25 Jahre Oslo Abkommen

Was ist aus der Friedenshoffnung geworden?

Am 13. September 1993 – vor 25 Jahren – schüttelten sich Israels Ministerpräsident Jitzchak Rabin und Palästinenserführer Jassir Arafat im Rosengarten des Weißen Hauses die Hände. Die Geburtsstunde der Zwei-Staatenlösung. Erstmals gab es Hoffnung auf Frieden zwischen Israel und den Palästinensern. Eine Bilanz ein Vierteljahrhundert später.

Von Studio Tel Aviv
Am 13.09.2018

Beitrag: Mike Lingenfelser, Karolina Toren | Schnitt: Ethan Spilkin

Beitrag: Susanne Glass | Kamera: Miki Shubitz | Ton: Ricardo Levi | Schnitt: Amir Tal

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6 thoughts on “25 Jahre Oslo Abkommen”

    ariel, Samstag, 15.09.18, 20:36 Uhr

    wie seid ihr auf avraham burg gekommen? der typ ist seit etwa 10 jahren untergetaucht. das letzte mal habe ich ihn noch mit einer kippa gesehen. und natuerlich hat er auch eine tolle erklaerung, warum ...

    wie seid ihr auf avraham burg gekommen? der typ ist seit etwa 10 jahren untergetaucht. das letzte mal habe ich ihn noch mit einer kippa gesehen. und natuerlich hat er auch eine tolle erklaerung, warum die oslo vertraege gescheitert sind „sie gingen nicht weit genug!“…. so wie das angebot von ehud barak von 2000.

    und immer noch wird fatah als moderat bezeichnet. was ist moderat an der fatah?

    und immer noch keine stimmen von der anderen seite… wie waere es hier die oslo kritiker wort zu geben?

    Axel Stolpe, Samstag, 15.09.18, 0:33 Uhr

    Ich persönlich glaube, dass die Palästinenser einen Frieden haben könnten, aber sie wollen ja nicht. Obwohl Israel vermeintlich der stärkere Part des Konfliktes ist, ist es in Wirklichkeit der Schwäch ...

    Ich persönlich glaube, dass die Palästinenser einen Frieden haben könnten, aber sie wollen ja nicht. Obwohl Israel vermeintlich der stärkere Part des Konfliktes ist, ist es in Wirklichkeit der Schwächere. Selbst wenn Israel den Frieden will, was nutzt es? Ein einseitiger Frieden ist dumm und nutzt nix. Der Willen einen Frieden umzusetzen muss von den Palästinensern ausgehen. Doch diese sind gerade mit Spaltung und Machterhalt beschäftig. Fatah gegen Hamas, Hamas gegen Fatah.

    Michael K., Freitag, 14.09.18, 0:18 Uhr

    Avraham Burgh und die jetzigen Politiker in Israel haben kaum etwas gemeinsam. Ein Abkommen das wichtige Elemente nicht anspricht und auf später verschiebt entwickelt sich schnell zu einer Fata Morgan ...

    Avraham Burgh und die jetzigen Politiker in Israel haben kaum etwas gemeinsam.

    Ein Abkommen das wichtige Elemente nicht anspricht und auf später verschiebt entwickelt sich schnell zu einer Fata Morgana. Immerhin, es gab Anlaß zu Hoffnung, die doch schnell verflog. Der illegale Siedlungsbau florierte und wirkliche Kompromisse waren nicht in Sicht.

    Hier hat auch die internationale Staatengemeinschaft und besonders die USA versagt, indem man das Experiment Israel unterstützte, aber zu den entstandenen Kollateralschäden die für eine einheimische Bevölkerung entstanden wie Besatzung, das unsichere Leben als Flüchtling, Enteignung, illegale Besiedlung besetzten Landes.

    Dabei sollte es keines gesonderten Abkommens bedürfen, da es nicht den Werten der freien Welt entspricht, in Unfreiheit und unter einer fremden Besatzungsmacht leben zu müssen. Es gäbe Mittel einzugreifen, zu helfen, doch die Zivilcourage fehlt für Gleichstellung, Recht und Freiheit seinen Kragen zu riskieren.

      ariel, Samstag, 15.09.18, 20:44 Uhr

      natuerlich haben die meisten politiker von heute nichts mit avraham burg gemeinsam. wer will schon in israel die verantwortung fuer die oslo-toten, terroristen-whitewashing und anderen daraus resultie ...

      natuerlich haben die meisten politiker von heute nichts mit avraham burg gemeinsam. wer will schon in israel die verantwortung fuer die oslo-toten, terroristen-whitewashing und anderen daraus resultierende probleme uebernehmen.

      die oslo faeter sollten die verantwortung uebernehmen und das volk israel um entschuldigung bitten.

      wie genau hat die internationalle staatengemeinschaft das experiment israel unterstuetzt? und was ist mit anderen viel mehr gelungen experimenten wie syrien, lybien, afghanistan, pakistan, irak, iran, saudi arabien, libanon, jordanien, aegypten usw. alles vorbildhafte laender! nicht wahr? die araber unter israelischer besatzung leben viel besser, als die meisten buerger der erwaehnten laender. bei dir fehlt einfach die proportion. du bist zu sehr judenfixiert.

      wenn deutschland nicht mal willens ist in syrien in das voelkermord einzugreifen, so sollte man ueber das israel schweigen.

    gunther, Donnerstag, 13.09.18, 17:51 Uhr

    Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Es ist also für je ...

    Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

    Es ist also für jeden einzelnen Menschen schwer, sich aus der ihm beinahe zur Natur gewordenen Unmündigkeit herauszuarbeiten. Er hat sie sogar lieb gewonnen und ist vor der Hand wirklich unfähig, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, weil man ihn niemals den Versuch davon machen ließ.
    (Immanuel Kant)

    Könnte es sein, dass diese Beschreibung auf den Islam zutrifft?

    Lotte, Donnerstag, 13.09.18, 16:48 Uhr

    Ist nicht jeder erwachsene Mensch für seine "Radikalisierung", erst Recht wenn sie dem Anderen das Recht auf Leben abspricht, selbst verantwortlich?

    Ist nicht jeder erwachsene Mensch für seine „Radikalisierung“, erst Recht wenn sie dem Anderen das Recht auf Leben abspricht, selbst verantwortlich?