was damals angebaut worden ist und jetzt, weißt du nicht.
      wenn die ngo nicht mehr gefunden hat, obwohl es mehr gibt, ist das mehr als traurig! und rechtfertigt keineswegs diesen siedler, der sich einfach irgendwo land nimmt und sich dort niederlässt
      für mich heißt das eher: du rechtfertigst siedleraußenposten, die nur zu krach führen. und rein aus politischen motiven gemacht werden.

      ariel, Sonntag, 18.06.17, 12:20 Uhr

      martina, keine ahnung, was die deutschen zeitungen schreiben, aber amona war mit der erlaubnis der regierung gebaut worden. deswegen gab es so viele resonanz in der bevoelkerung. und deswegen hat die ...

      martina, keine ahnung, was die deutschen zeitungen schreiben, aber amona war mit der erlaubnis der regierung gebaut worden. deswegen gab es so viele resonanz in der bevoelkerung. und deswegen hat die regierung vorgeschlagen die siedler zu entschaedigen und ihnen eine andere siedlung zu geben.

      die geschichte mit dem weizen kaufe ich nicht ab. amona liegt auf einer steinigen huegel. dort kann man kein weizenfeld haben. ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die frau nicht mal wusste, dass jordanien ein teil dieser flaeche ihren vater gegeben haben, bevor die NGO kam.

      aufjedenfall, hatte jordanien kein recht und kein mandat die flaechen an bewohnern zu verteilen.

      martina, Montag, 19.06.17, 2:52 Uhr

      ariel. ich wollte das nie von dir denken! aber deine antwort suggeriert, die deutschen hochrangigen medien lügen. weil sie sagen, es gab keine regierungserlaubnis von israel. zu dem weizen. wer will d ...

      ariel. ich wollte das nie von dir denken! aber deine antwort suggeriert, die deutschen hochrangigen medien lügen. weil sie sagen, es gab keine regierungserlaubnis von israel.
      zu dem weizen. wer will das wissen… was damals angebaut wurde.
      zu meiner unterstellung, das du siedleraußenposten gut heißt, kein wort. nix.
      auch nix dazu, das der streit seit 10 jahren ist. nix. einfach nix. nur das die ursprünglichen eigentümer weg sollen mit entschädigung. nix dazu das das land damals illegal besetzt worden ist von jordanien, noch das es heute illegal besetzt worden ist von israel. nur das früher alles illegal war und jetzt auf einmal alles legal ist…
      das wollte ich niemals von dir schreiben ariel. niemals!

      martina, Montag, 19.06.17, 2:57 Uhr

      ich bin einfach nur noch traurig. das ist keine grundlage

      ich bin einfach nur noch traurig.
      das ist keine grundlage

      ariel, Montag, 19.06.17, 17:10 Uhr

      martina, es ist sehr schwer jemanden etwas zu erkaleren, der glaubt dieses etwas zu kennen. jordanien hatte keinen mandat fuer das westbank. es war kein jordanisches territorium. somit ist die jordani ...

      martina, es ist sehr schwer jemanden etwas zu erkaleren, der glaubt dieses etwas zu kennen.

      jordanien hatte keinen mandat fuer das westbank. es war kein jordanisches territorium. somit ist die jordanische landverteilung nicht „illegal“, sondern hat keinen rechtlichen status. da kann ich genau so flaechen auf dem mars verteilen.

      nicht desto trotz, aus mir nicht bekannten gruenden, respektieren israelische gerichte diese teilung, so lange die menschen beweisen koennen, dass es tatsaechlich ihnen gehoert.

      das einzige dokument welche die rechte auf judea und samaria klaert ist der oslo-friedensvertrag, der sowohl von israel als auch pa unterschrieben und von der UN anerkannt wurde.

      nach diesen vertraegen ist es dem israel nicht verboten in C gebieten, wo sich amona befindet, zu bauen. das wird gern vergessen. stattdessen redet man lieber ueber die illegalitaet der siedlungen.

      die dt. medien bedienen ihre kunden von denen die meisten nicht hoeren wollen, dass die siedlungen legal sind

    ariel, Samstag, 10.06.17, 22:04 Uhr

    bis zu der 7. minute habe ich folgendes zu sagen: 1. es geht hier nur um die innenstadt von hebron, welche von den soldaten und juden benutzt wird. es sind gerade mal 5 prozent. die anderne 95 koennen ...

    bis zu der 7. minute habe ich folgendes zu sagen:

    1. es geht hier nur um die innenstadt von hebron, welche von den soldaten und juden benutzt wird. es sind gerade mal 5 prozent. die anderne 95 koennen von juden nicht betretten werden.

    2. es gibt keine verbindung von dem schrechlicken attentat bei dem 30 araber ermordet wurden und den „folgenden“ anschlaegen auf juden in ganz israel. die selbstmorde waren eine reaktion auf den friedensprozess.

    3. wieso sollte man die juden aus hebron vertreiben? wie kann die redaktion so was schreiben. man vergisst gern, dass hundert tausende juden jaehrlich nach hebron kommen. das ist auch der grund, wieso die armee dort immer stationiert sein wird.

    4. im 6 tage krieg griff israel jordanien nicht an und forderte sie auf sich aus den kaempfen zurueckzuhalten. haette jordanien nicht eingeschritten, gaebe es heute nicht nur keine israelische praesentz, sondern auch einen nur arabischen jerusalem.